Guten Abend zusammen,
aufgrund des unzureichenden Angebots an Bestandsimmobilien und recht speziellen Vorstellungen planen wir ein Einfamilienhaus mit einigen Besonderheiten. Vorab: Ich bin für alle Vorschläge offen und gerne auch gnadenlose Kritik, sofern fundiert
Einige Basics:
1. Wir haben zwei Kinder (3 und 1) und planen perspektivisch noch ein drittes, sind dann also zu fünft.
2. Eigenleistung kommt nahezu nicht in Frage. Lediglich im Keller streichen und dort Böden verlegen (Teppich) traue ich uns zu.
3. Ich brauche zwingend ein separates Arbeitszimmer, da ich überwiegend zu Hause arbeite (im Keller geplant, siehe unten).
4. Es wird zwingend ein sehr (!) großer Hobbyraum im Keller gewünscht, der rechteckig sein soll und mindestens 2,70m hoch sein soll (daher Keller 2,70m).
5. Wir möchten mit dem Bau so wenig wie möglich zu tun haben, daher haben wir uns bisher nur bei Fertighausanbietern umgesehen und würden einen solchen (schlüsselfertigen) Bau - Stand jetzt - bevorzugen.
6. WIR HABEN NOCH KEIN GRUNDSTÜCK! Daher wurde ein Haus geplant, das zumindest mit seinem Dach und der Geschosszahl zu vielen Grundstücken passen dürfte SD 35 Grad, Kniestock 120cm
Wir haben heute von dem Fertighausanbieter, der uns bislang "ganz passend erschien" ein Angebot erhalten. Der Vertriebler sollte dabei neben den oben genannten die folgenden Vorgaben berücksichtigen:
1. Im Obergeschoss sollen die Kinder wohnen. Dort soll zusätzlich noch ein Gästezimmer/Arbeitszimmer (meiner Frau) entstehen.
2. Das Elternschlafzimmer soll mit eigenem Bad im EG sein. Dort soll ebenso eine separate Gästetoilette entstehen.
3. Meine Frau wünscht sich möglichst ein L-förmiges Wohn-/Esszimmer (offen)
4. Hinter der Küche soll eine kleine separate Abstellkammer entstehen.
5. Wir stehen nicht auf "Schnickschnack". Große Galerie, Riesenbäder, großer Flur etc. halten wir für Platz-/Geldverschwendung. Also eher funktional und praktisch.
Bisherige Einschätzung unsererseits
Ohne eurer fachmännischen Einschätzung vorwegzugreifen, halten wir insbesondere die folgenden Aspekte an dem uns präsentieren Grundriss für problematisch:
1. Größte (!) Bauchschmerzen verursacht die Küche mit ihrer Breite von 2,15m. Das ist inakzeptabel. Der Verkäufer präsentierte uns daraufhin die Idee, den Bereich/die Breite der Küche um 1,20m durch eine Art "Anbau" (verzeiht mir, dass ich den fachmännischen Ausdruck nicht kenne) zu erweitern. Der Anbau läge indes bei mindestens 12k. Wir waren nicht so angetan von der Idee.
2. Auch im Obergeschoss erscheint uns das Gäste-/Arbeitszimmer aus denselben Gründen eher wenig praktisch.
3. Allgemein finde ich, dass im OG auch das Zimmer Kind 1 durch den Winkel nicht ideal nutzbar ist.
4. Das Elternbad ist doch mit 1,8m viel zu schmal oder? Natürlich sind wir rank und schlank D, aber diese Abmessungen???
5. Ich halte sowohl die Art der Treppe als auch deren Platzierung für suboptimal. Ich hätte sie lieber "am Rand" und wir wollen zudem eine Treppe die "durchgängig von oben nach unten" geht, also keine Treppe - wie im Grundriss -, die nach unten durch eine separate Tür geht (kein no go, aber wirkt irgendwie komisch auf uns, zumal in der ohnehin zu schmalen Küche...). Welche Treppenart würde ihr nehmen? Wo die Treppe platzieren?
6. Anordnung der Badezimmer so ok? In meinem laienhaften Verständnis dachte ich, dass zumindest Kinderbad/Elternbad übereinander sein sollten...
7. Wie schätzt ihr die Lichtsituation durch die Fenster ein? Wir halten das in einigen Räumen für wenig optimal. Uns ist ein helles Haus sehr wichtig! Wo würdet ihr noch Fenster setzen?
