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ᐅ Einfamilienhaus mit Flachdach von 1968/ saniert 2013


Erstellt am: 18.03.24 16:56

11ant18.03.24 22:50
Kurz und nicht schmerzlos, aber heilsam:
1. wenn Du Laie bist, gehören alle Objekte, an denen Du dennoch erhebliche Substanzschäden feststellen kannst, ohne wenn und aber unverzüglich in die Tonne. Weiterer Überlegungen wert sind nur solche Objekte, wo erst ein Fachmann sagt: Vorsicht, das könnte ein Schaden sein !
2. Du bist kein Bittsteller, sondern Kaufinteressent. Undokumentierte Sanierungen sind keinen Pfifferling wert.
3. Zwischen 1968 und heute sind keine Bauamtsarchive mehr ausgebombt worden. Aber es ist eine lange Zeit und war viel Gelegenheit, sich an der Substanz unfachmännisch zu vergehen. Mache (nicht bei diesem, sondern bei erwägenswerten Objekten) ggf. eine Bestandsaufnahme (Aufmaß und Beprobungen).
4. Frei nach den Bremer Stadtmusikanten: etwas besseres als die Krätze findest Du überall.

hat zwar Recht, aber selbst auch ein fast ein halbes Jahrhundert älteres, aber nicht-schrottiges Haus.
Nice-Nofret schrieb:

Schaut euch das Haus zusammen mit einem Sachverständigen an. Ferndiagnosen sind kaum möglich.
So isses. Aber verschwendet Beschauen mit Sachverständigen nicht, sondern nutzt sie nur für erwägenswerte Objekte (was das geschilderte nicht ist - da genügt mir ausnahmsweise die Ferndiagnose).
Isalia118.03.24 23:04
Wieso sollte man denn ein Objekt mit einem (begrenzten) offensichtlichen schaden nicht kaufen? Würde mich wirklich interessieren, wie du das meinst.

Es ist übrigens ein Scheidungshaus und wird ohne Makler verkauft, daher liegt eben der Energieausweis noch nicht vor, ist aber beantragt.

Mich würde schon interessieren, inwieweit die Sanierung zB von Handwerkern durchgeführt oder halt von Laien (die das ganze evtl nicht so 1000 prozentig fachgerecht gemacht haben zB beim Boden verlegen usw). Und ob die Leute wirklich eher schlampig mit ihrem Eigentum umgegangen sind oder ob das Material einfach das allerbilligste ist ...
Isalia118.03.24 23:05
ypg schrieb:

Nein, muss nicht. Es könnte ja auch sein, dass es keine Unterlagen mehr gibt.

Aber ein Gutachter kann das…

… der nennt Dir auch die Kosten und macht eine Aufstellung, was gemacht werden muss

Wozu? Das sagt ja mittlerweile nichts aus.

Ja, die einen gehen gepflegter mit ihrem Eigentum um, die anderen weniger.

Also für so etwas braucht es keinen Bauleiter.
Aber wenn ihr dämmen müsst, dann im Einklang mit neuen Fenstern und Dach. Das würde ich in Auftrag geben, ja.
Ich würde aber einen Fachmann zur Begutachtung beauftragen, der eventuell später auch die Ausführung machen wird.

Was rausklingt: haben die jetzigen Besitzer keine Unterlagen mehr? Auch nichts von der Sanierung?
Keinen Plan zu haben ist öfter, als man denkt. Dann macht man sich einen oder lässt machen.
Wie kommt es, dass die verkaufen wollen? Normalerweise liegt der Energieausweis dann auf dem Küchentisch sowie Verbrauchsrechnungen etc. Für mich ist so etwas eine Verhandlungsbasis, den Preis zu drücken.

Eine Gebrauchtimmobilie ist immer wie eine Pralinenpackung: man weiß nie, was drin ist.
Wo lässt man denn ggf so einen Plan machen?
ypg18.03.24 23:23
Isalia1 schrieb:

Würde mich wirklich interessieren, wie du das meinst.
Weil er immer übertreibt 😉
Isalia1 schrieb:

Mich würde schon interessieren, inwieweit die Sanierung zB von Handwerkern durchgeführt oder halt von Laien (die das ganze evtl nicht so 1000 prozentig fachgerecht gemacht haben zB beim Boden verlegen usw). Und ob die Leute wirklich eher schlampig mit ihrem Eigentum umgegangen sind oder ob das Material einfach das allerbilligste ist ...
Das kann Dir doch der beauftragte Sachverständiger sagen. Zwar wird er Dir nicht sagen können, ob die Leitungen richtig verlegt sind, aber man kann wohl davon ausgehen, dass statt Wasserrohre keine Hanfrohre verlegt wurden. Das war ja im eigenen Interesse.
Ich lehne mich auch mal nur etwas aus dem Fenster, dass so manch Eigenbauer es besser macht als ein Gehilfe, der auf seine Arbeit keinen Bock hat.
11ant schrieb:

Du bist kein Bittsteller, sondern Kaufinteressent.
Hier gebe ich dem @11anten recht.
Isalia1 schrieb:

Wo lässt man denn ggf so einen Plan machen?
Also, den kann man selbst mit Zollstock oder dem Lasermessgerät. Wenn man sich das nicht zutraut, bestellt man jmd.
Für jmd, der vom Bau kommt, ist das kein Hexenwerk.
11ant19.03.24 11:57
Isalia1 schrieb:

