Hallo zusammen,
Hab mir jetzt viele Artikel durchgelesen und würde gerne auch auf dieses umfassende Wissen der Mitglieder zurückgreifen.
Kurz zu meinem Bauvorhaben:
- Einfamilienhaus mit ca. 160qm Wohnfläche
- nicht unterkellert, 2 Vollgeschosse mit unausgebautem Dachboden
- relativ vielen Fensterflächen und alles offen gehalten mit Treppenaufgang im Wohnraum
- im ganzen Haus Fußbodenheizung und als Fußbodenbelag Fließen
- KFW 55 Standard bei Holzständerbauweise
-Kaminofen soll verbaut werden
Leider habe ich in diesem Bereich wenig Ahnung und bin auf die Empfehlungen anderer zum Thema Heizung angewiesen.
Wir haben im EG einen Hauswirtschaftsraum mit 8qm in dem wir gerne die ganze Technik unterbringen möchten.
Eine zentrale Lüftungsanlage wird uns vom Hausbauer empfohlen und würden wir gerne installieren.
Nun zu meiner Frage:
Es gibt in unserem Baugebiet einen Gasanschluss und ein Bekannter meinte wir sollen auf jeden Fall mit einer Gastherme heizen. Um den KfW Standard einhalten zu können, müssen wir laut Energieberater noch 9qm Solar aufs Dach legen.
Ein befreundeter Heizungsbauer meint: nimm eine Luft-Wasser-Wärmepumpe -Split von Weishaupt LS 8-BREK, dann sparst du dir das Thema Solar.
Preislich habe ich mir beides bei verschiedenen Heizungsbauern anbieten lassen und komme in etwa auf das gleiche raus.
Da ich hier auch viele Aussagen gehört habe die gegen eine Luft-Wasser-Wärmepumpe sprechen, würde ich Gas bevorzugen.
Das grundsätzliche Problem, das wir haben ist jedoch der geringe Platz im Technikraum. Hier sind zusätzlich zur Heiztechnik, dem zweizügigen Kamin und Lüftungsanlage auch noch der elektr. Schaltschrank, sowie Waschmaschine und Trockner geplant.
Gibt es hier jemanden der ein ähnliches Problem hatte?
Was würdet ihr empfehlen?
Vielen Dank schonmal für die Hilfestellungen.
Hab mir jetzt viele Artikel durchgelesen und würde gerne auch auf dieses umfassende Wissen der Mitglieder zurückgreifen.
Kurz zu meinem Bauvorhaben:
- Einfamilienhaus mit ca. 160qm Wohnfläche
- nicht unterkellert, 2 Vollgeschosse mit unausgebautem Dachboden
- relativ vielen Fensterflächen und alles offen gehalten mit Treppenaufgang im Wohnraum
- im ganzen Haus Fußbodenheizung und als Fußbodenbelag Fließen
- KFW 55 Standard bei Holzständerbauweise
-Kaminofen soll verbaut werden
Leider habe ich in diesem Bereich wenig Ahnung und bin auf die Empfehlungen anderer zum Thema Heizung angewiesen.
Wir haben im EG einen Hauswirtschaftsraum mit 8qm in dem wir gerne die ganze Technik unterbringen möchten.
Eine zentrale Lüftungsanlage wird uns vom Hausbauer empfohlen und würden wir gerne installieren.
Nun zu meiner Frage:
Es gibt in unserem Baugebiet einen Gasanschluss und ein Bekannter meinte wir sollen auf jeden Fall mit einer Gastherme heizen. Um den KfW Standard einhalten zu können, müssen wir laut Energieberater noch 9qm Solar aufs Dach legen.
Ein befreundeter Heizungsbauer meint: nimm eine Luft-Wasser-Wärmepumpe -Split von Weishaupt LS 8-BREK, dann sparst du dir das Thema Solar.
Preislich habe ich mir beides bei verschiedenen Heizungsbauern anbieten lassen und komme in etwa auf das gleiche raus.
Da ich hier auch viele Aussagen gehört habe die gegen eine Luft-Wasser-Wärmepumpe sprechen, würde ich Gas bevorzugen.
