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ᐅ Durchführbarkeit eines DIY-Hauses in Holzständerbauweise


Erstellt am: 01.01.24 19:10

TZ-Aussteiger01.01.24 19:10
Liebe Community,

allen voran erstmal Hallo meinerseits. Ich stehe vor einem möglichen Projekt, habe aber leider in diesem Bereich noch recht wenig Ahnung. Viele allgemeine Infos konnte ich bereits googeln, habe jedoch im Großen und Ganzen recht wenig Ahnung.

Plan: Ich würde gerne zwei kleine Häuser, (jeweils ca. 50qm) in Holzständerbauweise auf einem ca. 1000qm großen Grundstück errichten und diese als Wohnraum(Erst- oder Zweitwohnsitz) nutzen. Das Fundament soll ein einfaches Betonfundament werden. Für die Abwasserversorgung habe ich mir überlegt, das ganze über eine biologische Kleinkläranlage zu lösen. Strom müsste erschlossen werden(könnte notfalls aber auch anderweitig erzeugt werden). Versorgung sollte weitgehend autark mit Holz aus dem eigenen Wald, Obst/Gemüse aus Eigenanbau, Hühner etc. erfolgen

Also kurz gesagt steht im Raum, dass ich ein Grundstück erbe. Die Gründe für diese auf den ersten Blick doch recht utopische Idee seien mal dahin gestellt, aber sie sind da.
Im Allgemeinen soll das Ganze wie man bereits raushört, kein voll modernes Einfamilienhaus werden sondern eher etwas in Richtung Tiny House/DIY und sollte die nächsten 7-8 Jahre aktiv bewohnt werden.
Meine Partnerin bei diesem Projekt hat einen aktiven Architekten in der Familie der sich auch in dieses Projekt einbringen würde, das sollte auch noch von belangen sein.

Zu meinen Fragen:
1. Ist das Wohnen in dieser Art Haus im allgemeinen erlaubt?

2. Wir wissen nicht genau ob das Grundstück überhaupt Bauland und erschlossen ist.
Ist es möglich einen Antrag als "Selbstversorgerhütte" ohne Strom und mit Kleinkläranlage durchzubringen?
Wenn nicht welche Optionen haben wir und was würde uns das grob kosten?

3. Wie genau sieht das Antragsverfahren hierbei aus. Wenn wir mit einem Wiesengrundstück starten und dass Projekt damit umsetzen wollen?

4. Angenommen wir haben Bauland. Ist das Projekt möglich und wie sieht das Antragsverfahren aus?

Mir ist noch wichtig zu betonen, dass wir kein reines Aussteigerleben führen wollen und einer normalen Arbeit nachgehen werden.
Finanziell haben wir aktuell in Summe ca. 80.000 mit Option auf 100.000 mit Privatkredit(würden wir aber ungern machen).

Vielen Dank für eure Antworten
Mit freundlichen Grüßen und schönen Abend
ypg01.01.24 20:58
TZ-Aussteiger schrieb:

2. Wir wissen nicht genau ob das Grundstück überhaupt Bauland und erschlossen ist.
Dann findet das raus!

Für mich liest es sich, als wäre es Außengelände, und da hättet ihr nur eine Chance mit einem landwirtschaftlichen oder naturnahen Gewerbe, zb könntet Ihr Bio-Gemüse anbauen, welches ihr veräußert oder Hundezucht. Allerdings sind 1000qm jetzt auch nicht gerade viel.
TZ-Aussteiger schrieb:

Wenn nicht welche Optionen haben wir
15-20 Jahre warten nach Antragstellung, Grundstück bebauen zu dürfen.
TZ-Aussteiger schrieb:

4. Angenommen wir haben Bauland. Ist das Projekt möglich und wie sieht das Antragsverfahren aus?
Da würde ich einfach mal eine Bauvoranfrage stellen. Auch für Klärgruben braucht es zb eine Baugenehmigung.
Wenn Ihr mit Bodenplatte bauen wollt, gibt es nur die Möglichkeit über ein/zwei EFHs, die nach Gebäudeenergiegesetz gebaut werden müssen.. Tinyhäuser oder Mobilheime kann und muss man bewegen können. Dafür braucht man dann keine Baugenehmigung, aber irgendeine Genehmigung zur Nutzung braucht ihr sicherlich für Euren Meldesitz.
jens.knoedel02.01.24 08:29
TZ-Aussteiger schrieb:

