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ᐅ Skalierung der Baukosten oder wieviel kostet ein m² mehr?


Erstellt am: 10.06.15 08:43

S
SirSydom
10.06.15 08:43
Hallo!

In der frühen Planungsphase rechnet man ja z.B. mit Pauschalwerten für m² Wohnfläche.

Da ja verständlicherweise die GU/GÜs nicht 15 verschiedene Entwürfe kalkulieren wollen, will man mit einem möglichst weit fortgeschrittenen Plan rangehen.

Mir stellt sich hier die Frage wieviel ein m² Mehr kostet? Der volle Durschnittspreis von sagen wir mal 1800€/m² kann es ja nicht sein, da viele Kosten nur unterproportional steigen und manche gar nicht.
Beispiel:
Mache ich das Haus 1m breiter, damit ein paar Zimmer und der Flur etwas großzügiger werden, brauche ich genausoviele Fenster, Türen, Elektrik, Badausstattung.. andererseits wird natürlich die Bodenplatte größer, Mauerwerk mehr und auch das Dach wird größer. Nur kann ich schlecht einordnen was dass dann bedeutet.

Wenn ich von einem Preis von 1800€/m² ausgehe, bin ich dann bei einer reinen Vergrößerung 500, 1000 oder 1500€/m² los? Mir ist klar dass dies auf die genau Begebenheiten ankommt, aber Erfahrungswerte sollte es ja geben..
T
toxicmolotof
10.06.15 09:12
Bleib bei den 1800 Euro, falls dir dieser Wert genannt worden ist.

Je kleiner das Haus insgesamt ist, um so höher ist der "zusätzliche qm-Preis".

Bei einer Hütte mit 400qm interessiert ein zusätzlicher qm dann kaum noch.
B
Bauexperte
10.06.15 11:52
Hallo,
SirSydom schrieb:

Beispiel:
Mache ich das Haus 1m breiter, damit ein paar Zimmer und der Flur etwas großzügiger werden, brauche ich genausoviele Fenster, Türen, Elektrik, Badausstattung.. andererseits wird natürlich die Bodenplatte größer, Mauerwerk mehr und auch das Dach wird größer. Nur kann ich schlecht einordnen was dass dann bedeutet.

Wenn ich von einem Preis von 1800€/m² ausgehe, bin ich dann bei einer reinen Vergrößerung 500, 1000 oder 1500€/m² los? Mir ist klar dass dies auf die genau Begebenheiten ankommt, aber Erfahrungswerte sollte es ja geben..
Ich würde Dir auch empfehlen, bei Tox´ Vorschlag zu bleiben!

Es gibt natürlich so etwas, wie Erfahrungswerte. Die Crux - sie sind nicht 1:1 auf einen anderen Anbieter, noch eine Region übertragbar, da jeder mit einer anderen Herangehensweise arbeitet. Hierbei darf auch nicht vergessen werden, daß es auf die äußere Hülle ankommt sowie darauf, ob die Erdarbeiten zur geschuldeten Leistung gehören. Eine schlichte, quadratische Architektur flächenmäßig zu vergrößern, ist naturgemäß günstiger, als ein 3-Giebelhaus. Selbst innerhalb einer Architekturlinie kann es noch schwanken, wenn es sich beim Gebäude selbst zwar um eine schlichte Optik handelt, obenauf aber ein Zeltdach gesetzt werden soll.
SirSydom schrieb:

Da ja verständlicherweise die GU/GÜs nicht 15 verschiedene Entwürfe kalkulieren wollen, will man mit einem möglichst weit fortgeschrittenen Plan rangehen.
Das sieht leider nicht jeder Interessent so 😕

Andererseits, schaue ich auf unsere Arbeitsweise, sind 3-4 Planungen schon drin; danach wedele ich allerdings auch mit dem Planungsauftrag. Sind - aus Interessentensicht - schon 3 unterschiedliche Planungen geliefert worden, greift schnell der Übermut um sich ... kost´ ja nix. Irgendwann muß der Punkt kommen, wo es verbindlich wird oder beide trennen sich freundlich 😉

Grüße, Bauexperte
S
Sebastian79
10.06.15 21:01
Was bedeuten "2-3 Planungen" bei Dir? 2-3 Zeichnungen und das muss "das" sitzen? Oder ist eine Planung nochmal aufgeteilt in Phasen?
S
SirSydom
11.06.15 10:52
die 1800€ waren ja nur ein Beispiel.

Nehmen wir mal an ich hätte ein Angebot für ein Haus mit 200m² WoFl für 400.000€.
Möchte ich nun durch einfaches Vergrößern (keine zusätzlichen Giebel, Erker, Vorsprünge, Fenster) einige Räume großzügiger machen, z.B. auf 220m², dann wird das ja wohl nicht gleich 40.000€ kosten.

Das erscheint mir einfach nicht realistisch.
B
Bautraum2015
11.06.15 11:38
Wir haben das Haus in der Länge um 1 m erweitert. Diese 1 m mehr verschafft und insg 20qm mehr und kostet 15 TEUR
fenster