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ᐅ Baunebenkosten richtig berechnet?


Erstellt am: 07.09.20 14:04

C
chris909
07.09.20 14:04
Hallo zusammen,

ich habe ein Grundstück mit Haus von meinen Eltern geerbt dass ich mit meinem Bruder teile.

Grundstück ist ca. 1600 qm groß auf dem noch das Elternhaus steht.
Wir wollen jeder für sich ein eigenes Bungolow bauen.
An eine Plan- /Baufirma werden wir die Hälfte des Grundstücks verkaufen.
Die andere Hälfte teile ich mit meinem Bruder auf dem jeder sein Haus mit der besagten Plan/Baufirma bauen wird.

Das Haus soll mit Heizung und Pflasterung 248.600 Euro kosten laut Baufirma.
Nun würde ich gerne noch die Baunebenkosten berechnen damit ich weiß welche Kreditsumme ich aufnehmen muss.

Folgende Punkte habe ich zusammengesucht und teilweise ausgerechnet:

Notar: 1,5% vom Kaufpreis = 3.729€

Grundbucheintrag: 0,5% vom Kaufpreis = 1.243 €

Maklerkosten = Wir hatten keinen Makler. Eventuell Kosten für die Architekten bei jeder neuen Vorplanungszeichnung?

Erschließungskosten (Strom, Wasser und Telekom): Das Elternhaus mir Anschlüssen steht ja noch auf dem Gelände
das abgerissen werden soll. Kann man davon die Anschlüsse nehmen und aufteilen? Die Baufirma wird auch ein
4-Parteienhaus auf das abgekaufte Grundstück bauen nach ihren Vorstellungen.

Vermessung vom Katasteramt = ?

Baugenehmigung = hat die Plan und Baufirma schon an die Gemeinde eingereicht. Kommen Kosten auf uns zu?

Prüfstatiker = ? Macht das nicht die Planungs- Baufirma mit?

Mitgliedschaft in Bauherren-Schutzbund = ? Empfohlen?

Baumfällung = Es stehen 3 große Birken auf dem Grundstück. Oder werden die beim Abriss des Elternhauses gleich mitgefällt?

Versicherungen = für Bauhelfer, Rohbauversicherung, Bauleistungsversicherung.... sind die zwingend notwendig?

Noch etwas vergessen?

Ich bin dankbar über jeden Tipp! Das ist das erste Haus was ich baue und hoffe nichts zu vergessen.
Viel Glück
N
nordanney
07.09.20 14:14
chris909 schrieb:

Notar: 1,5% vom Kaufpreis = 3.729€
Grundbucheintrag: 0,5% vom Kaufpreis = 1.243 €
Welcher Kaufpreis? Ich denke, Ihr habt das Grundstück geerbt?
chris909 schrieb:

Erschließungskosten (Strom, Wasser und Telekom): Das Elternhaus mir Anschlüssen steht ja noch auf dem Gelände
das abgerissen werden soll. Kann man davon die Anschlüsse nehmen und aufteilen?
Eher nicht, es werden je zwei separate Grundstück mit separaten Häusern. Genau können Euch das die Versorger sagen.
chris909 schrieb:

Baugenehmigung = hat die Plan und Baufirma schon an die Gemeinde eingereicht. Kommen Kosten auf uns zu?
Prüfstatiker = ? Macht das nicht die Planungs- Baufirma mit?
Steht in Eurem Vertrag mit der Firma.
chris909 schrieb:

Baumfällung = Es stehen 3 große Birken auf dem Grundstück. Oder werden die beim Abriss des Elternhauses gleich mitgefällt?
Was steht im Vertrag?
chris909 schrieb:

Versicherungen = für Bauhelfer, Rohbauversicherung, Bauleistungsversicherung.... sind die zwingend notwendig?
Habt Ihr Bauhelfer? Ansonsten bitte auch in den Vertrag mit der Firma schauen.

Gehe mal davon aus, dass alles, was nicht in Deinem Vertrag steht, von Dir übernommen werden muss.
Erdarbeiten? Abwasserkanal? Versorgungsleitungen? Bauzaun? Dixi-Klo? Terrasse? Außenanlagen? Architektenleistung? Sonderwünsche? Usw.
C
chris909
07.09.20 14:50
nordanney schrieb:

Welcher Kaufpreis? Ich denke, Ihr habt das Grundstück geerbt?
Das Grundstück gehört uns, aber muss man für das Haus nur den Kaufpreis zahlen? Der Notar macht nur die Grundbucheintragung?

Die anderen Dinge wie Erdarbeiten, Abwasserkanal, etc. werde ich nochmal gezielt nachfragen. Aber das wird teilweise schon von der Baufirma
übernommen. Aber sehr gute und wichtige Punkte.

Und wieviel sollte man für ein normales kleines Richtfest einplanen? 1000 Euro?
N
nordanney
07.09.20 14:54
chris909 schrieb:

aber muss man für das Haus nur den Kaufpreis zahlen? Der Notar macht nur die Grundbucheintragung?
Klar, den Kauf des Hauses machst Du nicht vor dem Notar. Dort gehst Du nur zur Aufteilung bzw. Verkauf des 1/2 Grundstücksanteils (den Verkauf bezahlt der Käufer) und zur Grundschuldbestellung. Dann gibt es noch Rechnungen vom Grundbuchamt.
chris909 schrieb:

Und wieviel sollte man für ein normales kleines Richtfest einplanen? 1000 Euro?
Das liegt ganz in Deinen Händen. Bei uns waren es die Ausgaben für zig (selbst) belegte Brötchen, Knabbereien und ein paar Kisten Getränke (und eine Gasflasche für den Heizpilz - Richtfest war gleichzeitig Nikolaus) - also eher 100€. War trotzdem toll.
M
Muc1985
07.09.20 15:30
Bevor ich mir hier Gedanken über ein Richtfest machen würde, gibt es in meinen Augen noch viel zu klären und zu beachten....
B
borderpuschl
07.09.20 15:40
Verstehe ich das richtig. Ihr behaltet due hälfte des Grundstücks (8ooqm) und wollt darauf zwei Bungalows (Du und dein Bruder) bauen, also jeder etwa 400qm Fläche zur Verfügung?
grundstückkaufpreisvertragnotarrichtfestbauhelfererdarbeitenabwasserkanal