1. Ist das Wohnen in dieser Art Haus im allgemeinen erlaubt?
Es gibt nicht "diese Art Haus". Alle Häuser in D, die gebaut werden, haben dieselben Grundanforderungen. Geregelt i.W. durch Baugesetze bzw. wie auch immer genannten Energielevelvorgaben - aktuell Gebäudeenergiegesetz.
TZ-Aussteiger schrieb:

2. Wir wissen nicht genau ob das Grundstück überhaupt Bauland und erschlossen ist.
Ist es möglich einen Antrag als "Selbstversorgerhütte" ohne Strom und mit Kleinkläranlage durchzubringen?
Wenn nicht welche Optionen haben wir und was würde uns das grob kosten?
Auch hier quasi dieselbe Antwort wie zur ersten Frage. Alle Grundstücke in D müssen gewissen Grundlagen mitbringen, damit sie bebaut werden dürfen
Bauland ist schon mal eine davon. Aber auch die Erschließung muss gesichert sein - also Strom, Wasser, Abwasser, Straße.
Geh einfach mal zum Bauamt.
Option, falls kein Bauland: Z.B. einen vorhabensbezogenen Bebauungsplan aufstellen lassen. Rechne - falls sich überhaupt für so ein kleines Grundstück irgendeine Gemeinde drauf einlässt - mit 5-8 Jahren sowie einem (Groß)Teil Deiner Ersparnisse.
TZ-Aussteiger schrieb:

3. Wie genau sieht das Antragsverfahren hierbei aus. Wenn wir mit einem Wiesengrundstück starten und dass Projekt damit umsetzen wollen?
Frag den aktiven Architekten in der Familie. Das sprengt hier den Rahmen. Hast dann ja auch noch mehr als genug Zeit. Melde Dich in den 2030ern zurück, falls Du Bauland hast draus machen können.
TZ-Aussteiger schrieb:

4. Angenommen wir haben Bauland. Ist das Projekt möglich und wie sieht das Antragsverfahren aus?
Siehe vorherige Frage. Architekt plant Haus/Häuser und Bauantrag wird gestellt. Ob Deine Hausplanungen überhaupt darstellbar sind, sagt Dir der Bebauungsplan.

P.S. So kleine Häuser werden überproportional teuer. Grundsätzlich kannst Du natürlich wahnsinnig viel Geld sparen, wenn Du diese in DIY baust. Aber trotzdem müssen es mindestens KfW 55 Häuser von der Energieeffizienz werden. Und Du brauchst auch die Erschließung des Grundstücks - also auch den Stromanschluss.
BananaJoe8602.01.24 10:14
jens.knoedel schrieb:

P.S. So kleine Häuser werden überproportional teuer. Grundsätzlich kannst Du natürlich wahnsinnig viel Geld sparen, wenn Du diese in DIY baust. Aber trotzdem müssen es mindestens KfW 55 Häuser von der Energieeffizienz werden. Und Du brauchst auch die Erschließung des Grundstücks - also auch den Stromanschluss.

Warum werden kleine Häuser überproportional teuer ? Wenn die das Projekt DIY (wer drauf steht und das know kow hat) durchführen wollen, kann man doch relativ günstig einen Holzständerbausatz aus z.B. Polen beziehen
jens.knoedel02.01.24 10:45
BananaJoe86 schrieb:

Warum werden kleine Häuser überproportional teuer
Weil bei größeren Flächen die Kosten sinken. Auch das kleine Haus braucht eine Heizung - 3x größeres Haus braucht keine 3x so teure Heizung, weil der größere Wärmeerzeuger nur 15% teurer ist. Der Handwerker stellt bei beiden Häusern seine Anfahrt in Rechnung.
Der Wasseranschluss kostet denselben Preis. Kleinmengenaufschläge beim Beton fürs Fundament. Usw.
Ist nicht von Haus abhängig. Gilt in der Wirtschaft für alle Produkte.

Kompensieren kann man natürlich durch DIY. Noch attraktiver wird es, wenn man ein großes Haus selber baut. Alles und immer auf den qm-Preis bezogen.
hanghaus202302.01.24 11:50
Du hast einen Architekt der die Planung macht. Warum fragst den nicht. Der kennt doch mehr Details als wir.

mit 100k 100 m2 das wird nix.
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