Das grundsätzliche Problem, das wir haben ist jedoch der geringe Platz im Technikraum. Hier sind zusätzlich zur Heiztechnik, dem zweizügigen Kamin und Lüftungsanlage auch noch der elektr. Schaltschrank, sowie Waschmaschine und Trockner geplant.
Gibt es hier jemanden der ein ähnliches Problem hatte?
Was würdet ihr empfehlen?
Vielen Dank schonmal für die Hilfestellungen.
P
Pinkiponk20.07.20 10:38pagoni2020 schrieb:
Aufstellort und Lautstärke der Wärmepumpe sind ein großes Thema für uns, das uns etwas Sorgen macht.Das war für uns der Grund, uns gegen eine Wärmepumpe zu entscheiden ... und die, zumindest in unserem Bekanntenkreis, horrenden Stromkosten. Aber sicherlich gibt es hier im Forum Fachleute, die beides widerlegen können. Ich frage mich manchmal, weshalb es bei diesem, ausschließlich technischen Thema, so viele Wahrheiten gibt. Als Nicht-Fachmann ist es wirklich schwer, die richtige Entscheidung zu treffen, weswegen wir uns für das bewährte entschieden haben.Zum Thema Wärmepumpe ist alles gesagt. Heizlastberechnung und einlesen sind wichtige Bestandteile um eine Wärmepumpe effizient zu betreiben. Gas ist da etwas unempfindlicher.
Gasanschluss, zusätzliche Grundgebühr und Wartungskosten sollten auf jeden Fall mit eingerechnet werden.
Gasanschluss, zusätzliche Grundgebühr und Wartungskosten sollten auf jeden Fall mit eingerechnet werden.
Pinkiponk schrieb:
Das war für uns der Grund, uns gegen eine Wärmepumpe zu entscheiden ... und die, zumindest in unserem Bekanntenkreis, horrenden Stromkosten. Aber sicherlich gibt es hier im Forum Fachleute, die beides widerlegen können. Ich frage mich manchmal, weshalb es bei diesem, ausschließlich technischen Thema, so viele Wahrheiten gibt. Als Nicht-Fachmann ist es wirklich schwer, die richtige Entscheidung zu treffen, weswegen wir uns für das bewährte entschieden haben.Deswegen bin ich der Meinung wenn Wärmepumpe, dann ausreichend grosse Photovoltaikanlage dazu.
Pinkiponk schrieb:
Eine wandhängende Gasbrennwerttherme benötige 0,5qm Platz (Platz unter dem Gerät). Eine bodenstehende Gasbrennwerttherme 2,0qm Platz.Diese Betrachtung lässt aber den durch die Solarthermie notwendigen Wasserspeicher außer Betracht. Der braucht auch noch Platz.Ybias78 schrieb:
Deswegen bin ich der Meinung wenn Wärmepumpe, dann ausreichend grosse Photovoltaikanlage dazu.Ist die Wärmepumpe wirklich so stromintensiv, dass sich eine Photovoltaik sehr schnell amortisiert? Gibt es hier auch Statistiken bzw. Zahlen für Einfamilienhaus aus euren Erfahrungswerten?
exto1791 schrieb:
Ist die Wärmepumpe wirklich so stromintensiv, dass sich eine Photovoltaik sehr schnell amortisiert? Gibt es hier auch Statistiken bzw. Zahlen für Einfamilienhaus aus euren Erfahrungswerten?Die Wärmepumpe benötigt vor allem dann Strom (Winterhalbjahr) wenn deine Photovoltaik eh kaum Strom liefert (das macht die vor allem von April bis September). Also verabschiede dich von dieser Idee. Eine Photovoltaik liefert in erster Linie Geld (von den nicht-Photovoltaik-Eigentümern aus in deine Tasche), nicht aber Autarkie.Natürlich kannst du deine Photovoltaik auch krass überdimensionieren und einen großen Pufferspeicher im Keller aufstellen, dann verschenkst du aber einen Teil des Stromes da ein Mindestmaß an Eigenbedarf genutzt werden muss und nicht vergütet wird. Wirtschaftlich ist das eher nicht.
Wenn echte Autarkie dann holst du dir einen Holzscheit- oder Pelletofen. Oder falls du einen Mastbetrieb neben deinem Einfamilienhaus haben solltest auch gerne eine Biogasanlage
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