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ᐅ Alte Heizung erneuern mit Wärmepumpe oder Gastherme und Brauchwasser-Wärmepumpe


Erstellt am: 05.05.22 10:01

Deliverer31.05.22 21:33
Ich weiß nicht genau, wo sie da steht. Aber Wärmepumpe sind relativ Standortunabhängig, solange sich die Luft frei bewegen kann. Die Temperatur der Zuluft unterscheidet sich nämlich nicht so sehr wie die Temperatur von Oberflächen.
GePrest03.06.22 09:45
Deliverer schrieb:

Ich weiß nicht genau, wo sie da steht. Aber Wärmepumpe sind relativ Standortunabhängig, solange sich die Luft frei bewegen kann. Die Temperatur der Zuluft unterscheidet sich nämlich nicht so sehr wie die Temperatur von Oberflächen.
Bei Nutzung von überschüssigem Strom der Photovoltaik brauche ich keinen zweiten Zähler, oder? Bafa Förderung ist beantragt, jetzt habe ich gelesen dass man um die Förderung zu bekommen einen separaten Zähler bräuchte. Dann wäre ich ja gezwungen einen zweiten Zähler einzubauen. Der HB demontiert die alte ST Anlage, erst dann wird die Photovoltaik installiert. Für die Installation der Wärmepumpe habe ich noch keinen Termin. Ist es egal, welche Anlage zuerst montiert wird? Für die Photovoltaik Ende Juli, Anfang August. Fraglich ob der HB da vorher was frei hat. Was ist denn sinnvoller, erst Photovoltaik oder erst Wärmepumpe? Wer koppelt die Wärmepumpe mit der Photovoltaik? Der HB oder der Solarteur?
Deliverer03.06.22 10:33
Viele Fragen. Ich versuchs mal:
GePrest schrieb:

Bei Nutzung von überschüssigem Strom der Photovoltaik brauche ich keinen zweiten Zähler, oder?
Nein. Nur einen Zweirichtungszähler, wenn Du nicht eh schon einen solchen hast. Darum musst Du dich aber nicht kümmern. Sobald dein Solarteur die Anfrage für deine Anlage stellt, und dann die IBN meldet, wissen die schon, dass sie ausrücken müssen. Wichtig: weder Du noch der Solarteur sollten den Wechsel beauftragen. Das ist Pflicht des Messstellenbetreibers und es darf dich nichts kosten. Also vorsicht, was man unterschreibt.
GePrest schrieb:

Was ist denn sinnvoller, erst Photovoltaik oder erst Wärmepumpe?
Egal. Bei Photovoltaik sollte man das aktuelle Ringen um die zukünftige Einspeisevergütung im Blick behalten. Relevant ist die IBN, also das Anschalten, was der Elektriker und Du gemeinmsam vornehmt. Aber das sollte sich in den nächsten wochen klären, wenn sich Bundesrat und -tag einig geworden sin.
GePrest schrieb:

Wer koppelt die Wärmepumpe mit der Photovoltaik? Der HB oder der Solarteur?
Keiner. Die Systeme haben nichts miteinander zu tun. Es gibt Möglichkeiten der Steuerung, die machen aber mehr kaputt, als dass sie helfen.

DU selbst solltest lernen, deine Wärmepumpe zu steuern. Sonst macht es nämlich keiner, weil keiner dafür die Zeit hat. Und du machst es dann so: In der Übergangszeit heizt Du von 9 bis 17 Uhr. Damit solltest Du über die Nacht kommen.
Wenn das nicht mehr reicht, heizt Du 24 Stunden durch und hebst zwischen 10 und 16 Uhr die Temperatur um 2 grad an.

Warmwasser am besten nur einmal am Tag um die Mittagszeit.

Fertig ist die "Kopplung" von Photovoltaik und Wärmepumpe.
GePrest03.06.22 10:47
Deliverer schrieb:

Viele Fragen. Ich versuchs mal:


Nein. Nur einen Zweirichtungszähler, wenn Du nicht eh schon einen solchen hast. Darum musst Du dich aber nicht kümmern. Sobald dein Solarteur die Anfrage für deine Anlage stellt, und dann die IBN meldet, wissen die schon, dass sie ausrücken müssen. Wichtig: weder Du noch der Solarteur sollten den Wechsel beauftragen. Das ist Pflicht des Messstellenbetreibers und es darf dich nichts kosten. Also vorsicht, was man unterschreibt.


Egal. Bei Photovoltaik sollte man das aktuelle Ringen um die zukünftige Einspeisevergütung im Blick behalten. Relevant ist die IBN, also das Anschalten, was der Elektriker und Du gemeinmsam vornehmt. Aber das sollte sich in den nächsten wochen klären, wenn sich Bundesrat und -tag einig geworden sin.


Keiner. Die Systeme haben nichts miteinander zu tun. Es gibt Möglichkeiten der Steuerung, die machen aber mehr kaputt, als dass sie helfen.

DU selbst solltest lernen, deine Wärmepumpe zu steuern. Sonst macht es nämlich keiner, weil keiner dafür die Zeit hat. Und du machst es dann so: In der Übergangszeit heizt Du von 9 bis 17 Uhr. Damit solltest Du über die Nacht kommen.
Wenn das nicht mehr reicht, heizt Du 24 Stunden durch und hebst zwischen 10 und 16 Uhr die Temperatur um 2 grad an.

