Dann gib ein Angebot ab unter der Bedingung, dass eine Realteilung (bei Aufteilung der Kosten) nach Lageplan erfolgt und bietest an einen Stellplatz so lange sie es braucht, zu vermieten (oder sogar nutzungsrecht, aber würde ich als Verhandlungsmasse noch nicht gleich anbieten).
Denn Platz genug ist ja eigtl auch auf dem Hinterlieger, es ist eigtl gar nicht zu erklären warum da eine WEG ist.
Sollte da doch was baurechtlich entgegenstehen käme das ja raus - Im Kaufvertrag hier eine auflösende Bedingung festlegen lassen, aber das machen die Notare eigtl standardmäßig.
Denn Platz genug ist ja eigtl auch auf dem Hinterlieger, es ist eigtl gar nicht zu erklären warum da eine WEG ist.
Sollte da doch was baurechtlich entgegenstehen käme das ja raus - Im Kaufvertrag hier eine auflösende Bedingung festlegen lassen, aber das machen die Notare eigtl standardmäßig.
KiraHosses schrieb:
Ich dachte das 300k ein Schnäppchen ist für diese Gegend, da sonst schon alleine nur Grundstücke ab 400k angeboten werden.Genau das ist der Hinweis für Dich, dass hier ein Grundstück mit einem Abrisshaus verkauft wird.
K
KiraHosses09.05.26 07:29Also ist dieses Haus im Grunde einem Abrisshaus gleichgesetzt?
KiraHosses schrieb:
Also ist dieses Haus im Grunde einem Abrisshaus gleichgesetzt?Die Wahrscheinlichkeit ist sehr hoch, dass Abreißen und Neubauen billiger ist, als Sanierung. Die Substanz ist dem Foto nach zu urteilen kaum erhaltungswürdig. Ich sehe da auch keine architektonische Genialität, die bewahrt werden müsste. Der energetische und qualitative Standard ist heute so weit voran geschritten, dass man so alte Krücken nur mit maximalem Aufwand in einen vergleichbaren Zustand versetzen kann. Das lohnt sich erst, wenn es ein kleines "Schloss" wäre.
Nur ein bisschen sanieren ist dann schnell wie Perlen vor die Säue kippen. Entsprechend kaufst Du praktisch nur das Land und zusätzlich die Entsorgungskosten, welche nicht unerheblich sind.
Man kann natürlich weiter in der Bruchbude wohnen und nur mal streichen. Aber das will eben keiner.
K
KiraHosses09.05.26 09:47Vielen Dank für die auaführliche Antwort.
Selbst wenn es mir nichts ausmachen würde, darin zu wohnen, kommt sowieso bald die komplette Dacherneuerung auf mich zu oder?
Da das Dach nie saniert wurde
Selbst wenn es mir nichts ausmachen würde, darin zu wohnen, kommt sowieso bald die komplette Dacherneuerung auf mich zu oder?
Da das Dach nie saniert wurde
KiraHosses schrieb:
Ein Bekannter würde sich um die Fassade und das Dach kümmern.Kümmern? Das ist zwar keine Großbaustelle, aber eine Arbeit und Aufgabe, die man nicht nebenbei macht. Wer sie macht, lässt sich das kosten, also auch bezahlen. Da reicht nicht die Pizza vom Lieferdienst und ein Dankeschön, das geht auch nicht schwarz.
KiraHosses schrieb:
Die anderen Sachen ( Boden, Fenster, Bad, kÜche) könnte ich und mein Freund machen ( haben wir schon in diversen Wohnungen gemacht).Bei Sanierungen geht es nicht ums „kümmern“ oder „schick machen“, da geht es darum, die Grundsubstanz wieder in einem Zustand zu bringen (erhalten, ersetzen, erneuern), dass die Substanz sich weitere 30 Jahre trägt.
Das bekommt man nicht bei Ikea oder oft auch nicht in einem Baumarkt.
Anscheinend ist die Fassade schimmelig, wie weit oder wovon, kann man hier nicht sehen. Mir scheint es, dass weitere Mängel eher versteckt sind. Zudem ist E H sowas, was man nicht haben will. Unterste Liga, schlechter als G.
Ja, kann natürlich sein, dass das Gebälk auch verschimmelt ist, dass es ausgetauscht werden muss. Oder der Pilz oder Getier dort drin ist. Da hing anscheinend ein fetter Ast des Baumes und schubberte über Jahre über dem Dach rum. Außerdem sieht eine Ecke auch abgegammelt aus wie auch über dem Keller.
Da braucht es erst einmal ein Gerüst, welches man sich über eine lange Dauer mieten muss. Asbest kann auch eine Rolle spielen.
Da fängt man an zu sanieren und mag schon die erste Woche nicht mehr, weil es ein Rattenschwanz an Aufgaben ist.
Da man Kaufkosten nicht finanzieren kann, wird Dein EK auch etwas schmäler als Du hast.
Ich glaube nicht, dass sich eine Bank darauf einlässt. Du brauchst quasi jetzt einen Sanierungsplan mit Kostenaufstellung und Zeitplan, damit sie Dir Geld geben.
Ohne Sanierungsplan wird das Haus nicht besser, und die Bank könnte gleich Ihr Geld zum Fenster rauswerfen. Die investieren in Häuser, die ihren Wert so lange erhalten, wie die Finanzierung dauert.
Aber das können sie Dir selbst sagen.
Mich persönlich würde die Nähe mit direktem Blick des anderen Hauses nerven. Das WEG grundsätzlich wäre mir egal, aber hier riecht es nach Ärger.
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