Hallo zusammen,
meine Frau und ich favorisieren für unser Hausprojekt aktuell den unten angehängten Entwurf. Dieser ist ein eigener, inspiriert durch Forumsdiskussionen, Kataloge und (Muster-)Häuser, wurde aber auch mit Architekten besprochen und ist gegenüber den ersten Entwürfen nicht wiederzuerkennen.
Eine erste Reinzeichnung ist gerade in Arbeit (die dann statische und haustechnische Korrekturen beinhalten mag), so dass grundsätzliche Kritik zwar auch willkommen ist, insbesondere aber Hinweise auf Problemstellen oder Möglichkeiten, durch kleine Änderungen essenzielle Wirkungen zu erzielen: Wir wollen schließlich kein teures Haus bauen und uns dann später doch ärgern, sondern lieber noch in sinnvolle Verbesserungen investieren (z.B. Erker). Ganz unten habe ich noch ein paar konkrete Bedenken aufgelistet.
Rahmenbedingungen:

Entwurf:


Entstehung:
Wir hatten diverse Entwürfe, auch mit Keller, ohne Überbauung der Garage (die uns erst kürzlich als möglich bestätigt wurde), mit Luftraum, mit Gästezimmern an verschiedenen Seiten, mit 180°-Podesttreppe usw. – Der aktuelle Ansatz erscheint uns nun relativ logisch und trotz der natürlich hohen Kosten nicht verschwenderisch. Ich bin in einem Haus mit Vollkeller und ausgebautem Spitzboden aufgewachsen, und der Plan versucht, ähnliche Flächen auf zwei Etagen bereitzustellen.
meine Frau und ich favorisieren für unser Hausprojekt aktuell den unten angehängten Entwurf. Dieser ist ein eigener, inspiriert durch Forumsdiskussionen, Kataloge und (Muster-)Häuser, wurde aber auch mit Architekten besprochen und ist gegenüber den ersten Entwürfen nicht wiederzuerkennen.
Eine erste Reinzeichnung ist gerade in Arbeit (die dann statische und haustechnische Korrekturen beinhalten mag), so dass grundsätzliche Kritik zwar auch willkommen ist, insbesondere aber Hinweise auf Problemstellen oder Möglichkeiten, durch kleine Änderungen essenzielle Wirkungen zu erzielen: Wir wollen schließlich kein teures Haus bauen und uns dann später doch ärgern, sondern lieber noch in sinnvolle Verbesserungen investieren (z.B. Erker). Ganz unten habe ich noch ein paar konkrete Bedenken aufgelistet.
Rahmenbedingungen:
- Geplante Bewohner: zwei Erwachsene (Arbeitstage Heim/Büro: 2/3 und 3/2), zwei (zunächst Klein-)Kinder, zwei Katzen, Gäste mehrere Wochen im Jahr.
- Bedingungen: Kleinstädtisches Neubaugebiet in M-V, Grundflächenzahl 0,35, max. 1 Vollgeschoss, Traufhöhe max. 5m, Sattel- oder (Krüppel-)Walmdach 20°–50°, Abstand zur Straße min. 5m, zum Nachbarn min. 3m.
- Grundstück: 938 m², im Wesentlichen eben, mit Nutzgarten und Spielwiese.
- Nachbargrundstücke: Im Nordosten (“rechts”) bereits bebaut (straßennah und mit Abstand zu uns, da deren Garage auf die uns abgewandte Seite kommt), im Südwesten (“links”) noch kein Käufer.
Entwurf:
- Grundfläche: ca. 15,5m×11m + Garagenüberstand 2m×8m, Abstand Garage/Grenze 1m
- Wohn- und Nutzfläche: EG ≈115m², OG ≈125m², Garage ≈40m²
- Lichte Höhe: EG ≈2,60m, OG ≈2,50m
- Haustechnik: Lüftungsanlage, Photovoltaik auf dem Südost-Dach, Fußbodenheizung durch Luft-Wärmepumpe überall außer in Garage/Spitzboden.
- Lage: Das Haus soll möglichst nah an der Straße stehen (siehe Plan) mit Haupteingang dorthin (Südost), damit viel Gartenfläche übrig bleibt.
- Satteldach: eher flach (25°) zwecks hohen Kniestocks (>1,20m), Spitzboden daher nur Lagerfläche.
- Auf einen Keller verzichten wir zugunsten größerer Grundfläche, zumal das einen barrierefreien Gästebereich ermöglicht.
- EG: Der Wohnbereich soll sowohl Sonne als auch einen Gartenblick erhalten, muss daher im Westen liegen.
