Hallo zusammen!
für eine Wallbox, Strom, Licht und Netzwerk außen, muss ich mehrere Kabel durch die Kellerwand bekommen. Bisher bin ich noch in der Planungsphase.
Nach meiner Recherche am sinnvollsten per Ringraumdichtung.
Der Keller besteht aus Hohlbetonstein. Entsprechend liegt es nahe ein Futterrohr zu verbauen.
Die Dingraumdichtung ist DN100. Die Futterrohre habe auch noch eine gewissen Stärke. Hauff hat bei einem dn 100er einen Außendurchmesser von 160mm. Wandstärke ist ~50cm
Danke vorab!
VG Christoph
für eine Wallbox, Strom, Licht und Netzwerk außen, muss ich mehrere Kabel durch die Kellerwand bekommen. Bisher bin ich noch in der Planungsphase.
Nach meiner Recherche am sinnvollsten per Ringraumdichtung.
Der Keller besteht aus Hohlbetonstein. Entsprechend liegt es nahe ein Futterrohr zu verbauen.
Die Dingraumdichtung ist DN100. Die Futterrohre habe auch noch eine gewissen Stärke. Hauff hat bei einem dn 100er einen Außendurchmesser von 160mm. Wandstärke ist ~50cm
- Brauche ich ein Gefälle nach außen? 1-2%?
- Bei 160mm außendruchmesser vom Futterrohr, werde ich wohl ein 200mm Loch brauchen. Passt das in etwa?
- Womit verfülle ich das? Quellvergussmörtel?
- Wie bekomme ich den Quellvergussmörtel in die Wand? Es gibt wohl Verfüllvorrichtungen, die lohnen sich aber nicht für 1-2 Löcher. Was kann ich sonst machen? DIY? Oder gibt es Syteme bei denen eine Verfüllvorrichtung dabei ist?
- Die Netzwerkkabel würde ich gerne in Leerrohre legen. Dazu brauche ich wohl ein "kabelkompatibles" Rohr. Habt ihr Empfehlungen / Hinweise?
Danke vorab!
VG Christoph
Als Ringraumdichtung würde ich Hauff 2700103000 HRD100 SG 8x4-16,5 nehmen. Da sollte das 5x6mm² für die WB durchpassen.
Als Futterrohr ein Hauff ZVR100/550 fc (115mm Außendurchmesser) --> Damit reduziert sich die Bohrung auf 130–150 mm
Welches "kabelkompatible" Rohr geht? Finde dazu nix
Quellvergussmörtel: Quick-Mix Quellmörtel
Als Futterrohr ein Hauff ZVR100/550 fc (115mm Außendurchmesser) --> Damit reduziert sich die Bohrung auf 130–150 mm
Welches "kabelkompatible" Rohr geht? Finde dazu nix
Quellvergussmörtel: Quick-Mix Quellmörtel
Hi,
also, was du da beschreibst, klingt nach einer ganzen Menge Arbeit – aber auch nach einer Lösung, die sich auf lange Sicht auszahlt, wenn alles richtig gemacht wird. Wenn du wirklich an der Ringraumdichtung dranbleibst, bist du auf dem richtigen Weg, um den Anforderungen gerecht zu werden. Aber lass uns mal zu den Details kommen:
Zu deiner ersten Frage: Wenn das Futterrohr einen Außendurchmesser von 160 mm hat, dann brauchst du natürlich eine Bohrung, die genug Platz für das Rohr plus das Material drumherum bietet. Sagen wir, du musst für das Rohr selbst und für die spätere Verfüllung mit der Dichtung einen Puffer von mindestens 10–15 mm einplanen. Also sollte deine Kernbohrung mindestens 180 mm betragen, lieber etwas mehr. Die Verfüllung braucht ja auch ein bisschen Spielraum. Und bei der Wandstärke von 50 cm kannst du bei der Bohrtiefe auch ruhig großzügig planen, falls du mit etwas ungleichmäßigem Bohrdurchgang zu tun hast.
Die zweite Frage ist noch interessanter: Du hast absolut recht, die Ringraumdichtung wird außen angebracht, aber innerhalb des Rohrs solltest du mit einer stabilen Kabelführung arbeiten. Zumindest für Strom- und Netzwerkkabel. Für die Kabel kannst du entweder ein zweites, kleineres Rohr innerhalb des größeren Futterrohrs einziehen oder die Kabel direkt auf spezielle Kabelhalter in der Wand führen – das hängt davon ab, was du an Platz und Flexibilität haben willst. Die innere Abdichtung ist eigentlich auch nicht so kompliziert, da gibt es spezielle Dichtmörtel oder Dichtbänder, die auch bei Kabeln gute Arbeit leisten.
