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ᐅ Eine evtl. Klage gegen mein Bauvorhaben droht! Was nun?

Erstellt am: 20.02.19 15:11
T
Tommy77
Hallo,

ich brauch dringend einmal Rat, was ich tun sollte bzw. nicht, da mein Bauvorhaben evtl. in stocken geraten könnte!

Folgender Hintergrund. Ich habe im September ein Grundstück gekauft, dieses zuvor geteilt worden ist. Es wurde auch als bebaubares Grundstück verkauft. Der damalige Eigentümer hat anscheinend im Juni (laut Bauamt)eine vorläufige Baugenehmigung eingeholt und das Grundstück vermessen lassen.
Ich baue wie viele auch mit einem Bauträger. Beim Architekten Termin, erwähnte bereits der Architekt, dass ein Nachbar evtl. unangenehm aufgefallen ist und wir uns sehr strikt an gesetzliche Vorgaben halten.
Darauf hin habe ich natürlich erst einmal keinen großen Wert darauf gelegt.
Da mir letztens aber bei Begehung meines Grundstücks ein anderer Nachbar stutztig frage: Darfst du überhaupt bauen? Ist es nicht vor Gericht, habe ich mich entschlossen nun näher nachzuhaken. Das Bauamt erteilte mir dann folgende Auskunft: Angeblich sind 2 Nachbarn (gegenüberliegende Straßenseite) mit dem Bau nicht einverstanden, im Juni gab es seitens der Behörde einen positiven Baubescheid. Die Behörde (damalige Bezirksleiterin, im Ruhestand nun) hat es versäumt, die Nachbarschaft über einen evtl. Bau zu informieren! Aus einer 4 Wochen Frist, ist nun eine 1 Jahresfrist geworden, bei der eine Klage/Widerruf gegen das Bauvorhaben eingelegtz werden darf. Dies ist aktuell noch nicht geschehen! Am Freitag habe ich einen Termin beim zuständigen Bauamt, bei der mir näheres erläutert wird. Eine Baugenehmigung liegt aktuell noch nicht vor, da noch kein Bauantrag gestellt worden ist angeblich. Mein Bauträger hat aber angeblich bereits den Antrag gestellt. Hier erwarte ich von beiden Seiten (Bauamt und Bauträger) noch eine genauere Info.

Das Ganze hat uns nun sehr geschockt und nun ist die Frage wie es rechtlich da aussieht, ob eine evlt. Klage Bestand hätte und was meine Rechte in dem ganzen Dilemma sind? Denn!! Ich kaufe mit Sicherheit kein Grundstück als Bauland, das im Endeffekt vielleicht in der Schwebe steht.

Anscheinend zögern die beiden Nachbarn mit der Klage, da ja in einem Streitfall (Gericht usw.) ich Schadenersatzansprüche auf Sie, oder die Behörde stellen könnte. Dies werde ich auf alle Fälle tun, wenn es auch nur zu kurzen Verzögerungen oder sonstigen Kosten kommt.

Hat jemand mal einen ähnlichen Fall, bzw. kennt sich damit gut aus? Um einen Rat wäre ich sehr dankbar.
Ich bin mir auch nicht sicher, ob der Bauträger mich über alles inforniert hat, gerade beim Bauantrag etc.

Laut ihm ist ihm keine Klage bekannt, was stimmt aktuell.

Danke und Gruß
T
kaho67421.02.19 12:49
Sehe hier auch viel heiße Luft. Ich würde einfach den Bauantrag einreichen und warten, was passiert. Das Versäumnis galt doch für den vorigen Bauvorbescheid? Du willst doch eh was anderes bauen, oder?
T
Tommy77
21.02.19 12:50
montessalet schrieb:
Sinnfreie Diskussion. Wenn man sich an den Bebauungsplan hält, kann der Nachbar so viel "Einsprachen" machen wie er will. Er wird den Bau nicht verhindern können.
Wer gegen einen Bau, der sich an den BP hält, Einsprache macht ist wohl mit seinem Leben unzufrieden und definitiv derjenige mit fehlender Sozialkompetenz.
Zudem werden solche (ungerechtfertigten) Einsprachen in Windeseile abgewiesen.
montessalet schrieb:
Sinnfreie Diskussion. Wenn man sich an den Bebauungsplan hält, kann der Nachbar so viel "Einsprachen" machen wie er will. Er wird den Bau nicht verhindern können.
Wer gegen einen Bau, der sich an den BP hält, Einsprache macht ist wohl mit seinem Leben unzufrieden und definitiv derjenige mit fehlender Sozialkompetenz.
Zudem werden solche (ungerechtfertigten) Einsprachen in Windeseile abgewiesen.

