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ᐅ Befestigung einer Markise - Was ist fachlich korrekt bei einem WDVS?


Erstellt am: 05.04.21 02:21

M
Markiso
05.04.21 02:21
Ich habe das Thema so ähnlich schon einmal gepostet, nur finde ich es leider nicht mehr (wurde eventuell gelöscht?) und es gibt neuere Erkenntnisse. Zur Zusammenfassung des Vorhabens: Wir wollen eine Markise über unserer Terrasse anbringen lassen. Zunächst haben wir uns nicht grossartig mit der Befestigung beschäftigt, da wir dachten, dass das keine grosse Sache ist und das tägliche Geschäft für die entsprechenden Firmen. Nach den ersten Vor-Ort-Terminen mit zwei Firmen, kamen bei uns immer mehr Fragen und Zweifel bezüglich der Befestigung auf. Eventuell kann uns hier jemand sagen, ob es eine "richtige" Lösung bzw. Art gibt. Die von den Firmen angedachten Befestigungen kamen uns aus Laiensicht nicht wirklich stimmig vor.

Die Situation ist folgende: Die Markise muss an die Geschossdecke (auf der Außenwand) montiert werden (Beton). Vom Beton bis zur Außenwand ist jedoch wie heute üblich (Bau war 2018) eine mehr oder weniger dicke Dämmung (ich vermute 12cm). Dazu kommt, dass die Nachbarn im 1.OG durchgehend (volle Breite) bodentiefe Fenster haben, die natürlich Absturzsicherungen in Form von Geländern haben. Diese Geländer sind unterhalb der Fenster ebenfalls in der Geschossdecke befestigt. Unterhalb lässt sich die Markise nicht befestigen, da dort schon die Rollokästen sind. Die Befestigung der Markise müsste somit ebenfalls auf der Höhe sein wo auch die Geländer befestigt sind. Wohl eher mit gutem Abstand zu den Geländerbefestigungen, damit man im Beton nicht zu nahe dran ist. das heisst aber trotzdem, dass die Befestigung der Markise nicht nur die Dämmung bis zum Beton überbrücken müsste, sondern zusätzlich den Abstand von der Außenwand zur Geländerbefestigung. Das sind weitere 10cm.

Folgende Vorschläge wurden gemacht:
Firma1: Befestigung im Beton mit aus Stahlblech (?) angefertigten Konsolen, die den Abstand von der Außenwand bis zur Markise überbrücken. Hier habe ich das Gefühl, dass das nicht so optimal ist. Da würden ja in gewissem Umfang Kräfte auf die "weiche" Dämmung drücken, allein schon beim Anschrauben der Markise.
Firma2: Befestigung an den Konsolen der Geländer. Hier habe ich noch mehr Bauchschmerzen, da ich annehme, dass die nur für die Geländer ausgelegt sind und nicht für eine zusätzliche Last einer Markise plus Wind etc.

Beide Firmen hatten beim Vor-Ort-Termin auch nicht gerade "sofort" eine Antwort bzw. Lösung wie sie die Befestigung lösen wollen oder können. War daher auch nicht gerade vertrauensbildend, da ich denke, dass unsere Situation eigentlich keine schrecklich schwierige Situation darstellt. Eventuell nur minimal aufwändiger als der Standard (wegen den Geländern).

Die beiden haben uns veranlasst eine weitere Firma anzufragen. Diese konnte immerhin im Vor-Ort-Termin direkt die Frage zur Befestigung beantworten. Folgendermassen soll das aussehen: Es wird an den Befestigungsstellen ein ca. 10x10cm grosses Quadrat in die Dämmung geschnitten, dann die "Anker" (Zitat) im Beton befestigt. Darauf kommen dann irgendwelche Kunststoffplatten (da die wohl einen besseren K-Wert haben und somit eine kleinere Wärmebrücke bilden). Diese sollen den Abstand vom Beton bis zur Markise überbrücken, sprich Dämmung plus den ca. 10cm Abstand von Außenwand zu den Geländerkonsolen. Die sofortige Beantwortung der Art und Weise der Befestigung sowie die Beschreibung hat auf mich erstmal stimmig gewirkt. Da wir aber keine Kenntnisse diesbezüglich haben, könnte ich mich auch täuschen. Fraglich ist für mich, ob das wirklich so gut ist die Dämmung so gross rauszuschneiden. Befestigungspunkte wären drei. Rechts und links außen für das Gewicht und in der Mitte wohl noch gegen das Durchhängen und für mehr Spannung der Markise.

