ᐅ Zufahrt: Versickerung über belebten Boden
Erstellt am: 01.08.25 08:05
Moin,
wir haben von der Wasserbehörde die Auflage bekommen, dass wir die Zufahrt über belebten Boden versickern müssen.
Ich habe eine billige Skizze angehängt.
Eigentlich hätten wir das schraffierte natürlich pflastern wollen, mit der Auflage (da es ein Trinkwasserschutzgebiet ist) dürfen wir das so aber nicht.
Habt ihr Ideen? Das einzige, das mir eingefallen ist (und das die Geologin der Wasserbehörde telefonisch auch als gut ansah) ist, die Auffahrt selbst als belebten Boden auszuführen und dann irgendeine Art Rasengitter (zb Kunststoff) darauf zu legen.
Andererseits wird das doch aber absacken, auch wenn der Hersteller des Gitters sagt, dass sich die Last gleichmäßig verteilt.
Für den belebten Boden müssen wir laut Internet 30cm Boden haben, bevor irgendein Unterbau beginnt.
Wir wollen ja auch keine nassen Füße bekommen, aber für einen schmalen Fußweg (meinetwegen 60cm breit) ist die 3m Auffahrt fast schon zu schmal.
Wenn wir den Fußweg anlegen und daneben die Rasengitter beginnen, wird man ja mit sehr großer Wahrscheinlichkeit mit dem PKW ja genau auf dieser Stoßkante fahren, sodass es noch eher absackt.
Habt ihr gute Ideen, was wir da machen könnten?
Viele Grüße!

wir haben von der Wasserbehörde die Auflage bekommen, dass wir die Zufahrt über belebten Boden versickern müssen.
Ich habe eine billige Skizze angehängt.
Eigentlich hätten wir das schraffierte natürlich pflastern wollen, mit der Auflage (da es ein Trinkwasserschutzgebiet ist) dürfen wir das so aber nicht.
Habt ihr Ideen? Das einzige, das mir eingefallen ist (und das die Geologin der Wasserbehörde telefonisch auch als gut ansah) ist, die Auffahrt selbst als belebten Boden auszuführen und dann irgendeine Art Rasengitter (zb Kunststoff) darauf zu legen.
Andererseits wird das doch aber absacken, auch wenn der Hersteller des Gitters sagt, dass sich die Last gleichmäßig verteilt.
Für den belebten Boden müssen wir laut Internet 30cm Boden haben, bevor irgendein Unterbau beginnt.
Wir wollen ja auch keine nassen Füße bekommen, aber für einen schmalen Fußweg (meinetwegen 60cm breit) ist die 3m Auffahrt fast schon zu schmal.
Wenn wir den Fußweg anlegen und daneben die Rasengitter beginnen, wird man ja mit sehr großer Wahrscheinlichkeit mit dem PKW ja genau auf dieser Stoßkante fahren, sodass es noch eher absackt.
Habt ihr gute Ideen, was wir da machen könnten?
Viele Grüße!
BauFuxx schrieb:
dass wir die Zufahrt über belebten Boden versickern müssen.Die Zufahrt soll versickern??Oder meinst Du, dass die Zufahrt „belebt“ ausgeführt werden soll, quasi nicht versiegelt?
Also dass sie versickern lässt ?!
Was bedeutet bei Euch belebt? Hast Du mal nachgefragt ? Wenn ich das nachschlage, bezieht sich das „belebte“ auf die starke Frequenz
BauFuxx schrieb:
Andererseits wird das doch aber absacken,Wenn man einen guten Aufbau hat, muss nichts absacken. Wohin soll denn was sacken, wenn man die Kanten gut setzt?BauFuxx schrieb:
Wir wollen ja auch keine nassen Füße bekommen,Warum solltet Ihr nasse Füße bekommen?Es gibt Oberflächen, zb das Flächenthymian, den Schotterrasen oder die Rasensteine. Man kann auch einiges kombinieren, muss ja nicht alles gleich und statisch sein. Ikea hat bei uns Hamburg auch die moderneren Rasensteine, da sackt nichts ein. Und wenn das Gras zu lang wird, dann kann man ja mähen.