8. Ist sicher - wie Vieles - subjektiv, aber wie schätzt ihr den Aspekt ein, dass mein Arbeitszimmer im Keller liegt? Ich werde dort ziemlich viel Zeit verbringen.
Ich bedanke mich für wirklich jeden Vorschlag! Mir ist klar, dass wir noch ziemlich weit am Anfang stehen, aber unser Ziel ist es, zumindest sehr bald einen "belastbaren" Grundriss zu haben, der dann weitgehend gesetzt ist (mir ist klar, dass die Anordnung der Räume letztlich vom konkreten Grundstück abhängig ist und dann noch einmal Umplanungen erforderlich sein können).
Fragebogen
Bebauungsplan/Einschränkungen
Größe des Grundstücks: noch nicht vorhanden, soll 600-1000m2 haben, Garten ist uns sehr wichtig!
Hang: n/a, Hanggrundstück wären wir grundsätzlich nicht abgeneigt (Licht im Keller)
Anforderungen der Bauherren
Stilrichtung, Dachform, Gebäudetyp: Für fast alles offen...meine Frau ist kein Freund vom "Cubus" Geplant als SD 35 Grad, Kniestock 120cm
Keller, Geschosse: Vollkeller (zwingend, siehe oben), 2 (oder gilt das OG nicht als ganzes Geschoss wegen des Kniestocks?)
Anzahl der Personen, Alter: 4 Personen (39, 34, 3, 1), perspektivisch noch ein weiteres Kind
Raumbedarf im EG, OG: EG: Wohn-/Esszimmer, Schlafzimmer Eltern, Badezimmer Eltern, Gäste-WC, Speisekammer; OG: 3 Kinderzimmer, GZ, Kinderbad, Keller: Hobbyraum, AZ, Hauswirtschaftsraum
Büro: Familiennutzung oder Homeoffice? Büro als Hauptarbeitsplatz
Schlafgäste pro Jahr: mehrfach im Jahr, durch die Kinder künftig eher mehr
offene oder geschlossene Architektur: Verstehe ich nicht so ganz "Offen" im WZ/EZ, aber keine Galerie, Eingangshalle etc. bitte!
konservativ oder moderne Bauweise: Beides kommt in Frage
offene Küche, Kochinsel: unbedingt. Kochinsel wäre auch schön (im Entwurf nicht realisiert, auch kein musst have),
Anzahl Essplätze: 1
Kamin: Ist "vorbereitet", mit 4,5k in Kalkulation drin
Musik/Stereowand: Im WZ soll eine integrierte hochwertige Stereolösung verwendet werden, mache ich selbst
Balkon, Dachterrasse: Unwichtig, da Garten uns wichtig ist.
Garage, Carport: Erstmal zweitrangig (Budget!), nachträglich Beides denkbar, soll daher grundsätzlich im Hinterkopf bleiben.
Nutzgarten, Treibhaus: Garten schon sehr wichtig für meine Frau. Dieser muss nicht riesig sein, aber sie will auch einen Nutzgarten entstehen lassen und regelmäßig "umgestalten". Sie hat da großen Spaß dran!
weitere Wünsche/Besonderheiten/Tagesablauf, gern auch Begründungen, warum dieses oder das nicht sein soll: Sehr großer rechteckiger Hobbyraum mit hohen Decken.
Hausentwurf
Von wem stammt die Planung: freier Handelsvertreter Fertighausfirma
Was gefällt besonders? Grundsätzlich wurden unsere Wünsche (siehe oben) berücksichtigt. Zugegegen: Der Hobbyraum ist mein Ding und ich finde diesen ziemlich cool
Was gefällt nicht? Siehe unsere acht Punkte von oben, insbesondere Küche so indisktutabel.
Preisschätzung lt Architekt/Planer: 415k für das gesamte Haus (DIN 277 Wohnfläche EG+DG=177m2, Keller 88m2)
Persönliches Preislimit fürs Haus, inkl Ausstattung: 450k
favorisierte Heiztechnik: habe ich null Ahnung von! Geplant ist Brennwert-Gastherme/Fußbodenheizung (auch im KG!). Auch hier bitte gerne Vorschläge.
Wenn Ihr verzichten müsst, auf welche Details/Ausbauten
-könnt Ihr verzichten: Alles bereits unseres Erachtens sehr funktional geplant, also kein "Schnickschnack", keine Riesenbäder etc. Gut, der Hobbyraum, ich weiß
-könnt Ihr nicht verzichten: s.o.
