ᐅ Grundstück neben Eltern, Baulücke von 1200qm
Erstellt am: 23.06.14 20:09
Hallo aus dem schönen OWL!
Folgende Situation ergibt sich bei uns (Meine Freundin, 25 und ich, 28):
Wir wollen auf dem Grundstück der Eltern meiner Freundin ein Haus bauen.
Aus einem Ackerstreifen und deren Grundstück (direkt nebenan) entsteht eine Baulücke von 1200 m².
Bis jetzt ist nur es zum neuen Grundstück vereinigt und noch nichts passiert.
Ihre Eltern haben vor Ihr das Grundstück zu übertragen.
Wir haben vor im Frühjahr nächsten Jahres zu bauen, Hochzeit würde erst danach erfolgen. Kinder sind auch mittelfristig geplant.
Meine Frage:
Wie geht man im Folgenden alles Weitere an?
Soll ich mich ebenfalls im Grundbuch eintragen lassen oder schließt man da einfach einen Vertrag?
Wie sichere ich mich am Besten ab, falls die ganze Geschichte doch mal in die Brüche geht?
Das Darlehen für das Haus würden wir natürlich mit unserem gemeinsamen Nettolohn abbezahlen (meiner ist hier höher als Ihrer).
Gruß
Sebastian
Folgende Situation ergibt sich bei uns (Meine Freundin, 25 und ich, 28):
Wir wollen auf dem Grundstück der Eltern meiner Freundin ein Haus bauen.
Aus einem Ackerstreifen und deren Grundstück (direkt nebenan) entsteht eine Baulücke von 1200 m².
Bis jetzt ist nur es zum neuen Grundstück vereinigt und noch nichts passiert.
Ihre Eltern haben vor Ihr das Grundstück zu übertragen.
Wir haben vor im Frühjahr nächsten Jahres zu bauen, Hochzeit würde erst danach erfolgen. Kinder sind auch mittelfristig geplant.
Meine Frage:
Wie geht man im Folgenden alles Weitere an?
Soll ich mich ebenfalls im Grundbuch eintragen lassen oder schließt man da einfach einen Vertrag?
Wie sichere ich mich am Besten ab, falls die ganze Geschichte doch mal in die Brüche geht?
Das Darlehen für das Haus würden wir natürlich mit unserem gemeinsamen Nettolohn abbezahlen (meiner ist hier höher als Ihrer).
Gruß
Sebastian
Wie sehen es denn die Eltern? Würden sie Euch Beiden das Grundstück schenken oder würden sie nur sie beschenken wollen???
Und mal Gedanken darüber machen, was Du möchtest, sollte es mal in die Brüche gehen: kann sich dann Deine Partnerin ne neue Wohnung suchen (schwächeres Einkommen) und Du neben Ihren Eltern wohnen bleiben oder siehst Du Dich dann eher, die Flucht zu ergreifen und ihr das Familiengrundstück zurückzugeben ?
In erster Linie sind da die Eltern, alles weitere kann man zwischen Partnern absichern, aber dazu kann man hier auch Empfehlungen im Forum finden, nämlich einen Notar des Vertrauens aufsuchen 🙂
Grundsätzlich solltet Ihr, wenn verheiratet, gleichwertige Partner im Grundbuch und als Schuldner sein. Im Worstcase kann man Dich auszahlen. Kann man alles vertraglich regeln. Muss nicht alles über Notar, Privatverträge haben auch Daseinsberechtigung.
Aber jeden Penny oder Tilgung aufrechnen, das geht meistens nicht und sollte auch nicht sein... das mal so als Rat.
Und mal Gedanken darüber machen, was Du möchtest, sollte es mal in die Brüche gehen: kann sich dann Deine Partnerin ne neue Wohnung suchen (schwächeres Einkommen) und Du neben Ihren Eltern wohnen bleiben oder siehst Du Dich dann eher, die Flucht zu ergreifen und ihr das Familiengrundstück zurückzugeben ?
