ᐅ Bauen mit Graef Massivhaus/Weissert Immobilien in SH
Erstellt am: 21.02.26 09:44
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Captainush21.02.26 09:44Hallo zusammen,
wir sind derzeit auf der Suche nach einem Bauanbieter und waren gestern bei Weissert Immobilie (Vertrieb) und haben uns zu Häuser von Graef Massivhaus informiert (eigentlicher Bauträger). Habt Ihr schon Erfahrungen mit einen von beiden Unternehmen gemacht und wie waren diese? Unsere größte Angst ist wenn wir ein Angebot bekommen und wir uns den Kredit dazu nehme, dass das Bauvorhaben am Ende nochmal 30-50T € teurer wird als geplant.
wir sind derzeit auf der Suche nach einem Bauanbieter und waren gestern bei Weissert Immobilie (Vertrieb) und haben uns zu Häuser von Graef Massivhaus informiert (eigentlicher Bauträger). Habt Ihr schon Erfahrungen mit einen von beiden Unternehmen gemacht und wie waren diese? Unsere größte Angst ist wenn wir ein Angebot bekommen und wir uns den Kredit dazu nehme, dass das Bauvorhaben am Ende nochmal 30-50T € teurer wird als geplant.
Captainush schrieb:
wir sind derzeit auf der Suche nach einem Bauanbieter und waren gestern bei Weissert Immobilie (Vertrieb) und haben uns zu Häuser von Graef Massivhaus informiert (eigentlicher Bauträger).Ich vermute, gemeint sei: der Immobilienheini fungiert hier als Bauträger (so nennt man einen gewerblichen Bebauer von Grundstücken zu dem Zweck, sie im Bundle mit einem Haus darauf zu verkaufen), und mit dem "eigentlichen Bauträger" ist gemeint, daß dieser dabei den Part des einzugsfertigen Errichters des Hauses übernimmt (das würde man einen "Generalunternehmer" nennen, der die einzelnen Handwerker als Subunternehmer unter Vertrag nimmt) ?
Dabei ist steuerrechtlich unbeachtlich, ob der Generalunternehmer dies als Erfüllungsgehilfe des Bauträgers tut und der Kunde (also der Käufer, der sich hier selber häufig fälschlich in der Rolle des Bauherrn sieht) einen verbundenen Vertrag nur mit dem Bauträger macht, oder ob er zwei technisch getrennte Verträge mit dem Bauträger über den Kauf des Grundstücks (sowie meist auch dessen Erschließung) und mit dem GU über die Hauserstellung abschließt. Entscheidend für die Unterwerfung auch des Hauspreises unter die Grunderwerbsteuerpflicht ist ausschließlich, ob der Kunde als Grundstückskäufer in der Wahl eines GU frei gewesen wäre oder den ihm vom BT angedienten GU kontrahieren mußte.
Captainush schrieb:
Habt Ihr schon Erfahrungen mit einen von beiden Unternehmen gemachtMeines bekannt umfassenden Erinnerns in den vergangenen neun Jahren in diesem Forum und auch anderen nicht. Das ist aber bei auf einen regionalen Markt fokussierten Akteuren oft so, daß die Welt jenseits ihres Revieres sie nicht kennt. Ausnahmen gibt es hier fast nur rund um die Großstädte München, Stuttgart, Hamburg und ein bißchen auch Berlin.
Captainush schrieb:
Unsere größte Angst ist wenn wir ein Angebot bekommen und wir uns den Kredit dazu nehme, dass das Bauvorhaben am Ende nochmal 30-50T € teurer wird als geplant.Diese Gefahr ist bei Bauträgerprojekten bei planmäßigem Ablauf ungefähr so gering, wie sie umgekehrt bei Insolvenz eines Beteiligten wahrscheinlich ist. Die Fertigstellungsbürgschaften sind hier also der heißeste Hebel.
