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ᐅ Sockelfliesen oder Putz zuerst


Erstellt am: 17.01.17 14:16

P
Peanuts74
17.01.17 14:16
Aus organisatorischen Gründen (weil man derzeit eh nichts draußen machen kann) wollte ich die Garage Fliesen. Nun ist diese innen noch nicht verputzt.
Deshalb frage ich mich, sollte ich besser die Sockelfliesen weglassen, zwischen Bodenfliesen und Putz nur einen Kellenschnitt machen, wenn nachträglich verputzt wird, und die Sockelfliesen dann auf den Putz kleben oder könnte man auch die Sockelfliesen bereit auf die Mauer kleben und den Putz dann bündig abziehen?
K
KlaRa
17.01.17 17:13
Hallo "Peanuts74".
Das Problem ist fachlich korrekt und auch einfach zu lösen.
In diesem Fall verlege die Bodenfliesen mit einem Abstand zur Wand, welcher der späteren Putzdicke entspricht.
Nun ist der Boden fertig gefliest, und (zu spät) rückt der Putzer an.
Der muss flächig (!!) die vorhandene Fliesenebene abdecken und legt (mit einem Kreppband gegen unbeabsichtigte Lageveränderungen gesichert) längs der Wand einen 6 - 8mm dicken Estrichstellstreifen direkt an der zu verputzenden Wand auf dem Boden aus.
Nun bringt er seinen Wandputz auf und "setzt" diesen unten auf den Stellstreifen.
Ist der Wandputz ausgehärtet und sind die Wand- oder auch nur die Sockelfliesen angebracht, wird der Stellstreifen wieder entlang der Wandflächen komplett herausgezogen.
Die Fugenkammer zwischen Boden- und Sockelfliesen wird mit einem starken Staubsauger gründlich ausgesaugt, danach eine Rundschnur ca. 5mm tief in die Fugenkammer hineingeschoben (faktisch wird diese nicht mehr von außen sichtbar "versenkt") und dann eine elastische Verfugung zwischen Sockel- und Bodenfliesen als Dreiecksfuge vorgenommen.
So funktioniert es!
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Gruß: KlaRa
P
Peanuts74
18.01.17 07:42
Die Sockelfliesen also auf jeden Fall später, lese ich das richtig? Das zwischen Bodenfliesen und Putz eine Dehnungsfuge bleiben muss ist klar, aber ist es "schlimm", wenn die Fliese bis unter den Putz geht? Kann der Quellstreifen auch auf die Fliese gelegt werden, um den Abstand zu gewährleisten?
K
KlaRa
18.01.17 08:55
Hallo "Peanuts74".
Sockelfliesen werden im Standardverfahren grundsätzlich immer erst nach Fertigstellung der Boden- und Wandfliesen (soweit vorhanden) als Letztes gesetzt. In Deinem Fall hattest Du aber Zeitschwierigkeiten angegeben zwischen den Gewerken "Fliesen- und Verputzarbeiten".
Dass eine Bodenfliese bis unterhalb eines Wandputzes geführt wird, das ist nicht die Regel. Üblicherweise ist der Wandputz bereits vorhanden, wenn die Bodenfliesen verlegt werden. Angesichts der vor Dir beschriebenen Sondersituation kann man es allerdings so machen, wie ich es beschrieben hatte, ohne Nachteile der Ausführung befürchten zu müssen.
(Zitat)
"Kann der Quellstreifen auch auf die Fliese gelegt werden, um den Abstand zu gewährleisten?"
Genauso hatte ich es doch geschrieben!
Es ist zudem kein Quellstreifen, sondern ein Stellstreifen. Weil hier etwas abgestellt wird.
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Gruß: KlaRa
P
Peanuts74
18.01.17 11:50
Eine Frage noch, im Abstellraum im Keller hatte ich Gipskartonplatten an die Wand geklebt und verspachtelt. Würde dies, dann natürlich mit den grünen, imprägnierten Platten, auch in der Garage funktionieren? Es ist eine Garage und muss nicht die allerhöchsten Ansprüche an Optik erfüllen, wobei der Abstellraum sehr ansprechend aussieht.
Dazu möchte ich noch sagen, es handelt sich um eine Kellergarage, die innerhalb der thermischen Hülle liegt, jedoch selbst nicht beheizt ist.
Allerdings sind andere Räume im Keller beheizt, so dass selbst bei den kalten Temperaturen der letzten Tage in der Garage stets mind. ca. +10°C sind.
Die Garage hat auch ein Fenster, jedoch ist das in der Regel im Winter natürlich geschlossen.
Die Frage ist also, ob die mit dem Auto eingebrachte Feuchtigkeit so hoch ist, dass die Gipskartonplatten Schaden nehmen bzw. ob es z.B. spezielle Farben für diesen Fall gibt.
K
KlaRa
18.01.17 12:26
Hallo "Peanuts74".

Falls es sich um eine Wärmedämmung handeln sollte:
Die werden grundsätzlich an der kalten (damit an der Außen-)Seite eines Gebäudes befestigt. Die Innendämmung kann nur die Ausnahme sein!
Eine Temperatur von +10°C in einer Garage bedeutet, dass der hier eingelagerte Fuhrpark nicht dem Frost und Temperaturen unter dem Gefrierpunkt ausgesetzt ist. Damit sind wichtige Aspekte einer winterlichen Anforderung einer Garage erfüllt.
Kondensat entsteht im Übrigen immer nur dann, wenn warme, mit Feuchtigkeit versetzte Luft an eine kalte Oberfläche stößt und an der Kontaktfläche der Taupunkt unterschritten wird.
Bauhilfsstoffe (und ich gehe einmal davon aus, dass es sich bei "Gipskartonplatten" um einen solchen handeln wird) dürfen nur dem Verwendungszweck entsprechend eingesetzt werden. Diese Angabe wiederum ist dem entsprechenden Produktdatenblatt entnehmbar.
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Gruß: KlaRa
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