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Erstellt am: 22.02.22 14:17

Zaire3223.02.22 08:33
askforafriend schrieb:

Also das ist nicht wirklich schwer, wenn du mit 18-19 anfängst zu sparen (duales Studium!) und sinnvoll investiert hast. Die letzten 10 Jahre waren geschenktes Geld an der Börse, da gab es im MSCI World Renditen von 10%-15% ohne große Anstrengung.

Wenn du 2022 bei 160.000 (unversteuerten) Euros landen wolltest, hättest du ab 2012 einfach nur 713 Euro pro Monat in den MSCI World stecken müssen. Mit weniger Sparrate gehts, weil

Nach deiner theoretischen Rechnung würde ich dem TE empfehlen, kein Haus zu bauen und weiter in Aktien zu investieren. Dann kann er mit 40 in den Ruhestand gehen und von seinen Rediten leben, die sein Vollzeitjob übersteigen. Es ist wirklich so einfach. Verstehe nicht warum es alle so machen.

Meine Praxiserfahrungen sind jedoch andere. Die meisten haben auch mit 30 noch kein nennenswertes Geldvermögen mit eigener Arbeit und Sparleistung (ausgenommen Geldgeschenke der Eltern etc.) aufgebaut. So kenne ich das von meinen jüngeren Kollegen und Bekanntenkreis. Und da rede ich nicht von Langzeitstudenten. Aber wahrscheinlich verkehre ich nicht in den "richtigen" Kreisen.

Ich gehöre auch zur Sparfuchs-Fraktion, war mit 22 fertig mit dem Studium, aber mit 26 weit von einem Geldvermögen von 170.000 Euro entfernt.

Deine Aktienrechnung konnte ich übrigens in der Theorie durch den frühen Erwerb von Eigentum und die stark ansteigenden Preise sogar noch übertreffen. Der Wert der Immobilie hat sich bei mir von 2015 bis 2022 mehr als verdoppelt. Dies ist aber ein glücklicher Zufall und war nicht geplant. Der Immobilienwert existiert auch nur virtuell und kommt nicht zu tragen, weil kein Verkauf geplant ist.
Samson0223.02.22 09:48
Grundaus schrieb:

mir wäre es zu risikoreich bei einer befristeten Ausbildung. Trotz dem Status Beamtin auf Widerruf, werden die Banken das Gehalt nicht zählen und es ist auch ohne Heirat nicht pfändbar. Dann ist noch die Frage warum jemand eine Zusatzausbildung macht um dann in 3 Jahren netto weniger zu verdienen?

Vielen Dank für den ehrlichen und kritischen Kommentar. Ist das tatsächlich so, dass das Anwärter-Gehalt für einen Beamten auf Widerruf von Banken nicht zu einem Kredit hinzugezählt wird?

Die Möglichkeit in den gehobenen Dienst mitsamt Verbeamtung zu wechseln sehen wir tatsächlich langfristig als große Chance. Hier sehen wir vor allem Vorteile in einigen Jahren bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Altersvorsorge/Pension etc. Ebenso sind die 2000 Euro Netto (nach Abzug von PKV) lediglich das Einstiegsgehalt im Einstiegsamt (A9). Dieses sollte sich nach etwa 3-4 Jahren nach Abschluss des Studiums (hoffentlich dann auch mit Heirat und vielleicht auch 2 Kindern) auf etwa 2500€ nach Abzug von PKV steigern lassen.

Aber tatsächlich sind wir auch nicht ganz sicher, ob man nicht stattdessen ein berufsbegleitendes BWL-Studium anstreben sollte, welches durch eine vorherige Weiterbildung auf 1,5 Jahre verkürzt werden kann. In dem Falle hätte man bei anschließendem Stellenwechseln vermutlich schneller ein höheres Netto-Gehalt und gleichzeitig weiterhin ein Netto-Gehalt von ~ 1800€ pro Monat.

Die Frage ist hier, ob man lieber 3 Jahre ein reduziertes Gehalt (~1250€ Netto) in Kauf nimmt, um dann Beamter im gehobenen Dienst zu werden oder lieber ein berufsbegleitendes Bachelor-Studium ohne große Gehaltseinbußen anstrebt.
askforafriend schrieb:

Ich sehe da auf Basis der aktuellen Zahlen kein Problem. Es wird knackig, wenn 3 Jahre Studium anstehen, ihr nicht verheiratet seid, und dann Sie in einen neuen Job durchstarten will und dann nach nem halben Jahr/Jahr direkt Kinder kommen. Da kannst du jetzt eigentlich direkt nur mit 4.800 Euro oder so rechnen und dann ist der Kredit mit 2k plus 400 Nebenkosten schon 50% eures Haushalts-Einkommens, und dass dann erstmal über ein paar Jahre da man ja nicht direkt wieder Vollzeit geht. Sportlich, aber machbar.
Ich würde an eurer Stelle auf jedenfall
1) vorher heiraten oder entspr. Vertrag schließen
2) entweder Studium oder Haus, meine Meinung
3) warte das Studium ab, spart weiterhin fleißig und vertagt die Entscheidung auf nach dem Studium wenn klar ist wo und wie und was Soe arbeitet

