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ᐅ Kostenschätzung Fertighaus mit Eigenleistung


Erstellt am: 14.04.25 09:56

P
PurpleBee
14.04.25 09:56
Hallo zusammen,

bei uns (Großraum Stuttgart) steht in einer sehr guten Gegend ein 500qm2 Grundstück zum Verkauf. Kostenpunkt 450k €. Grundstück ist erschlossen und kann direkt bebaut werden. Das Grundstück alleine zu bebauen ist für uns (beide 32, 1 Kind +1 geplant) finanziell absolut nicht machbar, deshalb würden wir gerne eine Doppelhaushälfte drauf bauen. Meine Schwester mit Schwager + 2 Kinder würden auch gerne bauen, und wir könnten uns das gemeinsam gut vorstellen.

Mein Schwager ist Tief- und Landschaftsbauer mit eigener Firma (Bagger, Laster etc.), handwerklich sind wir denke ich nicht ganz ungeschickt. Haben zudem Zugriff auf Maler sowie Heizungsbauer in der Familie, einen befreundeten Architekten und bei Bedarf auch Zugriff auf gelernte bzw. günstige Hilfskräfte.

Wir können uns gut vorstellen, dass wir zumindest den Innenausbau komplett selber übernehmen (bzw. im Zweifel vergeben). Um den Stein ins Rollen zu bringen würde ich gerne eine erste grobe Kostenschätzung aufstellen. Fertighaus sollte als Ausbauhaus mit Außenfassade, Fenstern, Haustüre, Treppe, Dach und Anschlüsse kommen. Dies und weiteres (z.B. Elektro) müsste man natürlich mit dem Anbieter final klären. Auch die Bodenplatte würde ich sicherheitshalber vergeben. Ggfs. könnten wir die Erdarbeiten übernehmen, aber das wäre wahrscheinlich kostentechnisch keine nennenswerte Einsparung. Das Grundstück ist soweit eben, Abtrag wäre minimal. Keller wäre schön, aber kostentechnisch wohl nicht drin. Da bereits erschlossen gehe ich davon aus, dass keine weiteren nennenswerten Nebenkosten (Gutachten etc.) anfallen.

Ich habe jetzt mal mit folgenden Kostenpunkten gerechnet, und da würde mich mal eure Meinung hierzu interessieren. Wie gesagt liegen mir keine konkreten Angebote vor (außer die Grundstückskosten). Es geht nur darum die Machbarkeit aka Finanzierbarkeit grob zu prüfen.

  • 0,5 Grundstück inkl. Nebenkosten: 250k €
  • Fertighaus als Ausbauhaus (ca. 120-130 qm, 75qm Grundfläche, 7x11): 250k €
  • Materialkosten (Boden, Außenanlage, Wandarbeiten, Sanitär): 50k €
  • Heizung: 30k €
  • Nebenkosten (Baustrom, Bodenplatte, Hausanschlüsse): 30k €
  • Summe: 610k € zzgl. etwaige Trinkgelder

Mir kommt dies auf den ersten Blick hoch vor, dafür dass wir eigentlich einen nicht unwesentlichen Teil der Arbeit übernehmen möchten. Schlüsselfertige Doppelhaushälfte gehen hier ab 650k € los. Ist meine Schätzung zu hoch? Wo seht ihr noch Einsparpotenzial? Habe ich wichtige Posten übersehen?
R
Rübe1
14.04.25 10:46
Naja, fangen wir mal beim Grundstück an: Gibt es ein Bodengutachten? Wichtig ist nicht der grüne Rasen, sondern was unter der Grasnarbe ist. Großraum Stuttgart: Erdbebenzone? Ein wunderbarer Punkt, Nachträge (teilweise völlig abstrus) zu generieren. Vermesser für Bauantrag usw. wird auch benötigt.

Wenn alles "normal" ist, halte ich 250k€ für ein Ausbauhaus für überzogen. Insbesondere wenn ich sehe, daß ein Hersteller über den hier im Forum auch schon gesprochen wurde für eine Doppelhaushälfte in der Größe schlüsselfertig ab OK Fundament 257.000 haben will (auch wenn da dann noch Fundament und einiges dazu kommt, sollte dann aber bei 300 Schluss sein) Ob man den gut findet, ist ne andere Sache. Fakt ist aber, viele Anbieter leben ja vom verkaufen und die Jungs in Ihren Musterhäusern wollen auch bezahlt werden.

