ᐅ Hausbau in Kassel (Nordhessen)
Erstellt am: 03.06.12 18:44
Hallo zusammen,
wir wollen nächstes Jahr ein Passivhaus bauen. Ein Passivhaus mit Zertifikat vom Passivhausinstitut Darmstadt (passiv.de) ist im kommenden Neubaugebiet (Passivhaussiedlung) Pflicht. Das Passivhaus soll aufgrund der bekannten Vorteile massiv gebaut werden sein. Die Baumesse findet im Herbst statt und die Grundstücke werden zwischen 500-800m[SUP]2[/SUP] groß sein (alle starke Südausrichtung). Die von uns favorisierten Grundstücke sind 500-600m[SUP]2[/SUP] groß.
Unser Passivhaus soll 140-160m[SUP]2[/SUP] Wohnfläche auf zwei Stockwerken bieten. Das ganze ohne Keller und ohne große Schrägen.
Jetzt habe ich die letzten Tagen sehr viel nach Partnern für den Hausbau gesucht. Jedoch sind alle (Dümer Haus, Helma, Kampa, Favorit, Heinz von Heiden uvm.) nach weiteren Recherchen im Forum / Internet prinzipiell direkt ausgeschieden. Habe leider sehr viel schlechtes gelesen (ich weiß, dass im Internet eher negativ Erfahrungen berichtet werden) und wenn es mal positives Feedback zu den Firmen gab, hatte die entsprechende Person dahinter entweder nur 1-2 Forenbeiträge oder einen Blog ohne eigenständige Top-Level-Domain und Impressum. Mehr brauch ich dazu nicht sagen oder?
Kann uns jemand gute Partner für den Hausbau in Kassel (Nordhessen) empfehlen? Für jede Empfehlung / Info wären wir dankbar. Ich würde mich dann gerne über die Firmen intensiv erkundigen. Glaube langsam, dass man tatsächlich keine gescheiten Firmen finden kann, bei denen man alles aus einer Hand bekommen kann...
Als Alternative habe ich hier im Forum einen super langen und sehr hochwertigen Beitrag zum Thema Eigenbau mit einem ausgewählten Architekten gelesen. Nach der Suche nach Architekten in Kassel fand ich eine Auswahl, die auch die Bauleitung übernehmen und sich auf Einfamilienhäuser / Energieeinsparende Planung / Energieberatung spezialisiert haben. Ist das eine Alternative? Was unterscheidet den Hausbau mit einem Architekten (er überwacht die Bauarbeiten, schreibt die Arbeiten und wählt mit mir entsprechende Firmen aus) von dem Hausbau-Partnerfirmen wie obenan genannt? Was kostet ein Architekt ca. für das ganze Bauvorhaben von Anfang bis Ende bei einer Investitionssumme ohne Grundstück von ca. 220 TEUR?
Vielen Dank schon mal.
Beste Grüße
Sven.
wir wollen nächstes Jahr ein Passivhaus bauen. Ein Passivhaus mit Zertifikat vom Passivhausinstitut Darmstadt (passiv.de) ist im kommenden Neubaugebiet (Passivhaussiedlung) Pflicht. Das Passivhaus soll aufgrund der bekannten Vorteile massiv gebaut werden sein. Die Baumesse findet im Herbst statt und die Grundstücke werden zwischen 500-800m[SUP]2[/SUP] groß sein (alle starke Südausrichtung). Die von uns favorisierten Grundstücke sind 500-600m[SUP]2[/SUP] groß.
Unser Passivhaus soll 140-160m[SUP]2[/SUP] Wohnfläche auf zwei Stockwerken bieten. Das ganze ohne Keller und ohne große Schrägen.
Jetzt habe ich die letzten Tagen sehr viel nach Partnern für den Hausbau gesucht. Jedoch sind alle (Dümer Haus, Helma, Kampa, Favorit, Heinz von Heiden uvm.) nach weiteren Recherchen im Forum / Internet prinzipiell direkt ausgeschieden. Habe leider sehr viel schlechtes gelesen (ich weiß, dass im Internet eher negativ Erfahrungen berichtet werden) und wenn es mal positives Feedback zu den Firmen gab, hatte die entsprechende Person dahinter entweder nur 1-2 Forenbeiträge oder einen Blog ohne eigenständige Top-Level-Domain und Impressum. Mehr brauch ich dazu nicht sagen oder?
