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ᐅ Baupfusch - Schadensbegrenzung?

Erstellt am: 09.02.20 20:19
L
Laurasstern
Guten Abend,
wie der Titel schon sagt, wurde im Herbst 2018 unser Neubau (Rohbau) total verpfuscht und muss saniert werden. im Zuge dieser Sanierung überlegen wir Änderungen an der Treppe (die sollen aber von drittfirma ausgeführt werden.)

1. im Keller stand im Juni 2019 fast 50 cm Grundwasser im dichtbeton Keller für gut 2 Wochen
2. Ziegel nicht lt. wienerberger Richtlinie (statt dünnbettmörtel 5 mm und mehr fugen)
3. Flachdach falsch ausgeführt - gefälledämmung nicht lt. Verlegeplan und danach geschnitten um ein Gefälle herzustellen
4. Keller wurde um über 50 cm zu wenig tief gegraben - Folge: Haus ist zu hoch lt. Kleingartengesetz. nicht konsolidiert.

Firma verklagen geht nicht- kosten wären enorm für Gerichtsverfahren, langwierig - jahrelang und die Firma kann jederzeit Insolvenz anmelden. Folge wäre wir blieben auch auf den gerichtskosten sitzen. wir haben dazu bereits 6 Anwälte Baurecht konsultiert. wir können uns nicht leisten das Haus abzureissen und neu zu bauen, obwohl wir immer Unsicherheit haben werden wg. undichten Keller. wir sind in der Nähe eines Flusses und hohes Grundwasser ist jedes Frühjahr nach der Schneeschmelze ein Thema. sind total verzweifelt.

die baubehörde hilft nicht: trotz eindeutig zu hoher höhenlage. neuer einreichplan lt. Baufirma wird angeblich durchgehen, obwohl eindeutig (lt. neuerlicher Vermessung durch ZT Büro) zu hoch. klingt alles wie schlechter Film, ist aber wahr.

die Mängel taten sich ab Sommer 2019 auf und seit dieser Zeit haben wir einen Sachverständigen.

unsere einzige Möglichkeit ist gute Miene zum bösen Spiel zu machen und Konsens mit Baufirma, wir halben für den Rohbau bereits ca 250 000 EUR gezahlt.

der Grundriss ist ausenmass 8,3 m x 6.15 m.
von EG zum Keller geht eine ca 4 m lange und 1,3 m breite sehr unbequeme betonstiege. (26 cm Auftritt, 18 cm hoch)

Wir überlegen nochmals eine Architektin zuzuziehen und die Treppe zu ändern auf ev. 2 x 2 m halbgewendelt od etwas gedreht. wir haben mit dem ganzen Haus keine Freude mehr. die Stiege soll auch Max. 90 cm breit sein, nicht 130 cm.

auf einer kurzen Seite wäre 4 m Küche und 1,5 m WC.
danach Essbereich zur längsseite hin und Wohnbereich. dort wäre eine 3 x 2,2 m Höhe Hebeschiebetür an der zweiten kurzen Seite.

im Zuge dieses ganzen schlammassels kommen Zweifel am Grundriss bzw. der Treppe. wir haben 2 Schulkinder und ein Kleinkind und wollten seit vergangenem Herbst im Haus sein.

Sorry für die Länge des Posts. plan kann ich erst nächste wo einstellen.
bitte um eure Meinungen zur Änderung der Stiege (wäre mit Abriss der begünstige und Verbreiterung jedoch Verkürzung des treppenlochs verbunden.
L
Laurasstern
17.02.20 15:24
Pinkiponk schrieb:

Grundsätzlich bin ich der Ansicht, dass Menschen die selbst gut, zuverlässig, verantwortungsbewusst und seriös arbeiten, sei es als Angestellter, Hausfrau, Mutter/Vater oder Selbständiger, "einfach" erst einmal davon ausgehen, dass andere Leute das auch tun, da sie sich ja in ähnlichen Milieus bewegen. Deshalb verstehe ich LaurasStern sehr gut, auch wenn ich die Verhältnisse in Österreich nicht einschätzen kann.