Und zur dritten Frage: Klar, Netzwerkkabel in Leerrohre zu legen, ist total sinnvoll. Dabei würde ich allerdings eher ein sogenanntes "kabelkompatibles" Rohr empfehlen, das ausreichend Platz bietet und dir noch eine gewisse Flexibilität lässt, falls du später mal ein Kabel nachziehen musst. Das Abdichten der Leerrohre erfolgt meist mit einer speziellen Gummidichtung, die den Raum um die Kabel herum effektiv verschließt, ohne dass die Kabel in ihrer Funktion beeinträchtigt werden. Wichtig: Wenn du Netzwerkkabeln verlegst, achte darauf, dass das Rohr nicht nur dicht, sondern auch luftig genug bleibt – Kabel können sich durch Wärmeentwicklung erwärmen.
Wenn du das richtig machst, hast du später keine Probleme. Aber: Hohlbetonstein ist nicht unbedingt das einfachste Material, um Bohrungen zu setzen. Auch wenn die Wandstärke mit 50 cm recht ordentlich ist, ist der Beton nicht immer gleich fest und stabil – aufpassen, dass dir nicht die Bohrmaschine abhaut.
also, was du da beschreibst, klingt nach einer ganzen Menge Arbeit – aber auch nach einer Lösung, die sich auf lange Sicht auszahlt, wenn alles richtig gemacht wird. Wenn du wirklich an der Ringraumdichtung dranbleibst, bist du auf dem richtigen Weg, um den Anforderungen gerecht zu werden. Aber lass uns mal zu den Details kommen:
Zu deiner ersten Frage: Wenn das Futterrohr einen Außendurchmesser von 160 mm hat, dann brauchst du natürlich eine Bohrung, die genug Platz für das Rohr plus das Material drumherum bietet. Sagen wir, du musst für das Rohr selbst und für die spätere Verfüllung mit der Dichtung einen Puffer von mindestens 10–15 mm einplanen. Also sollte deine Kernbohrung mindestens 180 mm betragen, lieber etwas mehr. Die Verfüllung braucht ja auch ein bisschen Spielraum. Und bei der Wandstärke von 50 cm kannst du bei der Bohrtiefe auch ruhig großzügig planen, falls du mit etwas ungleichmäßigem Bohrdurchgang zu tun hast.
Die zweite Frage ist noch interessanter: Du hast absolut recht, die Ringraumdichtung wird außen angebracht, aber innerhalb des Rohrs solltest du mit einer stabilen Kabelführung arbeiten. Zumindest für Strom- und Netzwerkkabel. Für die Kabel kannst du entweder ein zweites, kleineres Rohr innerhalb des größeren Futterrohrs einziehen oder die Kabel direkt auf spezielle Kabelhalter in der Wand führen – das hängt davon ab, was du an Platz und Flexibilität haben willst. Die innere Abdichtung ist eigentlich auch nicht so kompliziert, da gibt es spezielle Dichtmörtel oder Dichtbänder, die auch bei Kabeln gute Arbeit leisten.
Und zur dritten Frage: Klar, Netzwerkkabel in Leerrohre zu legen, ist total sinnvoll. Dabei würde ich allerdings eher ein sogenanntes "kabelkompatibles" Rohr empfehlen, das ausreichend Platz bietet und dir noch eine gewisse Flexibilität lässt, falls du später mal ein Kabel nachziehen musst. Das Abdichten der Leerrohre erfolgt meist mit einer speziellen Gummidichtung, die den Raum um die Kabel herum effektiv verschließt, ohne dass die Kabel in ihrer Funktion beeinträchtigt werden. Wichtig: Wenn du Netzwerkkabeln verlegst, achte darauf, dass das Rohr nicht nur dicht, sondern auch luftig genug bleibt – Kabel können sich durch Wärmeentwicklung erwärmen.
Wenn du das richtig machst, hast du später keine Probleme. Aber: Hohlbetonstein ist nicht unbedingt das einfachste Material, um Bohrungen zu setzen. Auch wenn die Wandstärke mit 50 cm recht ordentlich ist, ist der Beton nicht immer gleich fest und stabil – aufpassen, dass dir nicht die Bohrmaschine abhaut.
Top! Danke für das Feedback!
Ich habe ja jetzt nur noch 115mm Außendurchmesser. (Siehe post #2 https://www.hausbau-forum.de/posts/y7z2v3/)
Stimmt meine Annahme?
Ich habe ja jetzt nur noch 115mm Außendurchmesser. (Siehe post #2 https://www.hausbau-forum.de/posts/y7z2v3/)
berton schrieb:
Als Futterrohr ein Hauff ZVR100/550 fc (115mm Außendurchmesser) --> Damit reduziert sich die Bohrung auf 130–150 mm
Stimmt meine Annahme?
berton schrieb:
Brauche ich ein Gefälle nach außen? 1-2%?
berton schrieb:
Welches "kabelkompatible" Rohr geht? Finde dazu nix
N
nordanney17.04.26 18:01berton schrieb:
Top! Danke für das Feedback!Hinterfrage die Antworten bitte kritisch. Die sind von einer KI (was nicht schlimm ist, aber man darf sie nicht 1:1 gedankenlos übernehmen).
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