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ᐅ Stadtvilla 160-170 m², Problematik Anschluss Windfang mit Garage

Erstellt am: 30.01.19 22:08
H
Hemingway84
Bebauungsplan/Einschränkungen:

Größe des Grundstücks: 20,0 m x 30,0 m (600 m²)
Hang: nein
Grundflächenzahl: 0,4
Geschossflächenzahl: 0,8
Baufenster, Baulinie und -grenze: nur die "üblichen" Abstände
Randbebauung: zulässig für Garagen in den Grenzen von § 6 Abs. 8 Nr. 1 BbgBO
Anzahl Stellplatz: 3 (vorgeschrieben)
Geschossigkeit: 2
Dachform: nein
Stilrichtung: nein
Ausrichtung: nein
Maximale Höhen/Begrenzungen: Traufhöhe maximal 7,0 m
weitere Vorgaben: Dachneigung 25 ° bis 45 °

Anforderungen der Bauherren:

Stilrichtung, Dachform, Gebäudetyp: Modern, Walmdach, Stadtvilla
Keller, Geschosse: Kein Keller, 2 Vollgeschosse
Anzahl der Personen, Alter: 2 (34, 31), Aufwuchs geplant
Raumbedarf im EG, OG: siehe Aufteilung in eigenen Grundrissen, ca. 160 - 170 m²
Büro: Homeoffice, 2 vollwertige Arbeitsplätze (wechselseitige Nutzung)
Schlafgäste pro Jahr: maximal 2 gleichzeitig, 4-6 mal im Jahr
offene oder geschlossene Architektur: geschlossen
konservativ oder moderne Bauweise: modern ?
offene Küche, Kochinsel: geschlossen (Gerüche), ggf. Kochinsel, noch unklar
Anzahl Essplätze: 6 im Esszimmer, 4 in Küche (Hochstuhlvariante)
Kamin: eher nein
Musik/Stereowand: eher nein
Balkon, Dachterrasse: klar nein
Garage, Carport: Garage, über Windfang an Haus angeschlossen
Nutzgarten, Treibhaus: nein
weitere Wünsche/Besonderheiten/Tagesablauf, gern auch Begründungen, warum dieses oder das nicht sein soll: von Haus in Windfang Katzenklappe (Standort Katzenklo)

Hausentwurf:

Von wem stammt die Planung: Do-it-Yourself aus Mustergrundrissen zusammenkopiert
Was gefällt besonders? Warum? Der Windfang als "Schleuse" und Übergang in die Garage
Was gefällt nicht? Warum? Realisierung Windfang mit Garage kann aufgrund der Grundstücksbreite nur als Randbebauung nach (§ 6 Abs. 8 Nr. 1 BbgBO) erfolgen. Problematik Überwindung Höhenunterschied Garage zu Windfang zu Haus (Höhe Bodenplatte mit Fußbodenaufbau) aufgrund maximal zulässiger mittlerer Raumhöhe für Garage mit Windfang von 3,0 m (§ 6 Abs. 8 Nr. 1 BbgBO)
Preisschätzung lt Architekt/Planer: Steht aus, aufgrund erster Schätzungen Haus mit Sonderwünschen (Lüftungsanlage, lichte Raumhöhe 2,7 m, BUS-System uvm.) ca. 350 TEUR, Garage mit Windfang ca. 50 TEUR
Persönliches Preislimit fürs Haus, inkl Ausstattung: 350 TEUR
favorisierte Heiztechnik: Wärmepumpe, ggf. doch Gas (falls signifikant günstiger und spätere Umrüstung auf Wärmepumpe möglich)

Wenn Ihr verzichten müsst, auf welche Details/Ausbauten
-könnt Ihr verzichten: BUS-System, gemauerte Garage (ggf. ähnliche Lösung über Fertiggarage, falls möglich)
-könnt Ihr nicht verzichten: Windfang

Warum ist der Entwurf so geworden, wie er jetzt ist?
Durchsicht unzähliger Prospekte, Musterhäuser, gefühlt Optimum bei der avisierten Wohnfläche

Was macht ihn in Euren Augen besonders gut oder schlecht?
Wenn wir das wüssten. Schlecht scheinbar die Garagen/Windfang-Planung, weil wohl umständlich wegen Randbebauung und der Höhenunterschiede zum Haus (Grundstück an sich ist flach, war vorher Acker), teuer auch (50 TEUR)

Was ist die wichtigste/grundlegende Frage zum Grundriss in 130 Zeichen zusammengefasst?
Wie kann man die Garage mit Windfang günstiger/preiswerter/problemloser realisieren (bspw. Windfang als Erker und Fertiggarage)?

Ach so: Straßenseite ist NW, Garage NO, Garten SO

Ideen, Anregungen, Kritik, alles her damit. Insbesondere bzgl. Windfang mit Garage!

Hätten beides gern einfach, aber fest ausgeführt. Trocken und dicht, ungedämmt und nicht beheizt. Im Erstgespräch schlug das favorisierte Bauunternehmen stattdessen einen an die Gebäudehülle angeschlossenen Windfang (erweitertet Erker) vor, insbesondere wegen des Höhenunterschieds zwischen Gebäude (Höhe Bodenplatte mit Fußbodenaufbau) und Garage mit Windfang. Wir würden uns daher für ein Flachdach mit einem Höhenverlauf von 3,5 m (Straßenseite) zu 2,5 m (Gartenseite), bei einer regelungskonformen mittleren Wandhöhe von 3,0 m (§ 6 Abs. 8 Nr. 1 BbgBO) entschieden. Eine skizzierte Seitenansicht kann man der Abbildung "Garage Seite" entnehmen, eine entsprechende Draufsicht der Abbildung "Garage oben".