Was ist die wichtigste/grundlegende Frage zum Grundriss in 130 Zeichen zusammengefasst
Wie kann man die Küche adäquat gestalten/integrieren, die Treppe besser platzieren, das Badezimmer Eltern verbessern und das OG noch klarer gestalten?


aufgrund des unzureichenden Angebots an Bestandsimmobilien und recht speziellen Vorstellungen planen wir ein Einfamilienhaus mit einigen Besonderheiten. Vorab: Ich bin für alle Vorschläge offen und gerne auch gnadenlose Kritik, sofern fundiert
Einige Basics:
1. Wir haben zwei Kinder (3 und 1) und planen perspektivisch noch ein drittes, sind dann also zu fünft.
2. Eigenleistung kommt nahezu nicht in Frage. Lediglich im Keller streichen und dort Böden verlegen (Teppich) traue ich uns zu.
3. Ich brauche zwingend ein separates Arbeitszimmer, da ich überwiegend zu Hause arbeite (im Keller geplant, siehe unten).
4. Es wird zwingend ein sehr (!) großer Hobbyraum im Keller gewünscht, der rechteckig sein soll und mindestens 2,70m hoch sein soll (daher Keller 2,70m).
5. Wir möchten mit dem Bau so wenig wie möglich zu tun haben, daher haben wir uns bisher nur bei Fertighausanbietern umgesehen und würden einen solchen (schlüsselfertigen) Bau - Stand jetzt - bevorzugen.
6. WIR HABEN NOCH KEIN GRUNDSTÜCK! Daher wurde ein Haus geplant, das zumindest mit seinem Dach und der Geschosszahl zu vielen Grundstücken passen dürfte SD 35 Grad, Kniestock 120cm
Wir haben heute von dem Fertighausanbieter, der uns bislang "ganz passend erschien" ein Angebot erhalten. Der Vertriebler sollte dabei neben den oben genannten die folgenden Vorgaben berücksichtigen:
1. Im Obergeschoss sollen die Kinder wohnen. Dort soll zusätzlich noch ein Gästezimmer/Arbeitszimmer (meiner Frau) entstehen.
2. Das Elternschlafzimmer soll mit eigenem Bad im EG sein. Dort soll ebenso eine separate Gästetoilette entstehen.
3. Meine Frau wünscht sich möglichst ein L-förmiges Wohn-/Esszimmer (offen)
4. Hinter der Küche soll eine kleine separate Abstellkammer entstehen.
5. Wir stehen nicht auf "Schnickschnack". Große Galerie, Riesenbäder, großer Flur etc. halten wir für Platz-/Geldverschwendung. Also eher funktional und praktisch.
Bisherige Einschätzung unsererseits
Ohne eurer fachmännischen Einschätzung vorwegzugreifen, halten wir insbesondere die folgenden Aspekte an dem uns präsentieren Grundriss für problematisch:
1. Größte (!) Bauchschmerzen verursacht die Küche mit ihrer Breite von 2,15m. Das ist inakzeptabel. Der Verkäufer präsentierte uns daraufhin die Idee, den Bereich/die Breite der Küche um 1,20m durch eine Art "Anbau" (verzeiht mir, dass ich den fachmännischen Ausdruck nicht kenne) zu erweitern. Der Anbau läge indes bei mindestens 12k. Wir waren nicht so angetan von der Idee.
2. Auch im Obergeschoss erscheint uns das Gäste-/Arbeitszimmer aus denselben Gründen eher wenig praktisch.
3. Allgemein finde ich, dass im OG auch das Zimmer Kind 1 durch den Winkel nicht ideal nutzbar ist.
4. Das Elternbad ist doch mit 1,8m viel zu schmal oder? Natürlich sind wir rank und schlank D, aber diese Abmessungen???
5. Ich halte sowohl die Art der Treppe als auch deren Platzierung für suboptimal. Ich hätte sie lieber "am Rand" und wir wollen zudem eine Treppe die "durchgängig von oben nach unten" geht, also keine Treppe - wie im Grundriss -, die nach unten durch eine separate Tür geht (kein no go, aber wirkt irgendwie komisch auf uns, zumal in der ohnehin zu schmalen Küche...). Welche Treppenart würde ihr nehmen? Wo die Treppe platzieren?
