ᐅ Grundriss Silverager Neubau Einfamilienhaus mit Option update Zweifamilienhaus
Erstellt am: 15.11.25 20:20
U
Underdog
Hallo an alle,
nachdem unser geplantes Bauprojekt langsam konkreter wird, möchte ich einen ersten Entwurf zur Diskussion stellen.
Das Grundstück ist vorhanden und wir möchten die Fläche nutzen, um zumindest potenziell möglichst viel Wohnraum herauszuholen.
Die Rente ist für uns beide absehbar, aber wir wollen trotzdem nach 28 Jahren nochmal bauen.
Unsere älteste Tochter hat uns zu zweifachen Großeltern gemacht, welche gerne und häufiger die Enkel tagsüber zu sich nehmen, damit Mama arbeiten gehen kann.
Die jüngere Tochter wird noch ca. 4 Jahre studieren und soll im UG ein eigenes Reich bekommen, welches später Gästezimmer, Büro, etc. werden kann.
Geplant ist ein eigener Eingang über einen großzügigen Lichthof, aber mit Zugang zum EG (max. zwei Wohneinheiten).
Das DG soll nicht ausgebaut, aber vorgeplant werden. Ob der Ausbau jemals umgesetzt wird, sei dahingestellt.
Im EG sollten ca. 125 qm möglich sein, auf dem 10x15m Baufenster.
Das offene Kü/Esszimmer/Wohnzimmer soll Platz für viele Gäste bieten, die häufig und in größerer Anzahl bei uns zu Gast sind (Familienfeiern, aber auch größerer Freundeskreis).
Das Bad sollte en Suite sein und das Gäste-WC sollte eine Dusche haben.
Geplant ist ein Universalzimmer als Hauswirtschaftsraum mit Ausgang/Dreckschleuse zum Garten und integriertem Waschbecken bzw. Waschmaschine.
Für den Notfall soll es auch als Gästezimmer dienen können. Diese Situation entspannt sich, sobald das UG frei wird.
Das EG ist für ein Paar ohne Kinder optimiert, aber es soll natürlich auch für Familien funktionieren, ohne das DG nutzen zu müssen.
Das DG soll als komplett eigenständige Wohneinheit funktionieren können, was unserer Meinung nach für den Werterhalt wichtig ist.
Familien mit kleinen Kindern könnten den Hauswirtschaftsraum als Kinderzimmer nutzen und bei größeren Kindern bietet das UG Platz für zwei Kinderzimmer mit Bad.
Unser Hauptanliegen ist ein konstruktives Feedback zum Entwurf. Das EG gefällt uns bisher ganz gut, aber für Optimierungen sind wir offen.
Beim DG wurde noch nicht viel Zeit in den Entwurf gesteckt. Den Plan halten wir soweit für einigermaßen ok.
Gut gefällt uns jedoch der Ansatz über die Außentreppe nach oben zu kommen, so dass DG und EG komplett eigene Eingänge haben.
Falls noch Infos fehlen, reiche ich das gerne nach.
Bebauungsplan/Einschränkungen
Größe des Grundstücks: 677 qm
Hang: 1m Gefälle von Gehweg zu Feldweg
Grundflächenzahl:
Geschossflächenzahl:
Baufenster, Baulinie und -grenze: Exaktes Baufenster für Garage und Haus, so wie in Entwurf
Randbebauung: Baulücke mit li/re gleichen Grundstücken, Bebauungsplan
Anzahl Stellplatz: Doppelgarage
Geschossigkeit: 1
Dachform: Satteldach
Stilrichtung: modern
Ausrichtung: In Skizze ist SW oben
Maximale Höhen/Begrenzungen: Firstlinie max 8m von EG Höhe und seitliche Ausssenwände max 4m
weitere Vorgaben
Anforderungen der Bauherren
Stilrichtung, Dachform, Gebäudetyp:
Keller, Geschosse: Keller ja, DG planen aber nicht ausbauen
Anzahl der Personen, Alter: Ehepaar, kurz vor Rente, im EG. Tochter (mit Freund) im UG bis Ende Studium, in ca 4 J
Raumbedarf im EG, OG: ca. 125 qm EG, OG Potentia ca. 100 qm, UG ca 60 ausgebaut
Büro: Familiennutzung oder Homeoffice?
