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ᐅ Massiv-Einfamilienhaus mit Vollunterkellerung - Kellerdrainage in Eigenleistung legen


Erstellt am: 14.04.16 19:57

B
Baumhaus.Bau
14.04.16 19:57
Hallo zusammen,

wir bauen ein Massiv-Einfamilienhaus mit Vollunterkellerung und legen in Eigenleistung eine Drainage. Dies ist nicht erforderlich, aber wir wollen auf Nummer Sicher gehen.

Wir werden wahrscheinlich von der "Fränkischen" DN100 Rohr geschlitzt ums Haus verlegen, sowie an jeder Ecke einen Kontrollschacht und in einem eine Pumpe mit Anschluss an die Versickerung. Ich habe mir folgende Gedanken zum Aufbau gemacht:

Wir legen eine Schicht Kies, darauf das Rohr, dann aufschütten mit Kies (wie hoch muss das? reichen ca. 30cm über dem Rohr?) darüber Vliesstoff. An die Kellerwand (Dämmung) kommt auch Vlies (wie von der Fränkischen vorgeschlagen). Dann bis Oberkante mit Mutterboden aufschütten.

Meine Fragen wären:

Welchen Kies sollte man verwenden? Ein bekannter (Garten- und Landschaftsbauer) sagte 8/32 oder 16/32. Die Fränkische schlägt 8/16 vor.
Gibt es noch andere (bessere) Vliesstoffe bzw. sollte man an die Kellerwand eine Noppenfolie anbringen, damit das Wasser dort besser herunterlaufen kann?
Sollte man um die Rohre zusätzlich Vlies legen?
Auf welcher Höhe sollte man das DN100-Rohr verlegen? Sollte man dieses evtl. unter das Niveau der Bodenplatte legen?

Habt ihr evtl. sonst noch weitere Tipps?

Danke schon mal

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Hallo Baumhaus.Bau,

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U
Ulrich Fuckert
15.04.16 12:06
Die DIN 4095 gibt da entsprechende Dinge vor:

Die Dicke der die Dränrohre umgebenden Kiespackung (Sickerschicht) ist abhängig von der Sieblinie der Filterschicht, bzw. Sickerschicht.
Bei einer Sieblinie von 0/8 mm, 0/32 mm (Mischfilter lt. DIN 4095 2.11) oder 4/16 mm (Sickerschicht) ist hierbei eine Mindestdicke von 15 cm einzuhalten.
Bei einer Sieblinie von 0/4 mm bzw. 4/16 mm (beides Sickerschichten) sind lt. Tabelle 6 der DIN 4095, 10 cm ausreichend.

Ob zudem noch ein Vlies aus Geotextilien um die Kiespackung der Dränrohre eingebaut werden muss, ist abhängig vom anstehenden Boden, dem Füllmaterial der Baugrube und mit welcher Sieblinie das Drainagerohr ummantelt wurde.
Eine Ummantelung der Dränrohre mit mindestens 20 cm Kiessand der Sieblinie (0/32 mm / 0/8 mm = Mischfilter), kann eine Ummantelung der Sicker- / Filterschicht entbehrlich machen, wenn zudem die Baugrube im Bereich über dem Drän mit selbigem Filtermaterial verfüllt wird.

Hier noch eine kleine Skizze aus der DIN 4095:

Querschnitt durch Fundamentbereich mit Kiessand, Drainage und Filtervlies


Das Rohr muss am Hochpunkt der Verlegung ´mit seiner Rohrsohle mindestens 20 unter Oberkante der Bodenplatte liegen. Von da aus wird das Drainagerohr mit 0,5 % Gefälle verlegt.
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