Ich werde von meinem Vater ein erschlossenes Handtuch-Grundstück geschenkt bekommen mit dem Hinweis, dass ich es verkaufen (dann erhält er einen kleinen Obolus aus dem Erlös) oder selbst dort bauen kann. Die einzige Planungsunterlage, die er zur Verfügung hat, ist ein Lageplan mit der Flurstücksnummer (alter DDR-Plan). Das Grundbuch ist "sauber". Es gilt "allgemeine Siedlungsbebauung" (was immer das heißen mag).
Damit ich potentiellen Käufern Auskunft geben kann, wie, wo und was man auf diesem schmalen Grundstück bauen kann, habe ich Kontakt mit dem örtl. Bauamt aufgenommen.
Dieses will aber weder mir (ich habe eine Vollmacht), noch meinem Vater Auskunft über die Geschossflächenzahl, Grundflächenzahl, DN, Zahl der Vollgeschosse und dem Baufenster/Baugrenzen erteilen. Vielmehr soll ein von uns beauftragter Architekt oder Bauplaner eine - natürlich kostenpflichtige - Bauvoranfrage stellen mit der Angabe, wo und wie wir dort bauen wollen. Es soll also quasi das Pferd von hinten aufgezäumt werden, weil wir theoretisch jeden Interessenten bitten müssten uns zu sagen, wie er dort bauen will, wenn ihm das Grundstück grundsätzlich gefällt und dafür jeweils eine Voranfrage stellen. Das kann es ja wohl nicht sein.
Ich kenne als ehemaliger Häuslebauer aus westdeutschen Lageplänen, dass dort die o.g. Kennzahlen im Plan eingezeichnet/eingetragen sind und bin deshalb vielleicht ein wenig verwöhnt, aber dass ich als Grundstückseigentümer nicht erfahren soll, wie und was man dort bebauen darf, kann ich einfach nicht glauben.
Wer hat ähnliche Erfahrungen mit (ostdeutschen) Baubehörden gemacht und was kann man tun?
Damit ich potentiellen Käufern Auskunft geben kann, wie, wo und was man auf diesem schmalen Grundstück bauen kann, habe ich Kontakt mit dem örtl. Bauamt aufgenommen.
Dieses will aber weder mir (ich habe eine Vollmacht), noch meinem Vater Auskunft über die Geschossflächenzahl, Grundflächenzahl, DN, Zahl der Vollgeschosse und dem Baufenster/Baugrenzen erteilen. Vielmehr soll ein von uns beauftragter Architekt oder Bauplaner eine - natürlich kostenpflichtige - Bauvoranfrage stellen mit der Angabe, wo und wie wir dort bauen wollen. Es soll also quasi das Pferd von hinten aufgezäumt werden, weil wir theoretisch jeden Interessenten bitten müssten uns zu sagen, wie er dort bauen will, wenn ihm das Grundstück grundsätzlich gefällt und dafür jeweils eine Voranfrage stellen. Das kann es ja wohl nicht sein.
Ich kenne als ehemaliger Häuslebauer aus westdeutschen Lageplänen, dass dort die o.g. Kennzahlen im Plan eingezeichnet/eingetragen sind und bin deshalb vielleicht ein wenig verwöhnt, aber dass ich als Grundstückseigentümer nicht erfahren soll, wie und was man dort bebauen darf, kann ich einfach nicht glauben.
Wer hat ähnliche Erfahrungen mit (ostdeutschen) Baubehörden gemacht und was kann man tun?
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Flar Lrek03.08.24 18:02Pinkiponk schrieb:
Fliegen über Euer Grundstück Flugzeuge, da der Flughafen Halle-Leipzig ja auch im Norden von Leipzig liegt?Nein, definitiv nicht, egal, von woher der Wind weht, man hört nichts (und Leipzig/Halle ist ja Frachtflughafen mit 24/7-Betrieb)...P
Pinkiponk03.08.24 18:35Flar Lrek schrieb:
Nein, definitiv nicht, egal, von woher der Wind weht, man hört nichts (und Leipzig/Halle ist ja Frachtflughafen mit 24/7-Betrieb)...Evtl. wäre es hilfreich, das in Deiner Anzeige zu erwähnen. Meinen Mann und mich hat der Flughafen davon abgehalten, uns für Grundstücke/Häuser im Norden Leipzigs zu interessieren. Du informierst darüber, die Interessenten können sich vor Ort davon überzeugen. Ein Flughafen in der Nähe ist klasse, wenn man ihn nicht hört. ;-)Wir haben eine Nacht beabsichtigt in Rackwitz verbracht, um uns mit dem Norden Leipzigs vertraut zu machen. Nachts haben wir dann statt Schäfchen Flugzeuge gezählt, das war um 2019 herum. Es war insofern auch lustig, weil sie ja "eigentlich" nur bis 00.00 Uhr anfliegen/landen dürfen (?), aber so viele Flugzeuge oben waren, dass wir bis ca. 02.00 Uhr zählen konnten ... das waren dann vermutlich die Frachtflugzeuge.
Einer der Mitarbeiter unserer Hausbaufirma wohnt seit seiner Geburt in Rackwitz und es scheint so zu sein, dass man sich an den Fluglärm dort gewöhnt. Er nimmt ihn nicht mehr wahr und könnte auch woanders leben, wenn er wollte.
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Flar Lrek04.08.24 20:35Pinkiponk schrieb:
dass man sich an den Fluglärm dort gewöhnt. Er nimmt ihn nicht mehr wahrDas ist das Fatale am Lärm, man nimmt ihn nicht mehr wahr und er macht trotzdem definitiv krank...Flar Lrek schrieb:
von jemanden, der einen kennt, der einen kennt, angesprochen wurde, der händeringend Grundstücke für Tiny Häuser sucht.Bei solchen "Glücksrittern" wäre ich sehr vorsichtig. Ich versuche einen Garten (kein Bauland) zu verkaufen und da kommen aus der Richtung soviele Anfragen, von Menschen die da absolut keinen Plan von Baurecht oder Erschließung haben.P
Pinkiponk05.08.24 16:49Flar Lrek schrieb:
Das ist das Fatale am Lärm, man nimmt ihn nicht mehr wahr und er macht trotzdem definitiv krank...Das war mir nicht bekannt. Danke für die Information.