Wir selbst haben Schotter, wird bei uns als nicht versiegelt angesehen. Ob Schotter oder Kies zur belebten Oberfläche gehört, weiß ich nicht.
Die Versickerung vom Dach etc soll über eine Rohr-Rigole geschehen.
Der Wortlaut der Wasserbehörde ist:
"Niederschlagswasser von Verkehrsflächen (z.B. Zufahrt) darf nur über die belebte Bodenzone versickert werden".
Das heißt ja, dass ich unter einer "einfach gepflasterten" Auffahrt nicht einfach eine Drainage / Rigole legen darf, sondern dass das Wasser, das von der Auffahrt kommt, irgendwie über die belebte Bodenzone versickert werden muss.
Da wir links und rechts gar keinen Platz haben, bleibt glaube ich ja nur, dass die Auffahrt eben selbst "belebte Bodenzone" sein muss. So sagte es auch die Geologin.
Ich hab noch ein zweites Bild gemalt, die Rohr-Rigole ist (neben dem Fakt, dass sie weit weg ist von der Auffahrt) eben laut Wasserbehörde auch nicht zugelassen zum Versickern des Wassers der Auffahrt.

Der Wortlaut der Wasserbehörde ist:
"Niederschlagswasser von Verkehrsflächen (z.B. Zufahrt) darf nur über die belebte Bodenzone versickert werden".
Das heißt ja, dass ich unter einer "einfach gepflasterten" Auffahrt nicht einfach eine Drainage / Rigole legen darf, sondern dass das Wasser, das von der Auffahrt kommt, irgendwie über die belebte Bodenzone versickert werden muss.
Da wir links und rechts gar keinen Platz haben, bleibt glaube ich ja nur, dass die Auffahrt eben selbst "belebte Bodenzone" sein muss. So sagte es auch die Geologin.
Ich hab noch ein zweites Bild gemalt, die Rohr-Rigole ist (neben dem Fakt, dass sie weit weg ist von der Auffahrt) eben laut Wasserbehörde auch nicht zugelassen zum Versickern des Wassers der Auffahrt.
BauFuxx schrieb:
"Niederschlagswasser von Verkehrsflächen (z.B. Zufahrt) darf nur über die belebte Bodenzone versickert werden".Ach so. Das ist ja was anderes.Niederschlagswasser muss auf eigenem Grund und Boden entwässert werden. So wäre es wie in den meisten Fällen.
Ich kenne kein Grundstück, wo es anders wäre oder wo man anders darf.
Man kann über eine Rigole, Schacht oder Mulde versickern. Ob „belebte Bodenzone“ nur die Mulde möglich macht, weiß ich nicht.
W
wiltshire01.08.25 22:53Wenn Du Sorge hast, dass sich Spurrinnen ergeben kannst Du einen Tragschichtunterbau erstellen lassen. Geogitter und grober Schotter. 30-40cm stark. Darüber die Tragschicht aus Frostschutz z.B. 0-32mm. Noch mal 30-40 cm, lagenweise verdichtet. Darüber die Bettungsschicht ca 5 cm aus Schottter-Split Mix. Ganz oben dann z.B. ein Rasengittersystem.
Geht auch ohne Tragschichtunterbau, wenn Du nicht gerade den Mega Lehmboden hast, in dem nix versickert.
Und: Rasensteine machen keine nasseren Füße als Pflaster. Das "Belebte" muss ja nicht hoch wachsen.
Geht auch ohne Tragschichtunterbau, wenn Du nicht gerade den Mega Lehmboden hast, in dem nix versickert.
BauFuxx schrieb:Das löst Du wie @ypg schreibt mit einer entsprechend ausgelegten Einfassung.
Wenn wir den Fußweg anlegen und daneben die Rasengitter beginnen, wird man ja mit sehr großer Wahrscheinlichkeit mit dem PKW ja genau auf dieser Stoßkante fahren, sodass es noch eher absackt.
Und: Rasensteine machen keine nasseren Füße als Pflaster. Das "Belebte" muss ja nicht hoch wachsen.
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