Wie sehe denn ein solcher Vertrag aus? Gibt er hier jemanden der dazu Erfahrung hat?
Mit dem dualen Studium ist eigentlich schon sehr sicher abzusehen, dass sie nach 3 Jahren in einer Stelle in der lokalen Kreisbehörde vor Ort arbeiten wird, ebenso ist die Gehaltsentwicklung absehbar.
Das Grundstück besitzt leider eine Bebauunggsfrist von 4 Jahren ab Kauf, d.h. wir könnten die Entscheidung für den Bau, wenn man dieses Grundstück denn zeitnah kaufen sollte, nicht sonderlich weit hinauszögern.
Zaire32 schrieb:

Nach deiner theoretischen Rechnung würde ich dem TE empfehlen, kein Haus zu bauen und weiter in Aktien zu investieren. Dann kann er mit 40 in den Ruhestand gehen und von seinen Rediten leben, die sein Vollzeitjob übersteigen. Es ist wirklich so einfach. Verstehe nicht warum es alle so machen.

Meine Praxiserfahrungen sind jedoch andere. Die meisten haben auch mit 30 noch kein nennenswertes Geldvermögen mit eigener Arbeit und Sparleistung (ausgenommen Geldgeschenke der Eltern etc.) aufgebaut. So kenne ich das von meinen jüngeren Kollegen und Bekanntenkreis. Und da rede ich nicht von Langzeitstudenten. Aber wahrscheinlich verkehre ich nicht in den "richtigen" Kreisen.

Ich gehöre auch zur Sparfuchs-Fraktion, war mit 22 fertig mit dem Studium, aber mit 26 weit von einem Geldvermögen von 170.000 Euro entfernt.

Deine Aktienrechnung konnte ich übrigens in der Theorie durch den frühen Erwerb von Eigentum und die stark ansteigenden Preise sogar noch übertreffen. Der Wert der Immobilie hat sich bei mir von 2015 bis 2022 mehr als verdoppelt. Dies ist aber ein glücklicher Zufall und war nicht geplant. Der Immobilienwert existiert auch nur virtuell und kommt nicht zu tragen, weil kein Verkauf geplant ist.

Die 170.000€ sind tatsächlich durch sehr diszipliniertes Sparen und geringe Lebenshaltungskosten zu Stande gekommen (und das ein oder andere Geschenk durch die Eltern). Insgesamt brauche ich aber auch keinen großen Luxus um glücklich zu sein. Das soll an dieser Stelle aber auch nicht das primäre Thema sein.
Zaire3223.02.22 11:40
Da die hohen Eigenkapitalvermögen aus tatsächlichen Sparleistungen stammen, sehe ich bei eurem Projekt überhaupt keine Probleme mit der Finanzierung. Ihr habt bewiesen, dass ihr Sparen könnt. Sparen bedeutet nämlich vor allem Konsumverzicht um langfristig zu profitieren.
nagner9924.02.22 23:21
Samson02 schrieb:

Vielen Dank für den ehrlichen und kritischen Kommentar. Ist das tatsächlich so, dass das Anwärter-Gehalt für einen Beamten auf Widerruf von Banken nicht zu einem Kredit hinzugezählt wird?

Die Möglichkeit in den gehobenen Dienst mitsamt Verbeamtung zu wechseln sehen wir tatsächlich langfristig als große Chance. Hier sehen wir vor allem Vorteile in einigen Jahren bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Altersvorsorge/Pension etc. Ebenso sind die 2000 Euro Netto (nach Abzug von PKV) lediglich das Einstiegsgehalt im Einstiegsamt (A9). Dieses sollte sich nach etwa 3-4 Jahren nach Abschluss des Studiums (hoffentlich dann auch mit Heirat und vielleicht auch 2 Kindern) auf etwa 2500€ nach Abzug von PKV steigern lassen.

Aber tatsächlich sind wir auch nicht ganz sicher, ob man nicht stattdessen ein berufsbegleitendes BWL-Studium anstreben sollte, welches durch eine vorherige Weiterbildung auf 1,5 Jahre verkürzt werden kann. In dem Falle hätte man bei anschließendem Stellenwechseln vermutlich schneller ein höheres Netto-Gehalt und gleichzeitig weiterhin ein Netto-Gehalt von ~ 1800€ pro Monat.

Die Frage ist hier, ob man lieber 3 Jahre ein reduziertes Gehalt (~1250€ Netto) in Kauf nimmt, um dann Beamter im gehobenen Dienst zu werden oder lieber ein berufsbegleitendes Bachelor-Studium ohne große Gehaltseinbußen anstrebt.