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11ant schrieb:
wie sie umgekehrt bei Insolvenz eines Beteiligten wahrscheinlich ist.Es empfiehlt sich also ein Blick in Firmendatenbanken, und danach mit den Namen der Gesellschafter, Geschäftsführer und Prokuristen weiter bei Gomopa und Konsorten, wie es um deren Sündenregister (Schuldnerkarrieren / Ermittlungsverfahren / Verurteilungen und ähnliche Auffälligkeiten) bestellt ist. Auch Social Media ist da recht hilfreich: gibt es Yacht-, Sportwagen- und gemeinsame Urlaubsfotos von Geschäftsführer und Sekretärin oder dergleichen ... (die Sekretärin der dritten Pleitefirma ist regelmäßig GF-Strohfrau der vierten). Die bilanziell sichtbaren Risikoindikatoren für Insolvenzen sind zu vielfältig, um sie Laien erklären zu können. Ein verräterischer "weicher" Faktor für die Eignung eines BT-Geschäftsführers ist die fachliche Qualifikation (Forensuche-Stichwort: Fleischerhaus).
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P.S., da fällt mir ein/auf: Du hast doch kürzlich erst in https://www.hausbau-forum.de/threads/Town & Country-und-team-massivhaus-preisunterschied.v3l5a9/ so gefragt
, wie es eigentlich nur/erst Sinn hat, wenn man bereits ein konkretes Grundstück "fix" hat. Nun fragst Du hier wie ein Suchender nach verbundenen Bauträgerangeboten (???) - wo stehst Du also tatsächlich: baufirmen/hausherstellersuchender Grundstücksbesitzer oder noch völlig im Dunkeln tappend herumirrender Träumer ?
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Captainush schrieb:
wir haben uns in den letzten Wochen Angebote für ein Friesenhaus mit ca. 150 m² Wohnfläche eingeholt – einmal bei Town & Country und einmal bei Team Massivhaus.
, wie es eigentlich nur/erst Sinn hat, wenn man bereits ein konkretes Grundstück "fix" hat. Nun fragst Du hier wie ein Suchender nach verbundenen Bauträgerangeboten (???) - wo stehst Du also tatsächlich: baufirmen/hausherstellersuchender Grundstücksbesitzer oder noch völlig im Dunkeln tappend herumirrender Träumer ?
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Hi,
also wir sind genau diesen Weg gegangen. Erst mit Weißert das Haus geplant. Anschließend dann mit Graef das Projekt gestartet. Was genau möchtest du wissen?
Zu deiner Angst: Du solltest immer mit Puffer in der Finanzierung planen. Die Baubeschreibung von Graef ist ausführlich, sodass du frühzeitig siehst, was zum Beispiel noch auf dich zu kommt (Bodenbeläge, Malen, Schmutz- und Regenwasserleitungen, Hausanschlüsse). Aber es gibt halt auch vieles, was sich erst im weiteren Prozess ergibt: Die Bemusterung, notwendige Anpassungen für Statik und Bodengutachten etc pp. Bei Weißert wurde wiederholt gesagt, dass bei Graef vieles im Preis inklusive ist und man im Grunde in das Haus einziehen kann. Kann man auch. Wenn ich an die Badezimmerobjekte denke, ist das aber nicht das, was ich unter schön verstehe. Das führt dann natürlich zu einem Aufpreis.
also wir sind genau diesen Weg gegangen. Erst mit Weißert das Haus geplant. Anschließend dann mit Graef das Projekt gestartet. Was genau möchtest du wissen?
Zu deiner Angst: Du solltest immer mit Puffer in der Finanzierung planen. Die Baubeschreibung von Graef ist ausführlich, sodass du frühzeitig siehst, was zum Beispiel noch auf dich zu kommt (Bodenbeläge, Malen, Schmutz- und Regenwasserleitungen, Hausanschlüsse). Aber es gibt halt auch vieles, was sich erst im weiteren Prozess ergibt: Die Bemusterung, notwendige Anpassungen für Statik und Bodengutachten etc pp. Bei Weißert wurde wiederholt gesagt, dass bei Graef vieles im Preis inklusive ist und man im Grunde in das Haus einziehen kann. Kann man auch. Wenn ich an die Badezimmerobjekte denke, ist das aber nicht das, was ich unter schön verstehe. Das führt dann natürlich zu einem Aufpreis.
sebo1339 schrieb:
also wir sind genau diesen Weg gegangen. Erst mit Weißert das Haus geplant. Anschließend dann mit Graef das Projekt gestartet. Was genau möchtest du wissen? Vielleicht tauschen wir uns lieber per privater Nachricht o.Ä. aus.Ich zum Beispiel würde gerne wissen, ob die Konstellation zwischen den beiden denn nun so war wie ich es vermute (s.o.).
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