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ᐅ oktametrisches Maßsystem zwingend erforderlich?

Erstellt am: 14.02.22 18:09
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lars909
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lars909
14.02.22 18:09
Hallo zusammen,

wir planen derzeit unser Einfamilienhaus. Ich habe gelernt, dass es für die Öffnungsmaße das oktametrische Maßsystem gibt. Mit Blick auf die Architektur vom Haus wollen wir einige Öffnungen jedoch individuell planen (z.B. 1.59 statt 1.51). Laut Bauunternehmer kein Problem, da die Verblendsteine individuell geschnitten werden können.

Ich frage mich nur die ganze Zeit, wie das wohl aussehen mag. Der Sturz über den Fenstern soll senkrecht (Grenadiersturz?!) gemauert werden, die Fensterbänke außen ebenfalls schräg/senkrecht. Bin nicht vom Fach, entschuldigt bitte die laienhafte Sprache.

Nun die eigentliche Frage: Kann man bedenkenlos vom oktametrischen Maßsystem abweichen oder ist das nicht zu empfehlen?

Viel Glück
Tolentino14.02.22 18:30
Kommt drauf an wie oft und an was für Stellen.
Abweichung vom Steinraster führen zu so genannten Pfuschertaschen. Die sind der Einheitlichkeit der thermischen Hülle nicht so zuträglich (evtl vernachlässigbar bei WDVS).
Wenn die Maurer viel schneiden müssen kriegen sie schlechte Laune. Ob das schlecht ist kann ich nicht beweisen, aber gut ist es bestimmt nicht. Wenn die Güte deiner Architektur von ein paar Zentimetern abhängig ist, ist dein Plan nicht gut.
Toleranzen im Rohbau sind nicht im mm Bereich zu suchen...
Nida35a14.02.22 18:50
Unser GU hat das Oktameter System genau durchgezogen, die 12,5cm waren immer der nächste Rastersprung,
Massivhaus monolithisch.
Er sagte, die Planung von mm bei der Möblierung führt nur zu Tränen (dann geht's an die neuen möbel mit der Stichsäge)
L
lars909
14.02.22 22:18
Also es geht hier um 8cm. Laut Bauunternehmer gar kein Problem, da diese Baurichtmaße heutzutage nicht mehr wirklich wichtig sind. Ich kann da wenig zu sagen, aber aus seiner Sicht gar kein Problem.

In einer Sache widersprichst du Dir selbst: Man sollte das Standardmaß wohl einhalten, aber Toleranzen über einige cm tolerieren. Naja, dann kommt es ja auch nicht auf die 8cm an… oder?

Den Vergleich mit den Möbeln habe ich nicht verstanden. Es geht hier lediglich um 3 von13 Fenstern, die nicht um 12,5 cm sondern um 8 größer gemacht worden sind.

Viel Glück
11ant15.02.22 00:11
lars909 schrieb:

wir planen derzeit unser Einfamilienhaus. Ich habe gelernt, dass es für die Öffnungsmaße das oktametrische Maßsystem gibt.
Ach, wann denn ? - hier: https://www.hausbau-forum.de/attachments/neubau-efh-platzierung-lichtschalter-542996-1-jpeg.67543 sieht es jedenfalls noch nicht danach aus, auch die Mauerstücke (1.66, 2.08) brechen aus dem Raster aus, ebenso ist an der Außenwandstärke derlei nicht erkennbar (stünde denn da die Innenschale oder die Außenschale oder gar keine von beiden im Raster ?).
lars909 schrieb:

Mit Blick auf die Architektur vom Haus wollen wir einige Öffnungen jedoch individuell planen (z.B. 1.59 statt 1.51). Laut Bauunternehmer kein Problem, da die Verblendsteine individuell geschnitten werden können.
Welche "Architektur" soll denn da dagegen sprechen, statt 1.59 sauber auf 1.635 zu gehen ?
Gerade bei Verblendern wäre ich einerseits pingelig (oder auch nicht), jedenfalls würde ich da nicht schneiden mögen. Andererseits: reden wir denn da überhaupt von normformatigen Verblendern, oder womöglich sogar vom Kaltenthaler Klosterformat ?
Auch läßt sich die Frage schwerlich ohne Kenntnis der Laibungsdetails beantworten.
Die Antwort von @Tolentino - an sich durchaus ein Fleißkärtchen wert, vielleicht sogar ein Heiligenbuidl - bezieht sich offenbar auf die Konstruktionsmauerschale, wäre aber eben für die Verblenderschale ggf. differenziert zu sehen. Bei der Verblenderschale kann man auch viel mit dem wilden Verband ausgleichen (aber Anarchie bedeutet das auch da nicht !).
lars909 schrieb:

Der Sturz über den Fenstern soll senkrecht (Grenadiersturz?!) gemauert werden, die Fensterbänke außen ebenfalls schräg/senkrecht.
Bei den Fensterbänken meinst Du wohl eine "Rollschicht". Der Sturz ist auch in der Verblenderschicht über die Fensteröffnung hinaus breit, sodaß hier der Takt für den Sturz mehr zählt als für die Fensteröffnung an sich. Verblendest Du beispielsweise im Reichsformat, wäre 1.585 das nächstpassende Maß bei der Fensterbank (1.51 aber ebenso passend).
lars909 schrieb:

In einer Sache widersprichst du Dir selbst: Man sollte das Standardmaß wohl einhalten, aber Toleranzen über einige cm tolerieren. Naja, dann kommt es ja auch nicht auf die 8cm an… oder?
Nein. Toleranzen entstehen schon bei der Ausführung, um so mehr haben sie bei der Planung nichts verloren.
https://www.instagram.com/11antgmxde/
https://www.linkedin.com/company/bauen-jetzt/
Nida35a15.02.22 00:17
lars909 schrieb:

Den Vergleich mit den Möbeln habe ich nicht verstanden.
Es gibt in Zeiten von CAD, Planungen auf den mm von Bauherren.
Haus und Möbel, und dann lange Gesichter, wenn Fertigmaße nie so genau sind, und mit Können der cm getroffen wurde.
Ich selbst habe im ersten Haus mit der Stichsäge nagelneue Möbel angepasst.
Komischerweise vergisst das meine Frau nicht
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