- OG: Hier steht die Nutzbarkeit der Fläche im Vordergrund, weshalb wir den schlauchförmigen Flur (ca. 1,5m×8m) akzeptieren. Durch großzügige Gauben, auch im Treppenbereich, sollte das OG dennoch hell genug werden.
- Außenwände verklinkert, innen eher modern: weiße Wände/Küchenfronten, Böden im EG gefliest, im OG PVC.
- Die Flächenangaben berücksichtigen die Schrägen im OG nicht.
- ⚡ bedeutet Starkstrom, W (Ab-)Wasser
Entstehung:
Wir hatten diverse Entwürfe, auch mit Keller, ohne Überbauung der Garage (die uns erst kürzlich als möglich bestätigt wurde), mit Luftraum, mit Gästezimmern an verschiedenen Seiten, mit 180°-Podesttreppe usw. – Der aktuelle Ansatz erscheint uns nun relativ logisch und trotz der natürlich hohen Kosten nicht verschwenderisch. Ich bin in einem Haus mit Vollkeller und ausgebautem Spitzboden aufgewachsen, und der Plan versucht, ähnliche Flächen auf zwei Etagen bereitzustellen.
- Was gefällt: Das helle Wohnzimmer, die rein funktional großzügige Dimensionierung überall, insbes. für Gäste und durch das große Zimmer im OG, der Zugang von der Garage.
- Was gefällt nicht: Siehe auch die ganz unten genannten “Bedenken”. Ansonsten hat das “sehr großzügige” Haus (Architektenkommentar), für seinen Preis vielleicht wenige ‘Hingucker’, da wir z.B. keine Galerie vorsehen, oder im OG zwei Badezimmer statt ein großes. Insofern wären ganz allgemein auch Vorschläge willkommen, wie sich jenseits des Grundrisses noch etwas herausholen ließe, z.B. über Licht, Spiegel, Fenster, Außengestaltung.
- Vom Wohnzimmer Fensterfronten je mit Flügeltür zu Terrassenflächen im Südwesten (wg. Sonne) und Nordwesten (wg. Garten).
- Küche ohne Trennung zum Wohnbereich, Gerät in raummittiger Nische daher zwecks Geräuschminimierung nicht Kühlschrank, sondern Backofen/Mikrowelle.
- Raum hinter Küche (durch leichte ‘versteckte’ Tür getrennt) dient der Lagerung sowie als Standort für manche Küchengeräte und eine weitere Arbeitsplatte.
- Vom Flur türfreier Durchgang zum Wohnzimmer, Türen zu Gästezimmer, WC und HTR, dadurch auch zur Garage.
- Großes Gästezimmer mit barrierefreiem Bad und Außenzugang als potentielle 1-Zimmer-Einliegerwohnung.
- Garage für ein Auto, E-Roller/Fahrräder und als Werk-/Lagerraum, z.B. für Gartengeräte.
- Kinderzimmer an der sonnigeren Giebelseite.
- Kinderbad mit Badewanne, Elternbad mit Waschmaschine/Trockner. (Aber: Platz im HTR, damit man sich umentscheiden kann.)
- Lange Gauben über Bäder/Treppenaufgang sowie Fitness-/Hobbyraum; sonst keine Dachfenster.
- Aufgang zum Spitzboden über Fitness-/Hobbyraum.
- Die (jetzt Podest-)Treppe muss ggf. gewendelt werden, damit die Türen unter ihrem Ende Platz haben. Ist der Erhalt der Podestnatur (aus Gründen der Steigsicherheit) einen Erker wert?
- Überhaupt haben insbes. Fertighäuser oft Erker, obwohl sie energetisch ja nachteilig sein dürften. Dienen diese eher als 'Hingucker' oder haben wir selbst nützliche Gelegenheiten 'liegen gelassen', indem wir keine vorsehen?
- Ist die Treppe zu nah am Eingang, z.B. hinsichtlich Schmutzverteilung?
- Wir hätten gern fern-/zentral gesteuerte Rollläden an allen einbruchsrelevanten Fenstern. Wären im HTR, Gästebad und EG-WC ‘einsteigefeindlich’ schmale Fenster akzeptabel? Hat jemand solche?
- Ist bei 25° und 1,20m Kniestock ein überstehendes Dach als Überdachung für Eingang und/oder Terrasse geeignet, ohne für zu viel Verdunkelung zu sorgen? Welche Überdachungsoptionen wären sonst sinnvoll, insbesondere da die Terrasse an der Wetterseite liegt?
- Damit in der Garage Fahrräder nicht am Auto vorbeischrammen, sollte etwas sie verbreitert werden? Dies geschähe auf Kosten des Reststreifens im Südwesten, wo der engste Grenzabstand (an der West-Ecke, “links oben”) aktuell ≈5m beträgt.