Schlafgäste pro Jahr: ca 2-3 mal p.a.
offene oder geschlossene Architektur: offen
konservativ oder moderne Bauweise: modern
offene Küche, Kochinsel: ja
Anzahl Essplätze: viele, mind 8x Tisch, besser 12
Kamin: jein
Musik/Stereowand: grosser TV, aber nicht besonders wichtig
Balkon, Dachterrasse: Balkon planen nach NW, da hier offenes Feld
Garage, Carport: Doppelgarage, seitlicher Gehweg zum Hauseingang breit überdacht, also de facto Carport extra
Nutzgarten, Treibhaus: Hochbeete für Kräuter und diverse Beeren Gewächse (Enkelkinder)
weitere Wünsche/Besonderheiten/Tagesablauf, gern auch Begründungen, warum dieses oder das nicht sein soll



nachdem unser geplantes Bauprojekt langsam konkreter wird, möchte ich einen ersten Entwurf zur Diskussion stellen.
Das Grundstück ist vorhanden und wir möchten die Fläche nutzen, um zumindest potenziell möglichst viel Wohnraum herauszuholen.
Die Rente ist für uns beide absehbar, aber wir wollen trotzdem nach 28 Jahren nochmal bauen.
Unsere älteste Tochter hat uns zu zweifachen Großeltern gemacht, welche gerne und häufiger die Enkel tagsüber zu sich nehmen, damit Mama arbeiten gehen kann.
Die jüngere Tochter wird noch ca. 4 Jahre studieren und soll im UG ein eigenes Reich bekommen, welches später Gästezimmer, Büro, etc. werden kann.
Geplant ist ein eigener Eingang über einen großzügigen Lichthof, aber mit Zugang zum EG (max. zwei Wohneinheiten).
Das DG soll nicht ausgebaut, aber vorgeplant werden. Ob der Ausbau jemals umgesetzt wird, sei dahingestellt.
Im EG sollten ca. 125 qm möglich sein, auf dem 10x15m Baufenster.
Das offene Kü/Esszimmer/Wohnzimmer soll Platz für viele Gäste bieten, die häufig und in größerer Anzahl bei uns zu Gast sind (Familienfeiern, aber auch größerer Freundeskreis).
Das Bad sollte en Suite sein und das Gäste-WC sollte eine Dusche haben.
Geplant ist ein Universalzimmer als Hauswirtschaftsraum mit Ausgang/Dreckschleuse zum Garten und integriertem Waschbecken bzw. Waschmaschine.
Für den Notfall soll es auch als Gästezimmer dienen können. Diese Situation entspannt sich, sobald das UG frei wird.
Das EG ist für ein Paar ohne Kinder optimiert, aber es soll natürlich auch für Familien funktionieren, ohne das DG nutzen zu müssen.
Das DG soll als komplett eigenständige Wohneinheit funktionieren können, was unserer Meinung nach für den Werterhalt wichtig ist.
Familien mit kleinen Kindern könnten den Hauswirtschaftsraum als Kinderzimmer nutzen und bei größeren Kindern bietet das UG Platz für zwei Kinderzimmer mit Bad.
Unser Hauptanliegen ist ein konstruktives Feedback zum Entwurf. Das EG gefällt uns bisher ganz gut, aber für Optimierungen sind wir offen.
Beim DG wurde noch nicht viel Zeit in den Entwurf gesteckt. Den Plan halten wir soweit für einigermaßen ok.
Gut gefällt uns jedoch der Ansatz über die Außentreppe nach oben zu kommen, so dass DG und EG komplett eigene Eingänge haben.
Falls noch Infos fehlen, reiche ich das gerne nach.
Bebauungsplan/Einschränkungen
Größe des Grundstücks: 677 qm
Hang: 1m Gefälle von Gehweg zu Feldweg
Grundflächenzahl:
Geschossflächenzahl:
Baufenster, Baulinie und -grenze: Exaktes Baufenster für Garage und Haus, so wie in Entwurf
Randbebauung: Baulücke mit li/re gleichen Grundstücken, Bebauungsplan
Anzahl Stellplatz: Doppelgarage
Geschossigkeit: 1
Dachform: Satteldach
Stilrichtung: modern
Ausrichtung: In Skizze ist SW oben
Maximale Höhen/Begrenzungen: Firstlinie max 8m von EG Höhe und seitliche Ausssenwände max 4m
weitere Vorgaben
Anforderungen der Bauherren
Stilrichtung, Dachform, Gebäudetyp:
Keller, Geschosse: Keller ja, DG planen aber nicht ausbauen
Anzahl der Personen, Alter: Ehepaar, kurz vor Rente, im EG. Tochter (mit Freund) im UG bis Ende Studium, in ca 4 J
Raumbedarf im EG, OG: ca. 125 qm EG, OG Potentia ca. 100 qm, UG ca 60 ausgebaut
Büro: Familiennutzung oder Homeoffice?
