ᐅ Angebot Fließestrich und Verlegung Tackerplatten zu teuer?
Erstellt am: 10.11.24 14:42
nordanney schrieb:
Na ja, wenn die Bodenplatte damals 12cm dick werden sollte, sie aber an einigen Stellen nur 7cm (unterstellt, dass die Bereiche, wo viel Estrich hin muss, zu dünn gegossen wurde) misst, ist ein ein Mangel, wo man bei Neubau sagen müsst: Alles raus, neu machen. Die Eisen müssen ja korrekt im Beton liegen.
Aber im Altbau hast Du keine Ahnung, wie gebaut wurde. Kannst Dir damit auch keine große Gedanken machen.
Also eher erhöhter Feuchteeintrag zu erwarten. Dann lieber kein Anhydritestrich.
Z.B. mit (gebundener) Schüttung. Ausgleichsmasse wird Dein Budget sprengen und dafür sind die Unterschiede auch zu groß.Also bisher gab es keine Feuchtigkeitsprobleme im Keller.
Zusätzlich wurde im Zuge der Sanierung eine Drainage inkl. Kelleraussenwanddämmung mit Noppenfolie durchgeführt.
Ist da wirklich noch erhöhte Feuchtigkeit zu erwarten.
N
nordanney11.11.24 15:19OzCi1305 schrieb:
Ist da wirklich noch erhöhte Feuchtigkeit zu erwarten.Durch den Stampfbeton kann - muss aber nicht - Feuchtigkeit nach oben kommen. Kann man aber durch Folie in den Griff kriegen. Wenn ansonsten der Keller von außen dich (gemacht wurde) ist, dann grünes Licht von mir.B
Buchsbaum06611.11.24 17:03OzCi1305 schrieb:
Bisher war es ein Nutzkeller, wird jetzt in einen Wohnkeller umgebaut.
Baujahr 1963
Das Haus steht auf einem Streifenfundament und der Boden ist mit Stampfbeton aufgefüllt.
Welche Probleme sollte es mit der Dicke des Bodens geben?Du hast völlig falsche Vorstellung. Bist aber bestens beraten durch den Baufachberater @nordanney.
Wenn du allerdings im Keller nur ein Streifenfundament hast, kannst du davon ausgehen, dass dieses nur bedingt gegen aufsteigende Feuchtigkeit gesichert ist. Bisher hat der Stampfbeton die Feuchtigkeit im Keller reguliert. Sperrst du diesen nun mit Folie ab zieht dir die Nässe dann durch das Fundament hoch in die Wände. Die Feuchtigkeitssperre ist meist bei diesen Baujahren nicht mehr die beste.
Wenn du dann noch Anhydrit im Boden hast gammelt das in kürzester Zeit. Wie gesagt, mit deinem neuen Konstrukt bringst du das gesamte
Feuchtigkeitsverhalten des Mauerwerks durcheinander. Ich würde da sehr vorsichtig vorgehen.
Erstmal würde ich abklären in wie weit die Sperrbahn in der Mauer, also vom Fundament zur Mauer intakt ist. In den 60gern hat man da meist Dachpappe genommen die sich auflöst mit der Zeit.
Also nicht dass du alles schön fertig baust mit Fußbodenheizung und Estrich uns so um dann vom Spezialisten für viel Geld noch eine neue Horizontalsperre mit Injektionen einbringen lassen musst. Da wärst du nicht der Erste.
N
nordanney11.11.24 17:12Buchsbaum066 schrieb:
Du hast völlig falsche Vorstellung. Bist aber bestens beratenYes. Zu letzterem, nicht zum ersteren.Buchsbaum066 schrieb:
Du hast völlig falsche Vorstellung. Bist aber bestens beraten durch den Baufachberater @nordanney.
Wenn du allerdings im Keller nur ein Streifenfundament hast, kannst du davon ausgehen, dass dieses nur bedingt gegen aufsteigende Feuchtigkeit gesichert ist. Bisher hat der Stampfbeton die Feuchtigkeit im Keller reguliert. Sperrst du diesen nun mit Folie ab zieht dir die Nässe dann durch das Fundament hoch in die Wände. Die Feuchtigkeitssperre ist meist bei diesen Baujahren nicht mehr die beste.
Wenn du dann noch Anhydrit im Boden hast gammelt das in kürzester Zeit. Wie gesagt, mit deinem neuen Konstrukt bringst du das gesamte
Feuchtigkeitsverhalten des Mauerwerks durcheinander. Ich würde da sehr vorsichtig vorgehen.
Erstmal würde ich abklären in wie weit die Sperrbahn in der Mauer, also vom Fundament zur Mauer intakt ist. In den 60gern hat man da meist Dachpappe genommen die sich auflöst mit der Zeit.
Also nicht dass du alles schön fertig baust mit Fußbodenheizung und Estrich uns so um dann vom Spezialisten für viel Geld noch eine neue Horizontalsperre mit Injektionen einbringen lassen musst. Da wärst du nicht der Erste.Das hier konnte ich zur Abdichtung finden.
Was sagst du dazu?
B
Buchsbaum06611.11.24 20:27Theoretisch sieht es natürlich gut aus. sicher wurden deine Kellerwände außen auch ordentlich gegen Feuchtigkeit abgedichtet.
Trotzdem musstest du es erneut bearbeiten, einfach weil es keine 60 Jahre hält.
So wird es innenseitig ebenso sein. Wenn es ein Wohnkeller werden soll würde ich die Fundamente auch etwa 20 cm freilegen.
Sonst könnte es am Ende dann eine böse Überraschung geben.
Natürlich kann auch alles noch in Ordnung sein. Wir wissen es nicht.
Man könnte noch die Feuchte in der Wand oberhalb der Sperrbahn messen. Das gibt dann schon Aufschluss über den Ist Zustand.
Trotzdem musstest du es erneut bearbeiten, einfach weil es keine 60 Jahre hält.
So wird es innenseitig ebenso sein. Wenn es ein Wohnkeller werden soll würde ich die Fundamente auch etwa 20 cm freilegen.
Sonst könnte es am Ende dann eine böse Überraschung geben.
Natürlich kann auch alles noch in Ordnung sein. Wir wissen es nicht.
Man könnte noch die Feuchte in der Wand oberhalb der Sperrbahn messen. Das gibt dann schon Aufschluss über den Ist Zustand.
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