Hallo zusammen,
neben dem langen Mitlesen hier im Forum, haben wir hier vor einiger Zeit auch schon mal zwecks der Hauspositionierung auf dem Grundstück gefragt. Gerne würden wir noch mal eure Meinung zu folgendem Grundriss haben.
Bebauungsplan/Einschränkungen
Größe des Grundstücks: 850m²
Grundflächenzahl: 0,25
Anzahl Stellplatz: 2
Geschossigkeit: 1
Dachform: Satteldach 28-48°
Stilrichtung: konservativ (Klinkerbau)
Ausrichtung: offene Bauweise
Maximale Höhen/Begrenzungen: Max. 1m Drempel
Anforderungen der Bauherren
Stilrichtung, Dachform, Gebäudetyp: Klinkerbau, Satteldach 45°
Keller, Geschosse: kein Keller, 2 Geschosse (+ ausgebauter Spitzboden)
Anzahl der Personen, Alter: 2 Erw. (32 & 31), 1 Kind (12M.) + 1Kind in Planung (2-3Jahre)
Büro: Familiennutzung (im Spitzboden bzw. solange kein 2.Kind vorhanden im OG)
konservativ oder moderne Bauweise: eher konservativ --> Klinker
offene Küche, Kochinsel: ja, ja
Anzahl Essplätze: 6
Kamin: ja
Garage, Carport: wahrscheinlich Garagen-Carport-Kombination (muss ebenfalls verklinkert und mit Satteldach versehen werden
Hausentwurf
Von wem stammt die Planung: von uns
Was gefällt besonders?
Was gefällt nicht?
--> Ich hätte die Küche gerne eher in Richtung Eingang/Straße(SW-Ecke), allerdings wandert der Wohnbereich dann in den Osten und wir wollen die Wohnräume im Süden (in Richtung Garten) haben.
Wir hatten auch schon mal das Haus um 90° gedreht, allerdings haben wir dann den Eingang auf der Giebelseite und entsprechend hat man im Haus immer einen sehr lang gezogenen Flur was uns nicht so recht gefällt.
Somit hat sich die derzeitige Variante al Kompromiss ergeben.
Wir würden gern Technik von Hauswirtschaftsraum/Speis trennen und auch als Schmutzschleuse (für Einkauf oder auch z.B. nach erledigter Gartenarbeit) nutzen. Da stellt sich noch für uns die Frage nach der 'günstigsten' Anordnung und Türposition.
Ach ja was aus unseren laienhaften Zeichnungen evtl. nicht deutlich wird, dass aus dem OG eine feste Treppe (an gleicher Stelle der Postion der EG-Treppe) vom OG in den Spitzboden gehen soll --> daher auch die Gaube.
Für Hinweise und Anregungen wären wir sehr dankbar.
neben dem langen Mitlesen hier im Forum, haben wir hier vor einiger Zeit auch schon mal zwecks der Hauspositionierung auf dem Grundstück gefragt. Gerne würden wir noch mal eure Meinung zu folgendem Grundriss haben.
Bebauungsplan/Einschränkungen
Größe des Grundstücks: 850m²
Grundflächenzahl: 0,25
Anzahl Stellplatz: 2
Geschossigkeit: 1
Dachform: Satteldach 28-48°
Stilrichtung: konservativ (Klinkerbau)
Ausrichtung: offene Bauweise
Maximale Höhen/Begrenzungen: Max. 1m Drempel
Anforderungen der Bauherren
Stilrichtung, Dachform, Gebäudetyp: Klinkerbau, Satteldach 45°
Keller, Geschosse: kein Keller, 2 Geschosse (+ ausgebauter Spitzboden)
Anzahl der Personen, Alter: 2 Erw. (32 & 31), 1 Kind (12M.) + 1Kind in Planung (2-3Jahre)
Büro: Familiennutzung (im Spitzboden bzw. solange kein 2.Kind vorhanden im OG)
konservativ oder moderne Bauweise: eher konservativ --> Klinker
offene Küche, Kochinsel: ja, ja
Anzahl Essplätze: 6
Kamin: ja
Garage, Carport: wahrscheinlich Garagen-Carport-Kombination (muss ebenfalls verklinkert und mit Satteldach versehen werden
Hausentwurf
Von wem stammt die Planung: von uns
Was gefällt besonders?
Was gefällt nicht?