Schlafgäste pro Jahr: ca 2-3 mal p.a.
offene oder geschlossene Architektur: offen
konservativ oder moderne Bauweise: modern
offene Küche, Kochinsel: ja
Anzahl Essplätze: viele, mind 8x Tisch, besser 12
Kamin: jein
Musik/Stereowand: grosser TV, aber nicht besonders wichtig
Balkon, Dachterrasse: Balkon planen nach NW, da hier offenes Feld
Garage, Carport: Doppelgarage, seitlicher Gehweg zum Hauseingang breit überdacht, also de facto Carport extra
Nutzgarten, Treibhaus: Hochbeete für Kräuter und diverse Beeren Gewächse (Enkelkinder)
weitere Wünsche/Besonderheiten/Tagesablauf, gern auch Begründungen, warum dieses oder das nicht sein soll
Vielen Dank an alle , die sich in der Zwischenzeit eingebracht haben!
Wir haben die Tage genutzt, um nochmal grundsätzlich darüber nachzudenken, wie die allgemeine Raumnutzung aussehen soll.
Es wird demnächst auch einen Termin mit dem Architekt geben, um hier einen Schritt zurück zu machen und nach einem reset die unterschiedlichen Modelle abzuwägen (DG Ausbau vs Kellerausbau, mit /ohne Keller oder Teilkeller, Zugang DG komplett separat, oder via gemeinsamem Treppenhaus mit EG).
Natürlich spielen die Finanzen hier auch eine wichtige Rolle und hier möchte ich einer Vorstellung vorbeugen.
Natürlich sind bis zu 1 Mio erhebliche Mittel, aber es hört sich nach dem kleinen Bruder von "Finanzen spielen keine Rolle" an.
Das ist ganz klar nicht der Fall und es sollten in dieser Zahl weitestgehend Garage und Außenanlage enthalten sein.
Hier noch ein paar Fragen (zu für mich unklaren Antworten), die ev. auch etwas ketzerisch daher kommen:
1. Mehrkosten Luftraum war gemeint im Vergleich zu Vollausbau im DG.
(Natürlich wird es mehr sein bezogen auf die Fläche im EG)
Dachflächen unterscheiden sich ja nicht, aber es sollte trotzdem einen Unterschied geben?
2. Kompletter Verzicht auf Keller
Technikraum verbraucht dann wertvolle Fläche oben
3. Teilkeller
Spart man etwas, wenn man nur 75 statt 150 qm unterkellert, oder frisst der Zusatzaufwand alles wieder auf?
Beim Thema Keller gibt es hier im Forum gefühlt eine grosse generelle Ablehnung.
Liegt das (auch) daran, dass hier eine Fertighaus Fraktion stark aktiv ist?
Die links zu den Fertighaus Anbietern verunsichern mich etwas, im Sinne von "kann der ganze Rest noch als neutral betrachtet werden?"
Wir haben die Tage genutzt, um nochmal grundsätzlich darüber nachzudenken, wie die allgemeine Raumnutzung aussehen soll.
Es wird demnächst auch einen Termin mit dem Architekt geben, um hier einen Schritt zurück zu machen und nach einem reset die unterschiedlichen Modelle abzuwägen (DG Ausbau vs Kellerausbau, mit /ohne Keller oder Teilkeller, Zugang DG komplett separat, oder via gemeinsamem Treppenhaus mit EG).
Natürlich spielen die Finanzen hier auch eine wichtige Rolle und hier möchte ich einer Vorstellung vorbeugen.
Natürlich sind bis zu 1 Mio erhebliche Mittel, aber es hört sich nach dem kleinen Bruder von "Finanzen spielen keine Rolle" an.
Das ist ganz klar nicht der Fall und es sollten in dieser Zahl weitestgehend Garage und Außenanlage enthalten sein.
Hier noch ein paar Fragen (zu für mich unklaren Antworten), die ev. auch etwas ketzerisch daher kommen:
1. Mehrkosten Luftraum war gemeint im Vergleich zu Vollausbau im DG.
(Natürlich wird es mehr sein bezogen auf die Fläche im EG)
Dachflächen unterscheiden sich ja nicht, aber es sollte trotzdem einen Unterschied geben?
2. Kompletter Verzicht auf Keller
Technikraum verbraucht dann wertvolle Fläche oben
3. Teilkeller
Spart man etwas, wenn man nur 75 statt 150 qm unterkellert, oder frisst der Zusatzaufwand alles wieder auf?
Beim Thema Keller gibt es hier im Forum gefühlt eine grosse generelle Ablehnung.
Liegt das (auch) daran, dass hier eine Fertighaus Fraktion stark aktiv ist?
Die links zu den Fertighaus Anbietern verunsichern mich etwas, im Sinne von "kann der ganze Rest noch als neutral betrachtet werden?"
