ᐅ KNX-Vorbereitung Neubau mit GU - Was muss ich alles mitbedenken
Erstellt am: 30.07.22 11:14
elektrisierend31.07.22 00:26
elektrisierend31.07.22 00:34
HoisleBauer22 schrieb:
pro Gruppe ein übliches standardmäßiges 5-adriges Stromkabel, das direkt in den Verteilerschrank geht, oder?Ja genau wobei z.B. das Wohnzimmer auch mehrere Gruppen sein könnten, bspw. eine Gruppe am Fernseher und eine weitere hinter der Couch.Man nimmt das 5-adrige Nym dann auch wieder weil es am praktikabelsten ist, es gehen elektrisch betrachtet, alle Varianten oberhalb von Nym-J 3x1,5 also mit Schutzleiter.
Mycraft31.07.22 08:48
Nicht nur das, man spart sich halt Sachen die man sonst doppelt und dreifach
D.h. einen größen Batzen hast du auf jeden Fall und gleiich zu bezahlen, egal ob du eine Sparvariante oder ein Luxusanwesen planst.
Weiterhin ist es aber auch so dass die normale Installation auch etwas kostet und fälschlicherweise auch immer von Bauherren von Aufpreisen geredet wird, was nicht stimmt. Man zahlt keinen Aufpreis. Man zahlt statt des Preises für eine konventionelle Anlage den Preis für eine KNX-Anlage.
Eigentlich wäre es fairer natürlich die 15K gutzuschreiben und dann für ~20K die KNX-Anlage einzubauen aber leider läuft es so nur selten.
Eine konventionelle Anlage mit den gleichen Möglichkeiten wie eine KNX anlage aufzubauen, da wird dir jeder Elektriker ein Vogel zeigen. Der wird sagen das ist Geldverschwendung par excellence und damit hat er Recht.
HoisleBauer22 schrieb:Weit verbreitete aber völlig falsche Annahme unter Neulingen/Laien. KNX-Kabel fallen überhaupt nicht auf bei einer Installation und auch wenn man 1000m verbauen lässt(was die Größenordnung eines Einfamilienhaus mehrfach übersteigt) dann liegen die Mehrkosten dafür bei 500-600 € was immer noch erträglich wäre. Lapidar gesagt bekommt man das Buskabel geschenkt. Die kosten Stecken in der strukturierten Verkabelung, größeren Verteilerkästen und der unbedingt notwendigen Minimalaussstattung.
Sehe ich es richtig, dass die Mehrkosten hauptsächlich durch erhöhten Zeitaufwand (KNX-Kabel parallel zur Stromverkabelung einsetzen) des Elektrikers entstehen?
D.h. einen größen Batzen hast du auf jeden Fall und gleiich zu bezahlen, egal ob du eine Sparvariante oder ein Luxusanwesen planst.
Weiterhin ist es aber auch so dass die normale Installation auch etwas kostet und fälschlicherweise auch immer von Bauherren von Aufpreisen geredet wird, was nicht stimmt. Man zahlt keinen Aufpreis. Man zahlt statt des Preises für eine konventionelle Anlage den Preis für eine KNX-Anlage.
HoisleBauer22 schrieb:Ja sicherlich, das werden nur 2-3/5 Tausend sein. Denn er wird dir höchstwahrscheinlich nur die Gerätschaften rausrechnen. Das ist nämlich das übliche Vorgehen. Sprich wenn der Elektriker 10K für Arbeit bekommen würde und 5K für die Kabel, Dosen etc. dann wird dir der GÜ auch nur 5K gutschreiben. Aber letztendlich würde er 15K abrechnen wenn du dich für die konventionelle Anlage entscheidest.
Problem ist allerdings: Sobald ich den Elektriker bitte, mir statt normalem B&J Equipment gleich das gute KNX-Zeuch einzubauen, wird der mir erstattete/ dafür verrechnete Betrag vermutlich sehr gering ausfallen.
Eigentlich wäre es fairer natürlich die 15K gutzuschreiben und dann für ~20K die KNX-Anlage einzubauen aber leider läuft es so nur selten.
HoisleBauer22 schrieb:Doch das haut schon hin wenn man Äpfel mit Äpfeln vergleicht. Da man aber mit konventionellen Anlagen nur selten auch nur daran kratzt, was mit einer KNX-Anlage möglich wäre ist es natürlich immer ein krummer Vergleich. Wenn ich nahezu alles an Extras weglasse dann ist ein Auto halt nur die Hälfte Wert, das ist halt so.
Ich bin skeptisch ob die Überlegung von @Ypsi aus NI so hinhaut.