Ich habe erst hier im Forum gelernt, dass es im Baugewerbe anders zu sein scheint (eine für mich nachvollziehbare Begründung dafür habe ich noch nicht gelesen) und habe unsere Baupläne entsprechend angepasst. Mindestens einer von uns beiden wird täglich, manchmal während der Arbeitszeiten auf der Baustelle, manchmal außerhalb der Arbeitszeiten auf der Baustelle, vor Ort sein.

Hätte ich hier im Forum nicht so viel gelesen, hätte ich unseren Bau auch laufen lassen. Gegen die Grundhaltung, nur ich mache einen tollen Job und alle anderen müssen von mir kontrolliert werden, weil sonst nichts klappt, habe ich mich mein ganzes Erwachsenenleben lang gewehrt. Für den Bau muss ich wohl von meinem Anspruch an mich selbst abweichen.

stimmt genau. Leute die nicht das Fachwissen haben oder die Zeit selbst zu bauen, sollten sich wohl oder übel auf die Ausführungen der Firmen verlassen können. eine mit uns befreundete Familie hat aus dem Ausland einen Rohdachboden ausbauen lassen und der Mann war während Bauphase nur 1x auf der Baustelle, alles andere wurde mit Videokonferenz etc abgestimmt und alles hat geklappt. Als Laie kannst Du nicht alles nachmessen - deswegen gibt es ja Firmen die Dinge erledigen....unser Leben ist darauf ausgerichtet, dass wir uns auf andere verlassen - Ärzte, Lehrer, Dienstleister etc.
Dass nicht alles glatt geht war uns klar - aber dass SO VIEL schief läuft bzw. sogar die Bauhöhe um 50 cm verfehlt wird, ist schon extrem. und das das Recht auf Seiten der Baufirmen ist, war uns bislang nicht bewusst. Bzw dass man aus finanziellen Mitteln bzw. Zeitdauer nicht klagen KANN.... Welche Familie steht 10 Jahre Klagsweg sowohl finanziell als auch mental durch? Die Kinder wären dann fast Erwachsen...
S
Snowy36
17.02.20 18:34
Ja , vielleicht informieren sich die Skeptiker ja auch bevor sie ins Krankenhaus gehen nicht nur von wem u wo sie sich operieren lassen sondern auch im Fachbuch WIE genau man den Tumor weg operiert
L
Laurasstern
19.02.20 23:06
Wollte noch anmerken dass wir mit einer Firma bzgl. Baubegleitung/Bauleitung während der Sanierung sphase gesprochen haben. Für ein Pauschalangebot ist alles zu komplex. Sie machen uns jetzt ein Angebot mit geschätzten Stunden bzw. Stundensatz.

Die Bauüberwachung wäre üblicherweise 1 x / Woche auf der Baustelle.
. ausser bei neuralgischen Stellen ev öfter...
da kann ev. auch was unbemerkt bleiben...
Vicky Pedia19.02.20 23:30
Laurasstern schrieb:

Die Bauüberwachung wäre üblicherweise 1 x / Woche auf der Baustelle.
. ausser bei neuralgischen Stellen ev öfter...
da kann ev. auch was unbemerkt bleiben...
Neutrale Bauüberwachung ist richtig gut. Man kann Pauschalen vereinbaren aber auch die Stundenabrechnung. Bei Pauschalen sind die Überraschungen ausgeschlossen!
Vicky Pedia19.02.20 23:36
in welcher Region baut ihr?
T
Tassimat
20.02.20 01:18
Laurasstern schrieb:

Die Bauüberwachung wäre üblicherweise 1 x / Woche auf der Baustelle.
+Vorbereitung +Anfahrt +Abfahrt +Dokumentation +Sonstige Arbeiten im Büro.

Alle genannten Punkte sind ok und können abgerechnet werden. Gedanklich bitte schon mal einpreisen, damit es euch nicht bei der ersten Rechnung kalt erwischt.

Vielleicht kann man für die wöchentlichen Termine eine Pauschale vereinbaren, den Rest auf Stunden? Könnte ein bisschen Kostensicherheit bringen.
baustellebauüberwachung