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ᐅ Baubesichtigung nach einem Jahr der Hausübergabe?


Erstellt am: 24.03.15 22:38

Y
ypg
24.03.15 22:38
Die Überschrift kann etwas irritieren:

wir haben gerade den Verband Privater Bauherren gekündigt - Ihr wisst ja, das Geld ist Mangelware 😳 und der Sachverständige wird nicht mehr gebraucht.
Nun raten sie einem im Kündigungsschreiben (kann auch mehr Werbung als alles andere sein), doch auch nach einem Jahr Einzug noch eine Baubesichtigung mit einem Sachverständigen machen zu lassen. Vertrag mit dem Verband Privater Bauherren endet nämlich erst Ende Juni.
Nun, der Fliesensockel hat sich über wenige Meter gelöst, der Elektriker muss noch mal kommen. Aber das waren Sonderleistungen - damit hat der GÜ eh nichts zu tun.
Der Putz bröckelt an Übergängen innen über einige Millimeter ab, und ob die Risse in den Wänden wirklich Setzrisse sind? Die Übergänge Trockenwand/Steinmauer kann man zumindest auch ohne Brille sehen... Darüber lässt sich wahrscheinlich gut streiten?!

Was meint Ihr? Bringt eine solche Baubesichtigung mit einem Sachverständigen nach einem Jahr des Einzuges etwas?

Über die ein oder andere Meinung freut sich
Yvonne 🙂
D
DerBjoern
25.03.15 10:13
Ich würde Sachverständigen nur ranziehen wenn sachen strittig oder unklar sind. Die Sache mit dem Fliesensockel und Elektriker sind ja offensichtlich und lassen sich mit dem Vertragspartner normalerweise direkt klären, falls es nicht ein zerrüttetes Verhältnis herrscht. Risse an Übergängen, vor allem zwischen Gemauertem und Trockenbau sind fast normal. Wenn du aber sonst in den Wänden Risse hast, würde ich da evtl. den Sachverständigen doch nochmal drüber schauen lassen. Ein EInzelbesuch wird ja auch nicht die Welt kosten oder?
Und sonst lassen sich jetzt ja nur noch offensichtliche Mängel erkennen, die ihr, wo ihr nun ein Jahr drin wohnt, vermutlich sogar eher kennt, als der Sachverständige es sehen kann.
B
Bauexperte
25.03.15 10:38
Hallo Yvonne,
ypg schrieb:

wir haben gerade den Verband Privater Bauherren gekündigt - Ihr wisst ja, das Geld ist Mangelware.
Ach was 😀
ypg schrieb:

Nun raten sie einem im Kündigungsschreiben (kann auch mehr Werbung als alles andere sein), doch auch nach einem Jahr Einzug noch eine Baubesichtigung mit einem Sachverständigen machen zu lassen. Vertrag mit dem Verband Privater Bauherren endet nämlich erst Ende Juni.
Der Verband Privater Bauherren muß sich natürlich von seinen Wettbewerbern im beackerten Feld absetzen; das ist imho legitim. Ist die Leistung "Baubesichtigung nach 1 Jahr" in der abgeschlossenen Leistung enthalten oder separat zu vergüten?
ypg schrieb:

Was meint Ihr? Bringt eine solche Baubesichtigung mit einem Sachverständigen nach einem Jahr des Einzuges etwas?
Ganz ehrlich?

Wenn Du Zeit/Lust auf einen Plausch hast UND die Begehung nicht zusätzliches Geld kostet, würde ich ihn vlt. kommen lassen. Der Mensch, welcher dann klingeln wird, nimmt wichtige Informationen für kommenden Kunden des Verband Privater Bauherren mit, was Erfahrungswerte für diesen oder jenen Anbieter betrifft.

Hast Du jetzt langsam genug vom Abenteuer Hausbau UND das Schellen an der Haustüre kostet Geld, verzichte auf das Angebot. Du wohnst jetzt seit einem Jahr im Haus und kennst die offenen Baustellen - so überhaupt vorhanden - besser, als der Mitarbeiter des Verband Privater Bauherren. Das die Übergänge von Trockenbau zu Stein arbeiten, ist imho "normal"; bin sicher, dazu finden sich entsprechende Aussagen in Deinem Vertrag. Das ist - btw. - der Hauptgrund, weshalb wir für den Erstbezug nach wievor Raufaser empfehlen; aber, wie immer im Leben, zählt weiterhin learning by doing 😉

Du hast über Deinen Anbieter auch eine 5-jährige Gewährleistungsfrist erhalten. Bedeutet: eröffnet sich der Fall der Gewährleistung innerhalb dieser Frist - dazu gehören in aller Regel keine Übergänge Wand- zu Bodenfliesen und erst recht keine EL - ist Dein Anbieter in der Pflicht. Es braucht also keine "Zwischenabnahme" durch den Verband Privater Bauherren noch einen Sachverständigen; erst recht nicht, wenn per heute keine Gewährleistungsarbeiten zu erledigen sind.

Just my 2 coins ....
Y
ypg
25.03.15 13:43
Danke Ihr Beiden 🙂

Kurz und bündig: ich seh das genauso. Wir haben ein neutrales bis gutes Verhältnis zu unserer Baufirma und keinen Vertragsärger gehabt. Die Risse sind nur bei gutem Licht zu sehen, wahrscheinlich wirklich Setzrisse und unser Ding, da wir nicht tapeziert haben (im Vertrag: Q2, tapezierfertig)
Übergänge werden nach Anraten der Trockenbaufirma von uns in einem Jahr mit Acryl verdichtet, eventuell Tapezieren wir die eine oder andere Wand... und der Rest: da werden wir mal die Handwerker beizeiten anrufen 😉

Zum Verband Privater Bauherren: die bieten eine Liste der SVs, die dann selbstständig ihre eigene Rechnung schreiben. Somit würden es einige Hundert Euros werden, wenn wir wieder einen anrufen (unser alter Sachverständiger ist mittlerweile in Rente)

Sonnige Grüsse Yvonne

P.s. wir haben VOB
verband privater bauherrensachverständigenbaubesichtigungvertragfliesensockelelektrikersetzrissetrockenbau