ᐅ Sanierung von feuchtem Beton im Gartenhaus
Erstellt am: 12.03.26 18:15
Hallo,
ich bin zwar aus Österreich, meine aber, dass es dort kein vergleichbares Forum gibt und hoffe,
dass ich hier bei Euch den einen oder anderen Tipp bekommen kann.
Folgendes Problem:
Wir haben ein Gartenhaus aus den 50er Jahren, welches wir noch "schnell" vor unserer Haussanierung
auf Vordermann bringen müssen, damit wir dort, während der Haussanierung einiges unterstellen können.
Ansonsten wird dieses Gartenhaus nur für Gartenmöbel usw. verwendet.
Die Nutzung wir also in Zukunft sehr eingeschränkt sein.
Das Häuschen ist gemauert und natürlich feucht und ist etwa 5 x 3 m mit einer Trennwand.
Wir lassen jetzt das Dach mit Betonsteinen neu decken. Die feuchten Wände habe ich schon teilweise abgeschlagen.
Die Wände stehen auf einem Fundament.
(Das wurde in den letzten 70 Jahren etwa 3 x gemacht und ich denke, dass das auch jetzt wieder ein paar Jahre
halten wird.)
Das wirkliche Problem ist jetzt aber der Boden aus Beton, der immer mit PVC und drüber noch Teppich
abgedeckt war. Der Beton, der etwa 4 cm dick ist, liegt natürlich ungedämmt und ohne Folie in einer Sand-Erd-Stein-Mischung.
Kurz hatte ich die Idee die Betonplatte rauszustemmen (rausstemmen zu lassen), was aber zur Großbaustelle werden würde.
Ich frage mich jetzt, ob der feuchte Beton ohne Plastik drauf wieder etwas trocknen wird und wie ich sanieren kann ohne
das das den finanziellen Rahmen sprengt. Das Haus dürfen wir übrigens nicht abtragen, weil wir es sonst nicht mehr errichten dürfen.
Könnte ich auf dieses Betonplatte Dichtschlemme auftragen?
Der Beton schein sehr stabil - nur eine kleine Randstelle ist abgebrochen. Das wäre dann natürlich vorher zu ergänzen.
Gibt es noch andere Möglichkeiten, die sich für so ein Gebäude lohnen oder ist die Dichtschlemme das Mittel zum Zweck?
Liebe Grüße aus Niederösterreich
ich bin zwar aus Österreich, meine aber, dass es dort kein vergleichbares Forum gibt und hoffe,
dass ich hier bei Euch den einen oder anderen Tipp bekommen kann.
Folgendes Problem:
Wir haben ein Gartenhaus aus den 50er Jahren, welches wir noch "schnell" vor unserer Haussanierung
auf Vordermann bringen müssen, damit wir dort, während der Haussanierung einiges unterstellen können.
Ansonsten wird dieses Gartenhaus nur für Gartenmöbel usw. verwendet.
Die Nutzung wir also in Zukunft sehr eingeschränkt sein.
Das Häuschen ist gemauert und natürlich feucht und ist etwa 5 x 3 m mit einer Trennwand.
Wir lassen jetzt das Dach mit Betonsteinen neu decken. Die feuchten Wände habe ich schon teilweise abgeschlagen.
Die Wände stehen auf einem Fundament.
(Das wurde in den letzten 70 Jahren etwa 3 x gemacht und ich denke, dass das auch jetzt wieder ein paar Jahre
halten wird.)
Das wirkliche Problem ist jetzt aber der Boden aus Beton, der immer mit PVC und drüber noch Teppich
abgedeckt war. Der Beton, der etwa 4 cm dick ist, liegt natürlich ungedämmt und ohne Folie in einer Sand-Erd-Stein-Mischung.
Kurz hatte ich die Idee die Betonplatte rauszustemmen (rausstemmen zu lassen), was aber zur Großbaustelle werden würde.
Ich frage mich jetzt, ob der feuchte Beton ohne Plastik drauf wieder etwas trocknen wird und wie ich sanieren kann ohne
das das den finanziellen Rahmen sprengt. Das Haus dürfen wir übrigens nicht abtragen, weil wir es sonst nicht mehr errichten dürfen.
Könnte ich auf dieses Betonplatte Dichtschlemme auftragen?
Der Beton schein sehr stabil - nur eine kleine Randstelle ist abgebrochen. Das wäre dann natürlich vorher zu ergänzen.
Gibt es noch andere Möglichkeiten, die sich für so ein Gebäude lohnen oder ist die Dichtschlemme das Mittel zum Zweck?
Liebe Grüße aus Niederösterreich
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Hallo Fragestellerin.
Ich denke, bei lediglich 40mm Einbaudicke wird das kein Beton sein, sondern ein auf Erdreich eingebauter Estrich.