--> Ich hätte die Küche gerne eher in Richtung Eingang/Straße(SW-Ecke), allerdings wandert der Wohnbereich dann in den Osten und wir wollen die Wohnräume im Süden (in Richtung Garten) haben.
Wir hatten auch schon mal das Haus um 90° gedreht, allerdings haben wir dann den Eingang auf der Giebelseite und entsprechend hat man im Haus immer einen sehr lang gezogenen Flur was uns nicht so recht gefällt.
Somit hat sich die derzeitige Variante al Kompromiss ergeben.
Wir würden gern Technik von Hauswirtschaftsraum/Speis trennen und auch als Schmutzschleuse (für Einkauf oder auch z.B. nach erledigter Gartenarbeit) nutzen. Da stellt sich noch für uns die Frage nach der 'günstigsten' Anordnung und Türposition.
Ach ja was aus unseren laienhaften Zeichnungen evtl. nicht deutlich wird, dass aus dem OG eine feste Treppe (an gleicher Stelle der Postion der EG-Treppe) vom OG in den Spitzboden gehen soll --> daher auch die Gaube.
Für Hinweise und Anregungen wären wir sehr dankbar.
Hallo,
Was ist denn ein Aufnehmer?
Hm, es geht eigentlich bei der Problematik nicht um das sofortige Hochgehen nach dem Eintritt in das Haus (ich denke mal, dass sich grundsätzlich die Gewohnheit breit gemacht hat, die Schuhe nach oben hin auszulassen), eher darum, dass in den Abendstunden, wenn sie alle bettfertig sind (auch Erwachsene), wieder nach unten kommen und dann durch Straßenschmutz durchlatschen (mit Socken oder barfuß).
Ich sags mal so: bei uns ist es eigentlich immer sauber, leider stören mich auch die wenigen Sandkörner, die im Flurbereich abfallen. Ich bin an den Füßen allerdings auch empfindlich. Wenn ich dann daran denke, dass ich vorher bei OBI oder Ikea auf den öffentlichen Toiletten war, wo ich eventuell im Nassen stehen musste, weil eine Mutter ihr Kind über der Schüssel gehalten hatte, aber nichts rein- sondern nur außen entlang lief, schüttelts mich. Wo ich ansonsten sonst noch so reinlaufe und dieses dann im Haus verteile, das blende ich mal ganz gern aus.
Ich bin mit Treppen im Wohnbereich aufgewachsen und hatte auch nur solche: insofern achte ich auch auf eine kleine Distanz zwischen Tür und Treppe.
Allerdings ist die Lage der Treppe eine gute Voraussetzung für die Lage der oberen Räume, insofern ist es teilweise das kleinere Übel, sie im Eingangsbereich zu haben.
Gruss Yvonne
Bauexperte schrieb:
Ich habe zu dieser Jahreszeit (und bei Regen) - in Schrittdistanz - sogar einen Aufnehmer im Flur liegen
Was ist denn ein Aufnehmer?
Bauexperte schrieb:
Ich habe bisher auch noch nicht begriffen, worin der Vorteil liegen soll, wenn ich nicht direkt die Treppe hoch gehen kann, dafür erst einige Meter den Straßendreck in der Diele nett verteile (besonders Kinder können das gut) und ihn dann mit hoch nehme? Ich hätte den Schmutz des Eingangsbereiches doch lieber da selbst, als in den angrenzenden Räumen
Hm, es geht eigentlich bei der Problematik nicht um das sofortige Hochgehen nach dem Eintritt in das Haus (ich denke mal, dass sich grundsätzlich die Gewohnheit breit gemacht hat, die Schuhe nach oben hin auszulassen), eher darum, dass in den Abendstunden, wenn sie alle bettfertig sind (auch Erwachsene), wieder nach unten kommen und dann durch Straßenschmutz durchlatschen (mit Socken oder barfuß).
Ich sags mal so: bei uns ist es eigentlich immer sauber, leider stören mich auch die wenigen Sandkörner, die im Flurbereich abfallen. Ich bin an den Füßen allerdings auch empfindlich. Wenn ich dann daran denke, dass ich vorher bei OBI oder Ikea auf den öffentlichen Toiletten war, wo ich eventuell im Nassen stehen musste, weil eine Mutter ihr Kind über der Schüssel gehalten hatte, aber nichts rein- sondern nur außen entlang lief, schüttelts mich. Wo ich ansonsten sonst noch so reinlaufe und dieses dann im Haus verteile, das blende ich mal ganz gern aus.
