Hallo liebe Foren-Gemeinschaft,
zu mir: Ich heiße JoJo, komme aus Kassel und wir planen nächstes Jahr ein Einfamilienhaus zu bauen.
Wie wohl die meisten habe ich angefangen sehr tief in die Materie einzusteigen.
Als Fazit kam dabei für mich raus, das Bauen ein sehr komplexes Thema ist und ich definit keine Chance habe,
alles korrekt beurteilen zu können, geschweige denn zu verstehen. Obgleich ich mir schon ein recht breites oberflächiges Wissen angeeignet habe.
Wir haben angefangen alle nur erdenklichen Fertighausbauer abzuklappern und sind letztlich bei einem Architekten gelandet der
mich persönlich überzeugt hat und auch der Preis wirkt realistisch. "Wirkt" deshalb, weil ich genau das nicht so genau einschätzen kann - und deshalb Eure Hilfe brauche
Ich haue Euch mal die Fakten um die Ohren und hoffe, dass ihr mir ein - "ist machbar" - oder eben ein "wird nichts" um die Ohren hauen könnt:
Einfamilienhaus Massiv mit Erker (nicht herausgezogen) - 165m² Wohnfläche. (Grundfläche ca. 100m²) - nicht unterkellert - 2-geschossig
zzgl. 22m² Garage
Dach = Betondachsteine
Haustechnik = Luft-Wasser-Wärmepumpe / Fußbodenheizung / Lüftungsanlage / Photovoltaik
Wand = Monolithisch / Ziegel
KFW = 55
Kosten:
Reine Baukosten (inkl. Maler/Putz/Tapezierer/Fließen/Bodenbeläge - also Bezugsfertig) = 323TEUR
Außenanlage (Pflastern / Bepflanzung / Zaun) = 24TEUR
Baunebenkosten (inkl. Architekt) = 54TEUR
Ausstattung (Küche/Möbel/Bemusterungspuffer) = 40TEUR
Sonstige Kosten (Versicherungen / Grundbuch / Baustrom etc.) = 7TEUR
In Summe = 448TEUR
Grundstück mit den entsprechenden Nebenkosten lasse ich hier mal außen vor.
Das ganze wie gesagt in Kassel (Hessen).
Was denkt ihr?
Ich bedanke mich schon jetzt für jeden hilfreichen Kommentar.
LG
JoJo
zu mir: Ich heiße JoJo, komme aus Kassel und wir planen nächstes Jahr ein Einfamilienhaus zu bauen.
Wie wohl die meisten habe ich angefangen sehr tief in die Materie einzusteigen.
Als Fazit kam dabei für mich raus, das Bauen ein sehr komplexes Thema ist und ich definit keine Chance habe,
alles korrekt beurteilen zu können, geschweige denn zu verstehen. Obgleich ich mir schon ein recht breites oberflächiges Wissen angeeignet habe.
Wir haben angefangen alle nur erdenklichen Fertighausbauer abzuklappern und sind letztlich bei einem Architekten gelandet der
mich persönlich überzeugt hat und auch der Preis wirkt realistisch. "Wirkt" deshalb, weil ich genau das nicht so genau einschätzen kann - und deshalb Eure Hilfe brauche
Ich haue Euch mal die Fakten um die Ohren und hoffe, dass ihr mir ein - "ist machbar" - oder eben ein "wird nichts" um die Ohren hauen könnt:
Einfamilienhaus Massiv mit Erker (nicht herausgezogen) - 165m² Wohnfläche. (Grundfläche ca. 100m²) - nicht unterkellert - 2-geschossig
zzgl. 22m² Garage
Dach = Betondachsteine
Haustechnik = Luft-Wasser-Wärmepumpe / Fußbodenheizung / Lüftungsanlage / Photovoltaik
Wand = Monolithisch / Ziegel
KFW = 55
Kosten:
Reine Baukosten (inkl. Maler/Putz/Tapezierer/Fließen/Bodenbeläge - also Bezugsfertig) = 323TEUR
Außenanlage (Pflastern / Bepflanzung / Zaun) = 24TEUR
Baunebenkosten (inkl. Architekt) = 54TEUR
Ausstattung (Küche/Möbel/Bemusterungspuffer) = 40TEUR
Sonstige Kosten (Versicherungen / Grundbuch / Baustrom etc.) = 7TEUR
In Summe = 448TEUR
Grundstück mit den entsprechenden Nebenkosten lasse ich hier mal außen vor.
Das ganze wie gesagt in Kassel (Hessen).
Was denkt ihr?
Ich bedanke mich schon jetzt für jeden hilfreichen Kommentar.
LG
JoJo
Danke Euch für Euer schnelles und sehr hilfreiches Feedback!!!
Auch das es nicht totale Mondvorstellungen sind freut mich natürlich
Problem - unser Budget ist fest (Max. was wir machen können / wollen.
Wir haben allerdings die Möglichkeit Nahwärme zu nutzen (0,0 Primärenergiebedarf - sicher gut für KFW Berechnung).
Würde, da der Preis in dem Fixkosten-Block des Anbieters enthalten ist, dazu führen, dass wir uns die Luft-Wasser-Wärmepumpe sparen könnten.
