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ᐅ Mauerdurchbruch für Türe mit Sturz


Erstellt am: 14.02.26 10:06

H
hyperion
14.02.26 10:06
Hallo,

wir versetzten in einem Raum die Wände, um aus einem größeren Raum 2 Räume zu bekommen. 

Für den neuen Raum müssen wir eine Türe setzen. Die Türe soll eine Durchgangsbreite von 73,5cm und 198,5cm höhe haben. Es war ein Teppichboden verlegt. Im Estrich befindet sich eine Fußbodenheizung. 

Wir planen einen Fliesenboden. Da die Räume nicht mehr ganz exakt zu den Heizkreisen passen, lassen wir evtl. auch eine Entkoppungsmatte mit 4mm verlegen. Das Türöffnungsmaß im Rohbau beträgt ja 205cm. Da der Estrich ja liegt, aber die Fliesen den Boden ja erhöhen, hätte ich jetzt ein Türöffnungsmaß von 203 cm angenommen. 

Wir haben einen Türsturzstein aus Porenbeton für eine nichttragende Bimswand gewählt. Dieser hat die Maße 150cmx11,4cmx12,4cm. Wir würden diesen auf 110cm kürzen, da der Platz für die Türe begrenzt ist. Auf einer Seite wird der Sturz vermutlich auch Kabel kreuzen. Wir werden vermutlich eine Nut in den Sturz schneiden müssen, um dort die bestehenden Kabel durchführen zu können. Das ist vermutlich nicht 100% so erlaubt, aber der Sturz befindet sich hier auch in einer nicht tragenden Wand. 

Rechnet man noch Platz für den Quellmörtel (1cm oben und unten) + 12,4cm für den Sturzstein + 203cm ergibt sich für mich eine Höhe von 217,4cm. Für die Breite einer Türe werden ja 76 cm Maueröffnunsmaß im Rohbau angenommen. Da wir das Loch selbst in die Wand Flexen und dann ausschlagen, würde ich hier eine Breite von 77cm nehmen. Da hätte man 1cm Puffer für Ungenauigkeiten beim Schneiden. Somit hätte ich eine Türöffnung von 77cm x 217,4cm angezeichnet. Auf der Höhe von 203cm ergibt sich noch der Überstand für den Sturzstein (110cm Gesamtbreite -77cm Türbreite = 16,5 cm Überstand für den Sturzstein auf jeder Seite. Zusätzlich würde ich hier auf jeder Seite 1cm dazurechnen für den Quellmörtel. Somit ergibt sich ein Überstand von 17,5 pro Seite.
Ich habe versucht das Loch schematisch mit den Maßen darzustellen: Der Quellmörtel ist Orange, die Türe dunkelblau und der Sturzstein ist hellblau.



Passen die gewählten Maße? Wie bekommt man es hin, dass alle Türen auf dem Stockwerk exakt auf der gleichen höhe sind? Gibt es hier einen Trick? Die Türblende ist bei den bestehenden Türen 204,4 hoch gemessen vom Estrich und der abstand zwischen Estrich und Türblende beträgt 5mm. Das Türblatt bei den alten Türen ist 198,5 cm hoch. Der Abstand zwischen Türblatt und Estrich ist 1 cm. 
Kann man bei einer bestehenden Türe die Blende einfach abbauen und anschließend wieder hinbauen? Dann könnten wir schauen, wie hoch die Maueröffnung bei den bestehenden Türen ist.
 
Danke für die Antworten.
T
Teimo1988
14.02.26 10:34
Kommt drauf an was du für bestehende Türen hast. Wenn es welche aus diesem Jahrtausend sind, solltest du die Blende abziehen können. Normalerweise sind die mir gesteckt. 
Deine Rechnung schein mit auf dem ersten Blick schlüssig. Wobei ich die Maße nur überflogen und nicht nachgerechnet habe.

Ich hab sowas auch schon gemacht, war aber eine tragende Wand. Mein Sturz saß dann aber nach Fußbodenaufbau tatsächlich zu tief und ich musste beim Einbauen der Tür sowohl Zarge wie auch Türblatt um 1 cm kürzen. Fällt niemand auf. Hatte allerdings einen Schreiner zu Hand, der mir die Tür mit seinem Werkzeug kürzt, damit nichts splittert etc. 
1
11ant
14.02.26 13:54
Ich finde es sehr ungeschickt, daß Du diese Betrachtung aus Deinem Thread https://www.hausbau-forum.de/threads/umbau-eines-stockwerks-neue-tuere-und-mauerabriss.s0c8i3/#b2d0t7 ausgliederst, auch wenn das aus der Perspektive "wir greifen zwar in die Statik des Hauses ein, aber uns reizt an dem Projekt vor allem die Gefahr des Verzichtes auf einen Architekten" gewissermaßen wieder konsequent ist.

Zum Thema "Sturz über der Tür": tragend brauchst Du den eigentlich nur, wenn Du über der Tür (m.E. unnötigerweise) aufmauern willst.
Die Anpassung der Verkabelung solltest Du mit einem Elektromeister planen.
https://www.instagram.com/11antgmxde/
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