Ich bin mit Treppen im Wohnbereich aufgewachsen und hatte auch nur solche: insofern achte ich auch auf eine kleine Distanz zwischen Tür und Treppe.
Allerdings ist die Lage der Treppe eine gute Voraussetzung für die Lage der oberen Räume, insofern ist es teilweise das kleinere Übel, sie im Eingangsbereich zu haben.
Gruss Yvonne
Bauexperte schrieb:
ch muß immer schmunzeln, wenn ich diesen Hinweis lese. Kennt die junge Generation keine Hausmatte vor der Haustüre mehr? Doch und unsere Haustür war sogar überdacht und hatte außen und innen eine Fußmatte. Da wir die Schuhe immer auf der Matte ausziehen, wurde gerade an regnerischen oder schneereichen Tage die Nässe und der Matsch auf der Fußmatte innen auch verteilt. Hab ja keinen Schuhföhn vor der Haustür Und wenn man da dann mal schnell strümpfig oder barfuß hochlaufen wollte - iiih.Jetzt ist bei uns das Schuhlager direkt neben der Tür auf ner Schmutzfangmatte und die Treppe ist gegenüber der Tür. Kein Sand mehr beim hochlaufen. Keine nassen Strümpfe mehr, weil man über die nasse Fußmatte laufen muss und Dreck im EG wird auch nicht verteilt, da die Schuhe eben direkt an der Tür auf der Matte ausgezogen werden und nicht erst 3 Meter weiter
Hier kann man es erkennen. Da wo der Hocker mit dem dem Radio steht, stehen jetzt die Schuhe. Die Lage der Treppe hat uns im OG auch noch einen weiteren Raum gebracht. Da wir das OG vorne etwas rausgezogen haben - als Überdachung für die Haustür - haben wir hier ein Kinderbad unterbringen können. Bei 3 Mädels sicher kein unnötiger Luxus
B
Bauexperte09.06.15 14:20Hallo Yvonne,
Grüße, Bauexperte

ypg schrieb:Schau mal in die Anlage
Was ist denn ein Aufnehmer?
ypg schrieb:Das sehe ich allerdings ebenso; außerdem liegt es doch auch an einem selbst und daran, welche Werte Weib/Mann ihrem Nachwuchs vorleben ... solange sie bei ihnen wohnen. Wie sie es dann später bei sich selbst regeln, kann ihnen wurscht; mir ist es das jedenfalls, sowas von
Allerdings ist die Lage der Treppe eine gute Voraussetzung für die Lage der oberen Räume, insofern ist es teilweise das kleinere Übel, sie im Eingangsbereich zu haben.
Grüße, Bauexperte
B
Bauexperte09.06.15 14:23Manu1976 schrieb:
Jetzt ist bei uns das Schuhlager direkt neben der Tür auf ner Schmutzfangmatte und die Treppe ist gegenüber der Tür. Kein Sand mehr beim hochlaufen. Keine nassen Strümpfe mehr, weil man über die nasse Fußmatte laufen muss und Dreck im EG wird auch nicht verteilt, da die Schuhe eben direkt an der Tür auf der Matte ausgezogen werden und nicht erst 3 Meter weiter Damit es aber doch egal, wo die Treppe beginnt oder habe ich heute einen derartigen Knoten im Hirn ...? Alle Räume orientieren sich zwangsläufig an der Lage der Treppe im Haus. nicht selten liegt sie vorne positioniert - gerade bei schmaleren Entwürfen - besser, als an anderer Stelle
Grüße, Bauexperte
B
Bauexperte09.06.15 14:31Manu1976 schrieb:

Hier kann man es erkennen. Da wo der Hocker mit dem dem Radio steht, stehen jetzt die Schuhe.Danke fürs Bild!Ein Glück, daß die Geschmäcker unterschiedlich sind! Ich hätte bspw. den wuchtigen Garderobenschrank entsorgt, zumindest aber eine andere Stelle dafür gesucht. So ein schön geräumiger Eingangsbereich und dann vermittels Schrank nicht nur die Optik der sehr klassischen Innentüre (Gäste-WC ?) sondern gleich auch die Haustüranlage in den Hintergrund drängen ...
Bitte nicht falsch verstehen
Grüße, Bauexperte
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