Kann uns jemand gute Partner für den Hausbau in Kassel (Nordhessen) empfehlen? Für jede Empfehlung / Info wären wir dankbar. Ich würde mich dann gerne über die Firmen intensiv erkundigen. Glaube langsam, dass man tatsächlich keine gescheiten Firmen finden kann, bei denen man alles aus einer Hand bekommen kann...
Als Alternative habe ich hier im Forum einen super langen und sehr hochwertigen Beitrag zum Thema Eigenbau mit einem ausgewählten Architekten gelesen. Nach der Suche nach Architekten in Kassel fand ich eine Auswahl, die auch die Bauleitung übernehmen und sich auf Einfamilienhäuser / Energieeinsparende Planung / Energieberatung spezialisiert haben. Ist das eine Alternative? Was unterscheidet den Hausbau mit einem Architekten (er überwacht die Bauarbeiten, schreibt die Arbeiten und wählt mit mir entsprechende Firmen aus) von dem Hausbau-Partnerfirmen wie obenan genannt? Was kostet ein Architekt ca. für das ganze Bauvorhaben von Anfang bis Ende bei einer Investitionssumme ohne Grundstück von ca. 220 TEUR?
Vielen Dank schon mal.
Beste Grüße
Sven.
B
Bauexperte04.06.12 11:18Hallo Sven,
Ein Passivhaus ist ein Gebäude, in dem eine behagliche Temperatur sowohl im Winter als auch im Sommer ohne separates Heiz- bzw. Klimatisierungssystem zu erreichen ist. Es bietet erhöhten Wohnkomfort bei einem Heizwärmebedarfvon weniger als 15 kWh/(m²a) und einem Primärenergiebedarf einschließlich Warmwasser und Haushaltsstrom von unter 120 kWh/(m²a). Das Passivhaus ist eine konsequente Weiterentwicklung des Niedrigenergiehauses (NEH). Im Vergleich zum NEH benötigt ein Passivhaus 80% weniger Heizenergie, im Vergleich zu einem konventionellen Gebäude über 90%. Umgerechnet in Heizöl kommt ein Passivhaus im Jahr mit weniger als 1,5 l pro Quadratmeter aus. Diese sensationelle Einsparung erreicht das Passivhaus allein durch seine beiden Grundprinzipien: Wärmeverluste vermeiden und freie Wärmegewinne optimieren!
Übrigens hängt die Qualität eines Bauvorhaben auch untrennbar mit dem Verkäufer/der Verkäuferin und deren Einstellung zum Bauvorhaben zusammen; Gleiches gilt für einen Architekten. Lösen sich alle nach Unterzeichnung des Werkvertrages in Nichts auf, ist das Bauvorhaben in aller Regel zum Scheitern verurteilt.
Du solltest ergo eine(n) Architektin suchen, welche(r) Erfahrungen aus dem Bereich des PH mitbringt – Referenzobjekte sollten kein Problem für ihn/sie sein. Weiters würde ich dringend zu einer begleitenden TGA-Planung raten; sie ist Nirgends so sinnvoll investiert, wie im Bereich des PH. Das TGA-Büro sollte darüber hinaus in Deiner unmittelbaren Umgebung beheimatet sein; Internetberechnungen haben ihre Grenzen da, wo persönliche Beratung und Kontrolle gefordert ist.
Und – last but Not least – ich halte Nichts von „Gemischtwarenläden“; auch nicht beim Architekten. Suche Dir externe Bauleitung! Wenn alle am Bauvorhaben Beteiligten nur ihren Job richtig machen, ist die Chance für ein weitgehend mängelfreies Bauvorhaben gegeben. Nur, damit Du mich nicht falsch verstehst: es gibt kein mängelfrei gebautes Einfamilienhaus, das ist eine Mär! Die Qualität des gewählten Anbieters/Architekten etc. zeigt sich immer auch im Umgang mit Fehler/Problemen. Begegnen Dir alle als Partner auf Augenhöhe, war Deine Wahl richtig und bei Schlüsselübergabe steht ein mängelfreies Einfamilienhaus bereit.
