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ᐅ Keller Dämmung Innenwand Neubau


Erstellt am: 17.11.18 15:41

K
khb70
17.11.18 15:41
Hallo zusammen,

wir sind gerade am Ende unserer Werksplanung angelangt und ich hätte noch eine wichtige Frage, bevor wir die Bemusterungs- und Werksplanung abschließen.

Folgende Situation:
  • wir lassen ein Fertighaus mit Fertigkeller bauen
  • der Keller hat eine doppelschalige Außenwand mit 20cm Dicke
  • zusätzlich werden die Kellerwände von außen mit einer 100mm Perimeterdämmung versehen (WLS035)
  • unter die Kellersohle kommen 120mm Dämmung (WLS040)
  • die Räume Keller(1) und Keller2 sollen als Wohnraum genutzt werden
  • der Raum Keller(1) wird eine Fußbodenheizung, der Raum Keller2 eine Infrarotheizung haben
  • der Kellerflur ist über die Kellertreppe zum EG nach oben hin offen und wird ebenfalls über eine Fußbodenheizung beheizt
  • zudem haben wir eine Belüftungsanlage (Keller1: Zuluft, Keller2: Zuluft, Waschküche: Abluft)
  • im EG ist fast der gesamte Wohnraumbereich ebenfalls offen (ohne Türen)

Zur besseren Dämmung des Wohnraumbereichs im Kellers haben wir noch ein Paket für die Innendämmung der Außenwände im Keller hinzugebucht. In der angehängten Zeichnung sieht man die Bereiche, die nun eine solche zusätzliche Innendämmung (53mm) aufweisen.

Das Paket enthält:
  • 40mm Polystyrol-Dämmplatten (Sandwichplatten)
  • 125mm Rigipsplatten
  • Im Kellerflur werden laut Angebot auf den Innenwänden lediglich Rigipsplatten verbaut (außer Außenwand hinter Kellertreppe - dort ebenfalls Sandwich+Rigips)

Zur besseren Verständlichkeit habe ich zudem eine Skizze des Kellers hinzugefügt.

Meine Frage wäre:
1. ist diese zusätzliche (nicht ganz billige) Dämmmaßnahme von innen sinnvoll/notwendig oder reicht die bestehende Perimeter-/ Sohlendämmung aus? Die beiden Wohnräume sind lediglich Hobbyräume aber diese werden voraussichtlich 2-3 Mal in der Woche (jeweils über mehrere Stunden) genutzt.

2. habt ihr bessere Vorschläge hinsichtlich des Innenwand-Ausbaus? / Würde es hier auch ausreichen, einfach für die Elektrik Schlitze in die Betonwand zu Klopfen und diese dann zu verspachteln/tapezieren?

Vielen Dank vorab für Eure Tipps und Hinweise.

Grüße

Grundriss eines Hauses mit Technik, Waschen, Flur, zwei Kellerräumen und Abstellraum.
T
tomtom79
17.11.18 16:11
Diese dDämmun an der Innenseite hat noch einen anderen Grund und zwar Stromleitungen zu verstecken.
Reines schlitzen der Betonwände wie du es vor hast geht schief. Wie tief soll den zb die Dose werden? Oder du machst alles Aufputz.

Unsere Einliegerwohnung im Keller ist auch so aufgeführt, was ich aber ändern würde wäre noch eine ist Platte dazu zu nehmen, das befestigen von Hängeschrank zb wird so viel leichter.
Z
Zaba12
17.11.18 19:01
Um die Dichtigkeit des WU-Kellers nicht zu gefährden ist von Schlitzen und Unterputzdosen in den nackten Kelleraußenwände abzuraten. Heißt nur Aufputz oder Unterputz in die Innendämmung, wie oben erwähnt.
K
khb70
24.11.18 21:55
@tomtom79 und Zaba12: Vielen Dank für Euren Input. Mittlerweile konnte ich in Erfahrung bringen, dass es bei meinem Kellerbauer auch die Möglichkeit gibt, die Aussparungen für die Elektrik bereits im Werk für die einzelnen Betonelemente vornehmen zu lassen (darüber wurden wir von unserem Fertighaus-Anbieter nicht informiert). Somit stehe ich aktuell vor 3 Optionen:

1. Betonelemente mit Elektrovorbereitung bereits ab Werk. Dies ist wohl die günstigste und einfachste Möglichkeit, da man danach im Prinzip nur noch tapezieren müsste und keine innenliegende, zusätzliche Isolierung braucht. Zudem finde ich die Lösung hinsichtlich der Elektroinstallation am saubersten. Allerdings räumte mein Kellerbauer noch ein, dass hierdurch das Raumklima und die Akustik nicht so gut wäre, wie bei Option 2 und 3. Da zumindest ein Raum ein Heimkino wird, würde ich zumindest für diesen Raum ggf.. eher Option 2 oder 3 in Betracht ziehen

2. Rigips-Platten mit Dampfbrems-Folie. Dadurch sind Unterputz-Dosen und Schalter möglich. Zudem wäre das Raumlima und die Akustik wohl besser. Außerdem wäre diese Option günstiger als Option 3.

