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ᐅ Massivhaus energetisch viel schlechter als Holzhaus?


Erstellt am: 24.01.24 09:43

Aphelios24.01.24 09:43
Hallo zusammen,

meine Frau und ich hatten gestern Abend einen Termin mit einem über 5 Ecken befreundeten Bauleiter. Wie sich herausgestellt hat arbeitet er bei Keitel-Haus. Er hat uns entschieden von einem Haus in Massivbauweise abgeraten, mit Argumenten wie:
  • Massivhäuser haben einen viel höheren Wärmenergiebedarf, 2500€ pro Jahr Kosten mit Wärmepumpe statt 800€ beim Holzhaus
  • die Feuchtigkeit beim Bau bleibt auch nach dem Bau im Gebäude enthalten und führt zu einem ungesunden Raumklima
  • Mauerwerkswände haben sich seit der Energieeinsparverordnung 2009 nicht nennenswert verändert, hier werden Zahlen manipuliert um die aktuell geforderten Richtlinien was Wärmeschutz anbelangt einzuhalten
  • Bei Massivhäusern wird nie eine Primärenergiebedarf errechnet, man kauft die Heizungsanlage quasi blind ohne Abstimmung aufs Gebäude
Ich als gelernter Bautechniker mit einem starken "Betonhintergrund" war da natürlich geschockt über derartige Unterstellungen.

Hat hier jemand Erfahrungen mit dem Vergleich? Ich habe Online nur eine Studie gefunden die darauf hinweist, dass die Heizkosten beim Massivbau sogar geringer sind als beim Holzhaus.
Wir wollen das Haus gerne mit einem regionalen Anbieter bauen, das sind bei uns überwiegend Massivbauer...und bei diesen hatten wir bisher das beste Gefühl was Beratung und Service anbelangt. Google zeigt auch keine schlechten Erfahrungen an.
WilderSueden24.01.24 10:42
Kurz gesagt: alles Quatsch

Wer vernünftig plant, macht eine raumweise Heizlastberechnung unabhängig von den Mauern. Die Mauern sind die letzten Jahre deutlich dicker und energetisch besser geworden. Früher war das noch anders, da waren tatsächlich die Massivbauten meistens energetisch schlechter als Fertighäuser. Mittlerweile ist das de facto kein Unterschied mehr.
Es stimmt, dass man in der Bauphase mehr Feuchtigkeit reinbringt. Weniger durch das Mauern und mehr durch den dicken Grundputz. Estrich hat man bei beiden. Feuchtigkeit, die ins Raumklima geht, wird auch zügig wieder rausgelüftet

PS:
Ich werfe an der Stelle auch noch das Thema Wärmespeicherung in den Raum. Massivbauten werden häufig mit Betondecke gemacht, die puffert die Wärme im Sommer schön weg.
jens.knoedel24.01.24 10:52
WilderSueden schrieb:

Hat hier jemand Erfahrungen mit dem Vergleich?
WilderSueden schrieb:

Kurz gesagt: alles Quatsch
Dem gibt es tatsächlich nichts mehr hinzuzufügen. Es ist allerdings einfacher, mit Holzständerwerk Dämmstandards zu erreichen. Dann hört es aber auch schon auf.
Du kannst massiv genauso ein echtes Passivhaus bauen wie mit Holzständerwerk.
Und lüften musst Du auch immer in beiden Haustypen ==> Kontrollierte-Wohnraumlüftung ist angeraten.
hanghaus202324.01.24 10:57
Mich wundert, das Du als Bautechniker so einem Unsinn Beachtung schenkst.

Ansonsten ist dem Beitrag von nur zuzustimmen.
Aphelios24.01.24 10:59
hanghaus2023 schrieb:

Mich wundert, das Du als Bautechniker so einen Unsinn glaubst.

Ansonsten ist dem Beitrag von nur zuzustimmen.

Lieber einmal zu viel gefragt als einmal zu wenig.

Aber im Ernst, danke für eure Beiträge. Dann weiß ich Bescheid.
Nida35a24.01.24 11:06
Aphelios schrieb:

Wie sich herausgestellt hat arbeitet er bei Keitel-Haus.
wessen Brot ich ess, dessen Lied ich sing .
Wer den Wettbewerb so schlecht macht,
lasst mal die 5 Ecken Abstand zu dem Herren.
hat es gut beschrieben,
dazu kommt noch das Thema Schallschutz, was im Massivhaus viel besser ist.
PS: Unsere Nachbarn im Holzständerhaus können nicht mehr schlafen wenn unser Rasenmäher früh um 11Uhr angeht
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