Hallo Freunde des Häuslebaus,
bisher ging ich immer davon aus, dass man eine Bodenplatte mit einer Einschalung dämmt. Sprich einfach eine Schale aus XPS hingelegt und Bodenplatte reingegossen. Klar, sehr einfach erklärt.
Unser Bauleiter schlägt nun eine Frostschürze vor. Das bedeutet, das Mauerwerk und die Bodenplatte werden mit x cm Dämmmaterial gedämmt und das Streifenfundament bekommt eine 5cm Dämmung. Unterhalb der Bodenplatte wird nicht gedämmt, da das Streifenfundament mit der Frostschürze es nicht erfordert UND die Dämmung von Wänden, Dach etc. mehr bringt als von der Bodenplatte. Man könnte es Dämmen, aber würde mehr Kosten.
Was denkt ihr? Wir müssen schon auf die Kosten achten und wenn es nicht nur ein nice to have ist, hätten wir keine Problem damit, aber ich muss auch gestehen, dass wir hier wenig Informationen (Erfahrung ja gar nicht) haben.
so long...
bisher ging ich immer davon aus, dass man eine Bodenplatte mit einer Einschalung dämmt. Sprich einfach eine Schale aus XPS hingelegt und Bodenplatte reingegossen. Klar, sehr einfach erklärt.
Unser Bauleiter schlägt nun eine Frostschürze vor. Das bedeutet, das Mauerwerk und die Bodenplatte werden mit x cm Dämmmaterial gedämmt und das Streifenfundament bekommt eine 5cm Dämmung. Unterhalb der Bodenplatte wird nicht gedämmt, da das Streifenfundament mit der Frostschürze es nicht erfordert UND die Dämmung von Wänden, Dach etc. mehr bringt als von der Bodenplatte. Man könnte es Dämmen, aber würde mehr Kosten.
Was denkt ihr? Wir müssen schon auf die Kosten achten und wenn es nicht nur ein nice to have ist, hätten wir keine Problem damit, aber ich muss auch gestehen, dass wir hier wenig Informationen (Erfahrung ja gar nicht) haben.
so long...
@Zaba12 : Logo, aber die paar Platten hinzulegen ist nun auch keine Beschäftigung, mit der sich ein ganzer Bautrupp tagelang aufhalten würde. Glaube wir haben da zu zweit als Ungeübte ~2-3h für unsere 35m² gebraucht.
Bei nem Keller, wo das Zeug an Wände geklebt werden muss, ist das natürlich etwas mehr Aufwand.
Bei nem Keller, wo das Zeug an Wände geklebt werden muss, ist das natürlich etwas mehr Aufwand.
Interessante Diskussion. Bei uns sollen laut GU auch nur die Kellerwände gedämmt werden, unter dem Kellerboden nicht. Ich war erst verwundert, da dort schließlich eine Heizung verlegt werden soll. Auf Nachfrage sagte man mir, das sei nicht notwendig und nicht wirtschaftlich, da die Kellersohle schon frostfrei liegt. Zwingend sei es nur, falls man den Keller zu KfW55 trimmen wolle.
Aber wenn ich mir allein den Preis von oben nehme und eine Grundfläche im Keller von rund 110m², dann ist der Mehrpreis mit Energieeinsparungen sicher nicht wieder reinzuholen. Oder gibt es andere Meinungen dazu?
Wie warm/kalt ist der Boden eigentlich in 3-4m Tiefe?
Aber wenn ich mir allein den Preis von oben nehme und eine Grundfläche im Keller von rund 110m², dann ist der Mehrpreis mit Energieeinsparungen sicher nicht wieder reinzuholen. Oder gibt es andere Meinungen dazu?
Wie warm/kalt ist der Boden eigentlich in 3-4m Tiefe?
Die Wirtschaftlichkeit hängt eben direkt vom aufgerufenen Preis ab und dementsprechend ließe sich jedwede Maßnahme durch einen entsprechend gierigen GU ad absurdum führen.
XPS in 120mm Stärke kriegt man für 10€/m² brutto. Wenn der GU fürs auspacken und hinlegen noch mal 15€/m² haben will, wirds natürlich eng.
XPS in 120mm Stärke kriegt man für 10€/m² brutto. Wenn der GU fürs auspacken und hinlegen noch mal 15€/m² haben will, wirds natürlich eng.
Dr Hix schrieb:
@Zaba12 : Logo, aber die paar Platten hinzulegen ist nun auch keine Beschäftigung, mit der sich ein ganzer Bautrupp tagelang aufhalten würde. Glaube wir haben da zu zweit als Ungeübte ~2-3h für unsere 35m² gebraucht.
Bei nem Keller, wo das Zeug an Wände geklebt werden muss, ist das natürlich etwas mehr Aufwand.Ohne Keller stimme ich Die zu, aber bei unserem Ortbeton Keller wurden die Platten in die Konstruktion vor dem gießen reingelegt.Kann ich nicht und will ich nicht machen
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