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ᐅ Wirtschaftlichkeit 10-kWp-Anlage vs. 5-kWp-Anlage


Erstellt am: 19.02.18 12:03

J
jx7
19.02.18 12:03
Hallo,

hat mal jemand Wirtschaftlichkeitsrechnungen durchgeführt (oder durchführen lassen) für eine 10-kWp-Anlage im Vergleich zu einer kleineren (z.B. 5-kWp-Anlage) und diese verglichen? Was kam dabei raus?

Hier meine Rechnung:

Eine 10-kWp-Anlage kostet nicht das doppelte wie eine 5-kWp-Anlage, z.B. 13.300 € statt 7600 € (1340 €/kWp statt 1530 €/kWp)*. Das wäre ein Argument, dass eine große Anlage rentabler ist.

Andererseits kann ich bei einer 10-kWp-Anlage nur ca. 20 % des erzeugten Stroms selbst nutzen, bei einer 5-kWp-Anlage ca. 30 %.* (Selbst nutzen spart 23,99 Cent/kWh, Einspeisen bringt nur 12,2 Cent/kWh) Das wäre ein Argument, dass eine kleine Anlage rentabler ist.

Die Frage ist, welcher Effekt überwiegt.

Ich vergleiche mal zwei 5kWp-Anlagen mit einer 10-kWp-Anlage. In beiden Varianten habe ich 7000 kWh pro Jahr.

Zwei 5-kWp-Anlagen kosten 1900 € mehr.
Jährlich bringen sie
70%*7000 kWh*12,12Cent/kWh + 30 %*7000kWh*23,99 Cent/kWh
=
597,80 € + 503,79 €
=
1101,59 €

Die 10-kWp-Anlage bringt jährlich
80%*7000 kWh*12,12Cent/kWh + 20 %*7000kWh*23,99 Cent/kWh
=
689,74 € + 335,86 €
= 1025,60 €
Bei Bilanz fällt also 76 € unterschiedlich aus. Das heißt die Mehrkosten der zwei 5-KWp-Anlagen sind in 25 Jahren wieder drin.

Das lässt mich zu der Erkenntnis kommen, dass die Wirtschaftlichkeit der beiden Varianten recht ähnlich ist und es mehr eine Geschmacksfrage ist, wieviel Geld man investieren möchte. Tendenziell amortisiert sich eine größere Anlage wahrscheinlich etwas früher. Falls man in x Jahren mal einen Batteriespeicher nachrüsten möchte, erscheint mir die größere Variante mit 10 kWp auch sinnvoller.

Habt Ihr ähnliche Berechnungen durchgeführt und seid zu ähnlichen Ergebnissen gekommen?
A
Alex85
19.02.18 14:57
Beide Anlagen sind mit den angegebenen Kaufpreisen in jedem Fall zu teuer eingekauft [emoji4]

Verliere dich nicht in diesen Details. Spätestens wenn du noch den Faktor Steuern einbringst, wirst du wahnsinnig.
(btw. der Eigenverbrauch spart nicht 23,99cent. Er kostet 4cent USt die ersten 5 Jahre und du verzichtest auf die Einspeisevergütung, wenn du die kWh selbst verbrauchst)

10 kWp, wenn es passt und das Geld da ist.
T
toxicmolotof
19.02.18 15:07
Richtig, du scheinst Steuern und Afa zu ignorieren.

Unterm Strich habe ich 5,4kWp (mehr passte nicht), würde aber sagen, dass die größere Anlage keinen übermäßigen finanziellen zusätzlichen Aufwand bedeutet hätte.

Hätte ich mehr Platz gehabt, hätte ich größer gewählt.
F
Fuchur
19.02.18 18:37
so ist die allgemeine Aussage heutzutage. Da die Anlage sich nach ca. 12 Jahren selbst abbezahlt hat und danach "gratis" Strom produziert, macht man das Dach zumindest bis 10kWp voll. Darüber kann man dann diskutieren, was sinnvoll ist und was nicht.
J
jx7
20.02.18 09:00
Hier nochmal eine aktualisierte Rechnung.

Der durchschnittliche Strompreis in den nächsten 20 Jahren wurde jetzt mit 0.36 Cent/kWh eingerechnet, was einer Steigerung von 3 % pro Jahr entspricht. Außerdem wird als Kennwert die Rendite betrachtet:


5-kWp-Anlage
============

Kosten: 7600 €

Ertrag pro Jahr:
70%*3500 kWh*12,2Cent/kWh + 30 %*3500kWh*36 Cent/kWh
=
298,90 € + 378 €
=
676,80 €

Rendite = 676,80 € / 7600 € = 8,9 %

10-kWp-Anlage
=============
Kosten: 13300 €

Ertrag pro Jahr:
80%*7000 kWh*12,2Cent/kWh + 20 %*7000kWh*36 Cent/kWh
=
683.20 € + 504.00 €
= 1187,20 €

Rendite = 1187,20 €/ 13300 € = 8,9 %

Das lässt mich zu der Erkenntnis kommen, dass die Wirtschaftlichkeit der beiden Varianten recht ähnlich ist und es mehr eine Geschmacksfrage ist, wieviel Geld man investieren möchte. Falls man in x Jahren mal einen Batteriespeicher nachrüsten möchte, erscheint mir die größere Variante mit 10 kWp sinnvoller.

Habt Ihr ähnliche Berechnungen durchgeführt und seid zu ähnlichen Ergebnissen gekommen?
Z
Zaba12
20.02.18 10:22
Was ich nicht verstehe ist, warum du beim Eigenverbrauch der kleinen Anlage 30% ansetzt und bei der großen Anlage 20%?

Egal wie groß die Anlage ist, ist der anteilige Eigenverbrauch gleich, oder?! Es sei denn die Anlage ist so unterdimensioniert, dass du per se auf einen höheren Anteil kommst.

Wie hier schon viele geschrieben haben je größer die Anlage (also bis 10kwp) desto schneller amortisiert die Anlage sich. Vor allen wenn du bei 1100€ je kwp oder drunter kommst. Dies wirst du mit einer "kleinen" 5,7kwp ggf. nicht hinbekommen.
10kwpeigenverbrauchrenditerechnunginvestierenamortisiertbatteriespeichernachrüstensteuernertrag