- Ist der Fernseher direkt neben der Fensterfront unproblematisch aufgrund der Himmelsrichtung (NW)?
- Sollte der Vorratsraum hinter der Küche eine zweite Spüle haben?
- Ist es sinnvoll, die gartenseitigen Gaube komplett mit Fenstern zu füllen statt wie im Plan die Ecken freizulassen?
- Welche Fenster sollten überhaupt in die Bädergaube angesichts des Vorhandenseins von Häusern auf der anderen Straßenseite?
K a t j a schrieb:
Die Konsequenz wird sein, dass man sich 2 Jahre nach Einzug schon wieder überlegt, wo man noch anbauen könnte, da trotz 240qm überall zu wenig Platz ist.Das glaube ich jetzt weniger.., Platz ist ja da. Aber in meinen Augen schon bei der Planung improvisiert, und das macht unzufrieden.Was ich ganz vergessen hatte: Danke für die Änderungsskizze! Tatsächlich war eine solche Variante schon zweimal Favorit, hat aber jeweils wieder gegen die andere verloren: Bessere Abtrennung der Küche und direkter Wohnzimmerzugang gewannen gegen die zahlenmäßig bessere Flächenverteilung, die Lichtachse und den kürzeren Weg mit Einkäufen.
Vollends überzeugt bin ich hierbei nicht, aber das ist halt überall eine graduelle Sache, wie auch das Bad zeigt: Meine Kindheit über war das Hauptbad der vierköpfigen Familie weniger als 2m breit, und das ist nur bei Parallelnutzung marginal nachteilig aufgefallen – und die wird ja durch die Doppelung entschärft. Ein weniger schlauchartiger Raum mag eher als Badelandschaft erscheinen, aber das wirkt verschmerzbar, zumal ich mich wohl öfters in den verschwenderischen Fluren aufhalten werde, wo sich meinetwegen durch aufwendigere Gestaltung ersatzweise ein Gefühl von Großzügigkeit einstellen kann.
Aber die 240m² wurden es nicht aus Lust an mondäner Fläche, sondern weil eben eine kleine Gästewohnung im EG und dieser Mehrzweckraum im OG erwünscht waren, plus all die Wünsche der Anordnung angesichts der Lage. Was man davon jetzt als relevanten Komfort ansieht, ist ja subjektiv. Dass der Entwurf "an den gängigen menschlichen Grundbedürfnissen etwas vorbei" gehe, ist wohl nur mit einem Anspruchsniveau vereinbar, das viele der in diesem Land real existierenden Wohnungen als ähnlich indiskutabel bewerten würde – ich lese da heraus: "wenn 240m², dann XYZ".
Ein Hauswirtschaftsraum wäre natürlich eine feine Sache – es gab auch Entwürfe mit solchem, die aber insgesamt nicht überzeugt haben. Aber wenn tatsächlich ein absoluter Wasch-Notfall besteht, wird halt einmal im Jahrzehnt das zufälligerweise gerade begonnene Schaumbad dafür unterbrochen.
Die Türen "am Kopf" sind wohl nicht Feng-Shui-kompatibel, aber nach ausgiebiger Grübelei über die Nachteile der direkten Alternativen konnte ich damit meinen Frieden machen. Die Kölner sagen "Jede Jeck is anders", und manche packen ja gleich die Badewanne ins Schlafzimmer...
Wenn man einen Wiederverkauf erwägt, mag eine mehrheitsfähigere Prioritätensetzung finanziell schlauer sein, aber für mich ist es dann halt ein gewisser Luxus, genau darauf weniger Acht zu geben. Dass ich schon bei der Einschätzung meiner eigenen Reaktion auf das künftige Leben im Haus falsch liege, mag natürlich auch sein, aber solange man es nicht schon mal aus Lego vorbauen und testbewohnen kann, wird das Restrisiko nicht vermeidbar sein. Das gilt aber erst recht andersherum, wenn man sich für den Entwurf eines Dritten entscheiden würde, der zwar in Profikreisen gelobt wird, aber einem selbst aktuell nicht zusagt.
Und ja, vielleicht würde ein N-ter Fremdentwurf besser zusagen, aber nicht zuletzt nachdem ich die ganze Zeit jetzt selbst verplempert habe, würde ich den Antrag erst einmal in die gezeigte Richtung versuchen. Sollte das Amt die Geschosskalkulation wegen der Gauben ablehnen, muss eh nochmal der Rückwärtsgang eingelegt werden.
