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ᐅ Bewertung Haus in Holzständerbauweise Bj. 2005


Erstellt am: 13.01.16 20:23

F
FR100
13.01.16 20:23
Es geht um die Bewertung einer gebrauchten Immobilien aus dem Jahr 2005 in Holzständerbauweise.
Mir geht es vor allem darum, ob der Wandaufbau qualitativ nach damaligen Verhältnissen in Ordnung ist bwz. war oder eher als billig anzusehen ist:

Aufbau der Wand von außen nach innen:

Zementputz 8,5 mm
Polystyrolhartschaum 040 60 mm
Spanplatte V 100 13 mm
Glaswolle 040 160,00 mm
Poyethylenfolie 0,20 mm
Spanplatte V 100 13,00 mm
Gipskarton 12,50 mm

U-Wert der Wand: 0,20


Werte laut damaligem Energiesiegel:

Primärenergiebedarf: 92,74 kwh / m2 a
Transmissionswärmeverlust: 0,40 W / (m2k)
Heizwärmebedarf: 65,49 kwh/m2a

Ich frage mich auch, wie man im Nachhinein Kabel Verlegen will, wenn anscheinend keine
Installationsebene vorhanden ist?
W
wpic
13.01.16 20:40
Was ist das für ein merkwürdiger Wandaufbau? Ein Fertighaus ? Bauphysikalisch ist das gewagt; der Aufbau wird von innen nach außen generell dampfdichter, wenn ich mir die Materialfolge anschaue. Mit einer Feuchteansammlung im Laufe der Zeit inkl. eventueller Vermorschungsschäden/Schimmelbefall in den Gefachen ist zu rechnen. Bei einer Sanierung sollte die äußere Spanplatte komplett entfernt und durch eine diffusionsoffene Holzfaserplatte und eine hinterlüftete Fassade ersetzt werde. Dann kann der restliche Wandaufbau bestehen bleiben,, wenn er noch keinen Schaden genommen hat (Schimmelbildung). Die hinterlüftete Fassade kann im übrigen auch verputzt werden, wenn´s um die Optik geht.

Wenn Du das Haus kaufen möchtest:, empfehle ich Dir entweder sehr genau mit einem Gutachter das gesamte Objekt zu begehen und oder vom Kauf direkt Abstand zu nehmen.
F
FR100
13.01.16 21:06
O. k. muss diese Feuchteansammlung zwangsläufig kommen?
Von innen nach außen hat man ja die Dampfbremse?
Es handelt sich um ein Fischer-Fertighaus in Holzständerbauweise, Fischer aus Bodenwöhr.
W
wpic
14.01.16 00:14
Der Wandaufbau funktioniert so lange, wie die Dampfbremse fehlerfrei und lückenlos ihren Dienst tut. Erfahrungsgemäß gibt es immer Fehlstellen, die bei der Verarbeitung, der Montage etc. entstehen: Beschädigungen, nicht verklebte Stösse. Durch diese Fehlstellen kann warmfeuchte Innenraumluft eindringen und spätestens an der Innenseite der EPS-Dämmung auskondensieren.

Der sd-wert der Dämmung liegt bei 4, damit ist sie eine ernstzunehmende Dampfbremse. Wenn Feuchtigkeit dort auskondensiert verbleibt sie dort. Die Temperaturen können nach dem U-Wert-Rechner dort bereits um die 0°C liegen; es sind also auch Frostschäden möglich.

Wenn der Zementputz rissig wird, was er tun wird, da er für die EPS-Dämmung zu hart ist, kann in die Risse Regenwasser eindringen. Die EPS-Dämmung kann auffeuchten, trocknet aber nur sehr langsam wieder, da sie keine kapillare Leitfähigkeit besitzt.

Kurz: die Konstruktion ist bauphysikalisch nicht ausgereift bzw. nicht fehlertolerant. Es geht gut, solange es gut geht.

Eine Kaufempfehlung würde ich nicht aussprechen, höchstens mit der Option der Sanierung, wie beschrieben, wenn die restliche Konstruktion ok. ist.
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