Hier in Ungarn sind die meisten Dorfhäuser, da nicht unterkellert, so aufgebaut.
Erkennen kannst Du das selber, wenn Du einmal das Größtkorn in der Bodenplatte anschaust.
Vermutlich wird das lediglich um die 5mm sein, für einen Beton viel zu klein.
---------
Aber das ist hier nicht das Thema.
Dass die Bodenfeuchtiglkeit über die Bodenplatte aufsteigt, ist an sich klar und zudem nicht zu vermeiden.
Hierauf einen dampfdiffusionsdichten Belag zu verlegen (wie PVC) wird ausschließlich der optischen Verschönerung geschuldet sein; es kann den Fachregeln folgend aber nicht funktionieren. Eben wegen der aufsteigenden Feuchtigkeit.
Den rauszustemmen (also zurück zu bauen) löst kein Problem, sondern es verlagert nach dem Neueinbau einer identischen Tragschicht das Problem nur auf einen späteren Zeitpunkt in gleicher Intensität.
Sicher, wenn man einen Goldesel im Stall hat, wenen damit Geld keine Rolle spielen würde, dann gäbe es Lösungen hierzu.
Aber das Gartenhaus wird -nach Deinen Worten- auch zukünftig nur einer untergeordneten Nutzung unterzogen werden.
Und da bleibt im Sinne der Wirtschaftlichkeit nur ein Weg:
Die Oberfläche der Bodenplatte frei lassen, nicht abdecken, damit die aufsteigende Feuchtigleit an die Raumluft abgegeben werden kann (Lüften nicht vergessen).
Alles andere macht, wenn man mich fragt, keinen Sinn!
Etwas schöner würde es aussehen, wenn man die Oberfläche der Bodenplatte maschinell schleift (60-er Korn), den Staub gut absaugt. die Gesamtfläche mit einer Dispersion grundiert und letztendlich eine farbige, dampfdiffusionsoffene Betonfarbe aufbringt. (Betonfarben sind meist aufgrund ihrer geringen Trockenfilmdicke ohnehin diffusionsoffen).
-------------------
Vielleicht ist diese meine Antwort nicht 100%-ig in Deinem Sinne, doch es macht Sinn, einmal darüber nachzudenken.
Eine gute Entscheidung wünscht: KlaRa
Ich denke, bei lediglich 40mm Einbaudicke wird das kein Beton sein, sondern ein auf Erdreich eingebauter Estrich.
Hier in Ungarn sind die meisten Dorfhäuser, da nicht unterkellert, so aufgebaut.
Erkennen kannst Du das selber, wenn Du einmal das Größtkorn in der Bodenplatte anschaust.
Vermutlich wird das lediglich um die 5mm sein, für einen Beton viel zu klein.
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Aber das ist hier nicht das Thema.
Dass die Bodenfeuchtiglkeit über die Bodenplatte aufsteigt, ist an sich klar und zudem nicht zu vermeiden.
Hierauf einen dampfdiffusionsdichten Belag zu verlegen (wie PVC) wird ausschließlich der optischen Verschönerung geschuldet sein; es kann den Fachregeln folgend aber nicht funktionieren. Eben wegen der aufsteigenden Feuchtigkeit.
Den rauszustemmen (also zurück zu bauen) löst kein Problem, sondern es verlagert nach dem Neueinbau einer identischen Tragschicht das Problem nur auf einen späteren Zeitpunkt in gleicher Intensität.
Sicher, wenn man einen Goldesel im Stall hat, wenen damit Geld keine Rolle spielen würde, dann gäbe es Lösungen hierzu.
Aber das Gartenhaus wird -nach Deinen Worten- auch zukünftig nur einer untergeordneten Nutzung unterzogen werden.
Und da bleibt im Sinne der Wirtschaftlichkeit nur ein Weg:
Die Oberfläche der Bodenplatte frei lassen, nicht abdecken, damit die aufsteigende Feuchtigleit an die Raumluft abgegeben werden kann (Lüften nicht vergessen).
Alles andere macht, wenn man mich fragt, keinen Sinn!
Etwas schöner würde es aussehen, wenn man die Oberfläche der Bodenplatte maschinell schleift (60-er Korn), den Staub gut absaugt. die Gesamtfläche mit einer Dispersion grundiert und letztendlich eine farbige, dampfdiffusionsoffene Betonfarbe aufbringt. (Betonfarben sind meist aufgrund ihrer geringen Trockenfilmdicke ohnehin diffusionsoffen).
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Vielleicht ist diese meine Antwort nicht 100%-ig in Deinem Sinne, doch es macht Sinn, einmal darüber nachzudenken.
Eine gute Entscheidung wünscht: KlaRa
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