ᐅ Neu bauen oder Altes kaufen??
Erstellt am: 20.08.15 23:00
Stephina8720.08.15 23:00
Hallo an alle,
2 Jahre gab es nichts passendes, was so interessant war auch zu kaufen.
Jetzt gibt es gleich 2 Objekte in 89231 Neu-Ulm. Hilfe!
Was würdet ihr tendenziell nehmen, wenn beides gut für euch passen würde, altes Haus kaufen oder neu bauen?
Kurze Eckdaten.
Altes Haus: Baujahr 1967, Bad wurde vor 10 Jahren saniert, Balkon, Terrasse, Doppelhaushälfte, 5,5 Zimmer, 139 m² + ausbaubares Dach (hier ist gar nichts gemacht worden), Gesamtfläche mit Garten 465 m², Garage mit elektr. Tor, Lage sehr sehr ruhig, Ortsteil, sofort zu haben, Ölheizung (Technik, Gäste-WC (bisher ohne waschbecken), Druckausgleichskessel usw. wurde vor einigen Jahren saniert, ist quasi relativ neu), Zentralheizung, Energiebedarf Klasse G-H. Man müsste alle Tapeten und Teppichböden rausreißen und neuen Boden Verlegen und tapezieren/streichen. Halbgewendelte Treppen überall, ins UG und DG ohne Geländer.
Kauf nach Bieterverfahren - wer das Höchste bietet - bekommt es. (Erbengemeinschaft will Geld). Mindestgebot: 300.000 €
Wir haben mal die Bodenbeläge und Malerarbeiten, sowie Umbauarbeiten von WC, Wand im Wohnzimmer herausreißen, neue Küche einbauen, kommen wir in der Summe auf gut gerechnete 370.000 €
Neues Haus:
Neubau innerhalb einer Baugemeinschaft mit 7 Parteien, Kettenhaus mit massivem Carport, Gesamtfläche 214 qm, 115 m² und 4 Zimmer (3 Zimmer im OG, 1 Büro mit Lichthof im UG das könnte man mit ca. 12 m² zu den 115 dazu rechnen), Fußbodenheizung, Gäste-WC, Terrasse, Flachdach (Quaderbau), I-Treppe, KFW 55.
Kosten für alles, einzugsfertig Frühjahr 2017: 400.000 €
Wer kann mir sagen, an was ich bei welchem Objekt alles denken müsste.
Finanziell sind wir mit 400 000 am obersten Limit.
2 Jahre gab es nichts passendes, was so interessant war auch zu kaufen.
Jetzt gibt es gleich 2 Objekte in 89231 Neu-Ulm. Hilfe!
Was würdet ihr tendenziell nehmen, wenn beides gut für euch passen würde, altes Haus kaufen oder neu bauen?
Kurze Eckdaten.
Altes Haus: Baujahr 1967, Bad wurde vor 10 Jahren saniert, Balkon, Terrasse, Doppelhaushälfte, 5,5 Zimmer, 139 m² + ausbaubares Dach (hier ist gar nichts gemacht worden), Gesamtfläche mit Garten 465 m², Garage mit elektr. Tor, Lage sehr sehr ruhig, Ortsteil, sofort zu haben, Ölheizung (Technik, Gäste-WC (bisher ohne waschbecken), Druckausgleichskessel usw. wurde vor einigen Jahren saniert, ist quasi relativ neu), Zentralheizung, Energiebedarf Klasse G-H. Man müsste alle Tapeten und Teppichböden rausreißen und neuen Boden Verlegen und tapezieren/streichen. Halbgewendelte Treppen überall, ins UG und DG ohne Geländer.
Kauf nach Bieterverfahren - wer das Höchste bietet - bekommt es. (Erbengemeinschaft will Geld). Mindestgebot: 300.000 €
Wir haben mal die Bodenbeläge und Malerarbeiten, sowie Umbauarbeiten von WC, Wand im Wohnzimmer herausreißen, neue Küche einbauen, kommen wir in der Summe auf gut gerechnete 370.000 €
Neues Haus:
Neubau innerhalb einer Baugemeinschaft mit 7 Parteien, Kettenhaus mit massivem Carport, Gesamtfläche 214 qm, 115 m² und 4 Zimmer (3 Zimmer im OG, 1 Büro mit Lichthof im UG das könnte man mit ca. 12 m² zu den 115 dazu rechnen), Fußbodenheizung, Gäste-WC, Terrasse, Flachdach (Quaderbau), I-Treppe, KFW 55.
Kosten für alles, einzugsfertig Frühjahr 2017: 400.000 €
Wer kann mir sagen, an was ich bei welchem Objekt alles denken müsste.
Finanziell sind wir mit 400 000 am obersten Limit.
muf2320.08.15 23:15
> Energiebedarf Klasse G-H <-> Man müsste alle Tapeten und Teppichböden rausreißen und neuen Boden
> verlegen und tapezieren/streichen. Halbgewendelte Treppen überall, ins UG und DG ohne Geländer.
Das ergibt schonmal wenig Sinn. Was wollt Ihr konkret gegen die relativ hohen Nebenkosten tun?
Ich würde persönlich eher zur Bestandsimmo raten, aber sie muß auch passen und finanziell stemmbar sein. Bei dem Energiebedarf (=Nebenkosten) und verbundenem Kaufpreis würde ich wohl eher weitersuchen....oder halt die Sanierung aufbringen können & wollen. Wenn nicht geht, dann nicht. 2 Jahre suchen ist nicht un-normal 😉
> verlegen und tapezieren/streichen. Halbgewendelte Treppen überall, ins UG und DG ohne Geländer.
Das ergibt schonmal wenig Sinn. Was wollt Ihr konkret gegen die relativ hohen Nebenkosten tun?
Ich würde persönlich eher zur Bestandsimmo raten, aber sie muß auch passen und finanziell stemmbar sein. Bei dem Energiebedarf (=Nebenkosten) und verbundenem Kaufpreis würde ich wohl eher weitersuchen....oder halt die Sanierung aufbringen können & wollen. Wenn nicht geht, dann nicht. 2 Jahre suchen ist nicht un-normal 😉
Stephina8720.08.15 23:20
Angeblich soll man zu 2. im Haus 2000 l Öl verbrauchen im Jahr laut Makler, es ist ein 8 l Tank drin, der noch halb voll ist. Die massiv Holzfenster und Wände seien sehr gut, sagte er noch, und dämmen rentiert sich hier nicht.
ypg20.08.15 23:21
1967: sanierungsreif! Neue Elektrik, Dämmung... G-H -> hohe Energiekosten.
2017: sind wirklich alle Kosten in den 400000 inkludiert? Was ist mit wertigerer Ausstattung?
2017: sind wirklich alle Kosten in den 400000 inkludiert? Was ist mit wertigerer Ausstattung?
muf2320.08.15 23:23
Ja, das scheint ein guter Verkäufer zu sein ;-P
Also Sachverstand (=Gutachter) holen und dann weiß man mehr - besonders bei einem 60er Haus (evt. Schadstoffe&co)
Also Sachverstand (=Gutachter) holen und dann weiß man mehr - besonders bei einem 60er Haus (evt. Schadstoffe&co)
Stephina8720.08.15 23:24
beim Neubau heißt es man rechnet standardmäßig mit 3000 € / m². Man liegt aber wohl eher etwas darunter sagt der Architekt, weil man ja noch alles aussuchen kann, was die Handwerker angeht (wird ausgeschrieben und gemeinsam entschieden) und man kann natürlich auch die low-cost Fließen / Bodenbelag / Wasserhähne usw. aussuchen.
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