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ᐅ Vinyl verlegen und an Wand mit Silikon abdichten statt Bodenleisten?


Erstellt am: 20.09.22 13:56

Jackie20.09.22 13:56
Hallo,

ich habe vor 5 Jahren ein Haus mit Keller gebaut, und zwei meiner Kellerräume haben noch keinen Fußboden, hier liegt praktisch nur der damals eingebrachte Estrich, was ich optisch nicht so ansprechend finde. Daher möchte ich in diesen Räumen gerne Vinylboden (Klickvinyl) verlegen, und zwar nicht verklebt, sondern schwebend.

Nun meine Frage zum Randabschluß: kann ich, statt an den Wänden die üblichen Fußbodenleisten, einfach Sanitärsilikon als Abschlußkante verwenden, oder spricht da was dagegen? Mir geht es auch darum dass wenn mal etwas Wasser auf den Boden laufen sollte dass das ganze nicht gleich in den Estrich sickert und einen Wasserschaden verursacht.

Spricht etwas gegen diese Lösung, oder habt ihr bessere Ideen? Vielen Dank!
dab_dab20.09.22 23:45
Schwebend = Schwimmend nehm ich mal an - ganz ohne Wasser

Selbst wenn die Diele wasserfest sein sollte, ist es das Klicksystem ohnehin nicht. Dann musst du ca. 10mm Abstand (selbst wenn du dies bewusst unterschreitest, irgendwie musst du ja auch die letzte Diele noch reingefriemelt bekommen) zur Wand bei schwimmender Verlegung einhalten. Da sieht eine Silkonfuge neben der Wirkungslosigkeit bescheiden aus und reißen tuts auch ziemlich schnell. Wenn dann die Wand wie zu erwarten nicht hunderprozentig gerade und winklig ist, wirds immer noch unansehnlicher.

Bei Klickvinyl also klassisch wie folgt: (bei Bedarf Ausgleichsmasse,) Dampfbremse (hilft aber nur gegen aufsteigende Feuchtigkeit), Trittschalldämmung, Dielen und an den Rand zur Wand Leisten.

Wenn Wasseraustritt wahrscheinlich, machs wie die Profis im Bad: komplette Dichtheitsebene mit Flüssigkeitsabdichtung und dann Fliesen drauf und am besten nen Bodenablauf vorsehen ;-) Oder streichs mit Epoxidbodenfarbe. Wohnlich wirds damit nicht, aber wasserabweisender...
KlaRa22.09.22 18:36
Hallo Fragesteller:in.
Zunächst einmal die Gegenfrage, ob die beiden Kellerräume seitens der damaligen Planung als "untergeordnete Räume" oder als Wohnräume geplant und ausgeführt wurden.
Wenn die Räume als beispielsweise Waschküche oder Technikräume geplant wurden, finden wir weder eine Abdichtungsebene unter der Bodenplatte noch eine Wärmedämmung unter dem Estrich.
Damit gäbe es einerseits kalte Füße im Winter und durch aufsteigende Feuchtigkeit (über die Bodenplatte und Wandflächen) auch eine nicht zu unterschätzende Luftfeuchtigkeit, die gerade bei nachträglich beheizten Räumen unangenehme Folgen haben können (bzw. werden).
Zu Deiner Frage: Nein, elastische Dichtstoffe haben vom Grundsatz her nichts in einer Bewegungsfuge zu suchen. Hierdurch würde das Bewegungsverhalten des Bodenbelages (ausdehnen bzw. zusammenziehen) behindert, was im einfachsten Fall zu einer großen, durch Belastung nicht zu beseitigende Beule in der Belagsebene führen wird.
Eindringendes Wasser durch verschüttete Flüssigkeiten stellen eine nicht nutzungsgemäße Situation dar. Sicher, passieren kann das, aber kein Bodenbelag, gleich welcher Art, muss derartige Sondersituationen schadensfrei parieren können.
Und ein Estrich "saugt" sich keinesfalls dann voll, wenn er einmal mit einem Flüssigmedium in Kontakt kommen würde, das ist einfach überzogen.
Und Ausgleichsmasse hat die Aufgabe, dass die Estrichoberfläche geglättet wird. Der Egalisierungseffekt ist bei Verlaufmassen unerheblich.
Das bedeutet, wenn Du eine Estrichoberfläche mit einem Clickvinyl belegen würdest, wirst Du später beim Begehen unangenehme Knirschgeräusche vernehmen, die bei direkt belegten Estrichoberflächen (ohne Spachtelmasse) nahezu nicht zu vermeiden sind.
Das bedeutet in einem solchen Fall: Rückbau des Oberbelages und die Spachtelmasse nachträglich einbringen lassen.
Zusammengefasst:
Direkt auf einer Estrichoberfläche ohne Glättmasse einen Oberbelag (außer Fliesen) verlegen zu wollen, das ist keine gute Idee.
Und eine Abdichtung oder Verfüllung der Randfuge mit Silikon, das ist ebenfalls keine!
Ordnungsgemäße Ausführung:
Estrichoberfläche anschleifen und absaugen, grundieren (Dispersionsgrundierung) und flächig 2-3mm dick spachteln.
Oberbelag verlegen, 6-8mm Randfuge lassen und die Boden-/Wandübergänge bei funktionstüchtiger Randfuge mit einer Leiste abdecken.
-----------
Gruß und viel Erfolg: KlaRa
Jackie22.09.22 20:07
Hallo,

danke für eure Antworten. Die Kellerräume werden nicht beheizt, und sind wirklich nur untergeordnete Räume. Der Klickvinyl würde nicht direkt verlegt, sondern mit einem entsprechenden Trittschall darunter. Ist das auseichend, oder brauche ich noch mehr?

Ich denke, ich würde dann Randleisten anbringen, dann sollte die Lösung doch praktikabel sein, oder brauche ich zusätzlich wirklich noch eine Spachtelmasse?
KlaRa23.09.22 19:26
Jackie schrieb:

brauche ich zusätzlich wirklich noch eine Spachtelmasse?
Ich denke, dazu habe ich mich bereits eindeutig geäußert.
Wenn Du bereit bist, die Konsequenzen zu tragen, dann kannst Du jede Dir beliebige Verlegeform für Deinen Bodenbelag wählen.
Warum in einem Kellerraum eine sogenannte Trittschalldämmung unter einem Modul-Bodenbelag verlegt werden soll, entzieht sich meiner (Fach)Kenntnis. Jeder Raum, der nicht beheizt werden kann, ist KEIN Wohnraum bzw. wird als solcher nicht definiert.
Ausnahmslos alle Bodenbelagsarten auf Holz- und Holzwerkstoffbasis sind jedoch für Wohnräume ausgelegt bzw. ausgelobt.
Werden also in Kürze Randkantenstippungen bei den Fußbodenelementen in einem nicht beheizten und mit erdberührter Bodenplatte ausgestattetem Raum festgestellt, dann lohnt der Weg zur Reklamationsstelle des Fachmarktes, bei welchem gekauft wurde, nicht!
Weil, so die spätere (und berechtigte) Argumentation, weil der Bodenbelag nicht nutzungsentsprechend gemäß den materialspezifischen Verlegehinweisen verlegt wurde.
Noch einmal:
Wer die Fachregeln der Verlegetechnik nicht kennt und entsprechend in Eigenleistung fachwidrig verlegte, muss die Konsequenzen tragen.
Gruß: KlaRa
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