Freundliche Grüße

svenson schrieb:Wirklich eine "echtes" PH? Dessen Definition ist heutzutage vielfältig ...
wirwollen nächstes Jahr ein Passivhaus bauen. Ein Passivhaus mit Zertifikat vomPassivhausinstitut Darmstadt (passiv.de) ist im kommenden Neubaugebiet(Passivhaussiedlung) Pflicht.
Ein Passivhaus ist ein Gebäude, in dem eine behagliche Temperatur sowohl im Winter als auch im Sommer ohne separates Heiz- bzw. Klimatisierungssystem zu erreichen ist. Es bietet erhöhten Wohnkomfort bei einem Heizwärmebedarfvon weniger als 15 kWh/(m²a) und einem Primärenergiebedarf einschließlich Warmwasser und Haushaltsstrom von unter 120 kWh/(m²a). Das Passivhaus ist eine konsequente Weiterentwicklung des Niedrigenergiehauses (NEH). Im Vergleich zum NEH benötigt ein Passivhaus 80% weniger Heizenergie, im Vergleich zu einem konventionellen Gebäude über 90%. Umgerechnet in Heizöl kommt ein Passivhaus im Jahr mit weniger als 1,5 l pro Quadratmeter aus. Diese sensationelle Einsparung erreicht das Passivhaus allein durch seine beiden Grundprinzipien: Wärmeverluste vermeiden und freie Wärmegewinne optimieren!
svenson schrieb:Doch mich - und sicher auch einige User hier - würde interessieren, was Dich bewogen hat, von obigen Anbietern Abstand zu nehmen?
Jetzt habe ich die letzten Tagen sehr viel nach Partnernfür den Hausbau gesucht. Jedoch sind alle (Dümer Haus, Helma, Kampa, Favorit,Heinz von Heiden uvm.) nach weiteren Recherchen im Forum / Internet prinzipielldirekt ausgeschieden. Habe leider sehr viel schlechtes gelesen (ich weiß, dass im Internet eher negativ Erfahrungen berichtet werden) und wenn es malpositives Feedback zu den Firmen gab, hatte die entsprechende Person dahinterentweder nur 1-2 Forenbeiträge oder einen Blog ohne eigenständigeTop-Level-Domain und Impressum. Mehr brauch ich dazu nicht sagen oder?
svenson schrieb:Dann solltest Du Deine Suchparameter überdenken; es gibt bundesweit regional hervorragend arbeitende - kleinere - BU, welche einen guten Job abliefern und daher nicht ohne Grund von Empfehlungen leben können. geh einfach in ein Neubaugebiet Deiner Wahl und frage dort die Bauherren nach ihren jeweiligen Erfahrungen; ich kenne keinen Bauherren, welcher nicht - außerhalb dem Zugriff seiner(s) Verkäuferin/Anbieters - ehrlich Auskunft geben würde.
Glaube langsam, dass man tatsächlich keine gescheitenFirmen finden kann, bei denen man alles aus einer Hand bekommen kann...
Übrigens hängt die Qualität eines Bauvorhaben auch untrennbar mit dem Verkäufer/der Verkäuferin und deren Einstellung zum Bauvorhaben zusammen; Gleiches gilt für einen Architekten. Lösen sich alle nach Unterzeichnung des Werkvertrages in Nichts auf, ist das Bauvorhaben in aller Regel zum Scheitern verurteilt.
svenson schrieb:Grundsätzlich fällt die Wahl immer dann auf einen Architekten, wenn zeitintensive Betreuung gefordert ist; es stellt sich also die Frage, wie viel TEURO´s Du als Bauherr bereit bist, zu investieren. Weiters dann, wenn die Grundstücksgegebenheiten schwierig sind oder auch in Fällen wie Deinem, wo Erfahrung in Sachen PH gefordert ist.
Als Alternative habe ich hier im Forum einen super langen und sehr hochwertigen Beitrag zum Thema Eigenbau mit einem ausgewählten Architekten gelesen. Nach der Suche nach Architekten in Kassel fand ich eine Auswahl, die auch die Bauleitung übernehmen und sich auf Einfamilienhäuser / Energieeinsparende Planung / Energieberatung spezialisiert haben. Ist das eine Alternative? Was unterscheidet den Hausbau mit einem Architekten (er überwacht die Bauarbeiten, schreibt die Arbeiten und wählt mit mir entsprechende Firmen aus) von dem Hausbau-Partnerfirmen wie obenan genannt?