Ist diese Variante gut/richtig? Oder gibt es hier eine Befestigung, die branchenüblich bzw. als fachgerecht anzusehen ist?

Hier noch ein Bild unserer Terrasse und den Geländern:

Außenansicht eines modernen Hauses mit Rollläden, Glasfront und Terrasse.




PS: Wenn ich von anderen Foreneinträgen (nicht nur hier) die Preise sehe für teurere Modelle und Größen usw., dann muss ich echt grosse Augen machen. Bei uns war das Angebot der dritten Firma für eine Markilux5010 in 5m x 3m fast 5000€ inkl. Funkmotor 😳 Wobei hier solls jetzt ja um die Befestigung gehen 🙂
S
SchwalbenFahre
05.04.21 09:57
Markiso schrieb:

Firma anzufragen. Diese konnte immerhin im Vor-Ort-Termin direkt die Frage zur Befestigung beantworten. Folgendermassen soll das aussehen: Es wird an den Befestigungsstellen ein ca. 10x10cm grosses Quadrat in die Dämmung geschnitten, dann die "Anker" (Zitat) im Beton befestigt. Darauf kommen dann irgendwelche Kunststoffplatten (da die wohl einen besseren K-Wert haben und somit eine kleinere Wärmebrücke bilden). Diese sollen den Abstand vom Beton bis zur Markise überbrücken, sprich Dämmung plus den ca. 10cm Abstand von Außenwand zu den Geländerkonsolen. Die sofortige Beantwortung der Art und Weise der Befestigung sowie die Beschreibung hat auf mich erstmal stimmig gewirkt. Da wir aber keine Kenntnisse diesbezüglich haben, könnte ich mich auch täuschen. Fraglich ist für mich, ob das wirklich so gut ist die Dämmung so gross rauszuschneiden. Befestigungspunkte wären drei. Rechts und links außen für das Gewicht und in der Mitte wohl noch gegen das Durchhängen und für mehr Spannung der Markise.

Von allen 3 Anbietern ist das die Fachgerechte Lösung.

So müsste dann bei euch aussehen.
Gut es müsste noch im Bereich Franzäsischen Balkon aufgedoppelt werden. Damit die Markise vernünftig befestigt wird.

WDVS Montagezylinder an Ziegelwand zur Fassadendämmung


Video-Vorschau: Metall-Lagerführung mit Schraubstange und Play-Button im Social-Media-Post


Technische Detailzeichnung eines Wandaufbaus mit Schraubanschluss, Dämmung und Haltearm.
Y
ypg
05.04.21 10:20
Müsst Ihr den Eingriff von der ETG genehmigen lassen oder ist dieses Teil Sondereigentum (von wem dann?)
D
DaSch17
05.04.21 13:37
Das Anbringen einer Markise am Gemeinschaftseigentum „Außenwand“ ist eine bauliche Veränderung, die der Zustimmung der Miteigentümer bedarf.

Ausnahmen hiervon müssen in der Teilungserklärung oder Gemeinschaftsordnung vorab schriftlich vereinbart werden.
M
Markiso
05.04.21 13:39
Da habt ihr Recht, das muss man logischerweise von der ETG genehmigen lassen. Bei uns ists aber so, dass in einer ETV generell für alle Eigentümer Markisen erlaubt wurden, als einer der Eigentümer beantragt hatte eine Markise für sich zu genehmigen. Von daher alles gut bezüglich Markise 🙂
M
Markiso
26.04.21 02:01
SchwalbenFahre schrieb:

Von allen 3 Anbietern ist das die Fachgerechte Lösung.

So müsste dann bei euch aussehen.
Gut es müsste noch im Bereich Franzäsischen Balkon aufgedoppelt werden. Damit die Markise vernünftig befestigt wird.

wollte deine anmerkung bzw. besonders bilder nochmal ansprechen. was genau meinst du mit aufgedoppelt? und auf den drei bildern, die du gepostet hast, sieht es auf keinem genau so aus wie die markisenfirma das vor hat.....obwohl du gemeint hast das wäre die fachgerechte lösung.

auf den bildern von dir sieht der "eingriff" (d.h. wo die dämmung rausgeschnitten oder "geöffnet" wird) deutlich keiner aus, als die von der markisenfirma vorgeschlagenen quadratischen ausschnitte die so etwa 10cm x 10cm sein sollen.
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