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ᐅ Grundriss & Hauspositionierung Einfamilienhaus auf "kurvigem Grundriss"

Erstellt am: 06.03.20 23:33
H
hausnrplus25
Halli Hallo liebe Foristen,

wir haben versucht den Fragebogen und die Anhänge gewissenhaft und ausführlich aufzubereiten.
Wenn dennoch Fragen offen bleiben - immer gerne her damit.
Wir danken für eure Zeit sich mit unserem Bauprojekt zu beschäftigen und für konstruktive Kritik, Ideen und Vorschläge =)

Bebauungsplan/Einschränkungen
Größe des Grundstücks:
610m²
Hang: nein
Geschossflächenzahl: 0.3 (Überschreitung durch flächendeckend begrünte Dachflächen möglich)
Baufenster, Baulinie und –grenze: 3m Bebauungsgrenze in Westen und Osten, offene Bauweise
Geschossigkeit: 1 Vollgeschoss
weitere Vorgaben: Schallschutz (Lärmpegelbereich II)

Anforderungen der Bauherren
Stilrichtung, Dachform, Gebäudetyp:
Klassisches Einfamilienhaus/etwas Landhausstil; gerne dritter Giebel; Holzständerbauweise; Satteldach
Keller, Geschosse: kein Keller; 1,5 Geschosse (akt. EG ~95m² + Hauswirtschaftsraum): akt. 1.00m Kniestock -> würden wir gerne noch auf 1.10-1.15m (Realhöhe) erhöhen
Anzahl der Personen, Alter: aktuell 2 Erw. 0 Kinder, aber 1-2 Kinder geplant
Raumbedarf im EG, OG:
EG: Garderobe, Hauswirtschaftsraum (sowie „Bastelecke“), Büro (s.u.), Küche (s.u.) mit kleiner Speisekammer, Gäste-WC mit Dusche (Größe/Möglichkeit eines Schranks -> soll später Kinderbad sein), Wohnzimmer und Esszimmer (Familienmittelpunkt zum Essen und z.B. Spieleabende mit Freunden)
OG: Schlafzimmer, Ankleide (einzelner Raum), 2 Kinderzimmer (ca. gleichgroß), Badezimmer mit Dusche und Badewanne und Toilette hinter Schiebetür, Abstellraum mit Waschmaschine/Trockner
Büro: Familiennutzung oder Homeoffice?: Schreibtisch, PC, Ordner etc.
Schlafgäste pro Jahr: sehr selten (1-2x Jahr)
offene oder geschlossene Architektur: eher geschlossen ohne Enge kreieren zu wollen
offene Küche, Kochinsel: geschlossene Küche -> eigentlich gerne kurze Wege zum Esszimmer und zur Terrasse; gerne U- oder G-Küche oder auch L- mit Insel
Anzahl Essplätze: 4 feste, erweiterbar auf 6-8 gewünscht (gerne auch Platz für noch größere Tafel für einzelne Feste im Jahr)
Kamin: gewünscht ja, unsicher ob Platz und Budget vorhanden sein wird; wenn ja, dann ein klassischer an der Wand, ungern als Raumtrenner
Garage, Carport: Doppel-Carport gewünscht
Nutzgarten, Treibhaus: klassischer pflegeleichter Familiengarten
weitere Wünsche/Besonderheiten/Tagesablauf, gern auch Begründungen, warum dieses oder das nicht sein soll: Treppe wünschen wir uns eine geschlossene Podesttreppe;
wir mögen es lieber etwas verwinkelter, mal eine schräge Wand, da gemütlicher (quadratisch, alles offen und weiß mögen wir nicht);
wir wünschen uns ein Haus für unsere zukünftige Familie mit viel Staufläche und Praktikabilität, es soll natürlich auch optisch innen und außen gefallen, aber es ist zum Nutzen da und kein Designobjekt
überdachter Hauseingang;
Grundstücksfläche für Haus und Garten optimieren und Vorgarten minimieren;
Himmelsrichtungen/Sonnenstand sinnvoll nutzen

Hausentwurf
Von wem stammt die Planung:
Kombi aus DIY (Raumplan/teilw. Raumanordnung/Treppenwunsch) & Entwurf von favorisierter Hausfirma (Hausaußenmaße/Treppenlage/teilw. Raumanordnung)
Was gefällt besonders? Warum?: Räume, Ausrichtung der Räume, Treppe/Nutzung des Treppenraums
Was gefällt nicht? Warum?: unsicher beim Laufweg von der Küche zum Esszimmer/Terrasse; Größe einer Räume
Preisschätzung lt Architekt/Planer: 370.000€ inkl. Carport, schlüsselfertig (= zuzüglich Baunebenkosten & Außenanlage, Spachteln, Fußböden (Fliesen inkludiert)
favorisierte Heiztechnik: mittlerweile Luft-Wasser-Wärmepumpe (Monoblock mit Außengerät) als Fußbodenheizung & Kontrollierte-Wohnraumlüftung, Photovoltaik noch offen
Wenn Ihr verzichten müsst, auf welche Details/Ausbauten
-könnt Ihr verzichten:
Treppe potenziell innenliegend
-könnt Ihr nicht verzichten: würden wir nicht offen für Vorschläge sein, würden wir hier nicht mitmachen aber eigentlich entspricht der Entwurf im Großen und Ganzen allen unseren Wünschen auf die wir nicht verzichten wollen; Schlafzimmer Zugang durch eine Ankleide geht für uns nicht -> daher zwei einzelne Zugänge

Was ist die wichtigste/grundlegende Frage zum Grundriss in 130 Zeichen zusammengefasst?
Hauspositionierung? (mit Hauswirtschaftsraum nur 0,5m Platz lassen zum Nachbar im Norden?, Haus wäre ca. 3,5m entfernt und damit Bürofenster unter dem Carport? Oder Carport mit Abstand zum Haus? oder schräg stellen und somit aber die Himmelsrichtungen bzgl. des Grundrisses ändern? andere Ideen?)