6. Anordnung der Badezimmer so ok? In meinem laienhaften Verständnis dachte ich, dass zumindest Kinderbad/Elternbad übereinander sein sollten...
7. Wie schätzt ihr die Lichtsituation durch die Fenster ein? Wir halten das in einigen Räumen für wenig optimal. Uns ist ein helles Haus sehr wichtig! Wo würdet ihr noch Fenster setzen?
8. Ist sicher - wie Vieles - subjektiv, aber wie schätzt ihr den Aspekt ein, dass mein Arbeitszimmer im Keller liegt? Ich werde dort ziemlich viel Zeit verbringen.
Ich bedanke mich für wirklich jeden Vorschlag! Mir ist klar, dass wir noch ziemlich weit am Anfang stehen, aber unser Ziel ist es, zumindest sehr bald einen "belastbaren" Grundriss zu haben, der dann weitgehend gesetzt ist (mir ist klar, dass die Anordnung der Räume letztlich vom konkreten Grundstück abhängig ist und dann noch einmal Umplanungen erforderlich sein können).
Fragebogen
Bebauungsplan/Einschränkungen
Größe des Grundstücks: noch nicht vorhanden, soll 600-1000m2 haben, Garten ist uns sehr wichtig!
Hang: n/a, Hanggrundstück wären wir grundsätzlich nicht abgeneigt (Licht im Keller)
Anforderungen der Bauherren
Stilrichtung, Dachform, Gebäudetyp: Für fast alles offen...meine Frau ist kein Freund vom "Cubus" Geplant als SD 35 Grad, Kniestock 120cm
Keller, Geschosse: Vollkeller (zwingend, siehe oben), 2 (oder gilt das OG nicht als ganzes Geschoss wegen des Kniestocks?)
Anzahl der Personen, Alter: 4 Personen (39, 34, 3, 1), perspektivisch noch ein weiteres Kind
Raumbedarf im EG, OG: EG: Wohn-/Esszimmer, Schlafzimmer Eltern, Badezimmer Eltern, Gäste-WC, Speisekammer; OG: 3 Kinderzimmer, GZ, Kinderbad, Keller: Hobbyraum, AZ, Hauswirtschaftsraum
Büro: Familiennutzung oder Homeoffice? Büro als Hauptarbeitsplatz
Schlafgäste pro Jahr: mehrfach im Jahr, durch die Kinder künftig eher mehr
offene oder geschlossene Architektur: Verstehe ich nicht so ganz "Offen" im WZ/EZ, aber keine Galerie, Eingangshalle etc. bitte!
konservativ oder moderne Bauweise: Beides kommt in Frage
offene Küche, Kochinsel: unbedingt. Kochinsel wäre auch schön (im Entwurf nicht realisiert, auch kein musst have),
Anzahl Essplätze: 1
Kamin: Ist "vorbereitet", mit 4,5k in Kalkulation drin
Musik/Stereowand: Im WZ soll eine integrierte hochwertige Stereolösung verwendet werden, mache ich selbst
Balkon, Dachterrasse: Unwichtig, da Garten uns wichtig ist.
Garage, Carport: Erstmal zweitrangig (Budget!), nachträglich Beides denkbar, soll daher grundsätzlich im Hinterkopf bleiben.
Nutzgarten, Treibhaus: Garten schon sehr wichtig für meine Frau. Dieser muss nicht riesig sein, aber sie will auch einen Nutzgarten entstehen lassen und regelmäßig "umgestalten". Sie hat da großen Spaß dran!
weitere Wünsche/Besonderheiten/Tagesablauf, gern auch Begründungen, warum dieses oder das nicht sein soll: Sehr großer rechteckiger Hobbyraum mit hohen Decken.
Hausentwurf
Von wem stammt die Planung: freier Handelsvertreter Fertighausfirma
Was gefällt besonders? Grundsätzlich wurden unsere Wünsche (siehe oben) berücksichtigt. Zugegegen: Der Hobbyraum ist mein Ding und ich finde diesen ziemlich cool
Was gefällt nicht? Siehe unsere acht Punkte von oben, insbesondere Küche so indisktutabel.
Preisschätzung lt Architekt/Planer: 415k für das gesamte Haus (DIN 277 Wohnfläche EG+DG=177m2, Keller 88m2)
Persönliches Preislimit fürs Haus, inkl Ausstattung: 450k
favorisierte Heiztechnik: habe ich null Ahnung von! Geplant ist Brennwert-Gastherme/Fußbodenheizung (auch im KG!). Auch hier bitte gerne Vorschläge.