3. die bereits erwähnten Sandwich-Platten in Verbindung in Kombination mit Rigips. Die teuerste Option aber nicht zuletzt Schall, Isolations und Wohnraumklima-Technisch evtl die beste Option.

Zu welcher Option würdet ihr mir schlussendlich raten? / Welche Erfahrungen habt ihr im Zusammenhang mit Wohnraumkellern gemacht?

Zusätzliche Frage: mein Fertighausanbieter würde ggf.. auch den Bereich unter der Kellertreppe mit einer Fußbodenheizung versehen, obwohl die Treppe durch Setzstufen und die umliegenden Wände nach unten gänzlich "geschlossen" ist. Er räumte zwar ein, dass dies technisch nicht unbedingt notwendig sei, allerdings hierdurch noch mehr Wärme ins EG käme und wir zudem auch wärmere Treppenstufen hätten. Für diese Lösung würde ich den Eingang der Abstellkammer unter der Treppe natürlich mit einer Tür versehen. Was meint ihr? Macht das (technisch) Sinn?

Vielen Dank vorab.
R
Ricco
26.11.18 15:00
Hallo khb70

Ich kann da nur von meiner eigenen Erfahrung als Monteur sprechen möchte dir aber trotzdem gerne diese Erfahrung bereit stellen.

die Zweite Option scheint mir am besten zu sein, wenn darauf geachtet wird das kein Schimmel entstehen kann und alles sauber abgeklebt und gedämmt wird hinter den Rigipsplatten. Innenraumdämmung trete ich immer sehr skeptisch entgegen, weil da die Gefahr einfach hoch ist das Schimmel entsteht. Bist du dir mit der Tapete im Keller sicher ? Tapete lässt die Wände nicht mehr atmen was Schimmel seht stark begünstigt. Meine Empfehlung ist Atmungsaktive Farbe allein schon wegen dem Rigips und den Kühlen wänden des Kellers.

Als Elektriker kann ich dir sagen ist die Option mit den Rigipswänden sowieso leichter für den Handwerker was den Prozess dann auch sehr beschleunigt (spart Geld an Zeit und Nerven).

Als Sanitär möchte ich fragen warum eine Seite mit Infrarotheizung beheizt wird und die andere mit Fußbodenheizung (reines Interesse meinerseits). Jedoch solltest du dich aufjedenfall bei der Ausführenden Firma gründlich informieren ob die Gewährleisten das kein Schimmel entstehen kann.
K
khb70
26.11.18 20:50
@Ricco: Vielen Dank! Die Bildung von Schimmel will ich natürlich tunlichst vermeiden. Ein Kollege hat bei seinem Neubau die Wände im Fertigkeller einfach direkt tapeziert, da sich die Elektroinstallation bereits in den gelieferten Wandelementen befand. Das wäre aus meiner Sicht halt die einfachste und günstigste Möglichkeit gewesen.

Zu Option2: ich hätte diese Konstruktion nicht gedämmt, sondern wirklich nur eine Unterkonstruktion für die Elektroinstallation + Dampfsperre + Rigips-Platten in Erwägung gezogen.

Zu der Infrarotheizung im Hobbyraum 2 (Fitnessraum): in diesem Raum werden wir uns maximal eine Stunde am Tag aufhalten. Die Temperatur sollte hier ohnehin nicht zu hoch sein, da wir in diesem Raum hauptsächlich Sport treiben. Der Hobbyraum 1 wird deutlich länger am Tag benutzt, daher hab ich dort eine Fußbodenheizung mit eingeplant.

Ich bin gerade einfach sehr unschlüssig, welche Variante ich nehmen soll. Ich denke (und hoffe) der Keller ist mit der 120mm Dämmung unter der Kellersohle + 100mm Perimeterdämmung an den Außenwänden hoffentlich bereits ausreichend gedämmt. Eine zusätzliche Innendämmung wäre vielleicht besser fürs Raumklima aber letztlich denke ich, dass die Fußbodenheizung hier schon für ausreichend Wärme sorgen wird.
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