Würde dann auch auf Photovoltaik verzichten und dafür Solar zur Unterstützung nehmen (um die Verbrauchskosten zu senken).
Da bin ich allerdings noch am überlegen, da Strom in Zukunft sehr wahrscheinlich das teurere Gut sein wird und Photovoltaik noch dazu günstiger ist. Die zu sparenden Kosten wären dann aber schon mal ca. 15TEUR (mein Anteil in der Berechnung für die Luft-Wasser-Wärmepumpe). Auch könnten wir ja noch überlegen eine Fertiggarage zu nehmen - ist bestimmt auch günstiger als direkt inkl.
Was denkt ihr darüber?
Nochmal vielen Dank!!!
Auch das es nicht totale Mondvorstellungen sind freut mich natürlich
Problem - unser Budget ist fest (Max. was wir machen können / wollen.
Wir haben allerdings die Möglichkeit Nahwärme zu nutzen (0,0 Primärenergiebedarf - sicher gut für KFW Berechnung).
Würde, da der Preis in dem Fixkosten-Block des Anbieters enthalten ist, dazu führen, dass wir uns die Luft-Wasser-Wärmepumpe sparen könnten.
Würde dann auch auf Photovoltaik verzichten und dafür Solar zur Unterstützung nehmen (um die Verbrauchskosten zu senken).
Da bin ich allerdings noch am überlegen, da Strom in Zukunft sehr wahrscheinlich das teurere Gut sein wird und Photovoltaik noch dazu günstiger ist. Die zu sparenden Kosten wären dann aber schon mal ca. 15TEUR (mein Anteil in der Berechnung für die Luft-Wasser-Wärmepumpe). Auch könnten wir ja noch überlegen eine Fertiggarage zu nehmen - ist bestimmt auch günstiger als direkt inkl.
Was denkt ihr darüber?
Nochmal vielen Dank!!!
B
boxandroof15.11.19 04:43Jojo3007 schrieb:
NahwärmeFehler 1Jojo3007 schrieb:
auch auf Photovoltaik verzichten Fehler 2Jojo3007 schrieb:
Solar zur UnterstützungFehler 3Damit sparst Du nicht, sondern zahlst mittelfristig darauf. Photovoltaik ist das einzige am Haus was tatsächlich Einkommen statt Kosten generieren kann. Mehr Investment (größer) = mehr Gewinn. Rechne das mit separatem Kredit und schon ist Geld da.
Davon abgesehen ist die Kalkulation nicht schlecht. Vor zwei Jahren wären wir in Niedersachsen mit dem Geld für das Haus mit den Wünschen in etwa hingekommen. Jetzt und in Hessen wird es wie schon angemerkt knapp.
Dr Hix schrieb:
Mir fehlt vielleicht einfach das "Auto-Gen", aber ich werds nie verstehen.
Kein Keller, Betondachsteine, Luft-Wasser-Wärmepumpe statt Sole und wenns knapp wird, knebelt man sich freiwillig mit Fernwärme...aber die Garage muss sein!
PS: Solarthermie lohnt sich nicht!Keller baut aufgrund der hohen Kosten kaum noch einer. Verstehe nicht, was an Betondachsteinen so schlecht sein soll und Luft-Wasser-Wärmepumpe kann, besonders in warmen Regionen, viel viel günstiger sein als Sole-Wasser-Wärmepumpe.
Du denkst wahrscheinlich die Garage ist NUR für das Auto da. Ebenso lagern dort oft Werkzeuge, Motorrad, Grill, Reifen, Bierzeltgarnitur und es können auch mal Partys darin stattfinden. Einmal auskehren am nächsten Tag und gut ist. Die Kinder schlafen gemütlich ohne Störungen.
Ansonsten zum Thema. OK Grundstück außenvor. Aber auch hier können hohe Kosten anfallen. Bitte bedenken.
@Joedreck
Das denke nicht nur ich, das sieht auch der Gesetzgeber so - eine Garage ist fürs Auto/Motorrad da, nicht für Grill und Bierbänke. Davon ab kann ich mir deutlich günstigere "Unterstellmöglichkeiten" für derartige Dinge vorstellen.
Aber wie schon gesagt, mir mangelt es da vielleicht schlicht am Verständnis. Die von mir aufgezählten Dinge sind nicht per se "schlecht", sie sind allerdings ein Indikator für "Budgetzwänge", die es ohne Garage nicht in dem Umfang gäbe und in dieser Hinsicht scheint mir die hier vorgenommene Priorisierung fragwürdig
Das denke nicht nur ich, das sieht auch der Gesetzgeber so - eine Garage ist fürs Auto/Motorrad da, nicht für Grill und Bierbänke. Davon ab kann ich mir deutlich günstigere "Unterstellmöglichkeiten" für derartige Dinge vorstellen.
Aber wie schon gesagt, mir mangelt es da vielleicht schlicht am Verständnis. Die von mir aufgezählten Dinge sind nicht per se "schlecht", sie sind allerdings ein Indikator für "Budgetzwänge", die es ohne Garage nicht in dem Umfang gäbe und in dieser Hinsicht scheint mir die hier vorgenommene Priorisierung fragwürdig
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