N
nordanney22.11.25 12:32Underdog schrieb:
Liegt das (auch) daran, dass hier eine Fertighaus Fraktion stark aktiv ist?Nein, das liegt daran, dass man nicht mal eben 100k + über hat für reine Abstellfläche. Oder 250k für eine wohnliche Variante. Ein Satteldach, das man sowieso hat, bietet für viel weniger Geld dieselbe Abstellfläche.
P.S. habe selber 100qm nutzlosen Keller
Underdog schrieb:
Natürlich spielen die Finanzen hier auch eine wichtige Rolle und hier möchte ich einer Vorstellung vorbeugen.
Natürlich sind bis zu 1 Mio erhebliche Mittel, aber es hört sich nach dem kleinen Bruder von "Finanzen spielen keine Rolle" an.
Das ist ganz klar nicht der Fall und es sollten in dieser Zahl weitestgehend Garage und Außenanlage enthalten sein.Natürlich ist das der kleine Bruder. Allerdings hast Du entsprechendes kommuniziert.Underdog schrieb:
Budget Ziel: sechsstellig bleibenUnderdog schrieb:
- Budget ist ok. Besser ein Zweifamilienhaus mit fehlenden DG Ausbau für 1.0 Mio als ein Einfamilienhaus für 750k.Underdog schrieb:
Liegt das (auch) daran, dass hier eine Fertighaus Fraktion stark aktiv ist?Nein, die Nummer Budget hat Dir mit der Planung wohl keiner so recht abgenommen.Keller ist einfach zu teuer, wenn man die Fläche nicht braucht.
Und es ist ja - wenn man genau gelesen hat - von Dir immer ein wirtschaftliches Haus kommuniziert worden. Und wenn man von einem Wohnen auf einer Ebene träumt bzw. redet, dann ist schlicht der Keller *über*. Oder der Dachausbau. Es ist unwirtschaftlich, viel zu groß für die Nachwelt zu bauen, wenn man es nicht braucht.
Wo man allerdings abwägen muss, ob der Hang den Keller bietet oder der Dachausbau von Nutzen ist, dann allerdings ggf mit einem verhältnismässig günstigem Luftraum, der atmosphärisch der Gewinn ist, aber budgetmässig nicht zu vergleichen ist mit einem plumpen Ausbau, weil man die Fläche nicht in Gänze braucht.
ypg schrieb:
Nein, die Nummer Budget hat Dir mit der Planung wohl keiner so recht abgenommen.OK, also am Budget hat sich nichts geändert: bis 1 Mio für Haus (komplett mit Garage und Garten, aber ohne Grundstück) ist ok.Wenn das Projekt mit dem initialen Ansatz (Keller Ausbau, DG vorbereitet) nicht funktioniert ( finanziell oder planerisch),
dann bin ich durchaus offen für den neuen Ansatz (DG Ausbau , Keller weglassen oder kleiner Teilausbau (um 2/3 oder 1/2 reduziert)).
In beiden Fällen ist Wohnen auf einer Ebene für zwei das Ziel. Wenn dabei ein attraktiver Luftraum möglich ist, umso besser.
Mir fehlt aber noch komplett das Gefühl dafür, welche Änderungen (Luftraum, Teilkeller) sich wie auf die Gesamtkosten auswirken, so dass ich entsprechende Prioritäten setzen könnte.
Das wird das Hauptthema beim nächsten Termin mit dem Architekten, aber es schadet ja nicht die zweite Meinung aus dem Forum zu berücksichtigen.
Und es sollte helfen die richtigen Fragen stellen zu können.
ypg schrieb:
Wo man allerdings abwägen muss, ob der Hang den Keller bietet oder der Dachausbau von Nutzen ist, dann allerdings ggf mit einem verhältnismässig günstigem Luftraum...Einverstanden! Genau darum geht es, aber genau dafür sehe ich mich noch nicht gerüstet.Was bedeutet zB "verhältnismässig günstig", und im Vergleich zu was?
Meine Dummy Frage ist: Was kostet jetzt grob wieviel mehr?
a. Luftraum Lösung über ca 50 qm, also ca. 125 + 75 qm Wohnfläche (ok, minus ca 20 qm Fläche Dachschräge), oder
b. DG komplett ausbaut mit grob vielleicht 125+105 (125 minus geschätzt 20 qm unter Dachschräge)?
nordanney schrieb:
100k + über hat für reine Abstellfläche. Oder 250k für eine wohnliche VarianteMeine zweite Dummy Frage ist, wie unterscheiden sich die Kosten Keller über 150 qm versus Teilkeller über sagen wir 50 oder 75 qm.
Das Haus darüber mit 150 qm überbaut, soll jeweils gleich sein.
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