Danke. Ich denke nicht das der Fehler bei mir liegt noch Sonst irgndwo ein Vergehen. Morgen weiß ich auch da mehr.
11ant21.02.19 13:11
Tommy77 schrieb:
Ich denke nicht das der Fehler bei mir liegt noch Sonst irgndwo ein Vergehen.
Ich muß mich korrigieren: die Ohren sind´s nicht, da gehört noch ´was dazwischen :-(
https://www.instagram.com/11antgmxde/
https://www.linkedin.com/company/bauen-jetzt/
Y
Yosan
21.02.19 13:23
Ich versuchs auch mal...:
es sagt niemand, dass du bisher irgendeine Schuld trägst o.ä.
es sagt dir aber jeder hier, dass es hilfreich wäre, einfach mal bei den Nachbarn vorbei zu gehen, zu sagen wer du bist, was du vor hast, dass du auf eine gute Nachbarschafft hoffst usw. also eben auf die Leute zugehst und so 1. raushören kannst ob/wer da evtl. was gegen dein Bauvorhaben hat und 2. diese Bedenken evtl. gleich beseitigen kannst, weil die betreffende Person feststellt, dass du oder dein geplantes Haus ja doch nicht so schrecklich sind, wie befürchtet
T
Tommy77
21.02.19 13:46
11ant schrieb:
Noch mehr vor allem: vergeblich:


Das sind Kategorien, die man ohne Konfrontation gar nicht zu bemühen braucht.


Nimm´ mal die Stöpsel aus den Ohren, das wurde Dir schon mehrfach gesagt: geschicktes Verhalten wäre, sich als sympathiebildende Maßnahme einfach ´mal freundlich vorzustellen: "Hallo, ich bin der Tommy. Ihr schönes Haus steht so allein hier, da hab´ ich mir gedacht, ich stell´ mal meins daneben".

Fürchtest Du, daß die Dich mögen ? - vielleicht haben die sich schon lange einen Tommy als Nachbarn gewünscht.

Wenn Du ihnen die Angst nehmen willst, daß Du genau so ein Stinkstiefel bist wie der Vorbesitzer, dann verhältst Du Dich gerade maximal kontraproduktiv.


In diesem Sinne also eher sogar: Sechs mit Sternchen und Fleißkärtchen, in Bayern gäb´s auch noch ein Heiligenbild obendrauf - in diesem Fall ausnahmsweise sogar für einen saupreißischen Protestanten.

Entschuldigung aber irgendwie finde ich das etwas schwachsinnig was du da schreibst. Es mag sein das dies in Bayern auf dem Dorf so gehandhabt wird mit Weißwurst und Brezel. Aber nicht in einem Ballungsgebiet. Ich war bislang 3-4 mal am Grundstück davon Termine, arbeite und wohne auch noch nicht dort. Der Bau hat Nichtmal begonnen etc da gehe ich auch nicht im Vorfeld mit einem präsent Körbchen durch die Nachbarschaft und stelle mich vor. Bei Baubeginn hätte man sich mit Sicherheit mal getroffen und sich vorgestellt.
T
Tommy77
21.02.19 13:50
Yosan schrieb:
Ich versuchs auch mal...:
es sagt niemand, dass du bisher irgendeine Schuld trägst o.ä.
es sagt dir aber jeder hier, dass es hilfreich wäre, einfach mal bei den Nachbarn vorbei zu gehen, zu sagen wer du bist, was du vor hast, dass du auf eine gute Nachbarschafft hoffst usw. also eben auf die Leute zugehst und so 1. raushören kannst ob/wer da evtl. was gegen dein Bauvorhaben hat und 2. diese Bedenken evtl. gleich beseitigen kannst, weil die betreffende Person feststellt, dass du oder dein geplantes Haus ja doch nicht so schrecklich sind, wie befürchtet

Nochmal der Zeitpunkt wäre ja noch gekommen jedoch mE wurde da viel zu früh interveniert ohne irgendwelche Kenntnisse . Wer was wissen möchte fragt und beschwert sich nicht im Vorfeld ohne jegliche Substanz. Einen Nachbar habe ich ja getroffen den direkten und alles wunderbar! Wie oft noch ich bin noch nicht in einer Phase in der man sich hätte vorstellen müssen oder in irgendeiner Form. Über den Zeitpunkt lässt sich streiten aber sicherlich nicht Wochen vor einem Bautermin.