ᐅ Dämmung Spitzboden wg. Kontrollierte-Wohnraumlüftung. Genug Luftaustausch?
Erstellt am: 27.07.19 18:49
P
Platzhirsch8527.07.19 18:49Hallo zusammen,
aktuell bauen wir mit einem GU ein Einfamilienhaus. Der Trockenbauer ist gerade mit der Dachgeschossdecke und mit dem Dämmen des Spitzbodens fertig geworden (Kontrollierte-Wohnraumlüftung wird auf dem Spitzboden platziert; Satteldach; jede Giebelseite hat im Spitzbodenbereich ein kleines Fenster; Außenwände aus Poroton, Dämmung + Klinker).
Zur Ausführung:
- Dachgeschoss: Decken und Schrägen werden mit Gipskartonplatten verkleidet. Zwischen Dachhaut und Verkleidung wird eine 220mm (WLG 032) starke Dämmschicht mit zusätzlicher Dampfbremse verlegt. Der Spitzboden hat Rauspund als Bodenbelag.
- Dach: diffusionsoffene Unterspannbahn, Konterlattung und Lattung. Unterspannbahn hat einen KJleberandstreifen und wird entsprechend verklebt. Als Übergang zur Dachrinne wird ein ultravioletttbeständiger Einhangstreifen eingebaut. Die Traufenseiten erhalten einen Traufenlüftungskamm. Die Eindeckung des Giebels Eingang erfolgt auf witterungssicherer Unterkonstruktion
- Spitzboden: Dämmung mit Mineralwolle (35er), Lattung mit zusätzlicher Dampfbremse. Spitz
Nun meine Bedenken:
Der komplette Spitzboden hat unter der Dämmung die gleiche Dampfbremse, die in der OG-Decke verbaut wurde.
Folgende Situation: kalter Winter. Folie hat eine geringere Temperatur als der Taupunkt der warmen Luft im OG. Ich öffne die Luke zum Spitzboden. Die warme, feuchte Luft aus dem OG strömt in den Spitzboden und schlägt sich auf der Folie nieder. Reicht der Luftaustausch des Spitzbodens mit der Außenluft aus, um den Spitzboden zu trocknen (laut Trockenbauer)? Folie wurde nicht verklebt, die Außenwand aus Poroton nicht innenverputzt. Laut Trockenbauer ist dadurch genügend Luftdurchzug vorhanden. Sollten die Spitzbodenfenster auch im Winter zwecks Durchzug auf "Kipp" stehen?
Wie seht ihr das? Ist dies eine typische Ausführungsform?
Ich bin auf eure Antworten gespannt!

aktuell bauen wir mit einem GU ein Einfamilienhaus. Der Trockenbauer ist gerade mit der Dachgeschossdecke und mit dem Dämmen des Spitzbodens fertig geworden (Kontrollierte-Wohnraumlüftung wird auf dem Spitzboden platziert; Satteldach; jede Giebelseite hat im Spitzbodenbereich ein kleines Fenster; Außenwände aus Poroton, Dämmung + Klinker).
Zur Ausführung:
- Dachgeschoss: Decken und Schrägen werden mit Gipskartonplatten verkleidet. Zwischen Dachhaut und Verkleidung wird eine 220mm (WLG 032) starke Dämmschicht mit zusätzlicher Dampfbremse verlegt. Der Spitzboden hat Rauspund als Bodenbelag.
- Dach: diffusionsoffene Unterspannbahn, Konterlattung und Lattung. Unterspannbahn hat einen KJleberandstreifen und wird entsprechend verklebt. Als Übergang zur Dachrinne wird ein ultravioletttbeständiger Einhangstreifen eingebaut. Die Traufenseiten erhalten einen Traufenlüftungskamm. Die Eindeckung des Giebels Eingang erfolgt auf witterungssicherer Unterkonstruktion
- Spitzboden: Dämmung mit Mineralwolle (35er), Lattung mit zusätzlicher Dampfbremse. Spitz
Nun meine Bedenken:
Der komplette Spitzboden hat unter der Dämmung die gleiche Dampfbremse, die in der OG-Decke verbaut wurde.
Folgende Situation: kalter Winter. Folie hat eine geringere Temperatur als der Taupunkt der warmen Luft im OG. Ich öffne die Luke zum Spitzboden. Die warme, feuchte Luft aus dem OG strömt in den Spitzboden und schlägt sich auf der Folie nieder. Reicht der Luftaustausch des Spitzbodens mit der Außenluft aus, um den Spitzboden zu trocknen (laut Trockenbauer)? Folie wurde nicht verklebt, die Außenwand aus Poroton nicht innenverputzt. Laut Trockenbauer ist dadurch genügend Luftdurchzug vorhanden. Sollten die Spitzbodenfenster auch im Winter zwecks Durchzug auf "Kipp" stehen?
Wie seht ihr das? Ist dies eine typische Ausführungsform?
Ich bin auf eure Antworten gespannt!
Wer hat sich das ausgedacht? Kann man nicht viel falscher machen...
Konzentriert fehlstellen, das kann nur zu Bauschäden führen.
Folie verkleben und die Wände verputzen.
Zu kalt sollte es da oben nicht werden, ggf ab und zu lüften oder gleich Kontrollierte-Wohnraumlüftung mit reinhängen.
Konzentriert fehlstellen, das kann nur zu Bauschäden führen.
Folie verkleben und die Wände verputzen.
Zu kalt sollte es da oben nicht werden, ggf ab und zu lüften oder gleich Kontrollierte-Wohnraumlüftung mit reinhängen.
P
Platzhirsch8527.07.19 19:301) Also sind meine Bedenken wie geschildert korrekt?
2) Wenn die Folie nun verklebt wird und die Außenwand verputzt, verringert sich ja massiv der Luftaustausch mit der Außenluft. Wie wird dann die Feuchtigkeit abtransportiert die durch eine kurzzeitige Lukenöffnung aus dem OG eindringt?
3) Ist evtl. eine teilweise Entfernung der Folie zielführend?
2) Wenn die Folie nun verklebt wird und die Außenwand verputzt, verringert sich ja massiv der Luftaustausch mit der Außenluft. Wie wird dann die Feuchtigkeit abtransportiert die durch eine kurzzeitige Lukenöffnung aus dem OG eindringt?
3) Ist evtl. eine teilweise Entfernung der Folie zielführend?
Da kommen ja nun keine Liter...
Wenn alles ordentlich gemacht ist wird eventuelle Feuchtigkeit gleichmäßig nach außen abgeben. Mal angenommen die Folie ist eine bremse und keine sperre.
Feuchtigkeit entsteht dort ja nicht.
Liftfeuchte Messer aufstellen und gelegentlich lüften.
Wenn alles ordentlich gemacht ist wird eventuelle Feuchtigkeit gleichmäßig nach außen abgeben. Mal angenommen die Folie ist eine bremse und keine sperre.
Feuchtigkeit entsteht dort ja nicht.
Liftfeuchte Messer aufstellen und gelegentlich lüften.
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