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ᐅ Holzbalkendecke renovieren und Aufbau


Erstellt am: 25.09.22 00:15

Tillomatik25.09.22 00:15
Hi zusammen,

ihr kennt es wahrscheinlich alle, der Klassiker der Altbau-Sanierung, hinter jeder Ecke wartet die nächste Überraschung 🙂 Ich bin gerade leider etwas ratlos und hoffe ihr könnt mir helfen.

Wie angedeutet renovieren wir gerade ein Haus aus den Jahr 1935. Heute haben wir uns einmal den Aufbau der Holzbalkendecke im 1. OG angeschaut. Der Aufbau an sich ist relativ klassisch. Unten eine verputzte Schilfrohrschicht, die über Querleisten an die Holzbanken angebracht sind, darüber der Fehlboden und oben auf den Holzbalken die Holzdielen (siehe Bild). Im Fehlboden und oberhalb des Fehlbodens befindet sich eine Schüttung aus Bauschutt. Die Hölzer des Fehlbodens sind nicht an die Kante der Holzbalken genagelt, sondern liegen nur lose auf. Die Holzdielen werden nicht unser finaler Boden, wir würden aus energetischen Gründen aber gerne den Boden noch dämmen. Wir sind gerade dabei zu diskutieren wie wir weitermachen, dazu habe ich folgende Fragen und wäre total dankbar über Hilfe.

Handgezeichnete Querschnitts-Skizze eines Bauwerks: Hohlraum, lose Holzteile und Defekte

1. Sollte sowohl der Raum über den Fehlboden als auch der Fehlboden selbst für die beste Dämmung mit beispielweise Dämmwolle/Rockwool/etc. gedämmt werden oder wird etwas schwereres wie Schutt für einen angemessenen Trittschall benötigt? Sollte für den Fehlboden eine andere Füllung als für den Zwischenraum oberhalb des Fehbodens verwendet werden? Wenn ja welches Material für den Fehlboden und den anderen Zwischenraum?

2. Wenn alles gedämmt werden sollte, würden wir den Schutt entfernen, indem wir unten das Schilfrohr rausreisen würden. Ich fürchte, dass das ein unfassbarer Dreck werden wird. Da in der unteren Etage schon neue Fenster eingesetzt sind, würde ich das gerne vermeiden. Falls ein Fehlboden mit Schutt i.O. ist, wäre es ausreichend, die Holzdielen abzunehmen, den Schutt auf den losen Hölzern zu entfernen bzw. einmal rauszunehmen und in den Fehlboden zu schütten (Der Fehlboden ist nicht ganz voll ausgefüllt) und den Zwischenraum unter den jetzigen Holzdielen mit Dämmwolle zu füllen?

3. Falls es ausreichend ist, nur den "anderen" Zwischenraum unter den jetzigen Holzdielen mit Dämmwolle auszufüllen, würden wir die Holzdielen entfernen und "von oben" dämmen? Durch was sollten die Holzdielen ersetzt werden? OSB Platten und Trockenestrich? Oder sind nur OSB Platten ausreichend (statisch, Abstand Balken ca. 70 cm) um darauf Trittschall und den Bodenbelag zu legen?

Sorry für den langen Beitrag, vielen Dank im Voraus!