Ich räume aber ein, dass sich die Bemühung eines Architekten gleich zu Beginn des Prozesses gelohnt hätte – oder besser von mehreren, jeweils zu einem Festpreis unterhalb HOAI für den schieren Grundriss, zumindest wenn man eh selbst in 3D-Software herumprobieren will.
Vollends überzeugt bin ich hierbei nicht, aber das ist halt überall eine graduelle Sache, wie auch das Bad zeigt: Meine Kindheit über war das Hauptbad der vierköpfigen Familie weniger als 2m breit, und das ist nur bei Parallelnutzung marginal nachteilig aufgefallen – und die wird ja durch die Doppelung entschärft. Ein weniger schlauchartiger Raum mag eher als Badelandschaft erscheinen, aber das wirkt verschmerzbar, zumal ich mich wohl öfters in den verschwenderischen Fluren aufhalten werde, wo sich meinetwegen durch aufwendigere Gestaltung ersatzweise ein Gefühl von Großzügigkeit einstellen kann.
Aber die 240m² wurden es nicht aus Lust an mondäner Fläche, sondern weil eben eine kleine Gästewohnung im EG und dieser Mehrzweckraum im OG erwünscht waren, plus all die Wünsche der Anordnung angesichts der Lage. Was man davon jetzt als relevanten Komfort ansieht, ist ja subjektiv. Dass der Entwurf "an den gängigen menschlichen Grundbedürfnissen etwas vorbei" gehe, ist wohl nur mit einem Anspruchsniveau vereinbar, das viele der in diesem Land real existierenden Wohnungen als ähnlich indiskutabel bewerten würde – ich lese da heraus: "wenn 240m², dann XYZ".
Ein Hauswirtschaftsraum wäre natürlich eine feine Sache – es gab auch Entwürfe mit solchem, die aber insgesamt nicht überzeugt haben. Aber wenn tatsächlich ein absoluter Wasch-Notfall besteht, wird halt einmal im Jahrzehnt das zufälligerweise gerade begonnene Schaumbad dafür unterbrochen.
Die Türen "am Kopf" sind wohl nicht Feng-Shui-kompatibel, aber nach ausgiebiger Grübelei über die Nachteile der direkten Alternativen konnte ich damit meinen Frieden machen. Die Kölner sagen "Jede Jeck is anders", und manche packen ja gleich die Badewanne ins Schlafzimmer...
Wenn man einen Wiederverkauf erwägt, mag eine mehrheitsfähigere Prioritätensetzung finanziell schlauer sein, aber für mich ist es dann halt ein gewisser Luxus, genau darauf weniger Acht zu geben. Dass ich schon bei der Einschätzung meiner eigenen Reaktion auf das künftige Leben im Haus falsch liege, mag natürlich auch sein, aber solange man es nicht schon mal aus Lego vorbauen und testbewohnen kann, wird das Restrisiko nicht vermeidbar sein. Das gilt aber erst recht andersherum, wenn man sich für den Entwurf eines Dritten entscheiden würde, der zwar in Profikreisen gelobt wird, aber einem selbst aktuell nicht zusagt.
Und ja, vielleicht würde ein N-ter Fremdentwurf besser zusagen, aber nicht zuletzt nachdem ich die ganze Zeit jetzt selbst verplempert habe, würde ich den Antrag erst einmal in die gezeigte Richtung versuchen. Sollte das Amt die Geschosskalkulation wegen der Gauben ablehnen, muss eh nochmal der Rückwärtsgang eingelegt werden.
Ich räume aber ein, dass sich die Bemühung eines Architekten gleich zu Beginn des Prozesses gelohnt hätte – oder besser von mehreren, jeweils zu einem Festpreis unterhalb HOAI für den schieren Grundriss, zumindest wenn man eh selbst in 3D-Software herumprobieren will.
Haus 42 schrieb:
Ich räume aber ein, dass sich die Bemühung eines Architekten gleich zu Beginn des Prozesses gelohnt hätte – oder besser von mehreren, jeweils zu einem Festpreis unterhalb HOAI für den schieren Grundriss, zumindest wenn man eh selbst in 3D-Software herumprobieren will.Die Fehlwahrnehmung des Architekten als "erfahrenem Grundrissemaler" ist leider nicht auszurotten und steht im kausalen Zusammenhang damit, ihn für zu fürstlich bezahlt zu halten.Trial & Error und "unlimited Monkey" sind zwei nach meiner festen Überzeugung ungeeignete Alternativen zur methodischen Entwurfgenese.
