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ᐅ KfW 70 - 36er Ytong - Lüftungsanlage


Erstellt am: 22.08.13 18:03

Dali22.08.13 18:03
Hallo zusammen,

wir wollen gerne ein Einfamilienhaus mit folgenden Parametern bauen:
- eineinhalbgeschossig
- auf Bodenplatte
- ca. 125 qm
- 36er Ytong-Stein (ohne zusätzliche Dämmung)
- mineralischer Außenputz
- Kfw 70
- Fenster dreifach verglast
- Heizung: Gas/Solar; Fußbodenheizung im gesamten Haus

Bzgl. einer Lüftungsanlage können wir uns nicht entscheiden, was wohl das passende ist.

zur Auswahl haben wir
- keine Lüftungsanlage (unser Bauträger ist der Meinung, dass wir keine Lüftungsanlage benötigen)
- dezentrale Lüftungsanlage
- dezentrale Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung
- zentrale Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung

Wir haben schon viel in Internetforen gelesen und je mehr wir lesen, desto verwirrter und unsicherer werden wir...

Vielen Dank für eure Unterstützung im Voraus!
brokenlink27.08.13 22:26
ich glaube nicht, dass ihr Kfw70 mit Gas/Solar mit 36 Ytong schafft. Ich verstehe überhaupt nicht warum man mit Ytong baut. Sind wenigstens die Innenwände aus Kalksandstein? Bevor ihr das Haus baut, guckt euch mal Häuser mit Ytong Stein an, die Wände sprechen
Lass mich raten ihr wollt mit TuT bauen oder? Mit 36 Ytong schafft man gerade die Energieeinsparverordnung 2009 und Kfw70 schafft man mit Gas/Solar einfach nicht, außer mit einer Wärmepumpe.
Mit Kontrollierte-Wohnraumlüftung ist es machbar, da muss man rechnen. Also bevor ihr unterschreibt, im Vertrag sicherstellen, dass ihr ein Kfw70 Haus kauft und nicht vielleicht ein Kfw70 Haus. Übrigens Kfw70 sagt gar nichts über Dämmung aus.

Wenn ihr eine Kontrollierte-Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung, dann nur Zentral. Ein Kontrollierte-Wohnraumlüftung wird sich nie rechnen, aber ist schöner Luxus nicht mehr lüften zu müssen. dezentrale Lüftung ist nur wenn mal z.B. nur ein Raum möchte wie Badezimmer oder Hauswirtschaftsraum, aber in jedes Zimmer macht keinen Sinn.

Ich bin eher dafür mehr Dämmung und weniger Technik. Wie wäre es mit nur einer Gas Heizung ohne Solar und dafür mehr Dämmung unter der Bodenplatte, dicke Wände und und und.
Explosiv28.09.13 08:33
Hi
haben gerade die Unterlagen für den KFW-70-Antrag erhalten. Wir bauen mit 36,5 cm Ytong-Elementen. Werden Geschoßhoch im Werk vorgefertigt und als ca. 1,8 m breite Elemente geliefert. Dadurch keine Horizontalfugen als Wärmebrücken in der Wand.
In Kombination mit Gasbrennwert, Solar für Brauchwasser und gedämmter Bodenplatte halten wir damit KFW 70 für unseren 100 qm Bungalow locker ein.
Was ist bei einer sauber verputzten Ytong-Wand schlechteres zu erwarten als bei anderen Wänden mit Styropordämmung darauf?
€uro28.09.13 09:54
Hallo,
Explosiv schrieb:
... Werden Geschoßhoch im Werk vorgefertigt und als ca. 1,8 m breite Elemente geliefert. Dadurch keine Horizontalfugen als Wärmebrücken in der Wand. ...
Dafür allerdings durchgehende Stoßfugen
Explosiv schrieb:
...In Kombination mit Gasbrennwert, Solar für Brauchwasser und gedämmter Bodenplatte halten wir damit KFW 70 für unseren 100 qm Bungalow locker ein. ..