Kniestock?

Größer der Räume? -> wir haben das Gefühl alles ist etwas eng, oder wirkt das auf Zeichnungen nur so!? Wir wollen ja eher ein gemütliches, heimeliges Haus ohne Riesen Eingang, offene Galerie etc. dennoch soll es natürlich nicht beengt sein ...

Preiseinschätzung?

PS: Pfeile bedeuten, dass die Grundstücksgrenzen leicht schräg verlaufen, kein Hang; blau = Bebauungsgrenzen; alle Pläne sind genordet

Grundriss eines rechteckigen Geländes mit schwarzer und blauer Kurve, Kompassrose links, Maßangaben.


Lageplan eines Gebäudes am Fluss mit Grundstücksgrenze und Maßlinien.


Lageplan: schräges Gebäude, Fluss links, blaue Linien, rote Abstände 1,5 m, 3 m, 11 m, 6,5 m.


Siedlungsplan: braune Sackgasse mit 8 Häusern, graue Siedlung mit 23 Häusern; Spielplatz, Nord.


Grundriss eines Hauses mit Räumen (WZ, Küche, WC, Flur, Büro, Garderobe) und Maßen


Grundriss einer möblierten Wohnung mit Flur, Wohnzimmer, Küche, Bad und Schlafzimmer.
11ant10.03.20 13:32
hausnrplus25 schrieb:

Wo das Holz herkommt hat definitiv einen Einfluss auf die Ökobilanz, aber generell ist es einfach ein nachwachsender Stoff.
Ich wandere jede Woche durch Wälder, zwar nur in RLP und NRW, aber anderswo in Deutschland ist das Klima im wesentlichen dasselbe. Seit Jahren stammt die Mehrheit der Erntemenge aus Fällungen wegen Windbruch. Bis man von Konstruktionsvollholz wieder ohne seine Augen zu verschließen behaupten kann, es sei nachgewachsen, muß man den Wäldern gut sechs bis acht Jahrzehnte Zeit zur Erholung lassen. Was in den letzten Jahren geerntet wurde, reicht in bester Qualität für Stab- und Brettschichtbinder und überschwemmt den Markt mit Fasern und Pellets. Also Massivholz (im Sinne verpreßten Kleinholzes) gibt es in Deutschland reichlich, aber Vollholz dürfte überwiegend aus importiertem Raubbau stammen (müssen). Ab einem gewissen Maß an "Konsequenz" muß man sich den Öko-Heiligenschein leider selber malen - oder bereit sein, einen Teil seiner Naivität durch Realität zu ersetzen.
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hausnrplus2510.03.20 16:33
Warum habe ich das Gefühl mich wieder rechtfertigen zu sollen?!

Wir sind nicht naiv oder realitätsfern. Bauchgefühl. Punkt. Neubauten sind so oder so ziemlich unökologisch, Gebäude abreißen auch und Mauersteine herstellen auch und Wald abholzen auch und Autofahren übrigens auch .....

Deshalb wollte ich grundlegend nicht antworten Ich kenne ja die Forums-Dynamik.

Wenn ein neuer Grundriss steht melden wir uns gerne wieder!
H
haydee
10.03.20 16:36
Lass dir den Hauswirtschaftsraum schriftlich vom Amt bestätigen. Nicht das keiner mehr was weiß, wenn der Bauantrag eingereicht wird
11ant10.03.20 20:00
hausnrplus25 schrieb:

Warum habe ich das Gefühl mich wieder rechtfertigen zu sollen?!
Zweitens brauchst Du Dich für garnichts zu rechtfertigen, und erstens schreibe ich immer auch für das unsichtbare Dutzend Mitleser, das statistisch auf einen sichtbaren Diskutanten kommt. Du allein warst also gar nicht gemeint, wenn ich auf eine Handvoll Fakten hinweise:
1. Holz ist nachwachsend, ja, aber nicht über Nacht.
2. zu nachhaltiger Forstwirtschaft gehört auch, in Ernteschäden-Jahren zu verarbeiten, was da ist, statt on top den Einschlag der nächsten Jahre vorzuziehen, nur um die Nachfrage zu bedienen.
3. Holz wächst nur in Form von ganzen Bäumen. D.h. da kann keiner nur die Filetstücke von haben wollen (und das Durchforstungsholz links liegen lassen, nur weil es keine dicken Stücke sind). Zu ökologischer Holznachfrage gehört also immer auch, "Verschnitt" mit zu verarbeiten - was bei Stab- und Brettschichtprodukten win-win ist, beispielsweise wegen Stabilitätsvorteilen. Ehrliches "Öko" ist immer auch ganz viel tiefe Reflektion von Zusammenhängen. Das kann man nie zu oft schreiben, und soll niemanden anpinkeln.
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ökoholz