ᐅ Fußbodenheizung im Keller sinnvoll??
Erstellt am: 06.10.21 08:10
D
Deliverer12.10.21 14:46Lobbyismus, Wirtschaftsförderung, Konservatismus... such Dir was aus.
Wenn Du jedenfalls konstante Temperaturen im Haus haben willst, solltest Du einer Fußbodenheizung das "smart"-sein verbieten. Bei einem vernünftig gedämmten Haus hast Du zwei, drei Grad mehr am Boden, als in der Luft. Steigt dann die Temperatur im Raum (durch Sonne, bspw.), kann der Boden keine Temperatur mehr abgeben. Da muss dann nichts geregelt werden. Das regelt die Physik. (Zum Selbstregeleffekt gibt es reichlich Abhandlungen zu finden).
Was bei Deiner Heizung auf jeden Fall gemacht werden muss, ist, aus den 60° eine Fußbodenheizung-Verträgliche Temperatur zu machen. Im Optimalfall geht das über einen passenden Wärmetauscher und dann direkt in die Fußbodenheizung. Quatsch wäre ein (zusätzlicher) Pufferspeicher und am besten noch das Zumischen von kaltem Wasser. Das sind jetzt aber wilde Mutmaßungen, da ich mich damit gar nicht auskenne.
Solltest Du irgendwann auf Wärmepumpe wechseln kann das ganze Gerümpel dann wieder rausfliegen. Die geht direkt in den Heizstrang, da sie ja selbst die richtige Temperatur machen kann.
Wenn Du jedenfalls konstante Temperaturen im Haus haben willst, solltest Du einer Fußbodenheizung das "smart"-sein verbieten. Bei einem vernünftig gedämmten Haus hast Du zwei, drei Grad mehr am Boden, als in der Luft. Steigt dann die Temperatur im Raum (durch Sonne, bspw.), kann der Boden keine Temperatur mehr abgeben. Da muss dann nichts geregelt werden. Das regelt die Physik. (Zum Selbstregeleffekt gibt es reichlich Abhandlungen zu finden).
Was bei Deiner Heizung auf jeden Fall gemacht werden muss, ist, aus den 60° eine Fußbodenheizung-Verträgliche Temperatur zu machen. Im Optimalfall geht das über einen passenden Wärmetauscher und dann direkt in die Fußbodenheizung. Quatsch wäre ein (zusätzlicher) Pufferspeicher und am besten noch das Zumischen von kaltem Wasser. Das sind jetzt aber wilde Mutmaßungen, da ich mich damit gar nicht auskenne.
Solltest Du irgendwann auf Wärmepumpe wechseln kann das ganze Gerümpel dann wieder rausfliegen. Die geht direkt in den Heizstrang, da sie ja selbst die richtige Temperatur machen kann.
Deliverer schrieb:
...
Wenn Du jedenfalls konstante Temperaturen im Haus haben willst, solltest Du einer Fußbodenheizung das "smart"-sein verbieten. Bei einem vernünftig gedämmten Haus hast Du zwei, drei Grad mehr am Boden, als in der Luft. Steigt dann die Temperatur im Raum (durch Sonne, bspw.), kann der Boden keine Temperatur mehr abgeben. Da muss dann nichts geregelt werden. Das regelt die Physik. (Zum Selbstregeleffekt gibt es reichlich Abhandlungen zu finden)....Pacc666 schrieb:
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Würde es sich dann bei uns anbieten die einzelraumregler gegen "smarte" auszutauschen?HÄ?? 😉 (Und noch ein paar unnötige Zeichen)
D
Deliverer12.10.21 19:17Bitte ihn, dich von den Einzelraumreglern befreien zu lassen. Mit einem schlüssigen Konzept samt Abgleich wird das genehmigt.
Kann er das nicht, ist er schlecht. Hast Du keine Wahl, soll er - wie oben beschrieben - Stellmotoren einbauen, die stromlos offen sind, d.h. alles Wasser durchlassen.
Sag ihm auch, dass Du die Stecker abziehen wirst, BEVOR er den hydraulischen Abgleich (zu dem er vom Gesetz her verpflichtet ist) durchführt.
Die Stecker bleiben dann ab, die Steuereinheit und die Motoren kannst Du verkaufen. Wie Du einzelne Räume nachregelst, das muss er Dir bei Übergabe erklären.
Außerdem willst Du den Installateurszugang zur Heizung. Wenn es bei Nahwärme sowas überhaupt gibt.
So würde zumindest ich vorgehen. Das wäre am wenigsten Arbeit/ am wenigsten Kosten für dich.
Kann er das nicht, ist er schlecht. Hast Du keine Wahl, soll er - wie oben beschrieben - Stellmotoren einbauen, die stromlos offen sind, d.h. alles Wasser durchlassen.
Sag ihm auch, dass Du die Stecker abziehen wirst, BEVOR er den hydraulischen Abgleich (zu dem er vom Gesetz her verpflichtet ist) durchführt.
Die Stecker bleiben dann ab, die Steuereinheit und die Motoren kannst Du verkaufen. Wie Du einzelne Räume nachregelst, das muss er Dir bei Übergabe erklären.
Außerdem willst Du den Installateurszugang zur Heizung. Wenn es bei Nahwärme sowas überhaupt gibt.
So würde zumindest ich vorgehen. Das wäre am wenigsten Arbeit/ am wenigsten Kosten für dich.
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