Du solltest ergo eine(n) Architektin suchen, welche(r) Erfahrungen aus dem Bereich des PH mitbringt – Referenzobjekte sollten kein Problem für ihn/sie sein. Weiters würde ich dringend zu einer begleitenden TGA-Planung raten; sie ist Nirgends so sinnvoll investiert, wie im Bereich des PH. Das TGA-Büro sollte darüber hinaus in Deiner unmittelbaren Umgebung beheimatet sein; Internetberechnungen haben ihre Grenzen da, wo persönliche Beratung und Kontrolle gefordert ist.
Und – last but Not least – ich halte Nichts von „Gemischtwarenläden“; auch nicht beim Architekten. Suche Dir externe Bauleitung! Wenn alle am Bauvorhaben Beteiligten nur ihren Job richtig machen, ist die Chance für ein weitgehend mängelfreies Bauvorhaben gegeben. Nur, damit Du mich nicht falsch verstehst: es gibt kein mängelfrei gebautes Einfamilienhaus, das ist eine Mär! Die Qualität des gewählten Anbieters/Architekten etc. zeigt sich immer auch im Umgang mit Fehler/Problemen. Begegnen Dir alle als Partner auf Augenhöhe, war Deine Wahl richtig und bei Schlüsselübergabe steht ein mängelfreies Einfamilienhaus bereit.
svenson schrieb:Gute TEUR 31 lt. Honorartafel und bei normaler Betreuung durch den/die Architektin.
Was kostet ein Architekt ca. für das ganze Bauvorhaben vonAnfang bis Ende bei einer Investitionssumme ohne Grundstück von ca. 220 TEUR?
Freundliche Grüße
Vielen lieben Dank für die ausführlichen Informationen.
Dümer Haus (Insolvenz -> neue Firma):
https://www.hausbau-forum.de/threads/erfahrungsberichte-duemer-haus-gmbh.3063/
Danke auf jeden Fall für die guten Tipps.
Generell frage ich mich jedoch, mit welchen Kosten ich für das PH planen muss. Denn wenn ich in Kürze den 1. Info-Termin mit meiner Bankberaterin habe, würde ich ja gerne über eine Hausnummer mit ihr sprechen.
Wie komme ich also auf eine ca. Summe? Die Baunebenkosten sind mir bekannt (danke für deine Liste). Und wie errechne ich den Rest (vor allem die beinahe unbekannte - das PH)?
Könnte also eine Darlehenssumme in Höhe von 260 TEUR (Eigenkapital schon abgezogen) realistisch sein? So das alles zusammen 290-300 TEUR kostet?
Viele Grüße
Sven.
Bauexperte schrieb:Ja, ansonsten wird die Sicherheitszahlung in Höhe von ca. 15-20 TEUR je Wohneinheit einbehalten, wenn das Haus kein Passivhaus (PHPP) ist -> kein Zertifikat des Passivhausinsitut Darmstadt erhält.
Wirklich eine "echtes" PH?
Bauexperte schrieb:
Doch mich - und sicher auch einige User hier - würde interessieren, was Dich bewogen hat, von obigen Anbietern Abstand zu nehmen?
Dümer Haus (Insolvenz -> neue Firma):
https://www.hausbau-forum.de/threads/erfahrungsberichte-duemer-haus-gmbh.3063/
Bauexperte schrieb:Das ist auch mein Plan. Ich werde auf Unternehmen aus unser Region setzen. Denn denen ist es höchstwahrscheinlich im Vergleich z. b. zur Helma Eigenheimbau AG nicht egal, wenn ein Projekt enttäuschend verläuft. Bei Helma - in ganz Deutschland tätig - ist das nicht ganz so tragisch. Aber wie du schon gesagt hattest, ist der Ruf für kleinere lokale Bauunternehmen zur Sicherung der Existenz enorm von Bedeutung.
Dann solltest Du Deine Suchparameter überdenken; es gibt bundesweit regional hervorragend arbeitende - kleinere - BU, welche einen guten Job abliefern und daher nicht ohne Grund von Empfehlungen leben können.