Wenn Ihr verzichten müsst, auf welche Details/Ausbauten
-könnt Ihr verzichten: Alles bereits unseres Erachtens sehr funktional geplant, also kein "Schnickschnack", keine Riesenbäder etc. Gut, der Hobbyraum, ich weiß
-könnt Ihr nicht verzichten: s.o.
Was ist die wichtigste/grundlegende Frage zum Grundriss in 130 Zeichen zusammengefasst
Wie kann man die Küche adäquat gestalten/integrieren, die Treppe besser platzieren, das Badezimmer Eltern verbessern und das OG noch klarer gestalten?
P
Pinkiponk13.01.20 12:11HsweetH schrieb:
Nein, noch nicht. Ich werde mich da auch nicht drängen lassen oder locken durch goodies wie "bis zum 15. ist noch ne Küche dabei".Ich gehöre zu denen, die im Dez. 2019 "noch schnell" einen Vertrag unterschrieben haben, um uns den Preis aus 2019 sichern zu können und für das gleiche Haus nur wenige Tage später nicht 5-6% mehr bezahlen zu müssen. Dies vorab, damit Du weißt, ich bin nicht grundsätzlich gegen eine vorzeitige Unterschrift, wenn der Vertrag die entsprechenden Rücktrittsklauseln (bitte von Deiner Seite aus juristisch prüfen lassen) enthält. In Deinem Fall möchte ich davon abraten, s.u..HsweetH schrieb:
Mir ist klar, wie der Vertriebler sein Geld verdient. Mein Punkt ist indes: Wenn uns durch den Vertragsabschluss keinerlei Nachteile entstehen (sondern möglichwerweise Vorteile durch Preisbindung und Unterstützung bei der Grundstückssuche), warum dann nicht unterschreiben?Die Hausbaufirmen haben keinen besseren oder gar exklusiven Zugriff auf Grundstücke. Die Grundstücke, über die sie verfügen können, inserieren sie auf den üblichen Internet-Plattformen. Unsere Erfahrungen, frisch aus 2019, sind: Sie können bei der Grundstückssuche nicht erfolgreich behilflich sein, außer sie haben bereits ein Grundstück in ihrem Besitz (also rechtmäßg erworben), das sie Dir dann aber sofort anbieten würden. In unserem Fall waren das ausnahmslos Grundstücke (3x), auf denen niemand ein Haus bauen wollen würde. Des weiteren würde Dein Vertriebler "sein" Grundstück demjenigen geben, der bei ihm für das teuerste Haus unterschrieben hat.Wenn Du diesen Vertrag unterschreiben möchtest, lasse ihn auf jeden Fall juristisch prüfen, damit Du Dir "am Ende" nicht irgendein Grundstück aufzwingen lassen musst, das in keinster Weise Euren Vorstellungen entspricht.
Hinsichtlich Preisbindung haben wir die Erfahrung gemacht, dass die Preise üblicherweise zum 01.01. eines Jahres angehoben werden, muss aber nicht stimmen.
P
Pinkiponk13.01.20 12:16HsweetH schrieb:
...
sofern kein passendes Grundstück gefunden wird.
...Aus Deiner Sicht passend oder aus Sicht der Hausbaufirma passend? Bitte richte Dein juristisches Augenmerk hinsichtlich der Formulierung im Vertrag u.a. auch auf diese Unterscheidung.Matthew03 schrieb:
Vor paar Monaten gabs nen Fred wo jemand so etwas unterschrieben und sich leider erst danach hier gemeldet hat, ich finde ihn auf die schnelle nicht, evtl. kann @11ant helfen.Unser Elefantengedächtnis HsweetH schrieb:
ein Grundstück zwischen Bonn und der Spitze des nördlichen Rheinland PfalzSU links- oder rechtsrheinisch ?HsweetH schrieb:
durch das Rücktrittsrecht sehe ich keine Nachteile für uns oder habe ich da was übersehen?Vermutlich das Kleingedruckte in der Frage, was ein "passendes" Grundstück wäre.HsweetH schrieb:
Hm, da würde mich interessieren, wo Du die größten Probleme bzw. "Unmöglichkeiten" siehst...Na, das habe ich doch geschrieben: das OG der in der Grundfläche nicht vergrößerten Stadtvilla durch Satteldach zum DG gekürzt und gleichzeitig mehr Räume drin untergebracht, ...Zweisiebzig im Keller dürften vom Aufpreis her schon eine Porschebestellung auslösen. Könntest Du das Winter-Seilspringen nicht auch in einer Vereinshalle trainieren ?
