ᐅ KfW 300 Förderung bei Veräußerung von Immobilienbesitz
Erstellt am: 09.01.25 18:57
Nalls9309.01.25 18:57
Guten Tag Zusammen,
ich weiß, dass es das Thema schon 1-2 mal gab, ich wollte jedoch noch einmal hier nachfragen wie es sich denn bei folgender Konstellation mit dem KfW Kredit Nr. 300 (Wohneigentum für Familien) verhält.
Meine Frau und ich wollen auf einem Grundstück in unserem Besitz einen Neubau errichten. Meiner Frau gehört jedoch bereits das Haus, in welchem wir aktuell wohnen (ehemaliges Haus der Oma). Da meine Frau das Haus eigentlich nicht abgeben möchte, ist uns folgende Idee gekommen: Wir veräußern das Haus an ein Familienmitglied mit einem Zahlungsziel in 10 Jahren und einem Rückholrecht. Dann wird der KfW Kredit beantragt. Anschließend wird das Rückholrecht geltend gemacht, sodass das Haus wieder im Eigentum meiner Frau ist. (Ob es über ein Rückholrecht oder Rückkaufoption etc. geregelt wird ist ja noch offen).
Wäre dieses Szenario denkbar oder meint ihr dass man damit Probleme bekommen könnte?
P.S.: Das Haus in dem wir aktuell wohnen ist leider Raum- bzw. Flächenmäßig viel zu klein für uns, sodass wir einen Neubau planen müssen.
Vielen Dank schonmal für Euren Input!
Beste Grüße
ich weiß, dass es das Thema schon 1-2 mal gab, ich wollte jedoch noch einmal hier nachfragen wie es sich denn bei folgender Konstellation mit dem KfW Kredit Nr. 300 (Wohneigentum für Familien) verhält.
Meine Frau und ich wollen auf einem Grundstück in unserem Besitz einen Neubau errichten. Meiner Frau gehört jedoch bereits das Haus, in welchem wir aktuell wohnen (ehemaliges Haus der Oma). Da meine Frau das Haus eigentlich nicht abgeben möchte, ist uns folgende Idee gekommen: Wir veräußern das Haus an ein Familienmitglied mit einem Zahlungsziel in 10 Jahren und einem Rückholrecht. Dann wird der KfW Kredit beantragt. Anschließend wird das Rückholrecht geltend gemacht, sodass das Haus wieder im Eigentum meiner Frau ist. (Ob es über ein Rückholrecht oder Rückkaufoption etc. geregelt wird ist ja noch offen).
Wäre dieses Szenario denkbar oder meint ihr dass man damit Probleme bekommen könnte?
P.S.: Das Haus in dem wir aktuell wohnen ist leider Raum- bzw. Flächenmäßig viel zu klein für uns, sodass wir einen Neubau planen müssen.
Vielen Dank schonmal für Euren Input!
Beste Grüße
wiltshire09.01.25 19:25
Das von Dir angesprochene Förderinstrument ist nicht für Familien in Eurer Situation (Hausbesitzer) gedacht und so steht es auch drin. Das ist doch ganz leicht zu akzeptieren ohne gierig zu werden. Ob die Trickserei funktionieren kann - möglicherweise.
nordanney09.01.25 19:27
Rückholrecht habe ich in 30 Jahren nicht gehört. Aber weiß, was du meinst.
Zur Frage. Zahlung in 10 Jahren, Eigentumsumschreibung jetzt. Kann man machen, ist aber ggf. steuerlich ein Thema.
Denkt dran, dass 2x Grunderwerbsteuer anfällt. Bei einem 400k Haus dann bis zu 52k Steuern, nur um die Förderung zu bekommen. Lohnt sich das? Lässt sich durch Trickserei in gerader Linie vermeiden (Kind-Eltern).
Ist für mich aber nur und ausschließlich Subventionsbetrug.
Zur Frage. Zahlung in 10 Jahren, Eigentumsumschreibung jetzt. Kann man machen, ist aber ggf. steuerlich ein Thema.
Denkt dran, dass 2x Grunderwerbsteuer anfällt. Bei einem 400k Haus dann bis zu 52k Steuern, nur um die Förderung zu bekommen. Lohnt sich das? Lässt sich durch Trickserei in gerader Linie vermeiden (Kind-Eltern).
Ist für mich aber nur und ausschließlich Subventionsbetrug.
Nalls9309.01.25 19:47
wiltshire schrieb:
Das von Dir angesprochene Förderinstrument ist nicht für Familien in Eurer Situation (Hausbesitzer) gedacht und so steht es auch drin. Das ist doch ganz leicht zu akzeptieren ohne gierig zu werden. Ob die Trickserei funktionieren kann - möglicherweise.Naja ich denke es ist schon ein unterschied ob man wirklich ein Haus hat, das ausreichend Platz für eine Familie bietet oder wie in unserem Fall ein Altbauhaus dass aufgeteilt wurde uns somit quasi nur noch eine 3 Zimmerwohnung für eine 4 köpfige Familie mit 2 Homeoffice tätigen ist. Dass meine Frau das Haus gerne halten würde ist eine rein emotionale Geschichte, da sie hier größtenteils aufgewachsen ist.
nordanney09.01.25 19:55
Nalls93 schrieb:
Naja ich denke es ist schon ein unterschied ob man wirklich ein Haus hat,Nein, Du hast schon ein Haus. Die Förderung ist explizit für Menschen, die nicht schon Immobilienvermögen besitzen.Nalls93 schrieb:
Dass meine Frau das Haus gerne halten würde ist eine rein emotionale Geschichte, da sie hier größtenteils aufgewachsen ist.Emotional sage ich "Sozialschmarotzer". Ihr nehmt anderen Familien eine mögliche Förderung weg. Ist nicht böse gemeint, aber trifft den Kern.Nalls9309.01.25 19:55
nordanney schrieb:
Rückholrecht habe ich in 30 Jahren nicht gehört. Aber weiß, was du meinst.
Zur Frage. Zahlung in 10 Jahren, Eigentumsumschreibung jetzt. Kann man machen, ist aber ggf. steuerlich ein Thema.
Denkt dran, dass 2x Grunderwerbsteuer anfällt. Bei einem 400k Haus dann bis zu 52k Steuern, nur um die Förderung zu bekommen. Lohnt sich das? Lässt sich durch Trickserei in gerader Linie vermeiden (Kind-Eltern).
Ist für mich aber nur und ausschließlich Subventionsbetrug.Steuerlich fraglich, subventionstechnisch ebenfalls, da gebe ich dir definitiv recht. Wir werden denke ich nicht um eine anwaltliche Prüfung herumkommen.
Die Eltern-Kind konstellation funktioniert nicht, da die Kinder ja ebenfalls als Haushaltsmitglieder zählen.
Generell möchte ich nicht den Anschein erwecken, dass ich die Förderung um biegen und brechen haben möchte. Wir hatten uns nur gefragt, ob es diesen Fall schon einmal gab und ob es legitim ist das in dieser Form zu machen. Es gibt ja wie ich bereits gelesen habe verschiedene andere Konstellationen in denen Leute das Eigentum von Immobilien verschoben haben um die Förderung zu beantragen.
Beste Grüße
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