ᐅ Vorlauftemperatur von 40 Grad auf 35 Grad "aufmustern" oder nicht
Erstellt am: 05.03.22 00:47
H
HoisleBauer22
Hallo zusammen,
meine Hausbaufirma hat 40 Grad als Vorlauftemperatur in den Vertrag geschrieben "um Geld einzusparen", d.h. mehr Verlegeabstand zwischen den Rohren, vermutlich von 10-15 cm auf 20 cm.
Die Eckdaten zum Haus (geplant): KFW 55 Standard, Daikin Altherma 3 R ECH2O 308/508, Jahresarbeitszahl ca. 4, Wohnfläche 145m² und Keller mitbeheizt (war so gefordert für KfW), der Keller selbst hat 80m² Nutzfläche/Bodenfläche, ist kein Wohnraum nach Norm da zu wenig Licht.
Haben Kontrollierte-Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung. Wollen irgendwann auch eine Photovoltaikanlage mit rund 10 KW Peak aufs Dach packen.
Frage mich nun, ob eine Aufmusterung von 40 Grad auf 35 Grad sich lohnen würde bei einem angenommenen Strompreis von ca. 45 cent /KWh. Die Mehrkosten liegen bei rund 15€/m² für die Aufmusterung. Enstscheidend dürfte sein, wieviel Prozent Ersparnis an Energie pro Grad Reduzierung kriege. Es wird immer 2,5 Prozent angenommen, das wären dann 10-12,5% bei 5 Grad geringerer Vorlaufzeit.
Hat jemand eine Idee bezüglich Berechnung oder ob es eine Internetseite für Berechnungen gibt?
meine Hausbaufirma hat 40 Grad als Vorlauftemperatur in den Vertrag geschrieben "um Geld einzusparen", d.h. mehr Verlegeabstand zwischen den Rohren, vermutlich von 10-15 cm auf 20 cm.
Die Eckdaten zum Haus (geplant): KFW 55 Standard, Daikin Altherma 3 R ECH2O 308/508, Jahresarbeitszahl ca. 4, Wohnfläche 145m² und Keller mitbeheizt (war so gefordert für KfW), der Keller selbst hat 80m² Nutzfläche/Bodenfläche, ist kein Wohnraum nach Norm da zu wenig Licht.
Haben Kontrollierte-Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung. Wollen irgendwann auch eine Photovoltaikanlage mit rund 10 KW Peak aufs Dach packen.
Frage mich nun, ob eine Aufmusterung von 40 Grad auf 35 Grad sich lohnen würde bei einem angenommenen Strompreis von ca. 45 cent /KWh. Die Mehrkosten liegen bei rund 15€/m² für die Aufmusterung. Enstscheidend dürfte sein, wieviel Prozent Ersparnis an Energie pro Grad Reduzierung kriege. Es wird immer 2,5 Prozent angenommen, das wären dann 10-12,5% bei 5 Grad geringerer Vorlaufzeit.
Hat jemand eine Idee bezüglich Berechnung oder ob es eine Internetseite für Berechnungen gibt?
Die Rechnung in Ehren aber bei 40grad Vorlauf einen cop von 3.8 vermutlich liegt das der Verlegeabstand trotzdem bei 7.5cm und sie erhöhen nur die Vorlauf. Was bei dir so nicht zutrifft.
Hier eine table von einer Seite wo man nicht verlinken darf so Mal als Orientierung.
Da sind 2.6 bis 4.6 cop dabei, das sind dann meistens Sole Wärmepumpe usw.
Schade das kein Verlegeabstand dabei steht

Hier eine table von einer Seite wo man nicht verlinken darf so Mal als Orientierung.
Da sind 2.6 bis 4.6 cop dabei, das sind dann meistens Sole Wärmepumpe usw.
Schade das kein Verlegeabstand dabei steht
@HoisleBauer22 .. ich verstehe ja nicht allzu viel von der Technik, frage mich aber, wo der Sinn darin liegt, dass du jetzt mit Vorlauftemperatur von 40° arbeiten willst, mit großen Verlegeabständen deiner Fußbodenheizung und damit im Grunde auf absoluter Alttechnik aufsetzt. Ich bin fest davon überzeugt, dass die nächsten 10 Jahre in diesen Bereichen viele neue technische Möglichkeiten ergeben werden. Und da würde ich als Häuslebauer meine geplante Fußbodenheizung auf aktuell optimalen Stand einbauen. Und das sind nun mal geringe Verlegeabstände um möglichst geringe Vorlauftemperaturen zu haben.
Ein weiterer Punkt bei höheren Vorlauftemperaturen, dabei entwickeln FBHs dann wieder die Angewohnheit, dass die Fußböden partiell überwarm sind, was ja, bekannt aus den 70er bis 90er Jahren, den Nachteil unangenehm "dicker" Füße etc. brachte.
Ein weiterer Punkt bei höheren Vorlauftemperaturen, dabei entwickeln FBHs dann wieder die Angewohnheit, dass die Fußböden partiell überwarm sind, was ja, bekannt aus den 70er bis 90er Jahren, den Nachteil unangenehm "dicker" Füße etc. brachte.
H
HoisleBauer2205.03.22 15:08Ich will eigentlich mit möglichst niedriger VLTemp arbeiten, aber mein GU will Geld sparen (Zeit für die Ausführung, Materialkosten...) bei der Ausführung. Aber auch ich will mein Geld nicht zum Fenster hinauswerfen, d.h. es geht knallhart um Wirtschaftlichkeit 🙂 .
@tomtom79 : Der Durchschnitt der Jahresarbeitszahl-Werte im Screenshot liegt bei 3,8 😎. Hast Recht, VLTemp-Info wäre gut.

@tomtom79 : Der Durchschnitt der Jahresarbeitszahl-Werte im Screenshot liegt bei 3,8 😎. Hast Recht, VLTemp-Info wäre gut.
D
Deliverer05.03.22 15:34HoisleBauer22 schrieb:
aber mein GU will Geld sparen Nein, der will Dir für Standard mehr Geld aus den Rippen schneiden. Das ist ein Unterschied. Auf den Quadratmeter kommt da vielleicht 5 Euro mehr Material und eine Minute mehr Arbeitszeit. Lass dir doch mal seine Kalkulation zeigen.Ähnliche Themen