Es kommt dann natürlich auf die persönlichen Wünsche an, man kann Luxus oder Mittelklasse bauen. Ich würde nix unter kfw 40 + machen (Photovoltaik-Pflicht ist in BaWü doch schon gesetzt, oder?)

usw. usw.
M
Musketier
14.04.25 10:58
Was sagt denn die Grundflächenzahl fürs Grundstück?

Wenn das Grundstück nicht explizit für Doppelhaushälfte gedacht ist, könnte das ggf. eng werden.
P
PurpleBee
14.04.25 10:59
Rübe1 schrieb:

Naja, fangen wir mal beim Grundstück an: Gibt es ein Bodengutachten? Wichtig ist nicht der grüne Rasen, sondern was unter der Grasnarbe ist. Großraum Stuttgart: Erdbebenzone? Ein wunderbarer Punkt, Nachträge (teilweise völlig abstrus) zu generieren. Vermesser für Bauantrag usw. wird auch benötigt.

Wenn alles "normal" ist, halte ich 250k€ für ein Ausbauhaus für überzogen. Insbesondere wenn ich sehe, daß ein Hersteller über den hier im Forum auch schon gesprochen wurde für eine Doppelhaushälfte in der Größe schlüsselfertig ab OK Fundament 257.000 haben will (auch wenn da dann noch Fundament und einiges dazu kommt, sollte dann aber bei 300 Schluss sein) Ob man den gut findet, ist ne andere Sache. Fakt ist aber, viele Anbieter leben ja vom verkaufen und die Jungs in Ihren Musterhäusern wollen auch bezahlt werden.

Es kommt dann natürlich auf die persönlichen Wünsche an, man kann Luxus oder Mittelklasse bauen. Ich würde nix unter kfw 40 + machen (Photovoltaik-Pflicht ist in BaWü doch schon gesetzt, oder?)

usw. usw.

Es handelt sich hier um ein kommunales Neubaugebiet. Mir liegen Bebauungsplan, Boden-, Lärm und Umweltgutachten vor. Nachträge sind mir nicht bekannt. Laut Annonce ist das Grundstück sofort bebaubar. Lediglich ein Bauantrag müsste man dann stellen.

Laut BB ist das Dach zu begrünen, was laut Ratgeber die Anzahl der benötigen Module halbiert.

Zu KfW und Co. habe ich mir derzeit noch keine Gedanken gemacht. Das müssten wir dann mit dem Architekten mal besprechen.
P
PurpleBee
14.04.25 11:00
Musketier schrieb:

Was sagt denn die Grundflächenzahl fürs Grundstück?

Wenn das Grundstück nicht explizit für Doppelhaushälfte gedacht ist, könnte das ggf. eng werden.

Grundflächenzahl liegt bei 0,4, 2 Vollgeschosse. Das Grundstück darf nur mit einem Einzelhaus bebaut werden, Teilung per WEG ist zulässig.
Y
ypg
14.04.25 12:58
PurpleBee schrieb:

Mir kommt dies auf den ersten Blick hoch vor,
Und dabei fehlt womöglich noch einiges.
PurpleBee schrieb:

Nebenkosten (Baustrom, Bodenplatte, Hausanschlüsse): 30k €
Bei den Baunebenkosten kann es von 30 Tausend bis auch mal 50 Tausend gehen. Die Bodenplatte gehört nicht dazu. Die wird separat positioniert bzw. beim Haus. Das kann von 20-30tsd gehen.

Ein Bodengutachten für das Neubaugebiet kann ein Richtwert sein, es sollte aber unbedingt für die Gewährleistung des Hauses ein eigenes in Auftrag gegeben werden.
PurpleBee schrieb:

Grundflächenzahl liegt bei 0,4, 2 Vollgeschosse. Das Grundstück darf nur mit einem Einzelhaus bebaut werden, Teilung per WEG ist zulässig.
Wichtig wäre, ob 2 Wohneinheiten drauf gebaut werden können.
Ich würde umgedreht rechnen: was ist bei Euch finanziell möglich? Davon das Grundstück ab, dann Baunebenkosten ab von kalkulatorisch 3000€. Was bleibt übrig? Was ist dann „an Haus“ drin?
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