Haus 42 schrieb:
Und ja, vielleicht würde ein N-ter Fremdentwurf besser zusagen, aber nicht zuletzt nachdem ich die ganze Zeit jetzt selbst verplempert habe, würde ich den Antrag erst einmal in die gezeigte Richtung versuchen. Sollte das Amt die Geschosskalkulation wegen der Gauben ablehnen, muss eh nochmal der Rückwärtsgang eingelegt werden.Das späte "Kommando zurück" ist "Zeitverplemperung in Vollendung" und das beste Argument für Bauvoranfragen.Haus 42 schrieb:
Dass ich schon bei der Einschätzung meiner eigenen Reaktion auf das künftige Leben im Haus falsch liege, mag natürlich auch sein, aber solange man es nicht schon mal aus Lego vorbauen und testbewohnen kann, wird das Restrisiko nicht vermeidbar sein. Das gilt aber erst recht andersherum, wenn man sich für den Entwurf eines Dritten entscheiden würde, der zwar in Profikreisen gelobt wird, aber einem selbst aktuell nicht zusagt.Es gibt sowohl "Grundriss in Lebensgröße" als auch andere Angebote, seine Planung in 1:1 projiziert oder in VR zu testen. Derlei sollte man auch mit Profi-Entwürfen durchexerzieren, wenn man (wie bei der aktuell erstgebärenden Bauherrengeneration zunehmend häufig) eine Raumvorstellungsschwäche hat.https://www.instagram.com/11antgmxde/
https://www.linkedin.com/company/bauen-jetzt/
Diese Fehlwahrnehmung mag existieren, wollte ich aber hier nicht ausdrücken, sondern nur, dass auch solche, die entgegen der hiesigen Empfehlung selbst den Entwurf gestalten wollen, von kompetenter Inspiration und Beratung profitieren können, insbesondere wenn von vielen Quellen statt nur einer. Die Inanspruchnahme anderer Leistungen ist davon ja unabhängig, sofern sich der dann auserkorene Architekt auf einen solchen Kunden einlässt.
Was die Bauvoranfrage angeht, hoffe ich auf die Erfahrung des Bauunternehmers, werde die Option aber wohl nochmal ansprechen.
Der "Grundriss in Lebensgröße" ist mir ein Begriff und hat sicher seinen Nutzern, aber mögliches Unwohlsein durch eine nächtliche Nähe zur Badezimmertür wird er auch nicht sonderlich gut einschätzbar machen -- da kann ich mir auch eine Papptür neben mein Bett stellen.
Was die Bauvoranfrage angeht, hoffe ich auf die Erfahrung des Bauunternehmers, werde die Option aber wohl nochmal ansprechen.
Der "Grundriss in Lebensgröße" ist mir ein Begriff und hat sicher seinen Nutzern, aber mögliches Unwohlsein durch eine nächtliche Nähe zur Badezimmertür wird er auch nicht sonderlich gut einschätzbar machen -- da kann ich mir auch eine Papptür neben mein Bett stellen.
K
Kreisrund29.02.24 09:05Ich glaube dass Du, wie so viele Bauherren, den Unterschied zwischen guter und schlechter Architektur nicht kennst. Mit Architektur meine ich jetzt nicht primär die äußere Hülle sondern die Qualität der Raumgestaltung. Man kann in den unmöglichsten Grundrissen wohnen und ein schönes Leben führen. Manchmal, gerade in Altbauten, können seltsame Details sogar einen besonderen Charme versprühen und Individualität zeigen.
Aber obwohl viele Laien den Unterschied nicht bewusst kennen, so spüren sie ihn doch. Gut geplante Räume sind etwas ganz besonderes. Meine Mutter wohnt in einer Wohnanlage aus den 20er von einem Bekannten Architekten. Die Wohnung ist gar nicht besonders groß, aber phänomenal gut geplant. Raumgröße, Raumform, Fenster, alles aus einem Guß. Das spürt man einfach, ohne dass man es benennen kann. Die Wohnung wird von allen Besuchern als sehr behaglich empfunden, man fühlt sich einfach wohl, ohne dass man ein wahnsinniges Händchen für Einrichtung haben muss.
Aber obwohl viele Laien den Unterschied nicht bewusst kennen, so spüren sie ihn doch. Gut geplante Räume sind etwas ganz besonderes. Meine Mutter wohnt in einer Wohnanlage aus den 20er von einem Bekannten Architekten. Die Wohnung ist gar nicht besonders groß, aber phänomenal gut geplant. Raumgröße, Raumform, Fenster, alles aus einem Guß. Das spürt man einfach, ohne dass man es benennen kann. Die Wohnung wird von allen Besuchern als sehr behaglich empfunden, man fühlt sich einfach wohl, ohne dass man ein wahnsinniges Händchen für Einrichtung haben muss.
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