In erster Linie sind da die Eltern, alles weitere kann man zwischen Partnern absichern, aber dazu kann man hier auch Empfehlungen im Forum finden, nämlich einen Notar des Vertrauens aufsuchen 🙂
Grundsätzlich solltet Ihr, wenn verheiratet, gleichwertige Partner im Grundbuch und als Schuldner sein. Im Worstcase kann man Dich auszahlen. Kann man alles vertraglich regeln. Muss nicht alles über Notar, Privatverträge haben auch Daseinsberechtigung.
Aber jeden Penny oder Tilgung aufrechnen, das geht meistens nicht und sollte auch nicht sein... das mal so als Rat.
T
toxicmolotof24.06.14 08:02Man kann/sollte auch mit einem Steuerberater sprechen bezüglich ggfs. anfallender Schenkungssteuer, insbesondere gegenüber dir bei Schenkung oder Teilschenkung.
U.u. kann es Sinn machen, dass die Eltern das Grundstück erst ihrer Tochter schenken und später nach der Heirat die 50% des Grundstück an dich. Dann gibt es zwar Mehrkosten bei Notar und Gericht, diese fallen aber deutlich geringer aus als die Steuern auf die Schenkung der Eltern an dich.
U.u. kann es Sinn machen, dass die Eltern das Grundstück erst ihrer Tochter schenken und später nach der Heirat die 50% des Grundstück an dich. Dann gibt es zwar Mehrkosten bei Notar und Gericht, diese fallen aber deutlich geringer aus als die Steuern auf die Schenkung der Eltern an dich.
Hi!
Danke für die Antworten!
Wenn es mal in die Brüche geht, würde ich mit ziemlicher Sicherheit nicht dort wohnen bleiben wollen.
Ist ein Grundbucheintrag gleichbedeutend mit einer Schenkung?
Danke für die Antworten!
ypg schrieb:Also sie würden Ihr das Grundstück schenken.
Wie sehen es denn die Eltern? Würden sie Euch Beiden das Grundstück schenken oder würden sie nur sie beschenken wollen???
Und mal Gedanken darüber machen, was Du möchtest, sollte es mal in die Brüche gehen: kann sich dann Deine Partnerin ne neue Wohnung suchen (schwächeres Einkommen) und Du neben Ihren Eltern wohnen bleiben oder siehst Du Dich dann eher, die Flucht zu ergreifen und ihr das Familiengrundstück zurückzugeben ?
Wenn es mal in die Brüche geht, würde ich mit ziemlicher Sicherheit nicht dort wohnen bleiben wollen.
toxicmolotow schrieb:
Man kann/sollte auch mit einem Steuerberater sprechen bezüglich ggfs. anfallender Schenkungssteuer, insbesondere gegenüber dir bei Schenkung oder Teilschenkung.
U.u. kann es Sinn machen, dass die Eltern das Grundstück erst ihrer Tochter schenken und später nach der Heirat die 50% des Grundstück an dich. Dann gibt es zwar Mehrkosten bei Notar und Gericht, diese fallen aber deutlich geringer aus als die Steuern auf die Schenkung der Eltern an dich.
Ist ein Grundbucheintrag gleichbedeutend mit einer Schenkung?
T
toxicmolotof24.06.14 21:37Wie bekommst du den Grundbucheintrag denn hin?
In den meisten Fällen wohl mit einem Notar. Und dieser wiederum erstellt einen Vertrag. Meist sind das Kaufverträge, aber auch Übertragungsverträge, Schenkungsverträge oder was auch immer für ein Vertrag.
Und der Notar macht eine Kopie davon für das Finanzamt. Und die freuen sich ggfs. darüber.
Die Frage ist: Was wird gemacht, um Eigentümer des Grundstückes zu werden. Und wer kommt da rein und wann!
In den meisten Fällen wohl mit einem Notar. Und dieser wiederum erstellt einen Vertrag. Meist sind das Kaufverträge, aber auch Übertragungsverträge, Schenkungsverträge oder was auch immer für ein Vertrag.
Und der Notar macht eine Kopie davon für das Finanzamt. Und die freuen sich ggfs. darüber.
Die Frage ist: Was wird gemacht, um Eigentümer des Grundstückes zu werden. Und wer kommt da rein und wann!
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