Auf den ersten Blick sollte bei einem derartigen Dachverlauf ein Ausgleich der Höhenunterschiede vom Garagenbereich in den Windfang und vom Windfang in das Gebäude möglich sein, ohne das einen das Flachdach beim Übergang in das Gebäude „erdrückt“. Bei der gewählten Flachdachvariante soll die Entwässerung über den Dachinnenbereich erfolgen, womit keine Dachüberstände entstehen würden. Von welcher lichten Fußbodenhöhe (Überstand Bodenplatte + Fußbodenaufbau) über „Grundstücksnull“ man beim Gebäude regulär ausgehen muss, können wir nur erahnen. Für unsere Skizzen haben wir uns der Einfachheit halber für 50 cm entschieden. Daraus abgeleitet für den Windfang für 25 cm und für die Garage für 0 cm. Letztlich würden 50 cm in der Realität wohl das obere Maximum darstellen und man sich eher zwischen 30 und 40 cm wiederfinden?

Gebäude mit rotem Dach und grauer Fassade; zwei Ansichten aus Garage und Windfang


Grundriss: Haus mit Garage, Auto davor, Innenraum mit Fahrrädern, Werkzeug und Gartenrand.


Grundriss eines Hauses: Küche links, Essecke, Wohnzimmer, Arbeitszimmer, Diele, Flur, Bad, Treppe.


Grundriss des Obergeschosses mit Schlafzimmern, Küche, Bad, Flur und Wohnzimmer.
Y
Yosan
20.03.19 22:38
Ich würde die Tür zum Wohnzimmer in den Flur aufgehen lassen. Falls sie eh meist aufsteht, kann man sie dann einfach sehr weit aufmachen und sie ist nirgends im Weg und selbst wenn sie nur halb auf ist, stört sie da weniger als im Wohnzimmer
Y
ypg
23.03.19 00:38
Fenster im OG SO viel zu bullig. Passt auch nicht zum Schlafzimmer.
Dort das Bett an die SO-Seite stellen und das Fenster an die NO-Seite. Mit Brüstung.
Hauswirtschaftsraum bzw Abstellräume und -Flächen gibt es zu wenig im Haus.
Dusche und Toi tauschen bzw mal ordentlich im Bad die möbel tauschen.
kaho67423.03.19 06:42
Das T im Bad halte ich für beklemmend eng. Weg damit.
Die Wand im WZ hat das selbe Problem - der Raum wird dadurch kleiner, Hier geht es gerade noch - ich würde sie aber trotzdem wegnehmen (Tipp: mal in 3D durch's Haus laufen mit und ohne Wand!)
Ansonsten find ich das schon ganz gut. Fenster hat Yvonne schon gesagt.

Die Tür vom Gästezimmer noch 65cm nach planoben versetzen, damit notfalls ein schrank dahinter Platz hätte.
Hauswirtschaftsraum find ich viel zu knapp - die Dusche unten würde ich deswegen nicht vom Hauswirtschaftsraum abknappsen sondern auf die andere Seite in das Büro reinragen lassen.
11ant23.03.19 14:21
kaho674 schrieb:
Das T im Bad halte ich für beklemmend eng. Weg damit.
Das Bad krankt m.E. nicht speziell am T, sondern ist generell noch sehr weit von der Zielgeraden entfernt. Der Quotient aus Fläche und "Wohnwert" ist hier noch ein sehr dünner Blümchenkaffee.
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H
Hemingway84
08.04.19 22:07
Danke für eure Hinweise/Kommentare!

Wegen Problemen mit der Größe des Hauswirtschaftsraum in Hinblick auf die angedachte Kontrollierte-Wohnraumlüftung mit Luft-Wasser-Wärmepumpe, sind wir noch mal grundsätzlich in den Grundriss eingestiegen und haben ein wenig mehr geändert. Irgendwie komisch, dass es uns nun wie so vielen auch geht . Bevor wir dies Ende der Woche an den Planer absenden, wären wir für weiteres Feedback jedweder Art dankbar. Irgendwann müssen wir ja den Sack mal zu bekommen.

Euch allen eine schöne Woche!

Grundriss eines Einfamilienhauses: Garage mit zwei Autos, Wohnzimmer, Küche, Essbereich.


Architektur-Grundriss eines Wohnhauses mit Schlafzimmern, Bad, Wohnzimmer, Treppenhaus.
Y
ypg
08.04.19 22:47
Mir fällt auf, dass die Kinderzimmer kleiner sind als das Bad.
Mit 11,4 qm ist die Größe nicht wirklich prall. Bei mir sind gefühlt 12qm das mindeste, was ein Aufenthaltsraum haben sollte. Die Kinderzimmer wachsen dann natürlich mit der Größe des Hauses.
Garderobe gibt es auch nicht wirklich, gerade mal ein Platz, wo jeder seine Jacke und sein Paar Schuhe ablegen kann.
Küche: Arbeitsbereich etwas zu weitläufig, der könnte enger.
Der Flur frisst viel Fläche.
Ich denk mal, da muss man Kompromisse machen, wenn man ein großes WZ haben möchte, großes hier und großes da... dann muss ein großes Haus her. Oder Teilbereiche kleiner. Aber jetzt bei den Kinderzimmer sparen halte ich für falsch. Schließlich leben sie in ihren Zimmern.
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