Warmwasser am besten nur einmal am Tag um die Mittagszeit.

Fertig ist die "Kopplung" von Photovoltaik und Wärmepumpe.
Danke für die Infos. Also ist eine Steuerung zum Beispiel mit dem potenzialfreien Kontakt des Fronius Wechselrichters zur Signalisierung oder zur Ansteuerung eines Relais bei überschüssigem Strom ist dann nicht effizient? Steigert man da nicht den Eigenverbrauch der Photovoltaik? Was spricht denn dagegen?
Deliverer03.06.22 10:59
Wenn man es richtig macht und es gut funktioniert, kann das schon effizient sein. Aber frei nach Pareto ist es halt viel Aufwand für wenig Zusatznutzen.

Warum:
Zunächst muss man definieren, was überhaupt passieren soll, wenn "zu viel" Photovoltaik anliegt. Soll die Wärmepumpe nur dann laufen, wenn die Sonne scheint? Wahrscheinlich nicht. Soll sie lediglich ein bisschen wärmer machen? Klappt auch mit meinem Vorschlag. Soll sie Warmwasser machen? Klappt auch mit meinem Vorschlag. Sogar besser, weil dann eben nicht dreimal fünf Grad hochgeheizt wird, sondern einmal 15. Das ist besser für die Wärmepumpe.

Im Kernwinter liegt eh fast immer zu wenig Photovoltaik-Leistung an. Also nimmt man davon am meisten mit, wenn man über den ganzen Tag verteilt etwas die Leistung erhöht und davon einen Teil der Nacht zehrt. Aber auch hier ist Vorsicht geboten: Die Effizient leidet darunter. Die Wärmepumpe will gar nicht "ab und zu mal heißer als notwendig". Bei mir waren es nach der "Optimierung" auf Photovoltaik ca. 0,3 Punkte weniger in der Arbeitszahl. Dafür ist halt der Strom günstiger. Man muss rechnen.

Der letzte Punkt, warum sich das Steuern kaum lohnt: Die Wärmepumpe ist einfach kein großer Verbraucher. Ja, sie verbraucht viel auf die Zeit, aber eben nicht viel aufs Mal. Es muss schon ziemlich kalt draußen sein, dass eine Wärmepumpe mal über 1-2 kW zieht. Und wenn dann gerade 10 kW anliegen ändert das ja auch nichts an der Wärmepumpe. Ein Autoakku kann dann hochregeln auf z.B. 11 kW. Aber die Wärmepumpe, die dann vielleicht 2° mehr machen soll, braucht dafür halt 100 Watt extra, die den Kohl auch nicht fett machen.

Also erstmal K.I.S.S. und die Systeme kennenlernen.
Und wenn Du dann viel Bock auf Hausautomation hast, kannst Du ja gerne ein wenig in der Gegen herumprogrammieren. Spaß macht das ja. Nur sparen ist eben kaum möglich.
GePrest03.06.22 11:07
Deliverer schrieb:

Wenn man es richtig macht und es gut funktioniert, kann das schon effizient sein. Aber frei nach Pareto ist es halt viel Aufwand für wenig Zusatznutzen.

Warum:
Zunächst muss man definieren, was überhaupt passieren soll, wenn "zu viel" Photovoltaik anliegt. Soll die Wärmepumpe nur dann laufen, wenn die Sonne scheint? Wahrscheinlich nicht. Soll sie lediglich ein bisschen wärmer machen? Klappt auch mit meinem Vorschlag. Soll sie Warmwasser machen? Klappt auch mit meinem Vorschlag. Sogar besser, weil dann eben nicht dreimal fünf Grad hochgeheizt wird, sondern einmal 15. Das ist besser für die Wärmepumpe.

Im Kernwinter liegt eh fast immer zu wenig Photovoltaik-Leistung an. Also nimmt man davon am meisten mit, wenn man über den ganzen Tag verteilt etwas die Leistung erhöht und davon einen Teil der Nacht zehrt. Aber auch hier ist Vorsicht geboten: Die Effizient leidet darunter. Die Wärmepumpe will gar nicht "ab und zu mal heißer als notwendig". Bei mir waren es nach der "Optimierung" auf Photovoltaik ca. 0,3 Punkte weniger in der Arbeitszahl. Dafür ist halt der Strom günstiger. Man muss rechnen.

Der letzte Punkt, warum sich das Steuern kaum lohnt: Die Wärmepumpe ist einfach kein großer Verbraucher. Ja, sie verbraucht viel auf die Zeit, aber eben nicht viel aufs Mal. Es muss schon ziemlich kalt draußen sein, dass eine Wärmepumpe mal über 1-2 kW zieht. Und wenn dann gerade 10 kW anliegen ändert das ja auch nichts an der Wärmepumpe. Ein Autoakku kann dann hochregeln auf z.B. 11 kW. Aber die Wärmepumpe, die dann vielleicht 2° mehr machen soll, braucht dafür halt 100 Watt extra, die den Kohl auch nicht fett machen.

Also erstmal K.I.S.S. und die Systeme kennenlernen.
Und wenn Du dann viel Bock auf Hausautomation hast, kannst Du ja gerne ein wenig in der Gegen herumprogrammieren. Spaß macht das ja. Nur sparen ist eben kaum möglich.
Vielen Dank für die vielen Infos.
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