Bauexperte schrieb:Gute Idee, wenn ich nicht ganz so schüchtern wäre Leider sind die zwei Baugebiete zuvor (letzte 2-5 Jahre) alles keine Passivhäuser. Müsste ich dann mal prüfen, welches BU sich auch im Bereich der Passivhäuser auskennt.
geh einfach in ein Neubaugebiet Deiner Wahl und frage dort die Bauherren nach ihren jeweiligen Erfahrungen;
Bauexperte schrieb:Kann das ein Architekt nicht leisten, der sich im Bereich des PH auskennt?
Weiters würde ich dringend zu einer begleitenden TGA-Planung raten; sie ist Nirgends so sinnvoll investiert, wie im Bereich des PH.
Bauexperte schrieb:Hatte zuletzt jetzt einen interessanten Architekten gefunden, der auch ganz offensiv auf der Webseite die Bauleitung bewirbt. Dachte, dass wäre generell sinnvoll, wenn der Architekt auch direkt immer vor Ort ist. Hast du bei einem Architekten inkl. Bauleitung viele negative Erfahrungen erlebt?
Und – last but Not least – ich halte Nichts von „Gemischtwarenläden“; auch nicht beim Architekten.
Bauexperte schrieb:Das ist ja mal eine Hausnummer Ich dachte, diese Position könnte ich mit 10-15 TEUR einplanen.
Gute TEUR 31 lt. Honorartafel und bei normaler Betreuung durch den/die Architektin.
Danke auf jeden Fall für die guten Tipps.
Generell frage ich mich jedoch, mit welchen Kosten ich für das PH planen muss. Denn wenn ich in Kürze den 1. Info-Termin mit meiner Bankberaterin habe, würde ich ja gerne über eine Hausnummer mit ihr sprechen.
Wie komme ich also auf eine ca. Summe? Die Baunebenkosten sind mir bekannt (danke für deine Liste). Und wie errechne ich den Rest (vor allem die beinahe unbekannte - das PH)?
- "Normale" Häuser kosten bei uns Schlüsselfertig je nach Ausstattung ca. 1.200-1.400 EUR pro m[SUP]2[/SUP]. Wenn ich einen niedrigen m[SUP]2[/SUP] Preis ansetze (1.200 EUR), da wir Bodenbeläge und teilweise Bäder in Eigenleistung umsetzen, mit 140m[SUP]2[/SUP] multipliziere, lande ich bei 168 TEUR.
- Laut Auskunft der Gemeinde (10%) und dem Internet (5-15%) betragen die Mehrkosten für Passivhäuser ca. 10%. Kommen noch mal 18 TEUR hinzu, also großzügig aufgerundet 190 TEUR.
- Der Grundstückspreis für 550 m[SUP]2[/SUP] beträgt ca. 60 TEUR (inkl. Vermessungskosten, Erschließungskosten für Straßenbau, Kanalbau, Wasserleitungsbau im öffentlichen Bereich und Hausanschlusskosten für Kanal und Wasser bis 1 m hinter die Grundstücksgrenze). Endlich mal eine zu 100% planbare Größe!
- Eigenkapital habe ich Minimum 30 TEUR in bar. Vllt. auch knapp 40 TEUR
Könnte also eine Darlehenssumme in Höhe von 260 TEUR (Eigenkapital schon abgezogen) realistisch sein? So das alles zusammen 290-300 TEUR kostet?
Viele Grüße
Sven.
Hallo,
Wer sich auf bei der Bauplatzauswahl auf ein "zertifiziertes" PH knebeln lässt, muß auch mit den auf Dauer wirtschaftlichen Konsequenzen leben
v.g.
svenson schrieb:Oh jeh, Wirtschaftlichkeit ist für den Bauherren ist hier wohl kein Thema!
... Ein Passivhaus mit Zertifikat vom Passivhausinstitut Darmstadt (passiv.de) ist im kommenden Neubaugebiet (Passivhaussiedlung) Pflicht.
svenson schrieb:Korrekt !
... Glaube langsam, dass man tatsächlich keine gescheiten Firmen finden kann, bei denen man alles aus einer Hand bekommen kann...
svenson schrieb:Das könnte durchaus zutreffen, sofern hier ein verkaufsunabhägiger TGA Planer eingebunden ist.