HsweetH schrieb:
Aber bei einem der Großen, der zudem lange im Geschäft ist, fühle ich mich zumindest subjektiv (!) sicher(er).UM IHN brauchst Du Dir dabei wohl auch keine Sorgen zu machen.HsweetH schrieb:
Welchen Schaden hätte der Anbieter, wenn ich kündige? Exakt, keinen. Nichts anderes als ein schwebendes Geschäft.Wenn fristlos und fruchtlos, warum dann Form ?Matthew03 schrieb:
ich finde ihn auf die schnelle nicht, evtl. kann @11ant helfen...dort ist das Ausmaß auch noch mal gut beschrieben.Da habe ich mehrere ähnlich gelagerte Fälle verlinkt gehabt: https://www.hausbau-forum.de/threads/Grundstück-erst-nach-vertrag-beim-Bauträger.30401/page-2#post-311916https://www.instagram.com/11antgmxde/
https://www.linkedin.com/company/bauen-jetzt/
11ant schrieb:
SU links- oder rechtsrheinisch ?
Grundsätzlich kommt Beides in Frage! Wobei die Region linksrheinisch (Wachtberg, Grafschaft, Sinzig etc.) besser gefällt.
Na, das habe ich doch geschrieben: das OG der in der Grundfläche nicht vergrößerten Stadtvilla durch Satteldach zum DG gekürzt und gleichzeitig mehr Räume drin untergebracht, ...
Zweisiebzig im Keller dürften vom Aufpreis her schon eine Porschebestellung auslösen. Könntest Du das Winter-Seilspringen nicht auch in einer Vereinshalle trainieren ?
Es geht um höchstwertige Musikwiedergabe und nicht um Sport Da dieses recht exotische Hobby aber kaum einer versteht, habe ich es hier nicht konkretisiert
Da habe ich mehrere ähnlich gelagerte Fälle verlinkt gehabt: https://www.hausbau-forum.de/threads/Grundstück-erst-nach-vertrag-beim-Bauträger.30401/page-2#post-311916
Thanks!!!Nachdem ich mir eure Links angeschaut habe, möchte ich mich einfach bedanken! Zwar liegt mir der konkrete Vertrag noch nicht vor. Allerdings werde ich diesen gar nicht mehr abwarten, sondern der Firma am Donnerstag absagen (haben dann Termin) bzw. denen sagen, dass wir zunächst selber ein Grundstück suchen.
Eigentlich wollte ich primär ne Grundriss-Diskussion hier, wurde aber auf einen ganz anderen viel wichtigeren Punkt aufmerksam gemacht bzw. derer zwei Ich habe nun verstanden, dass es erstens keinen Sinn macht, einen Grundriss ohne konkretes Grundstück zu planen und dass es zweitens eben elementar ist, dieses konkrete (!) Grundstück bereits zu haben und sich nicht auf die Verkaufsspielchen der Vertriebler einzulassen, die sehr teuer werden könn(t)en.
Im Grunde genommen zeigt diese anscheinend gängige Praxis nur das Drama des absolut leer gefegten Grundstücksmarkts (von einem Verkäufermarkt kann man ja angesichts kaum real existierender Grundstücke schon gar nicht mehr reden...). Bleibt die Hoffnung, dass es besser wird?!?!
Eigentlich wollte ich primär ne Grundriss-Diskussion hier, wurde aber auf einen ganz anderen viel wichtigeren Punkt aufmerksam gemacht bzw. derer zwei Ich habe nun verstanden, dass es erstens keinen Sinn macht, einen Grundriss ohne konkretes Grundstück zu planen und dass es zweitens eben elementar ist, dieses konkrete (!) Grundstück bereits zu haben und sich nicht auf die Verkaufsspielchen der Vertriebler einzulassen, die sehr teuer werden könn(t)en.
Im Grunde genommen zeigt diese anscheinend gängige Praxis nur das Drama des absolut leer gefegten Grundstücksmarkts (von einem Verkäufermarkt kann man ja angesichts kaum real existierender Grundstücke schon gar nicht mehr reden...). Bleibt die Hoffnung, dass es besser wird?!?!
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