ᐅ Sondertilgen oder am Markt anlegen? Alternativen?
Erstellt am: 24.10.21 13:17
wir zahlen aktuell 2,29 % zinsen - hatten Ende 2019 leider grade ein "Zinshoch" und wollten mit der Hausbank finanzieren. Haben jetzt schon mehrfach sondergetilgt und auch die Möglichkeit in den nächsten 2 Jahren über die Sondertilgung von 5% hinaus zu tilgen (einmalige Tilgung die wir in den Vertrag schreiben lassen haben).
Was denkt ihr? Alles tilgen was geht und wir entbehren können, oder doch in Aktion investieren? Bisher hatten wir das alles auf unseren Konten liegen, aber bei der jetzigen Inflation ist mir das echt zu verschenkt.
oder evtl aufteilen?
Ist mir klar, dass genau das Thema hier grade diskutiert wird und ich hab alles gelesen. Bei den meisten hier reden wir ja aber eher über Zinssätze im niedrigen 1,x Bereich. Das dürfte ja schon ein Unterschied sein.
Was denkt ihr? Alles tilgen was geht und wir entbehren können, oder doch in Aktion investieren? Bisher hatten wir das alles auf unseren Konten liegen, aber bei der jetzigen Inflation ist mir das echt zu verschenkt.
oder evtl aufteilen?
Ist mir klar, dass genau das Thema hier grade diskutiert wird und ich hab alles gelesen. Bei den meisten hier reden wir ja aber eher über Zinssätze im niedrigen 1,x Bereich. Das dürfte ja schon ein Unterschied sein.
Alexius schrieb:
Bei den meisten hier reden wir ja aber eher über Zinssätze im niedrigen 1,x Bereich. Das dürfte ja schon ein Unterschied sein.Ob man für Zinsen 1,x oder 2,x zahlt ist noch nicht so ein Unterschied, wenn man für sich selbst mit Aktien eine Rendite von 6% oder mehr (vor Steuer) zu erzielen gedenkt. Ich bleibe nach dem ganzen Thread weiterhin dabei: Irgendwie so aufteilen, wie man selbst am besten schlafen kann.
H
Hausbautraum2004.11.21 19:30Ich würde aufteilen. 5% sondertilgen und den Rest an der Börse unterbringen.
Kommt aber auch drauf an, wie hoch eure Restschuld ist. Je höher die Restschuld und je niedriger die Zinsbindung umso risikoreicher wird das ganze ja. Dann würde ich mehr sondertilgen.
Letztlich geht es aber immer um deine eigene Risikobereitschaft. Ich persönlich fühle mich mit den hohen Schulden nicht wohl, auch wenn mir rational klar ist, dass wahrscheinlich weniger sondertilgen und mehr ETFs rentabler wäre.
Aber halt auch nur wahrscheinlich...
Kommt aber auch drauf an, wie hoch eure Restschuld ist. Je höher die Restschuld und je niedriger die Zinsbindung umso risikoreicher wird das ganze ja. Dann würde ich mehr sondertilgen.
Letztlich geht es aber immer um deine eigene Risikobereitschaft. Ich persönlich fühle mich mit den hohen Schulden nicht wohl, auch wenn mir rational klar ist, dass wahrscheinlich weniger sondertilgen und mehr ETFs rentabler wäre.
Aber halt auch nur wahrscheinlich...
Tassimat schrieb:
Ob man für Zinsen 1,x oder 2,x zahlt ist noch nicht so ein Unterschied, wenn man für sich selbst mit Aktien eine Rendite von 6% oder mehr (vor Steuer) zu erzielen gedenkt.
Ich bleibe nach dem ganzen Thread weiterhin dabei: Irgendwie so aufteilen, wie man selbst am besten schlafen kann.ja gut, auf die Erträge am Aktienmarkt muss man halt knapp 30% Steuern zahlen, oder hab ich das falsch verstanden? Da machen am Ende 1% bei der Zinslast ja schon was aus. Aber grundlegend geb ich dir ja trotzdem recht. Wir wollten eigentlich zu Beginn von Corona investieren, weil ich sicher war, das geht flott wieder nach oben....haben wir dann nicht gemacht, weil wir kein Depot hatten und hatten dann gesagt "ach, ist auch egal - können ja auch sondertilgen". tja, schön blöd. wären Gewinne von fast 100% gewesen. Jetzt stehen wir wieder vor der Frage und sind uns so dermaßen unschlüssig
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