... und sich auf Einfamilienhäuser / Energieeinsparende Planung / Energieberatung spezialisiert haben. Ist das eine Alternative?
svenson schrieb:Die GU/GÜ interessiert vornehmlich ausschließlich die Unterschrift
...Was unterscheidet den Hausbau mit einem Architekten (er überwacht die Bauarbeiten, schreibt die Arbeiten und wählt mit mir entsprechende Firmen aus) von dem Hausbau-Partnerfirmen wie obenan genannt?
Wer sich auf bei der Bauplatzauswahl auf ein "zertifiziertes" PH knebeln lässt, muß auch mit den auf Dauer wirtschaftlichen Konsequenzen leben
v.g.
€uro schrieb:
Oh jeh, Wirtschaftlichkeit ist für den Bauherren ist hier wohl kein Thema!
Wer sich auf bei der Bauplatzauswahl auf ein "zertifiziertes" PH knebeln lässt, muß auch mit den auf Dauer wirtschaftlichen Konsequenzen leben Kannst du bitte detaillierter Stellung dazu nehmen?B
Bauexperte04.06.12 14:30Hallo Sven,
Favorit arbeitet mit einem Lizenzsystem; es kommt entscheidend auf den ausführenden BU und den Verkäufer an, denn dieser Anbieter hat ja nur das System BB und BU verkauft
Über den Rest der von Dir genannten Anbieter gibt es wirklich genug Input. Ich hätte Deine Antwort auch selbst geben können, nur dann werde ich häufig als "Nestbeschmutzer" oder "böser" Wettbewerber angesehen/beschimpft; kommt die Antwort von "unbeteiligter" Seite, stellt sich diese Problematik nicht.
Wir halten es mittlerweile so, dass wir einen kreativen Architekten für die Entwurfsplanung bis zum Bauantrag haben und einen Architekten, welcher Bauleitung für die Bauvorhaben leistet, wo die Bauherren in Eigenregie alle Gewerke einzeln ausschreiben und vergeben wollen.
Es ist meine feste Überzeugung, dass jeder am Bau Beteiligte nur das tun soll, was er am Besten kann - denn dann steuern alle auf ein Ergebnis zu, welches Bauherren gerne weiter empfehlen! Der Verkauf soll beraten und verkaufen, der Architekt budgetbewußt planen und den Bauantrag stellen, der BU bauen und der Bauleiter überwachen. Natürlich gilt Gleiches auf für Finanzierungen; hier arbeiten wir seit Jahren mit einem unabhängigen Finanzierungsmakler zusammen. Es gibt heute viele sog. Berater, welche einen wahren Bauchladen vor sich her schieben - im Ergebnis Leisten sie weder das Eine noch das Andere wirklich gut ... nur die Visitenkarte sieht gut aus
Eine gute - am Besten bankenunabhängige - Beraterin - natürlich auch Berater - wird Dir ganz ohne Vertrag und nur anhand Deiner persönlichen Situation sagen können, über welchen Betrag Du unter welchen Bedingungen - bspw. auch Fördermittel - verfügen kannst. Dies ist die komfortabelste Situation von Allen: Du weißt, was Du in die Hand nehmen kannst und kannst in Ruhe entscheiden, was Du ausgeben willst!
Ich kann Dir hier keinen Preis an die Hand geben, noch nicht mal ca. Dazu müßte ich wissen, wie und mit welchem Material gebaut werden soll, wie das PH erreicht werden soll usw.; es gibt unendliche Wege nach Rom.
Bringe den Termin mit Deiner Beraterin hinter Dich und lasse Dir von 3, Max 5 Anbietern ein Angebot erstellen. Das billigste sowie das teuerste Angebot vertraust Du Ablage "P" an und den Rest kannst Du dann hier wieder mit den entsprechenden Infos zur Diskussion stellen.
Freundliche Grüße
svenson schrieb:Helma bspw. baut aktuell 500 Häuser im Jahr, da ist es "normal", dass es auch einmal unzufriedene Bauherren gibt - nicht immer passen die Charaktere zusammen und nicht immer ist ausschließlich der Anbieter der Böse
Helma (bis zu fünf Bauleiter, langsame Mängelbeseitigung uvm.) Zu den restlichen Anbietern einfach mal hier im Forum suchen, gibt genug Informationen...