Wieso sollte man denn ein Objekt mit einem (begrenzten) offensichtlichen schaden nicht kaufen? Würde mich wirklich interessieren, wie du das meinst.
Das sagte ich bereits: weil es ein Schaden ist, den Du sogar trotz Deiner Selbsteinschätzung als Laie siehst. Wo eine Spitze eines Eisberges ist, da ist auch ein Eisberg.
Isalia1 schrieb:

Es ist übrigens ein Scheidungshaus und wird ohne Makler verkauft,
Da könnte die Scheidung dazu beitragen, daß der Makler es nicht anfäßt. Diese Kaufsituation ist Deine Chance, Dein Forensuchbegriff zur Erkenntnis lautet "Teilungsversteigerung" (sorry, ich kann Dich hier in der offenen Probonosprechstunde nicht bis ganz an Deinen Sitzplatz begleiten, ein bißchen Eigenleistung muß da noch sein).
Isalia1 schrieb:

Mich würde schon interessieren, inwieweit die Sanierung zB von Handwerkern durchgeführt oder halt von Laien (die das ganze evtl nicht so 1000 prozentig fachgerecht gemacht haben zB beim Boden verlegen usw). [...] oder ob das Material einfach das allerbilligste ist ...
Ein 2024 Scheidungshaus 2013 saniert wird wohl damals dafür hergerichtet worden sein, den jetzigen Verkäufern als Kaufobjekt attraktiv zu sein. Ich vermute, die sind Laien wie Du und können zugige Fenster, abgewetzte Böden und unmoderne Sanitärzellen beurteilen (deshalb wurde das gemacht), haben sich für einen Nutzkeller aber nur nachrangig interessiert (deshalb wurde da nichts gemacht). Wenn die Arbeiten nach dem Kauf gemacht wurden (finanziell günstiger für sie) werden sie die Rechnungen bekommen haben; andernfalls der damalige Verkäufer. Mit minderer Qualität rechne ich da weder in Material noch Ausführung, aber in Eigenvergabe möglicherweise Flachbetrieb statt Fachbetrieb. Silikone, Deckleisten ... ?
Isalia1 schrieb:

Und ob die Leute wirklich eher schlampig mit ihrem Eigentum umgegangen sind
Ab da, wo sie in die innere Kündigung ihrer Ehe gegangen sind, werden sie auch das gemeinsame Nest nicht mehr geliebt haben.

Zusammengefaßt: Deine Fragen sagen "noch viel lernen Du mußt".
Isalia119.03.24 13:55
11ant schrieb:

Das sagte ich bereits: weil es ein Schaden ist, den Du sogar trotz Deiner Selbsteinschätzung als Laie siehst. Wo eine Spitze eines Eisberges ist, da ist auch ein Eisberg.

Da könnte die Scheidung dazu beitragen, daß der Makler es nicht anfäßt. Diese Kaufsituation ist Deine Chance, Dein Forensuchbegriff zur Erkenntnis lautet "Teilungsversteigerung" (sorry, ich kann Dich hier in der offenen Probonosprechstunde nicht bis ganz an Deinen Sitzplatz begleiten, ein bißchen Eigenleistung muß da noch sein).

Ein 2024 Scheidungshaus 2013 saniert wird wohl damals dafür hergerichtet worden sein, den jetzigen Verkäufern als Kaufobjekt attraktiv zu sein. Ich vermute, die sind Laien wie Du und können zugige Fenster, abgewetzte Böden und unmoderne Sanitärzellen beurteilen (deshalb wurde das gemacht), haben sich für einen Nutzkeller aber nur nachrangig interessiert (deshalb wurde da nichts gemacht). Wenn die Arbeiten nach dem Kauf gemacht wurden (finanziell günstiger für sie) werden sie die Rechnungen bekommen haben; andernfalls der damalige Verkäufer. Mit minderer Qualität rechne ich da weder in Material noch Ausführung, aber in Eigenvergabe möglicherweise Flachbetrieb statt Fachbetrieb. Silikone, Deckleisten ... ?

Ab da, wo sie in die innere Kündigung ihrer Ehe gegangen sind, werden sie auch das gemeinsame Nest nicht mehr geliebt haben.

Zusammengefaßt: Deine Fragen sagen "noch viel lernen Du mußt".

Du musst es ja echt nötig haben, hier dein Selbstbewusstsein mit einer (verzeih - ziemlich unangenehm arroganten) Herablassung und Möchtegern-Wortwitz zur Schau zu stellen. Ich habe gleich zu Anfang gesagt, dass ich null Ahnung von Wohneigentum und Bau habe. Deshalb frage ich hier und dazu ist ein Forum da. Aber du beantwortest ja Fragen, die ich gar nicht gestellt habe...
Zwar mag ich ein Baulaie sein, aber als Jurist sind mir übrigens die rechtlichen Probleme durchaus bewusst.
Da ich schätze, dass es zwischen uns auch weiterhin nicht funken wird, danke ich dir für deinen bisherigen Beiträge mit der Bitte, in Zukunft lieber anderen den Vortritt in meinem Beitrag zu lassen, die mir ja schon sehr hilfreich geantwortet haben.
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