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ᐅ Kellerwand Innendämmung


Erstellt am: 13.01.17 09:14

R
roadrun87
13.01.17 09:14
Hallo zusammen,

wir haben einen beheizten Keller.
Bei der Begehung mit dem Energieberater meinte er, er würde an den Innenwänden nichts machen, sofern es kein dauerhaft genutzter Wohnraum werden soll.

Ein Raum soll jetzt Arbeitszimmer/Büro werden. Ist zwar dann nicht dauerhaft genutzt, aber vielleicht kann man dennoch etwas verbessern.

Beheizt wird der Raum mit einem normalen Heizkörper.
Kann ich hier einfach Isolierputz verwenden um einen Vorteil zu bekommen oder würdet ihr eher Dämmplatten verwenden?
K
KlaRa
13.01.17 21:04
Hallo "roadrun87".
Bei einer sogenannten "Innendämmung" müssen Wärmedämmung und Dampfbremse vom Aufbau her aufeinander abgestimmt werden.
Einfach Dämmplatten an einer kalten Wand zu befestigen kann bei einem genutzten Raum zu Kondensatwasserbildung (und zwar hinter den Wärmedämmplatten) führen.
Man muss also wissen, was man da tut!
Ohne die genaue örtliche Situation im Detail zu kennen wäre es unverantwortlich, auf Deine Frage eine konkrete Aufbauempfehlung zu geben.
Warum?
Nun, den Schaden würdest Du tragen - und nicht derjenige, der eine unverbindliche Antwort gegeben hat.
Schon aufgrund des Risikos (welches Du trägst) lohnt es sich durchaus, dass man sich bereits im Vorfeld der Ausführungen über den notwendigen Systemaufbau im Klaren ist!
----------------
Gruß: KlaRa
E
Egos89
16.01.17 05:14
Habe meinen Keller mit 50mm Multipor ausgekleidet, ist eine Mineralische Dämmung und kann somit Kondenswasser aufnehmen und wieder abgeben.

Gruß Christoph
K
KlaRa
16.01.17 08:37
@ "roadrun87":
Eine Einzelmeinung wurde zwar von Dir angefragt, diese allein darf jedoch nicht für eine Umbaumaßnahme alleingültig angesetzt werden.
Rechnen wir also einfach einen Fall durch!
Wir nehmen einen Raum von 5m x 5m und einer Deckenhöhe von 2,30m.
Das ist ein Beispiel für Dein neues Büro im Keller.
Du arbeitest bei einer Temperatur von 23°C und achtest (durch Stoßlüftung über das Kellerfenster) darauf, dass die relative Luftfeuchtigkeit nicht über 65% liegt. Du hast sogenannte Wärmedämmplatten an die Wand geklebt, ohne jedoch eine Dampfbremse zu berücksichtigen
Rechnet man nun die Wassermengen aus, die auf der (hier einmal realistisch angenommen) 12°C kalten Rückseite der Wärmedämmplatten anfallen, dann ergibt sich bereits hieraus eine Kondensatmenge von über 170ml.
Da die Dämmung (so wie es "Egos89" bei sich ausführte) offenporig ist, nimmt sie eine bestimmte Wassermenge auf. Soweit ist das richtig.
Nun ist es aber so, dass über Luftbewegungen warme Luft (und damit weitere Luftfeuchtigkeit) aus anderen Räumen in Deinen Keller ziehen wird.
Außerdem unterschätze nicht die Feuchtigkeitsabgabe eines menschlichen Körpers.
Das bedeutet, dass in relativ kurzer Zeit wieder Feuchtigkeit an der Wand kondensieren wird. Irgendwann kann und wird die mineralische Dämmung diese Wassermengen nicht mehr aufzunehmen in der Lage sein. Das ist logisch.
Dann läuft es Dir an der Wand (hinter den Dämmplatten) als Rinnsal herunter, in den Raum hinein. Alle mineralischen, wasserlöslichen Bestandteile aus dem Wandputz nimmt das Kondensat freundlich mit. Und das kristallisiert dann als weiße Schicht auf Deinem Fußboden.
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Dieses hier von mir angesprochene Szenario ist nicht praxisfremd, aus der Luft gegriffen, sondern vielmehr eine der (leider) "üblichen Situationen", wie ich sie dann und wann in meiner beruflichen Tätigkeit bei und in unsachgemäß innen-gedämmten Wohngebäuden antreffen!
Welche Variante Du selber letztendlich in Deinen Kellerräumen anwenden wirst, das entscheidest nur Du.
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Gruß: KlaRa
A
Alicce
11.09.18 21:58
Klingt nicht unlogisch aber wo genau läuft das Kondensat herunter, wenn der Taupunkt z.B. im Klebemörtel der Innendämmung ist? An der Grenzfläche zwischen IDämmung und Mörtel?
Müsste dann nicht in jeder Außenmauer bei Minustemperaturen und z.B. 60% Innnenfeuchte rel. Kondensat in der Mauer anfallen und ... wo genau läuft sie?
D
dertill
11.09.18 22:21
Es könnte z.b in der offenporigen Dämmung runterlaufen.
In Außenwänden ohne Innendämmung findet in der Regel keine Taupunkt Unterschreitung statt, unabhängig von der außentemperatur.
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