Mit besten Grüßen
i_b_n_a_n25.09.22 00:35
tja, echter Klassiker. Gleichen Aufbau habe ich auch gehabt. Ich habe alles bis unter die Dielen von unten herausgerissen, und ja, das ist eine sehr sehr staubige Angelegenheit. Bei mir war dazu viel Lehm dabei und noch zwei weitere Schichten nach unten (u.a. "Styropordeckenzierplatten"). Ein Container war nachher voll. Würde es immer wieder rausreißen, das staubt schon sehr, wenn auch langsam. Das haste dann immer unten im Raum. Ich habe Dämmwolle zwischen die Balkenlage gemacht und dann lose Folie daruntergetackert damit die Dämmung hält und als "Rieselschutz". Das ganze ist über 20 Jahre her, ich würde es heute besser machen mit mehr Schallschutz.
Im neuen Haus habe ich oben drauf Split mit Kautschuk, das machen nur wenige Firmen, ist aber sehr effektiv. Könnte mit vorstellen das dieses Material auch zwischen den Balken viel bringt. Der Split bäckt (backt?, bug???) mit dem Kautschuk dann zu einer zähelastischen Platte zusammen.
Wenn in der Höhe Platz ist, eine abgehangene Decke bringt viel Schallschutz. Benötigst du (Wärme)Dämmung zwischen den Ebenen? Wenn ja wofür / warum?
i_b_n_a_n25.09.22 00:53
Die meisten Arten von Trockenestrich bringen statisch nix, im Gegenteil. Die belasten er nur die darunter liegenden Bretter / Platten. Das ist i.d.R. 2 miteinander verklebte Gipskarton, Faserzement/Holzwerkstoff ...
Tillomatik25.09.22 12:20
i_b_n_a_n schrieb:

Die meisten Arten von Trockenestrich bringen statisch nix, im Gegenteil. Die belasten er nur die darunter liegenden Bretter / Platten. Das ist i.d.R. 2 miteinander verklebte Gipskarton, Faserzement/Holzwerkstoff ...
i_b_n_a_n schrieb:

tja, echter Klassiker. Gleichen Aufbau habe ich auch gehabt. Ich habe alles bis unter die Dielen von unten herausgerissen, und ja, das ist eine sehr sehr staubige Angelegenheit. Bei mir war dazu viel Lehm dabei und noch zwei weitere Schichten nach unten (u.a. "Styropordeckenzierplatten"). Ein Container war nachher voll. Würde es immer wieder rausreißen, das staubt schon sehr, wenn auch langsam. Das haste dann immer unten im Raum. Ich habe Dämmwolle zwischen die Balkenlage gemacht und dann lose Folie daruntergetackert damit die Dämmung hält und als "Rieselschutz". Das ganze ist über 20 Jahre her, ich würde es heute besser machen mit mehr Schallschutz.
Im neuen Haus habe ich oben drauf Split mit Kautschuk, das machen nur wenige Firmen, ist aber sehr effektiv. Könnte mit vorstellen das dieses Material auch zwischen den Balken viel bringt. Der Split bäckt (backt?, bug???) mit dem Kautschuk dann zu einer zähelastischen Platte zusammen.
Wenn in der Höhe Platz ist, eine abgehangene Decke bringt viel Schallschutz. Benötigst du (Wärme)Dämmung zwischen den Ebenen? Wenn ja wofür / warum?
Hi, vielen Dank erstmal für die Antwort. Dachte mir Wärmedämmung kann nie Schaden 🙂
SoL25.09.22 12:38
Würde ich weglassen.
Wärmedämmung ist nach außen zur Kälte hin wichtig, nicht innerhalb des Hauses zwischen den Wohn-Etagen (bei einem Mehrfamilienhaus vielleicht eine andere Diskussion).
Winniefred26.09.22 07:26
Ich kann dir empfehlen mal die Prospekte (online) von zum Beispiel Fermacell zum Thema zu lesen. Wärmedämmungen finde ich innerhalb der warmen Hülle auch nicht wichtig, aber nach außen schon (werden wir nächstes Jahr zum ungeheizten Keller machen). Trittschalldämmung ist schon gut (haben wir allerdings auch nicht gemacht). Am effektivsten erreicht man diese wohl durch Maßnahmen im Bodenaufbau selbst (mehrschichtig) plus Maßnahmen in den angehängten Decken, wobei man hier schon beim Abhängen selbst auf bisschen was achten sollte. Thema Schallentkopplung usw.. Aber wie gesagt, mir haben da zum Verständnis die Prospekte gut geholfen.
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