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ᐅ Erbschaft Doppelhaushälfte - Testament oder Grundbuch ausschlaggebend?


Erstellt am: 27.07.22 16:20

Tassimat27.07.22 20:32
Ja, aber gehörte das Haus zuvor ausschließlich dem Opa? Oftmals stehen beide Ehepartner bereits zu 50% im Grundbuch, während sie noch leben. Für diesen Fall ist meine Rechnung.
HansDampf8827.07.22 20:40
Das gehörte zu 100 % dem Opa. Wörter.
Musketier27.07.22 21:17
HansDampf88 schrieb:



Wo ist mein Fehler? 🙂
Pflichtanteil hab ich vergessen. Der muß aber eingefordert werden und könnte ja vielleicht auch anderweitig vergütet werden.
HansDampf8827.07.22 21:22
Man muss generell mal schauen, wie sich das verhält. Am einfachsten wäre natürlich, er stimmt dem Verkauf an mich zu, wir erstellen ein Gutachten und zahlen ihn seinen Anteil. Aber wie das dann meistens so ist … er wird wahrscheinlich darauf bestehen, dass das Haus auf dem freien Markt verkauft wird, in der Hoffnung, mehr Kohle zu generieren. Auch hat er selber noch zwei Söhne, vielleicht sieht er einen davon auch in dem Haus. Gibt halt Leute, die haben kein Gewissen ;-)
karl.jonas27.07.22 22:01
HansDampf88 schrieb:

so könnte der eine Sohn, beispielsweise, den Verkauf des Hauses nicht blockieren
Bei einer Erbengemeinschaft kann man m.W. nichts blockieren. Das Gegenteil ist der Fall: jeder Erbe kann die Auflösung der Gemeinschaft fordern, dann wird das Erbe verkauft oder versteigert.
HansDampf88 schrieb:

Gibt halt Leute, die haben kein Gewissen ;-)
Hm. Hat man "kein Gewissen", wenn man den korrekten Anteil vom korrekten Wert seines Erbes haben möchte? Oder vielleicht, wenn man den eigenen Bruder über den Tisch ziehen will, um selber ein Haus zum Schnäppchenpreis zu bekommen?
HansDampf8827.07.22 22:07
karl.jonas schrieb:

Bei einer Erbengemeinschaft kann man m.W. nichts blockieren. Das Gegenteil ist der Fall: jeder Erbe kann die Auflösung der Gemeinschaft fordern, dann wird das Erbe verkauft oder versteigert.

Hm. Hat man "kein Gewissen", wenn man den korrekten Anteil vom korrekten Wert seines Erbes haben möchte? Oder vielleicht, wenn man den eigenen Bruder über den Tisch ziehen will, um selber ein Haus zum Schnäppchenpreis zu bekommen?

Naja, wenn man jeglichen Kontakt zur eigenen Mutter abbricht, ihr so den Lebensabend ziemlich verhagelt, die Geschwister mit der Pflege komplett alleine lässt und sich jeglicher Verantwortung entzieht, dann sollte man aus moralischer Sicht sicherlich erstmal kleine Brötchen backen. Oder was meinst du?

Von Schnäppchenpreis war nie die Rede, sonder von einem angemessenen Preis.

Na klar, er kann sich doch der Idee, dass das Haus an mich verkauft wird, verweigern und das blockieren. Es braucht ja die Zustimmung aller, egal wie groß oder klein der Anteil ist.
erbe