Eine konventionelle Anlage mit den gleichen Möglichkeiten wie eine KNX anlage aufzubauen, da wird dir jeder Elektriker ein Vogel zeigen. Der wird sagen das ist Geldverschwendung par excellence und damit hat er Recht.
Stefan6742257831.07.22 12:28
Sprich mit deinem Elektriker was sich machen lässt. Erst konventionell, dann KNX funktioniert nicht, wie einige hier geschrieben haben.
als günstige KNX Variante würde ich dir empfehlen,
die Verkabelung gleich zentral in die Verteilung führen. Das sind nicht große Mehrkosten. Auch jeden Rollladen einzeln direkt in die Verteilung.
Plan mit dem Elektriker die Position der Präsenzmelder und lass die Leerdosen in die Betondecke setzen ein Buskabel einziehen.
plane wo du Schalter haben möchtest und lass die Buskabel da hinziehen.
Jede Steckdosengruppe ziehst du mit 5x1,5 zentral aus der Verteilung.
jede Deckenlampe ziehst du mit 5x1,5 direkt in die Verteilung.
in der Verteilung lässt du alles auf Reihenklemmen auflegen.
nun kaufst du selbst mdt schaltaktoren für Licht und Jalousieaktoren und lässt sie vom Elektriker verbauen.
ggf. Noch einen heizungsaktor für die Fußbodenheizung. Auch hier wichtig, je Fußbodenheizung Verteiler Strom und Bus reinziehen.
Zum Schluss schaust du nach günstigen KNX Schaltern. Mdt Glastaster und baust die an.
die PM kannst du später setzen.
Die Steckdosen machst du erstmal nicht schaltbar.
Dann hast du alles wichtige. Wenn du dann Geld und Lust hast, kaufst du Schalt/dimm aktoren. Led Controller oder PM und baust um, bzw. Erweiterst.
Falls du die Fußbodenheizung per Raum anpassen möchtest, kann der glastaster die Raumtemperatur messen und an den Heizungsaktor schicken. Damit sparst du dir den Temp Fühler für die Fußbodenheizung.
als günstige KNX Variante würde ich dir empfehlen,
die Verkabelung gleich zentral in die Verteilung führen. Das sind nicht große Mehrkosten. Auch jeden Rollladen einzeln direkt in die Verteilung.
Plan mit dem Elektriker die Position der Präsenzmelder und lass die Leerdosen in die Betondecke setzen ein Buskabel einziehen.
plane wo du Schalter haben möchtest und lass die Buskabel da hinziehen.
Jede Steckdosengruppe ziehst du mit 5x1,5 zentral aus der Verteilung.
jede Deckenlampe ziehst du mit 5x1,5 direkt in die Verteilung.
in der Verteilung lässt du alles auf Reihenklemmen auflegen.
nun kaufst du selbst mdt schaltaktoren für Licht und Jalousieaktoren und lässt sie vom Elektriker verbauen.
ggf. Noch einen heizungsaktor für die Fußbodenheizung. Auch hier wichtig, je Fußbodenheizung Verteiler Strom und Bus reinziehen.
Zum Schluss schaust du nach günstigen KNX Schaltern. Mdt Glastaster und baust die an.
die PM kannst du später setzen.
Die Steckdosen machst du erstmal nicht schaltbar.
Dann hast du alles wichtige. Wenn du dann Geld und Lust hast, kaufst du Schalt/dimm aktoren. Led Controller oder PM und baust um, bzw. Erweiterst.
Falls du die Fußbodenheizung per Raum anpassen möchtest, kann der glastaster die Raumtemperatur messen und an den Heizungsaktor schicken. Damit sparst du dir den Temp Fühler für die Fußbodenheizung.
HoisleBauer2231.07.22 15:52
elektrisierend schrieb:
hier ein Beispielfoto das es glaube ich anschaulich erklärt
[ATTACH alt="knx-vorbereitung-neubau-mit-gu-was-muss-ich-alles-mitbedenken-587630-1.png"]73629[/ATTACH]Sehr hilfreiche Zeichung, danke!Ist hier auch die Steckdose direkt mit dem Aktor verbunden?
Was ist der leere Kreis bei der konventionellen Installation?
Mycraft31.07.22 15:54
HoisleBauer22 schrieb:
Was ist der leere Kreis bei der konventionellen Installation?Eine Verbindungsdose, welche man sich bei KNX eben auch spart. Zugegeben man kann Sie auch bei konventionellen Anlagen sparen aber viele haben das so gelernt und ziehen das dann auch immer noch so durch. Was natürlich auch etwas kostet.HoisleBauer22 schrieb:
Ist hier auch die Steckdose direkt mit dem Aktor verbunden?Auf diesem Beispiel nein. Hier ist die Dose auf Dauerstrom.Ähnliche Themen