Für eine wirtschaftliche Bewertung ist der Energieeinsparverordnung/KfW Nachweis völlig ungeeignet, da hierfür die Kenntnis des tatsächlichen Bedarfs (Leistung, Energie) für Heizung u. Warmwasser unter den spezifischen Bedingungen des individuellen Bauvorhabens ausschlaggebend ist.
Unmittelbar ist für einen Bauherren nicht theoretische Primärenergie unter normierten Randbedingungen (Nachweisverfahren), sondern tatsächlicher Energieverbrauch unter Berücksichtigung der Besonderheiten des individuellen Bauvorhabens, interessant.
Wer sich lediglich mit einer "Schönrechnung" begnügt, sollte nachträglich mal kontrollieren. Z.B. den tatsächlichen Ertrag der Solarthermieanlage mit einem Wärmemengenzähler. Anschließend überlegen, was der zusätzliche Investment hierfür tatsächlich Wert war!
Explosiv schrieb:
...Was ist bei einer sauber verputzten Ytong-Wand schlechteres zu erwarten als bei anderen Wänden mit Styropordämmung darauf?
Bei Porenbeton gibt es nicht nur diesen Hersteller, sondern deutlich Preiswertere.
Ein monolithischer Wandaufbau ist ein Kompromiss hinsichtlich konkurrierender Ansprüche. Für einen DOITY´ler sicherlich ein gangbarer Weg, da hier vollkommen andere Prämissen im Vordergrund stehen.
Bei einem Auftragsbau sollte man sich mit Kompromissen eher weniger zufrieden geben. Zwar werden alle funktionalen Anforderungen insgesamt erfüllt, im Detail sieht allerdings weniger gut aus: (Lastabtrag (Dicke der tragenden Hülle), Einzellastableitung bzw.-Eintagung, Schallschutz, Wärmedämmung im Verhältnis zur Dämmschichtdicke, Sommerlicher Wärmeschutz, etc..
Mit anderen Worten: Es geht zwar irgend wie, optimal ist es jedoch nicht!

v.g.
Explosiv29.09.13 08:46
Hi
sicher gibt es Stoßfugen, so alle 1,8m eine. Ist das mehr Fuge als bei herkömmlichen Steinen? Wohl eher nicht.

Ob sich die solaranlage in der Praxis rechnet, wird die Praxis zeigen. Für das KFW-Gutachten spielen aber wohl einige spezifische Daten des Bauvorhabens eine Rolle. Der Gutachter wurde erst tätig, nachdem die genaue Lage und Ausrichtung des Hauses, die Lage und Größe der Fenster und Dachflächen etc. endgültig feststand. Das das normierte Zahlenspiel nicht die Realität korrekt wiedergibt, ist klar, für die Beantragung eines Förderdarlehens aber nötig.

Die eventuellen Nachteile des Porenbetons überwiegen imho nicht die Nachteile einer Polystyrol verkleideten Wand. Bei eingeschossiger Bauweise ist der Lastabtrag in der Wand auch nicht unbedingt ein Problem. Wärmedämmung im Verhältnis zur Dämmschichtdicke ist nur ein Aspekt, wenn man Platzprobleme hat.
Sicher gibt es für jeden Aspekt spezielle Baustoffe, aber aus wie vielen Schichten will man seine Außenwände denn aufbauen? Tragschicht, Wärmedämmschicht, Schallschutzschicht, Wärmeschutzschicht?
€uro30.09.13 08:02
Explosiv schrieb:
...Die eventuellen Nachteile des Porenbetons überwiegen imho nicht die Nachteile einer Polystyrol verkleideten Wand....
Wenn man diesen Dämmstoff aus welchen Gründen auch immer nicht mag, existieren Alternativen!
Explosiv schrieb:
....Sicher gibt es für jeden Aspekt spezielle Baustoffe, aber aus wie vielen Schichten will man seine Außenwände denn aufbauen? Tragschicht, Wärmedämmschicht, Schallschutzschicht, Wärmeschutzschicht?
Idealerweise: Drei!

v.g.
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