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ᐅ Malervlies / Sanierflies vs. Raufasertapete im Neubau


Erstellt am: 12.11.23 10:02

xMisterDx12.11.23 12:24
allstar83 schrieb:

Wäre ein Rollputz nicht auch eine Option?

Als ich das dem Trockenbauer erzählt hab, dass ich das bei der Decke vor habe, war seine erste Frage, ob ich das gelernt habe und täglich mache...

Rollputz wirklich schön auf eine große Fläche aufbringen. Das ist nicht einfach.
motorradsilke12.11.23 18:46
Baulaie_Marcus schrieb:


Warum genau ist Raufasertapete nicht mehr "state of the art"? Wir haben sie in unserer aktuellen Wohnung im Wohnzimmer. Meine Eltern haben sie im kompletten Haus. Was wären konkret die Nachteile?

Hier im Forum ist man der Meinung, dass man nur modern bauen darf. Und Raufaser ist gerade nicht modern.
Wenn es dir gefällt, mach es.
Wir haben auch nur Q2 und einfach übergestrichen, im Flur Rollputz, weil mir der Gipsputz da zu anfällig war. Ist nicht perfekt, aber man sieht ja eh von den Wänden nicht viel.
Es kommt also ganz auf deine Vorlieben und deinen Anspruch an.
mr.xyz112.11.23 19:29
Meine Empfehlung: lasst tapezieren und streicht selber. Dann ist das schwerste vom Profi und streichen kann man selber gut machen. Dann geht es auch finanziell.
Allthewayup12.11.23 19:36
Warum wollt ihr euch das mit dem Fließ auferlegen? Zieht auf das von der Baufirma übergebene Q2 noch einen Spachteldurchgang auf, dann habt ihr Q3. Das reicht vollkommen um es anschließend zu streichen. Kleinere Fehlstellen in den GK-Platten lassen sich Prima ausbessern. Schimmelprävention wird primär über das richtige Raumklima betrieben. In so gut wie jeder Innenfarbe ist mittlerweile ein schimmelhemmender Stoff beigemischt. Am besten zur Silikatfarbe greifen, die sind aufgrund ihrer hohen Alkalität von Haus aus stark pilzhemmend.
xMisterDx12.11.23 19:48
Wenn ein Laie Q2 spachtelt und schleift, erhält er Q2+, aber sicher kein Q3.
Wenn das alles so einfach wäre, bräuchte man keine Profis, die das 3 Jahre lernen und täglich machen (üben)...

Und es ist eine üble Plackerei, das sollte man nicht unterschätzen.
Dann wirklich lieber Raufaser kleben und streichen.

Vlies kleben ist übrigens auch nicht einfach. Lange Bahnen ok, aber wenns an Ecken und sowas geht... da muss man wissen wie man mit sowas umgeht, sonst sieht der Übergang am Ende aus wie Q0.

Und bitte keine reine Silikatfarbe kaufen, sondern Dispersionssilikatfarbe. Kleiner Unterschied, sehr große Wirkung.
ypg12.11.23 21:27
Baulaie_Marcus schrieb:

Warum genau ist Raufasertapete nicht mehr "state of the art"?

Es ist halt nicht zeitgemäß. Glatte Wände sind angesagt. Auch wenn sich andere Generationen an ihren damaligen Mainstream gewöhnt haben und sich nicht an die neue Zeit anpassen, gilt deren Standard nicht als der aktuelle Zeit-Geschmack. Das gilt auch für Mietwohnungen: entweder die klebt schon Jahrzehnte an der Wand, oder der Vermieter hat seine eigenen Gründe (hatten wir immer so). Eine frisch zeitgemäße sanierte Wohnung wird wohl selten mit einer Raufasertapete ausgestattet.

Man entwickelt seinen eigenen Geschmack, der oft von der Aktualität geprägt ist und geht mit offenen Augen durchs Leben und wird von Dingen angesprochen, die man gern für sich, seinem Leben, Hausausstattung und Einrichtung hätte.
Allerdings kann man natürlich auch heutzutage Raufaser mögen und die in sein Häusle verkleben.

Zur Frage:
Wir haben Q2 nur gestrichen. Jetzt, nach 10 Jahren sieht man viele Setzrisse. Die werden im Winter oder dann, wenn wir alles neu streichen werden, von uns verspachtelt und gut. Vielleicht auch nächstes oder übernächstes Jahr, denn stören tut uns so etwas nicht mehr.
Allerdings hast Du von Trockenbauwänden im OG gesprochen, und das kann echt bescheiden aussehen. Du kannst Dich positiv überraschen lassen, aber wenn Du nicht selbst Zeit investierst, die Fugen mehrmals zu spachteln, wirst Du die Ansätze später sehen. Man sieht auch jegliche Macke, die die Trockenbauwand hat, gerade im Dachgeschoss mit Giebelfenster durch das durchs Fenster einfallende Streiflicht. Insofern würde ich zumindest unter der Deckenschräge Vlies oder Tapete kleben, falls ihr ein Dachgeschoss habt.

Insgesamt gesehen könnt Ihr da aber vieles selbst machen: 3-4 Wochen einplanen. Wenn ihr früher fertig werdet, dann gut. Geräte kann man sich ausleihen und zum üben nimmt man sich ein unwichtiges Zimmer. Eventuell gibt es bei Obi oder Bauhaus ein bezahlbares Seminar vorher.
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