Favorit arbeitet mit einem Lizenzsystem; es kommt entscheidend auf den ausführenden BU und den Verkäufer an, denn dieser Anbieter hat ja nur das System BB und BU verkauft
Über den Rest der von Dir genannten Anbieter gibt es wirklich genug Input. Ich hätte Deine Antwort auch selbst geben können, nur dann werde ich häufig als "Nestbeschmutzer" oder "böser" Wettbewerber angesehen/beschimpft; kommt die Antwort von "unbeteiligter" Seite, stellt sich diese Problematik nicht.
svenson schrieb:"Auskennen" reicht nicht; jede Arbeit ist nur dann gut, wenn sie täglich erledigt wird und auch entsprechende Weiterbildung wahrgenommen wird!
Kann das ein Architekt nicht leisten, der sich im Bereich des PH auskennt?
svenson schrieb:Ich habe vor Allem erlebt, dass sie sich verzetteln; bleibt auch nicht aus, wenn Du Dir vor Augen führst, dass - wenn ein Architekt auch die Bauleitung macht - er kaum mehr als 5 Bauvorhaben seriös parallel betreuen kann. Davon kann er aber bei 10-12-monatiger Betreuung nicht leben - insbesondere dann nicht, wenn er Angestellte hat; also kommen noch Planungen und Bauanträge hinzu.
Hast du bei einem Architekten inkl. Bauleitung viele negative Erfahrungen erlebt?
Wir halten es mittlerweile so, dass wir einen kreativen Architekten für die Entwurfsplanung bis zum Bauantrag haben und einen Architekten, welcher Bauleitung für die Bauvorhaben leistet, wo die Bauherren in Eigenregie alle Gewerke einzeln ausschreiben und vergeben wollen.
Es ist meine feste Überzeugung, dass jeder am Bau Beteiligte nur das tun soll, was er am Besten kann - denn dann steuern alle auf ein Ergebnis zu, welches Bauherren gerne weiter empfehlen! Der Verkauf soll beraten und verkaufen, der Architekt budgetbewußt planen und den Bauantrag stellen, der BU bauen und der Bauleiter überwachen. Natürlich gilt Gleiches auf für Finanzierungen; hier arbeiten wir seit Jahren mit einem unabhängigen Finanzierungsmakler zusammen. Es gibt heute viele sog. Berater, welche einen wahren Bauchladen vor sich her schieben - im Ergebnis Leisten sie weder das Eine noch das Andere wirklich gut ... nur die Visitenkarte sieht gut aus
svenson schrieb:Falscher Weg!
Generell frage ich mich jedoch, mit welchen Kosten ich für das PH planen muss. Denn wenn ich in Kürze den 1. Info-Termin mit meiner Bankberaterin habe, würde ich ja gerne über eine Hausnummer mit ihr sprechen. Wie komme ich also auf eine ca. Summe?
Eine gute - am Besten bankenunabhängige - Beraterin - natürlich auch Berater - wird Dir ganz ohne Vertrag und nur anhand Deiner persönlichen Situation sagen können, über welchen Betrag Du unter welchen Bedingungen - bspw. auch Fördermittel - verfügen kannst. Dies ist die komfortabelste Situation von Allen: Du weißt, was Du in die Hand nehmen kannst und kannst in Ruhe entscheiden, was Du ausgeben willst!
Ich kann Dir hier keinen Preis an die Hand geben, noch nicht mal ca. Dazu müßte ich wissen, wie und mit welchem Material gebaut werden soll, wie das PH erreicht werden soll usw.; es gibt unendliche Wege nach Rom.
Bringe den Termin mit Deiner Beraterin hinter Dich und lasse Dir von 3, Max 5 Anbietern ein Angebot erstellen. Das billigste sowie das teuerste Angebot vertraust Du Ablage "P" an und den Rest kannst Du dann hier wieder mit den entsprechenden Infos zur Diskussion stellen.
svenson schrieb:Ich vermute eher, dass die letzte Zahl Minimum allein für 150 qm Wohnfläche angelegt werden will
So das alles zusammen 290-300 TEUR kostet?
Freundliche Grüße
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