Wie sehe denn ein solcher Vertrag aus? Gibt er hier jemanden der dazu Erfahrung hat?
Mit dem dualen Studium ist eigentlich schon sehr sicher abzusehen, dass sie nach 3 Jahren in einer Stelle in der lokalen Kreisbehörde vor Ort arbeiten wird, ebenso ist die Gehaltsentwicklung absehbar.
Das Grundstück besitzt leider eine Bebauunggsfrist von 4 Jahren ab Kauf, d.h. wir könnten die Entscheidung für den Bau, wenn man dieses Grundstück denn zeitnah kaufen sollte, nicht sonderlich weit hinauszögern.



Die 170.000€ sind tatsächlich durch sehr diszipliniertes Sparen und geringe Lebenshaltungskosten zu Stande gekommen (und das ein oder andere Geschenk durch die Eltern). Insgesamt brauche ich aber auch keinen großen Luxus um glücklich zu sein. Das soll an dieser Stelle aber auch nicht das primäre Thema sein.

nein, es ist natürlich nicht so dass die Bank das nicht ansetzt. Wieso sollte sie das nicht ansetzen? Es handelt sich zwar um ein befristetes Anstellungsverhältnis, aber immerhin beim Staat. Das Gehalt wird ganz normal angesetzt
motorradsilke25.02.22 01:12
Samson02 schrieb:

Vielen Dank für den ehrlichen und kritischen Kommentar. Ist das tatsächlich so, dass das Anwärter-Gehalt für einen Beamten auf Widerruf von Banken nicht zu einem Kredit hinzugezählt wird?

Die Möglichkeit in den gehobenen Dienst mitsamt Verbeamtung zu wechseln sehen wir tatsächlich langfristig als große Chance. Hier sehen wir vor allem Vorteile in einigen Jahren bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Altersvorsorge/Pension etc. Ebenso sind die 2000 Euro Netto (nach Abzug von PKV) lediglich das Einstiegsgehalt im Einstiegsamt (A9). Dieses sollte sich nach etwa 3-4 Jahren nach Abschluss des Studiums (hoffentlich dann auch mit Heirat und vielleicht auch 2 Kindern) auf etwa 2500€ nach Abzug von PKV steigern lassen.

Aber tatsächlich sind wir auch nicht ganz sicher, ob man nicht stattdessen ein berufsbegleitendes BWL-Studium anstreben sollte, welches durch eine vorherige Weiterbildung auf 1,5 Jahre verkürzt werden kann. In dem Falle hätte man bei anschließendem Stellenwechseln vermutlich schneller ein höheres Netto-Gehalt und gleichzeitig weiterhin ein Netto-Gehalt von ~ 1800€ pro Monat.

Die Frage ist hier, ob man lieber 3 Jahre ein reduziertes Gehalt (~1250€ Netto) in Kauf nimmt, um dann Beamter im gehobenen Dienst zu werden oder lieber ein berufsbegleitendes Bachelor-Studium ohne große Gehaltseinbußen anstrebt.



Wie sehe denn ein solcher Vertrag aus? Gibt er hier jemanden der dazu Erfahrung hat?
Mit dem dualen Studium ist eigentlich schon sehr sicher abzusehen, dass sie nach 3 Jahren in einer Stelle in der lokalen Kreisbehörde vor Ort arbeiten wird, ebenso ist die Gehaltsentwicklung absehbar.
Das Grundstück besitzt leider eine Bebauunggsfrist von 4 Jahren ab Kauf, d.h. wir könnten die Entscheidung für den Bau, wenn man dieses Grundstück denn zeitnah kaufen sollte, nicht sonderlich weit hinauszögern.



Die 170.000€ sind tatsächlich durch sehr diszipliniertes Sparen und geringe Lebenshaltungskosten zu Stande gekommen (und das ein oder andere Geschenk durch die Eltern). Insgesamt brauche ich aber auch keinen großen Luxus um glücklich zu sein. Das soll an dieser Stelle aber auch nicht das primäre Thema sein.

Das Beamtenstudium würde ich auf jeden Fall machen. Eine bessere Chance gibt es nicht. Lieber ein paar Jahre etwas weniger haben aber dafür die Sicherheit danach plus sehr guter Altersversorgung. Und bei 2500 Netto ist ja lange nicht Schluss. Bei der PKV lässt sich vielleicht auch noch was sparen. Guckt mal bei der Huk Coburg, die ist günstiger als die allseits beliebte Debeka.

Insgesamt bin ich auch der Meinung, dass es gut machbar ist.
Samson0225.02.22 13:58
Vielen Dank für die Antworten.
D.h. Auch mit reduziertem Einkommen von Ihr (1300€Netto statt 1900€) in Verbindung mit seinem Einkommen (3650€) sollte ein Kredit über 500.000€ bewilligt werden?
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